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Nineteen

A U R E L I A

"Dann habe ich da vielleicht eine gute Idee, wie wir den Abend doch noch retten können", sagte er plötzlich und griff nach meiner Hand. Da ich sowieso keine Lust hatte noch eine Minute länger auf diesem Ball zu verbringen hatte ich absolut nichts gegen seine Aktion und folgte ihm hinaus in die Nacht. "Vertraust du mir Aurelia?", fragte er mich lächelnd und ich musste gar nicht lange überlegen, denn bereits seine grünen Augen, strahlten so viel Zuneigung aus. "Ja", hauchte ich und folgte ihm zu seinem Auto. Wie ein Gentleman hielt er mir die Beifahrertür auf und bat mich einzusteigen, was ich auch mit Vergnügen tat.

Die Autofahrt verlief schweigend, jedoch herrschte eine angenehme Stille, keine drückende. Ebenso dauerte die Fahrt nur wenige Minuten und bereits bevor der Wagen hielt wusste ich unser geplantes Ziel, der lila Wald. Breit lächelnd stieg ich aus dem Wagen und ging wie von selbst auf den Wald hinzu, hatte fast vergessen, dass Harry ebenfalls noch anwesend war. Dieser Wald verzauberte mich immer wieder aufs Neue und lies mich alles um mich herum vergessen, er war fast wie Magie.

Vorsichtig griff Harry nach meiner Hand und ohne lange zu überlegen lies ich es zu, immerhin hatte ich ja nichts zu verlieren. Ich bemerkte, dass er plötzlich seine Gitarre geschultert trug und sah ihn fragend an, dieser hatte sofort eine Erklärung bei der Hand. "Das mag jetzt vielleicht komisch klingen, aber ich hab sie immer dabei, meistens liegt sie auf der Rückbank, wenn ich mit dem Auto unterwegs bin. Man kann ja nie wissen, wann einem die glorreiche Idee für einen neuen Song kommt und somit bin ich immer top vorbereitet und kann zu jeder Zeit neue Ideen aufschreiben und auch gleich mit meinem Baby hier anstimmen." Die Erklärung klang ziemlich plausibel. Manch Einer würde ihn jetzt für verrückt halten, ich hingegen wusste genau was er meinte, denn auch ich versuchte meinen Block immer gemeinsam mit einem Stift bei mir zu haben. 

Zusammen liefen wir in den Wald hinein, der selbst bei Nacht immer noch seine Magie behielt. Wäre es ein ganz gewöhnlicher Wald hätte ich vermutlich Gänsehaut am ganzen Körper und würde mir vor Angst in die Hose machen, aber dieser Wald war anders, er war etwas Besonderes. "Zu dir oder zu mir?", fragte er mich belustigt und ich wusste sofort, dass er darauf anspielte, an welchen Lieblingsplatz wir uns begeben würden. "Was hältst du davon, wenn wir zu der Brücke gehen? Dann müssen wir nicht wählen", schlug ich vor und hatte sofort Harrys Begeisterung auf meiner Seite. 

Schon aus der Ferne war die kleine, weiße Brücke zu sehen. Der Anblick war wirklich unglaublich. Ich war froh, dass der Mond es heute gut mit uns meinte und hell schien, so hatten wir eine relativ gute Sicht, auf alles was um uns herum passierte. Es war erstaunlich, dass mir dieses besondere Details des Waldes nach all den Jahren noch nie aufgefallen war, obwohl die Brücke so ein wesentlicher Bestandteil war, ein durchaus wichtiger sogar. Außerdem diente sie perfekt als neue Kulisse für meine Zeichnungen, mit denen ich ja bereits begonnen hatte.

Wir suchten uns einen schönen Platz neben der Brücke und setzten uns ins Gras. Harry hatte vorgesorgt und eine kleine Decke mitgebracht, die er noch im Kofferraum seines Autos gefunden hatte. Man konnte von Glück reden, dass sich diese dort befunden hatte, denn sonst hätte ich vermutlich unschöne Grasflecken auf meinem neuen Ballkleid verursacht, was ziemlich teuer geworden wäre, wenn ich sie in der Reinigung säubern lassen hätte müssen.

"Spiel mir was vor", bat ich Harry plötzlich, da mir seine Gitarre wieder in den Sinn kam. Er wollte bereits ablehnen, doch ich gab ihm klar zu verstehen, dass er keine Chance hatte mir einen Wunsch abzuschlagen. Er gab sich schlussendlich relativ schnell geschlagen und packte seiner Gitarre aus. "Gib mir einen Moment, das doofe Ding verstimmt sich ziemlich schnell", sagte er und begann damit sein Instrument zu stimmen. Ich erkannte kaum Unterschied an den Tönen, jedoch war das Gehör eines Musikers garantiert anders ausgeprägt als das eines Nichtmusikers. 

Man sah ihm an, wie nervös er war, vor Publikum zu spielen war wohl nicht seine Stärke. "Du musst dich vor mir nicht schämen Harry", lächelte ich ihn an und streichelte sanft über seine Hand. "Außerdem ist es ein gutes Training für dich, denn wenn du einmal ganz groß rauskommst und Stadien ausverkaufst wirst du zurück an mich denken und mir dankbar sein, dass ich mit dir trainiert habe, vor Menschen zu spielen und zu singen", fügte ich noch hinzu. "Hey, niemand hat was von singen gesagt", empörte er sich. "Das gehört dazu", lachte ich und klopfte ihm aufmunternd auf die Schulter.

"Wenn es sein muss", jammerte er und stimmte den ersten Ton an. Schon hatte er mich in seinen Bann gezogen und verzauberte mich mit den wunderschönen Klängen, die er auf seiner Gitarre zauberte. Als er dann noch zu singen begann war es um mich geschehen.

 Just stop your crying

It's a sign of the timesWelcome to the final showHope you're wearing your best clothesYou can't bribe the door on your way to skyYou look pretty good down hereBut you ain't really good

If we never learned, we been here before

Why are we always stuck and running fromThe bulletsThe bulletsWe never learned, we been here beforeWhy are we always stuck and running fromThe bulletsThe bullets  


"Das war wunderschön Harry", sagte ich leise, denn ich wollte den wunderschönen Moment auf keinen Fall zerstören. Ohne ein Wort zu sagen erhob er sich und streckte mir seine Hand entgegen. "Komm", hauchte er. Ohne zu zögern nahm ich seine Hand und lies mich von ihm hochziehen. Zusammen schlenderten wir wenige Schritte auf die Brücke und blieben darauf stehen. Er bückte sich leicht zu mir runter und streichte mir eine Haarsträhne hinter die Ohren. "Du bist wunderschön Aurelia", flüsterte er mir ins Ohr und bereitete mir damit eine unglaubliche Gänsehaut, die sich auf meinem ganzen Körper bemerkbar machte. Danach verringerte er den letzten Abstand zwischen uns und legte seine Lippen ganz sangt auf meine.

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Finally, der erste Kuss! Wie fandet ihr das Kapitel? :)

Übrigens, das Lied, welches ich euch oben verlinkt habe, kam beim Schreiben gerade im Radio und ich fand den Song ziemlich passend für das Kapitel c:

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