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3. It's Only Love

Als ich hörte, wie John die Treppen wieder hochkam, legte ich seine Gitarre zurück aufs Bett und legte mich ins weiche Kissen. Die Tür ging auf, und ich tat so, als ob ich schlafen würde. Ich wollte zu gerne Johns Verhalten sehen. Er schloss die Tür leiser als wie er sie geöffnet hatte und kam in meine Richtung. Neben mir sank das Bett und ich spürte, wie er sich über mich beugte. Sein Atem striff mein Gesicht und ich hatte es schwer, nicht zu blinzeln oder schnell zu atmen. Herzrasen machte sich in mir breit, als John näher kam. Meine Hoffnung bestand darin, dass er dies nicht merkte. Er musterte mich eine Zeitlang, bis ich warme Lippen auf meiner Stirn spürte und dann auf meiner Wange. Dann erhob er sich und ich hörte erneut, wie die Tür sich öffnete und er verschwand. Zuerst bewegte ich mich nicht, öffnete dann ganz leicht meine Augen. John war nirgendwo im Zimmer aufzufinden. Ich fragte mich, was er wieder unten wollte. Gab es irgendetwas wichtiges mit Mimi zu besprechen? Ich weiß, dass es mich nichts anging, aber ich wollte unbedingt wissen, was John schon wieder unten zu suchen hatte.

Als ich seine Zimmertür öffnete, hörte ich Stimmen von unten, die leise miteinander diskutierten. Von meiner Hörweite aus konnte ich leider nichts verstehen. Ich schlich bis zum Treppenabsatz, und konnte zwei Jungsstimmen ausmachen. Eine davon war John.

" Hör zu, mate. Lass sie doch endlich in Ruhe. Außerdem schläft sie gerade oben ".

" Nein, ich muss mit ihr reden, John. Lass mich rauf zu ihr!".

Paul! Oh nein, was wollte er hier schon wieder? In mir machte sich Panik breit. Ich durfte mich jetzt auf keinen Fall bemerkbar machen. Mimi schien wohl aus zu sein, sonst wäre sie längst eingeschritten. Die Stimmen wurden leiser, und ich konnte danach gar nichts mehr verstehen. Ich fühlte nur eine kalte Brise, die durch mein Haar wehte. Anscheinend brachte John Paul nach draußen. Gut, dass er ihn nicht hochgelassen hat. Sonst wäre Paul wahrscheinlich nie gegangen. Mit einem mulmigen Gefühl ging ich zurück ins Zimmer und setzte mich aufs Bett. Ich hörte einen lauten Seufzer und dann Schritte, die die Treppe hinaufgingen. Schließlich kam John durch die Tür mit zerzausten Haaren. Als ich aus dem Fenster schaute, sah ich die grauen Wolken, die mit einer ziemlich hohen Geschwindigkeit über die Häuser flogen. Die Bäume bogen sich leicht und die restliche Herbstblätter flogen von den Ästen ab. Den kommenden Sturm hatte ich gar nicht bemerkt.

" Na, Süße. Ist alles in Ordnung?", fragte John und setzte sich neben mich, fuhr durch sein Haar. Sein Arm schlang er um meine Hüfte und zog mich so näher an sich heran. Ich gab zur Antwort nur ein dumpfes " Mhm" von mir, bevor ich meine Augen aufs Fenster richtete. " Stürmt es schon lange draußen?", fragte ich leise und versuchte mich auf die Wolken zu konzentrieren, die über die Häuser zogen. Ich merkte, wie John seinen Kopf schüttelte.

" Nein, hat gerade erst begonnen. War doch eine gute Idee von dir, hierzubleiben ".

" Ich habe gehört, dass Paul hier war ".

" Oh, okay ".

" Danke, dass du ihn nicht hochgelassen hast ".

John antwortete darauf nicht. Ich wusste, dass es ihm auf eine Art schwerfiel, seinen besten Freund so zu behandeln. Und ich war der verdammte Grund dafür. Hoffentlich kriegten sich beide bald wieder ein. Ich wollte deren Freundschaft nicht kaputt machen. Der Wind wurde mit der Zeit immer stärke, und die Fenster fingen langsam an zu knacken. John erzählte mir, dass Mimi damit einverstanden wäre, dass ich hierbleiben könnte. Innerlich dankte ich seiner Tante dafür. Sie mag zwar streng sein, aber für sie war John wie ihr eigener Sohn. Und sie hatte mich auch auf eine Art und Weise lieb gewonnen. Um meine Eltern machte ich mir jedoch keine Sorgen. Sollten sie erstmal mit ihren eigenen Problemen zurechtkommen, bevor sie mich zurückholen. Für mich war es erstmal wichtig, dass ich bei meinem Freund unterkommen konnte.

" John?".

" Mhm..?".

" Ich hab Durst.. und Hunger ".

" Mimi hat uns etwas zum Essen dagelassen. Komm, wir gehen runter ".

Er nahm meine Hand in seine und schlenderte mit mir die Treppen runter, in die Küche. Im Kühlschrank war bereits eine Mahlzeit für uns beide drinne. Wir mussten es nur aufwärmen. Ich erhitzte den Herd, während John Tee kochte. Wenn John eines konnte, dann Tee kochen. Später aßen wir schweigend am Esstisch und schauten nebenbei Telly. Dort wurde eine Werbung gezeigt mit Elvis Presley, der eine Americatour startete. Mit großen Augen verfolgte vorallen John das Spektakel im Fernsehen, bevor ein Westernfilm anfing. Er schien nach der Werbung ganz verändert. Sein Essen rührte er kaum an, stocherte nur noch mit der Gabel darin rum. " John?", fragte ich leise und legte meine Hand an seine Wange. Aus traurigen Augen schaute er mich an.

" Werde ich es jemals soweit schaffen, Dani?".

" Aber natürlich, John. Du hast die beste Band überhaupt. Es kommt bald der richtige Zeitpunkt und die ganze Welt wird dich und deine Band kennen. Da bin ich mir sicher ".

" Dankeschön, Babe. Ich wüsste wirklich nicht, was ich ohne dich machen sollte ".

Er beugte sich vor, und küsste mich zärtlich. Keiner von uns beiden wollte diesen Kuss beenden, und es wurde schließlich zu einer Make Out Session am Esstisch. John setzte mich auf den Tisch ab und fuhr meinen Rücken entlang. Ich krallte meine Finger in seine Haare und spielte mit denen. Gerade, als er mein Shirt hochschieben wollte, öffnete sich die Haustür und eine völlig eingefrorene Mimi betrat die warme Stube. Sofort ließen John und ich voneinander ab und setzten uns wieder normal an den Tisch.

" Ach Kinders, ist das ein Wetter da draußen ... habe ich euch bei etwas unterbrochen?".

" Nein, nein Mimi. Alles ist in bester Ordnung ".

" Dann ist ja gut. Dani, du kannst gerne eine Dusche nehmen, wenn du fertig gegessen hast. John wird mir inzwischen beim Abräumen helfen ".

Sie sah ihren Neffen mit einem ernsten Blick an, der keine Wiederworte duldete. John rollte mit den Augen, war aber so frei und räumte mit ab. Ich schluckte den letzte Bissen runter und rannte hoch in Johns Zimmer, um mir ein paar Klamotten von ihm auszuleihen. Mit einem weißen T Shirt und einer langen Jogginghose verschwand ich im Bad, benutzte zwangsweise Mimis Shampoo, was nach alter Oma roch. Aber besser als gar nichts. Ich zog nach dem Abtrocknen Johns Sachen über, behielt aber meine Unterwäsche an. Schnell flitzte ich zurück ins Zimmer, wo John bereits umgezogen an seinem Schreibtisch saß und etwas schrieb. Als er mich bemerkte, versteckte er das Blatt Papier gekonnt hinter seinen Rücken, doch meinen Augen entging nichts.

" Was hast du da in deiner Hand?".

" Ehm.. gar nichts ".

" Hey, lass mich doch mal sehen!".

" Nein, da ist nichts!".

Ich versuchte an seine Hand ranzukommen, die er hinter seinem Rücken verbarg, aber John war flink im Ausweichen. Schließlich gab ich auf und legte mich mit einem Seufzer auf sein frisches Bett. Die Enttäuschung war mir ins Gesicht geschrieben. John packte das Blatt Papier irgendwo hin. Meine Kopf wollte ich nicht heben, um zu schauen wohin. Dann kam er zu mir getapst und legte sich neben mich. Ich vermied es, ihm in die Augen zu schauen. " Hey, Baby. Jetzt sei nicht sauer. Es soll eine Überraschung bleiben ". Er legte seine Lippen auf meine Wange, noch zeigte ich keine Reaktion. Mein Körper entspannte sich aber bei seiner Berührung. Seine Hand fand den Weg zu meinem Kinn und zog es in seine Richtung. Schließlich musste ich in seine Augen schauen. John hatte sein typisches Grinsen aufgesetzt, als er mein beleidigten Blick sah. " Da ist wohl jemand wieder mies gelaunt!". Mit diesen Worten kitzelte er mich komplett durch, sodass mir fast die Luft wegblieb. Ich bettelte John tausendmal an, er solle damit aufhören sonst sterbe ich. Endlich hörte er auf, und wir fanden uns in einer bestimmten Position wieder. Er über mir, ich unter ihm. Wir schauten uns eine ganze Weile lang in die Augen, bevor John den ersten Schritt machte und mich küsste. Ich erwiderte sofort und schlang meine Arme um seinen Nacken. Er legte seine Hände um meine Wangen und küsste jede davon. Dann fanden seine Lippen meinen Nacken und verteilten darauf kleine Küsse, saugten leicht daran. Ich war auf einmal so müde, dass ich gar nicht mehr auf seine Liebkosung reagierte. Im Halbschlaf merkte ich, wie John sich neben mich legte und beide Arme um meinen Körper schlang. Ich hörte nur noch ein leises " Gute Nacht ", bevor ich komplett in das Land der Träume verschwand.

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Neues Kapiii. Hoffe, es hat euch gefallen. Ich weiß, da ist gerade viel Make Out Session und hier Küsschen und da etwas Rumgeschmuse. Aber bei John muss man bedenken, dass er so ein Typ ist von solcher " Romantik " :D

Nein, Scherz. John kann auch ganz artig sein, wenn er es will. Und ich finde, er macht sich im Moment sehr gut :)

L.G Dani ♥


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