
4. Mord
#Chindis Sicht
Nachdem Umma ins Bad gegangen war, ging es so richtig ab.
Uns ging der Votkar aus und somit musste man jede Aufgabe erfüllen.
Außer Umma, Ania und mir waren noch drei weitere weibliche Person da.
Diese wurden von ihren festen Freunden mitgebracht.
,,Erna, Wahrheit oder Pflicht?" Sagte ein ziemlich heißer Typ zu einem der Frauen.
Sie sah sich in der Runde um und sagte:,,Pflicht."
,,Okay küsse die Person aus der Runde, welche am heißesten ist. Es darf nicht dein Freund sein."
Sie sah ihren Freund an, dieser Funkelte sie leicht eindringlich an.
,,Ich kneife."sagte sie.
Der Typ kippte den letzten Rest in ihr Glas und gab es ihr.
Sie trak es und stellte demonstrativ das Glas auf den Rand des Pools, wärend wir um sie herum klatschten und jubelten.
,,Okay, Cindi Wahrheit oder Pflicht?" Fragte sie mich.
Ich schaute in die Runde.
Alle hatten das Glitzern in den Augen welches Pflicht bedeutete.
,, Pflicht." Sagte ich dann mit fester Stimme.
,,Okay, als erstes musst du die Top 3. Jungs für dich auswählen und dann mit der Nummer 1. rummachen. Es ist Alles erlaubt!" Betonte sie mit einem unverschämten Lächeln.
Ich überlegte, bis mir der süße Typ einfiel der sie drangenommen hatte und mich in dem Einkaufszentrum angequatscht hatte.
,,Lio ist mein Favorit." Meinte ich und schwamm zu ihm.
Er hatte ein Lust Glitzern in den Augen, doch ich ignorierte es und schlung meine Arme um ihn.
Dann küsste ich ihn
Er zog mich näher zu sich und drückte mich in einer Umarmung näher an sich.
Ich spürte seine nähe und küsste ihn etwas energischer, was er gleich verstand.
Dennoch lösten wir uns um weiter zu spielen, doch ab da blib ich bei ihm.
Ich nahm trotzdem eine andere Frau dran, welche kneifen wollte, doch das nicht ging da wir ja kein Votka mehr hatten.
Somit küsste sie einen Anderen als ihren Freund, weil die Aufgabe lautete:,, Küsse die Person die deiner Meinung nach der beste Partner für dich sein könnte, dein Freund geht auch." Ihr Freund war sehr sauer und dann stritten sie.
Doch ernst nehmen konnten wir es bei unserem Pegel nicht mehr und mussten ununterbrochen lachen.
Wir waren einfach so angetrunken, da konnten wir es nur noch witzig finden.
Plötzlich verschwand Ania mit der Begründung mal nach Umma zu schauen.
Wir spielten bis Mitternacht weiter und nach ein bisschen Zeit kam Ania dann auch schon wieder zu uns.
Um Mitternacht war die Party langsam ruhiger geworden.
Viele waren schon gegangen und generell mussten wir den Lärmpegel wegen der Nachtruhe etwas runterschrauben.
Ania erzählte mir, dass sie Umma ins Bett begleitet hatte und wir somit alleine aufräumen müssen.
Generell wollte Umma anscheinend schon sehr früh abreisen, da ihr hier zu viele verschwinden.
Somit räumten Ania, Lio und ich etwas auf.
Weil wir angetrunken waren, waren wir total albern und tollpatschig.
Als das letzte Paar ging, machten wir gerade Licht und Musik aus.
Dann verzogen Lio und ich uns in mein Gästezimmer wärend Ania noch mal nach Umma sah.
Ich legte mich erschöpft im Bademantel auf eine Seite des großen Bettes.
Er legte sich auf die andere Seite.
Ich spürte wie er näher rutschte.
Ich drehte mich zu ihm um, dann küsste er mich und wir drückten uns kuschelnd aneinander.
Plötzlich griff er nach meinem Oberschenkel.
Als ich seinen Kuss erwiderte, öffnete er die Schleife meines Bademantels und ich zog meinen Bikini aus, während er seinen Bademantel aus zog.
Was dann passierte ist und bleibt privat!
Am nächsten Morgen wachte ich von einem sanften Kuss auf und sah Lio direkt in die Augen.
Ich streckte mich und küsste ihn.
Danach zog ich mich an.
Auch er zog sich an und gemeinsam bereiteten wir das Frühstück zu, als ich das Auto von Ania anfahren sah.
Als sie auf Schloss und uns sah zuckte sie zusammen.
,,Man habt ihr mich erschreckt! Cindi wie war das mit keine nächtlichen Besucher?!"
Wärend sie mich so ankeifte erinnerte sie mich an meine streng katholische Mutter.
Ich musste kichern.
,,Ja wohl. Tut mir leid MAMA."sagte ich provokant.
Sie kitzelte mich dafür und ich landete vor lauter Lachen auf dem Boden.
Nachdem ich die Kitzelattacke überlebt hatte sah ich aus dem Augenwinkel etwas aus ihrer Jacke fallen.
,,Ania, dir ist da was... Äh warum hattest du Ummas Armreif? Den vergöttert sie doch so dolle."
Als Lio sah, dass es sicher gleich Streit gab, hinterließ er mir seine Nummer und verabschiedete sich mit einem Kuss von mir. Was für ein Feigling!
,,Wo warst du eben und wo sind Umma und die Anderen wirklich?!" Fragte ich enttäuscht.
Ania antwortete nicht sondern starte auf den Tisch, bis sie mich mit dem Brötchenkorb niederschlug.
Ich wachte eingesperrt in der Sauna im Keller auf.
Ania saß gegenüber, eingeknickt mit dem Gesicht hinter den Beinen versteckt an der Wand.
,,Ania was soll das?!" Schrie ich sie trotz Kopfschmerzen an.
Sie zuckte zusammen.
,,Ich wollte das doch gar nicht." Begann sie weinend und kam zu der Glastür.
,,Okay erzähl von ganz am Anfang. Was ist passiert?" Versuchte ich sie zu beruhigen.
,,Du weißt ja, ich bin Augenärztin, ich hatte einen reichen Patienten der bei einem Unfall sein Augenlicht verlor. Er kam zu mir in der Hoffnung sein Augenlicht zurück zu bekommen. Er hat mich bestochen und somit habe ich eine illegale Operation durchgeführt die in den meisten Fällen das Augenlicht zurück bringt. Es ist alles gut verlaufen und es traten keine Komplikationen auf, doch nach einer Woche hatte er sein Augenlicht immer noch nicht zurück. Mir wurde in seinem Auftrag mit einem mord gedroht wenn ich keine Opfer von 4 wichtigen Personen bringe. Und da ward ihr einfach die einzigen. Als erstes habe ich Olga getötet, dann habe ich Quila getötet, danach Umma ertränkt und heute hat mir diese Stimme befohlen dich zu töten!" Erklärte sie unter Tränen.
Dann holte sie eine leere Gasflasche raus.
Darauf stand : Chlorgas
Meine Augen weiteten sich.
Würde sie dieses in der Sauber frei geben müsste ich es irgendwann einatmen und da in jeder Lunge minimal Wasser ist würde das Gas sich mit dem Wasser verbinden, dies würde Salzsäure in meiner Lunge bedeuten, welche die Lunge wegätzen würde.
,,Bitte! Bitte tu das nicht! Ich bin doch deine beste Freundin. Wir haben bis jetzt alles geschafft. Diese Stimme ist nicht real. Du musst das nicht tun. Warum bist du nicht zur Polizei gegangen?"
,,Da würde ich in den Knast kommen wenn ich dann überhaupt noch leben würde. Die würden nichts verstehen." Sagte sie.
,,Es ist noch nicht zu spät. Wenn du dich stellst, wäre deine Strafe nicht all zu hoch. Außerdem wärst du bei der Polizei vor diesem Patienten sicher und die könnten dich zur psychologischer Hilfe schicken, damit du diese Stimme los wirst." Redete ich auf die ein.
Sie schien nun etwas verärgert zu sein.
,,Bitte nicht!", schrie ich als der Finger in Richtung An-Knopf ging,„Ich.... Ich liebe dich doch. Ich liebe dich über alles. Bitte tu mir das nicht an."
Bettelte ich weiter und versuchte die Situation zu entschärfen.
Sie wollte gerade in Richtung Schlüssel greifen.
,,Da ist die Stimme wieder. Meine nächste Abgabe soll in 10 Minuten sein!" Schrie sie und hielt sich den Kopf.
Dann drückte sie auf den Knopf.
Ich hustete versuchte nach Luft zu ringen, doch meine Lunge wurde bereits zerfetzt.
,,Ich liebe dich." Sagte ich bevor ich gar nicht mehr atmen konnte.
Bevor es dunkel wurde hörte ich von ihr unter Tränen:,, Ich liebe dich auch."
Dann war ich endlich wieder bei meiner Mutter.
Hallöchen meine Fuchsis, wie geht's euch.
Nach gefühlten Ewigkeiten gibt's endlich ein neues Kapitel. Es ist ein bisschen lang geworden aber ich hoffe es gefällt euch.
Habt noch einen wunderschönen und sonnigen Sonntag.
LG eure Stillerwasserfall 🦊
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