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36. Tell Me


Als ich fertig angezogen unten auftauchte, schauten mich die Jungs besorgt an. Besonders Paul musterte mich ausgiebig und schaute dann missmutig weg. Auf eine Art tat er mir leid. Ich wollte auf ihn zugehen, als meine Mutter sich von hinten anschlich und mir reichlich einen Schrecken einjagte mit ihrer fiepsigen Stimme.

" Dani, was machst du hier unten? Du sollst dich doch erholen!".

" Erholen hin oder her. Ich werde mit den Jungs jetzt die Reeperbahn abklappern ".

" Na schön. Aber sei bitte vorsichtig. Du weißt, was ich meine ".

Ihr ernster Blick ließ es mich kalt den Rücken runterlaufen. Natürlich wusste ich, was sie meinte. Aber jetzt waren die Jungs dabei. Nun brauchte ich vorerst nicht in Angst leben. Ich zog mir die Jacke über und beschloss, Teddy mitzunehmen. Eine zusätzliche Begleitung kann nicht schaden. Die Jungs und ich gingen die Seitengasse entlang, über die Straße und den Weg hinab zur Reeperbahn. Ich konnte ihnen nicht viel erklären, welches Gebäude was für eine Bedeutung hatte. Eigentlich kannte ich nur die Davidswache und das Theater daneben. Als wir schließlich an der großen Freiheit angelangt sind, war es gerade für Pete ein reinstes Erlebnis.

" Ey, Jungs. Schaut euch die ganzen Stripclubs an!".

" Jaja, Pete. Für dich ein großes Abenteuer ".

" Lasst uns doch in einen reingehen ".

Alle zuckten mit den Schultern und schauten dann zu mir und John. Ich warf Pete einen giftigen Blick zu. Der machte das glatt mit Absicht, um mir eins auszuwischen. Nach seinem fetten Grinsen zu urteilen, war meine Vermutung richtig. Mit großen Augen sah ich zu John auf, der ernsthaft zu überlegen schien. Ist das gerade sein Ernst?

" Ich denke, wir gehen weiter. Oder John?".

" Was? ehm jaja, geht ihr ruhig rein. Ich gehe mit meiner Freundin hier entlang ".

Er zeigte mit einer Handbewegung auf die weiterführende Straße und kratzte sich dabei verlegen am Kopf. Teddy bellte triumphierend auf und zog schon an der Leine. Die anderen sahen sich zuerst nachdenklich an, bevor sie mit Pete in den Stripclub gingen. Puh, nochmal Glück gehabt, dachte ich. Wäre ich jetzt nicht dabei gewesen, wäre John locker reingegangen. Aber er darf nicht vergessen, dass er eine Freundin hat. Und die steht genau neben ihm. Vielleicht klingt das jetzt egoistisch, aber es ist nun mal Fakt. Er kann nicht einfach mit seinem Status Vergeben in einen Stripclub für Singlemänner reingehen. Was für eine Ehre von Mann wäre er denn?

Räuspernd nahm er meine Hand und ging mit mir die Straße weiter. Während Teddy wirklich jede Ecke abschnüffelte, beobachtete ich John von der Seite. Er schien leicht abwesend zu sein. Ich versuchte es mit einem Gesprächsthema.

" Und was macht ihr jetzt in Hamburg genau?".

" Oh, ehm, wir treten in Clubs oder Bars auf, versuchen Geld zu verdienen und dabei etwas unter die Leute zu kommen. Schließlich sind wir nicht umsonst hier ".

" Wie lange bleibt ihr?".

" Keine Ahnung. Solange, wie uns lieb ist ".

" Achso ".

Die Stimmung war gerade ziemlich am Kippen. Ich wusste nicht, warum John so komisch war. Sonst hatte er sich doch über meine Anwesenheit gefreut. War ich vielleicht ein Klotz am Bein? Als wir an der Kreuzung waren, schaute John das erste Mal auf und zog seine Augenbrauen hoch. Ich folgte seinem Blick und er zeigte auf ein komisches Haus, wo über der Tür Bambi Kino stand.

" Hier sollten wir zuerst pennen. In einem Hinterraum mit Feldbetten und abgenutzten Wänden. Kein warmes Wasser, keine funktionierende Heizung ".

" Das ist echt ein renovierungsbedürftiges Gebäude. Gut, dass es bei mir komfortabler ist ".

" Mhm ".

Ich schaute ihn für einige Minuten mit einem geknickten Blick an, doch Johns Blick blieb mir verborgen. Er starrte einfach auf das Haus und beachtete mich nicht. Mit einem Seufzen trat ich zum Rückweg an und ließ Johns Hand los. Er folgte mir unauffällig und steckte seine Hände in die Jackentasche. Als wir wieder am Stripclub angelangt waren, wollte John reingehen. Ich hielt ihn am Arm zurück.

" Was willst du jetzt?".

" Ich will die Jungs holen. Bleib du hier ".

Ich löste meinen Griff und ließ ihn durch den Vorhang gehen. Mit verschränkten Armen wartete ich ... und wartete ... und wartete. Langsam hatte ich das dumpfe Gefühl, dass es nur eine billige Ausrede war. Wie lange brauch jemand, seine Freunde aus diesem stickigen Kaff zu holen? Da würde ich selber nicht lange fackeln und alle einsammeln. Als ich Stimmen vom Weitem hörte, drehte ich meinen Kopf richtung Hauptstraße. Mein Herz hörte für eine Sekunde auf zu schlagen. Dieser Typ ... dieser Stephan mit seiner Gang. Er kam direkt auf mich zu. Noch hatte er mich nicht gesehen. Hektisch sah ich mich nach einer Fluchtmöglichkeit um. Beim Kaiserkeller stand eine große Säule, hinter der ich mich versteckte. Teddy kam Gott sei Dank still und leise mit. Keiner von ihnen hatte mich gesehen, als sie mit Gelächter in diesen Club reingingen. Na toll. Schade, dass John nicht wusste wie Stephan aussah. Sonst würde im Club nun die schönste Schlägerei Hamburgs stattfinden. Apropos John.

Mit unsicheren Füßen ging ich zum Eingang und schob den Vorhang zur Seite. Es standen komischerweise keine Sicherheitsmänner links und rechts vorm Eingang. Ein gefundenes Fressen für alle Minderjährigen und Mädchen. Bevor ich eintrat, machte ich Teddys Leine an einem Pfahl fest. Der Geruch von Rauch, Schweiß und Sex benebelte mein Gesicht und ich hatte es für einige Sekunden schwer zu atmen. Ich sah die freizügigen Damen an der Stange tanzen oder auf einzelnen Gruppentischen. Viele Teenager waren hier anzutreffen, die sich die Lunge zurauchten und ihre Leber vergiften. Mit lustvollen Blicken starrten sie die Stripper an und schoben den desöfteren Scheinchen in ihre Bekleidung. Mir war es gerade wichtiger, John und die anderen zu finden. Auf der Suche nach ihnen, wurde ich von manchen Jungs angepfiffen oder angetoucht. Ich versuchte es zu ignorieren und hielt meine Augen, so gut es in diesem Nebel ging, offen. In einem etwas abgelegenen Raum fand ich sie schließlich. Während Paul und George sich eher peinlich berührt unterhielten, gafften John und Stuart die Stripperin an der Stange an. Ein blondes Püppchen, dass ihnen sehnsüchtig den Arsch hinstreckte. Ich konnte gerade meinen eigenen Augen nicht trauen. George war der Erste, der mich vom Weitem erkannte und große Augen machte. Paul folgte seinem Blick und sah mich mit offenem Mund an. John war vollkommen abgelenkt, sodass er nicht einmal in meine Richtung schaute. Als ich mich zum Gehen wenden wollte, standen Paul und George auf und kamen zu mir gelaufen. Tränen fühlten sich in meine Augenwinkeln, die ich aber sofort wegwischte.

" Dani, was machst du hier?".

" Ich warte draußen die ganze Zeit. John wollte euch abholen ".

" Er hat sich einfach zu uns gesetzt und als ich ihn nach dir gefragt habe, meinte er, dass du schon vorgegangen bist ".

" Ich glaubs nicht! ".

Kopfschüttelnd drehte ich mich weg und ging mit schnellen Schritten zum Ausgang. Die frische Luft tat meiner Lunge gut. Doch im selben Moment kamen wieder Tränen, die ich einfach meine Wangen hinablaufen ließ. Es hatte doch keine Zweck mehr. Da will man einmal auf John achten, und dann passiert sowas. Was stellt er sich eigentlich unter Beziehung vor? Zuerst Friede-Freude-Eierkuchen, Streit, Versöhnung, Betrügen, Versöhnung, Friede, und jetzt ein Stripclub? Mir wurde das echt zuviel.

Als ich Arme von hinten an mir spürte, wollte ich sie zuerst wegschlagen. Aber als ich bemerkte, dass es Paul war, beruhigte sich mein Körper wieder und ich ließ es zu. Er schlang sie um meine Hüften und drückte mich fest an sich heran. Ich drehte mich in seiner Umarmung und sah in seine großen, traurigen Augen. Meinen Kopf legte ich in seine Halsbeuge und atmete tief durch. Ich wollte nicht als Heulsuse dastehen, denn es bestand eigentlich keinen Grund. Vielleicht war ich für John einfach im Moment eine Klette gewesen. Und er musste irgendwie Luft schaffen. Aber musste er es auf diese Weise tun?

" Lasst uns nach Hause gehen. Die anderen kommen bestimmt irgendwann nach ".

Ich löste mich von Paul und sah zu George, der peinlich berührt auf Teddy hinabschaute. Ich wuschelte ihm durchs Haar, was ihn aufschauen ließ. Sein Gesicht glich dem einer Tomate und seine Hände fuchtelten nervös mit der Leine herum. Ich musste einfach ein klein wenig lächeln. Paul nahm selbstbewusst meine Hand, während George auf der anderen Seite neben mir herging. Aus Spaß nahm ich seine Hand und als er mich fragend anblickte, lächelte ich einfach nur. Er lächelte zurück und schwang unsere Arme hin und her. Zuerst fing ich an zu kichern, und als Paul es genauso tat, musste ich kurz auflachen. Die Jungs hoben mich so manches mal in die Lüfte, als wäre ich ein kleines Mädchen, was fliegen wollte. Da war selbst der Ärger mit John für einige Minuten vergessen. Selbst Teddy bellte fröhlich und blieb schön an unserer Seite.

Zuhause angekommen stellten wir fest, dass niemand im Hause war. Auf dem Küchentisch war ein Zettel mit einer Nachricht hinterlegt in der stand, dass Thomas und meine Mum einkaufen waren. Nachdem ich Teddy versorgt habe, ging ich schweigend mit Paul und George nach oben in mein Zimmer. Ich setzte mich aufs ungemachte Bett, während sich die Jungs ihre Gitarren schnappten und eine unbekannte Melodie spielten. Gespannt schaute ich ihnen zu, bis Paul nur noch alleine spielte und dabei sang.


Will you still hear my songs when I'm not anymore

Will you think about me when I'm watching above

Would you dance to my voice in a room alone

I don't know

Tell me


Will you replace my own sole for another man

Will you stay all alone with your head in hands

Would you try to move on and let memories gone

I don't know

Tell me

.....


[Dieses Lied ist von niemandem geklaut. Es ist von mir geschrieben worden, auch wenn es noch nicht fertig ist ... :D]

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