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2.

„YOU FOUND SOMEBODY NEW,
YOU PUT ME IN THE PAST..

..I DON'T EVEN KNOW IF OUR MEMORIES WILL LAST"

- ruth b.

trigger warnung!
im folgenden kapitel wird ›selbstverletzung, selbsthass und drogen - konsum‹ beschrieben, entscheidet bitte selbst, ob ihr es lesen könnt.


‚songs'
› color me blue - akane ‹
› worries - tom rosenthal ‹



୨୧
[medea]

Und erneut breche ich den Blickkontakt meines Ebenbilds ab, sinke zittern auf die dunklen Dielen.

Nur ich, in meinem weißen Kleid, ganz allein.

Um mich herum ist es still, viel zu still während meine Gedanken mir entgegen brülln'.

Und erneut schweift mein fast schon leerer Blick in Richtung der spiegelung meines weißen Spiegels..


›Selbst bei dem bloßen Anblick fängt sie an sich zu hassen.

Diese grässlichen Brandmale die wie eingemeißelt sind.

Und wieder hinterfragt sie die frage, ob sie je jemand lieben würde. Natürlich nicht.
Ich mein, keiner möchte ein kaputtes Mädchen.

Keiner möchte ein Mädchen dessen Beine Narben zieren, keiner möchte einen kaputten Menschen deren Erinnerungen einen jederzeit einholen.

..Weil keiner sieht gerne gebrochene Glasscherben.

Keiner sieht gerne die tiefen Lila Schnitte die sich langsam Weiß-Gräulich färben und die so grausig sind, während sie die schlimmsten Taten hervorrufen.

Keiner möchte ein Mädchen, das bloß panisch die Augen aufreißt sollte sie einem Mann nur nahekommen.
Und all dass, wegen nur einer dummen Nacht und einen noch dümmeren Fehler der nichtmal ihre Schuld war'.

Weil keiner möchte eine kaputte Seele auffangen und heilen. Oder nicht?‹


..Und sie wollte Kleider tragen, kurze gewagte Röcke die ihren zarten Körper umschmiegen.

Wollte in die Welt hinausstapfen, ohne einen weiteren Gedanken an diese hässlichen Narben zu verschwenden die ihren ganzen Körper wie Säure benetzen.

Ihn ihres erachtens beschmutzten, fast schon verunreinigen.
Ihr Ebenbild unscharf machen.

Sie wollte das Kleid tragen das sie letztens im Schaufenster des Modegeschäfts sah, ohne die plagenden Gedanken ob sie womöglich verurteilt werden würde.
Von den Menschen da draußen, die so viel grausamer sind als wir manchmal erwarten.
Von sich selbst, oder von dem schaurigen Fratzengesicht was sie, auch hier, auf schritt und tritt verfolgt.

Sie wollte den Rock tragen, ohne die ständig' bangende Angst das er hoch rutschen würde und ein Stück ihrer geschundenen Haut entblösse'.

Sie wollte nicht, dass der grausame Anblick sich in ihre unschuldigen Köpfe frisst.

Oder die Roten, tiefen Streifen die Erde erblicken.


Und auch diesmal bricht sie innerlich und äußerlich zusammen während die messerscharfen Klingen ihre bleiche Haut streifen.

Liebkosen sie, auf eine Art die vielleicht keiner, außer sie, so richtig versteht.

Während der Bass in ihren Ohren schlägt, der Rauch ihre Lungen benetzt,
ihre Sinne benebelt - tänzeln sie umher, streifen ihre Haut ein weiteres mal.

Verinnerlichen eine Schandtat nach der anderen, setzten erneute Brandmale auf ihrem Körper.


›Sie braucht Hilfe, traut sich aber nicht danach zu fragen.
Traut sich aber nicht, weil sie ja sowieso keiner versteht.

Wie denn auch? sie tut es ja nichtmal selbst. Versteht die wirren und von nebelschwaden besetzen Gedanken kaum selbst.

Wie auch? sie waren durchsichtig, nicht zu fassen.

Trotz all' dem, nisten sie sich bei ihr ein, zerfressen ihr Herz, ihren Geist, ihre Stimme und ihre einst' so reine Seele nur noch ein stücken mehr. Krallen sich an ihr fest, beobachten sie Tag und Nacht.

Verbünden sich mit dem Fratzengesicht, der sie bereits seit Jahren in elendigere Gefangenschaft in seinen Klauen hält.‹

Zitternd ziehe ich an meinem Joint, lasse den Rauch für wenige Sekunden meine Lunge benetzen während ich mich von dem berauschenden Gefühl leiten lass's.

Die dumpfe Musik hämmert durch mein altes Radio, doch ich hörte nichts.
Mein Körper war verstummt, man könnte beinahe behaupten dass er nicht mehr aufnahme fähig war.

Meine Knie'e schmerzen, mein Herz pocht und von dem leicht Metallenen Geruch von Blut wird mir beinahe schwummrig.

Mein Handy klingelt und erzeugt ein nerviges surrendes Geräusch, einmal. zweimal. dreimal.

Beim fünften mal gekonntes ignorieren hebe ich schließlich ab, nur um am Ende der Leitung eine schluchzende Liv zu hören.

„Medea.. kannst du bitte vorbeikommen?
ich glaub die Dämonen sind mal wieder ausgebüxt.
Un-..und ohne dich schaff ich das nicht."

[...]

luv u,
wie fandet ihr es?
________________________

i. puuuh, das erste »richtige« und aussagekräftige kapitel von ›medusa‹ ist zu ende, ein wenig harte kost - aber habt ihr vielleicht fragen?  irgendetwas das unklar ist?

ii. ›medea und liv‹ was ist eurer erster eindruck von den zwei'n? auch wenn liv erst später vorkommt, aber wollte es nicht noch länger ziehen..

iii. und zuletzt, wen möchtet ihr gerne als nächstes hören? habt ihr wünsche, gedanken? hier ist gaaaanz viel platz für'.

[ 748 words ]

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