Chào các bạn! Vì nhiều lý do từ nay Truyen2U chính thức đổi tên là Truyen247.Pro. Mong các bạn tiếp tục ủng hộ truy cập tên miền mới này nhé! Mãi yêu... ♥

20. What I Miss


Ich wusste nicht wirklich, wie lange ich das drinnen ausgehalten habe. Langsam hatte ich schon etwas Spaß an der Party gefunden, nur ich zeigte nicht so den Übermut wie John. Der gab sich diesen Abend oder eher diese Nacht reichlich die Kante. Irgendwann musste ich schließlich einmal frische Luft schnappen und setzte mich draußen vor die Tür. Auch wenn ich schon 1-2 Gläser intus hatte, fühlte ich mich nicht ansatzweise betrunken oder dösig. Ich genoss die frische Brise, die über Liverpool zog und ärgerte mich etwas, keine Jacke mitgenommen zu haben. Wärme überkam mich, als eine Lederjacke um mich gelegt wurde und Paul sich neben mich setzte.

" Schon genug von John?".

" Naja, er könnte sich ruhig etwas zurückhalten. Ich brauchte einfach frische Luft, das ist alles ".

" Darf ich dir dabei Gesellschaft leisten?".

" Klar, wenn du möchtest ".

Wir saßen einfach nur da und ließen unseren Gedanken freien Lauf. Ich hatte Pauls Frage mit meiner Mum noch gar nicht beantwortet. Ehrlich gesagt war ich mir nicht mehr so sicher, ob ich's noch tun sollte. Vielleicht hatte er sie schon wieder vergessen. Innerlich wünschte ich mir meine Mum zurück. Sie kommt morgen wieder, für wie lange ist fraglich. Vielleicht sollte ich auch nur dabei sein, damit meine Eltern mir direkt ins Gesicht sagen können, dass sie sich trennen. Ich sollte mir schon mal Gedanken machen, zu wem ich gehe. Wenn ich ehrlich sein sollte; Zu meinem Vater hatte ich kaum ein Verhältnis. Wenn wir uns gegenüberstanden, dann endete alles in einem Krieg. Ich hatte auch selber das Gefühl, er würde sich nicht herzlich um mich kümmern, als sei alles nur ein must do und rein gar nichts käme vom Herzen. Mit meiner Mutter habe ich mich bis heute nie gestritten. Wenn es einmal eine Auseinandersetzung gab, dann keine Ernsthafte. Ich würde mir wünschen, dass es mit meinem Vater genauso wäre .. aber davon kann ich nur träumen.

" Dani?".

" Mhm, ja?".

" Wünscht du dir manchmal, du würdest wieder in Deutschland wohnen?".

Ich musste ehrlich zugeben, so manches mal hatte ich es mir schon gewünscht. Wenn man ganz am Anfang zurückdenkt; Zuerst wollte ich nicht hierher. Ich musste meine einzige Freundin aufgeben, meine Schule, meine Heimat. Auch wenn ich nicht viel von ihr halte, in Deutschland bin ich geboren. Und ich finde, man sieht mir das auch an. Aber Liverpool ist ebenfalls meine Heimat geworden. Mehrere Monate lebe ich bereits im Norden Englands und kein Tag ist Langweilig gewesen. Natürlich gab es Höhen und Tiefen, aber gehört sowas nicht im Leben mit dazu?

" Ja ... manchmal wünsche ich es mir schon. Aber dann erinnere ich mich, wie gut ich es eigentlich hier habe. Ich habe eine schöne Behausung, eine tolle Schule und die besten Freunde gefunden ".

Ich wuschelte Paul durchs Haar und lachte. Es war ein herzhaftes Lachen. Selten zeigte ich sowas. Nur bei meinen engsten Vertrauten. Und da erkannte ich, dass ich Paul wirklich vertraute .. und er mir.

" Hey, du zerstörst meine Frisur!".

" Ach komm, Paulina. Stell dich nicht so an ".

" Wie hast du mich genannt?".

Mit einem frechen Grinsen kitzelte Paul mich auf eine teuflische Art durch, sodass ich von der einzelnen Stufe runterkullerte und Paul automatisch mit fiel. Nun kniete er über mir und hörte nicht auf, mich zu ärgern. Ich lachte so laut ich konnte, und versuchte mit Händen und Füßen seine Hände von mir weg zu kicken. Irgendwann bekam ich seine Handgelenke zu fassen und zog mich an denen wieder nach oben. Jetzt waren unsere Gesichter so dicht aneinander, dass wir beide den Atem des anderen spürten. Ich hörte auf zu Lachen, behielt aber weiterhin ein Grinsen auf den Lippen. Paul musterte mich mit seinen großen Kulleraugen und kam um einige Millimeter näher. Ich spürte, was er wollte und zögerte nicht, mich ihm ebenfalls entgegen zu bewegen. Unsere Stirnen berührten sich und unsere Augen studierten jeweils den anderen. Ich machte mir in dem Moment kein Kopf über John oder George, die jeden Moment reinplatzen könnten. Es gab gerade nur uns beide, und das genoss ich.

Bis Paul mir eine Frage stellte, auf die ich in erster Linie keine Antwort fand.

" Dani ... liebst du John wirklich?".

Bạn đang đọc truyện trên: Truyen247.Pro