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Kapitel 45

>>Wo habt ihr gelebt all die Jahre?<< fragte ich Jess, während wir das dichte Geäst durchquerten. Hier draußen war die Natur so wild und prächtig, dass all die Sorgen, die einen plagten, gering wurden. Kaum bemerkbar, als wäre nichts von Bedeutung, als das Grün und das Braun.
Als wäre nicht mehr von Bedeutung, als das Licht, welches durch die dichten Blätterkronen drang.

>>Im Untergrund. Es war fast so eine Einrichtung wie die hier. Die meiste Zeit war es sehr schlecht und ich habe mich nur dafür entschieden Soldatin zu werden, weil das die einzige Möglichkeit war das Tageslicht zu sehen.<<
Verdutzt sah ich sie an. >>Durftet ihr den Untergrund nicht verlassen? Wir waren ständig draußen.<<
Jess zuckte mit den Schultern und jetzt erst sah ich an ihrer Haltung und der Art und Weise wie sie durch den Wald lief, dass sie definitiv Soldatin sein musste.
>>Wir durften es nicht.<<
>>Das tut mir Leid<< erwiderte ich und sank zwischen den Büschen auf den Boden, als Jess sich auf etwas weiter hinten fokussierte.

Ein Reh durchquerte den Wald, so prächtig und schön, dass es fast traurig war, es zu töten. Jess aber hob ihre Schrotflinte hoch und drückte ab.
Nur traf es nicht das Reh.
Es waren nur Sekunden, als das groteske Wesen das Reh entzwei riss und wenige Sekunden, als Jess Schuss sich in dessen Rücken rammte.
Langsam drehte sich das Ding um und blieb an uns hängen. Ich konnte nicht beschreiben, wie schlimm dieses Wesen aussah. Mir blieb nicht einmal Zeit nachzudenken, denn da rannte es auch in höchster Geschwindigkeit auf uns zu.
Ich stieß Jess hinter mich und packte das Ding am Hals. Schrie auf, als seine Zähne nach meiner Schulter packten und das reißende Geräusch meines Fleisches den Wald füllte.

Mit einem Ruck zog ich diesem Ding sein Herz raus, bevor ich atemlos auf die Knie fiel.
>>Was war das? Aelia deine Schulter.<< stellte Jess erschüttert fest, aber mein Fokus lag nur dem Wald, in dem plötzlich grauenvolle Geräusche zu uns drangen. Solche, wie die dieses Wesen von sich gegeben hatte.

>>Halt dich fest.<< befahl ich, bevor ich Jess über meine Schulter hievte und rannte. Ich rannte, während hinter mir das Gebrüll immer lauter wurde. >>Scheiße<< fluchte ich, als mich etwas rammte und Jess einige Meter weit weg flog.
Das Ding was mich nun angriff unterschied sich nur durch die langen kaputten Haare und dem weiblichen Körper.
Doch die Kraft und das groteske Aussehen waren gleich. Dieses mal schaffte ich es den scharfen Zähnen auszuweichen und rammte es einen dicken Ast durch sein Herz. Viel Zeit blieb mir nicht und auch als Jess zischte, weil ihr Arm in einem unnatürlichen Winkel stand, konnte ich keine Rücksicht nehmen.
Ich ließ alles zurück, rannte um unser beider Leben und atmete erleichtert auf, als die Mauern vor uns lagen. Und das erste mal war ich unglaublich dankbar über diese Festung.

Mit dem ersten Schritt, den ich hinein tat, brüllte ich direkt los. >>Verschließt die Tore! MACHT SCHON!<<
Sie erwachten erst aus ihrer verwirrten Starre, als die ersten Schreie durch den Wald hallten. Ich ließ Jess ab, packte meinen Bogen und richtete es nach draußen.
Ich schaffte es zwei in ihre Herzen zu treffen, bevor sich die Tore endlich schlossen. Doch nicht, bevor einer noch hindurch drang und sich grob auf mich schmiss. Bevor ich selbst aber reagieren konnte, wurde das Ding von mir weg gezerrt. Ich sah Asher, der große Schwierigkeit dabei hatte das Ding im Zaum zu halten und fragte mich augenblicklich, wie schlimm es um uns stand. Klar wurde es mir dann, als ich eingreifen und ihm helfen musste, um das Ding außer Gefecht zu setzen.

>>Töte es nicht!<< rief Asher, sodass mir keine andere Wahl blieb, als es kräftig gegen den Schädel zu schlagen. Es brauchte zwei Schläge, bis es aufhörte um sich zu schlagen.

Mein Blick fiel auf Asher, der Atemlos nach mir griff.
Zeitgleich sahen wir zur Mauer, als das laute Gebrüll irgendwann nachgab und uns bewusst wurde, dass die Mauer uns vorerst vor diesen Kreaturen bewahren würde.

Doch ein Blick in die versammelte Menge aus Vampiren und Menschen reichte, um zu erkennen, wie die Angst um uns schwirrte.

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