Chào các bạn! Vì nhiều lý do từ nay Truyen2U chính thức đổi tên là Truyen247.Pro. Mong các bạn tiếp tục ủng hộ truy cập tên miền mới này nhé! Mãi yêu... ♥

Kapitel 6

Roxy Fleming


War ich wütend? War ich enttäuscht?

Keine Ahnung, aber in erster Linie war ich fassungslos. Wie sollte ich damit umgehen? Fühlte ich mich hintergangen? Ich las den Brief nur schon zum fünften Mal, kannte seinen Wortlaut beinahe auswendig. Immer wieder huschte mein Blick zur Uhr. Leos Feierabend rückte näher und somit der unausweichliche Streit. Ich war nervös. Sollte ich direkt in die Offensive gehen, und Leo stellen? Sollte ich ihn anschreien, oder ein normales Gespräch versuchen. So oder so, es würde Streit geben.

Mit dem gewohnten Klick öffnete sich die Haustür, ich hörte, wie Leo seine Jacke auszog und die Tür hinter sich zu knallte. Etwas fiel ihm herunter, vermutlich die Schlüssel, er fluchte leise. Dann hörte ich, wie er näher kam und schließlich die Küche betrat. Als er mich am Tresen sitzen sah, blieb er stehen und sah mich überrascht an.

„Was machst du denn hier?", fragte er und ging zum Kühlschrank, um sich ein Bier heraus zu nehmen. Normalerweise befand ich mich um diese Zeit im Stall, doch heute nicht.

„Hi.", sagte ich monoton und ignorierte seine Frage.

„Alles in Ordnung?", fragte er. Wahrscheinlich hatte er schon bemerkt, dass etwas nicht stimmte. Ich beobachtete ihn, wie er die Schubladen öffnete und nach einem Flaschenöffner suchte. Ich antwortete nicht. Er brach seine Suche nach einem Öffner ab und drehte sich um. Skeptisch musterten mich seine blauen Augen.

„Roxy, was ist los?", fragte er unsicher. Ich schluckte und spürte den Umschlag in meiner Hand. Er war schon etwas verknittert, da ich ihn etwas zu fest in meiner Hand hielt. Endlich legte ich den Umschlag auf den Tresen. Dabei musterte ich Leo ganz genau. Seine Augen weiteten sich, als er erkannte, um welchen Brief es sich handelte. Dann hob er seinen Blick und sah mich an.

„Was soll das sein?", fragte er dennoch, gespielt unschuldig. Ich schnaubte. Er wusste genau, was das war.

„Du weißt, was das ist.", sagte ich.

„Ein Brief.", stellte Leo altklug fest.

„Ein Brief von Rick Cromwell.", ergänzte ich. „Und du weißt das!"

„Wieso sollte ich das wissen?"

„Verkauf mich nicht für dumm, Leo!", ich sprang auf um meiner Wut etwas Luft zu machen. Ich konnte unmöglich ruhig sitzen bleiben. „Du hast ihn im Küchenschrank versteckt!"

„Was?", fragte er.

„Hör auf zu lügen!", brüllte ich jetzt. Leo wich einen Schritt zurück und es tat mir fast leid, dass ich ihn angeschrien hatte. Doch die Wut war größer als die Reue.

„Also?", fragte ich und erwartete eine ehrliche Antwort. Leo senkte seinen Blick und legte seine Hand in den Nacken. Er war nervös. Nachdem er sich ungefähr dreimal geräuspert hatte, öffnete er endlich seinen Mund.

„Ich wollte das noch mit dir besprechen."

„Soll das eine Ausrede sein, oder was?", blaffte ich.

„Nein!"

„Du weißt, dass ich nach Rio fliegen werde...", stellte ich trocken fest. Sein Blick flog nach oben. Er wirkte beinahe panisch.

„Wirst du nicht.", seine Stimme klang erstaunlich ruhig. Ich stieß ein trockenes Lachen aus.

„Du hast das nicht zu entscheiden."

„Ich denke schon, dass ich ein Mitspracherecht habe, Roxy!", widersprach er.

„Nein."

„Du weißt, dass dein Bein dieser Belastung nicht standhalten wird."

„Was weißt du schon!?", keifte ich. Als Leo keine Antwort gab, wurde ich noch wütender.

„Es ist mein Leben! Ich alleine entscheide, was ich tun werde!"

Etwas in Leos Blick schien zu brechen, was mich für einen kurzen Moment verunsicherte. Er schluckte hart während ich versuchte, den Blickkontakt beizubehalten. Seine Stimme klang heiser und rau, als er den Mund öffnete um zu sprechen.

„Ich dachte, es ist unser Leben."


Bạn đang đọc truyện trên: Truyen247.Pro