
12.
Wenn ich schweige, dann weine ich
Wenn ich schreie, dann leide ich
Wenn ich renne, dann heile ich
Doch wenn ich bleibe, dann brichst du mich
Wenn der Regen den Schmerz verwischt
Und der Wind die Flamme lischt
Wenn der Mond die Sterne bringt
Und der Tag von neu beginnt
Ich will nicht angewiesen auf jemanden sein.
Ich will nicht gesagt bekommen was ich zu tun habe.
Ich will nicht vor den Kopf gestoßen werden.
Ich will das Leben so leben wie ich es will.
Doch das geht nicht.
Ich brauche dich, weil du mich abhängig gemacht hast.
Ich brauche dich, weil ich nicht weiß was ich tun soll.
Ich brauche dich, weil ich verlernt habe wie es ist eine eigene Meinung zu haben.
Und ich brauche dich, weil du mir das Leben gewährst was ich lebe.
Nicht aus Zwang, nicht aus Unterdrückung und nicht aus Hass machst du diese Sachen. Nicht aus Macht, nicht aus Nutzen für dich und nicht aus Spaß stellst du diese Sachen mit mir an. Du weist noch nicht einmal welche Gewalt du über mich hast. Welche Macht deine Worte, deine Blicke und deine Anwesenheit auf mich haben. Ich bin es nicht gewohnt ein eigenständiger Mensch zu sein, weil du mich zu einem Menschen gemacht hast. Ich habe es nicht von alleine geschafft so zu sein wie ich bin, sondern bin durch deine Hände zu der Person geworden, die ich heute bin. Und trotz allem hast du keine Ahnung was du mit mir anstellst. Du hast keine Ahnung wie viel Einfluss du auf mich hast.
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