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Kapitel 3

Es war ein Schrei, der mich aus meinem Schlaf riss und ein weiterer Schrei, der mich instinktiv aufspringen ließ. Ich überlegte nicht groß, bevor ich die Tür zu meinem fensterlosen Zimmer öffnete, welches mehr eine Kammer war, die tief unter einem Berg war. Auch die Tatsache, dass der kalte Steinboden mich frösteln ließ, weil ich ohne Schuhe losgerannt war, spielte keine Rolle. Einige weitere Bewohner unserer kleinen Gruppe an Überlebenden, traten aus ihren Zimmern, mit besorgtem Ausdruck und doch mit zu viel Angst in sich, um dem Geschrei auf den Grund zu gehen, welches verstummt war. Mein Herz zog sich zusammen, als ich sah wie Dina auf dem Boden kauerte und ihre Hand gegen ihre blutige Stirn hielt. >>Wo ist er?<< knurrte ich wütend und hockte mich zu ihr runter, um mir ihre Wunde anzusehen. Scharf sog ich die Luft ein, als ich ihr Auge sah, das begann anzuschwellen und wusste mit einem mal ganz sicher, dass ihr Mann dieses mal nicht davon kommen würde. >>Aelia nicht.<< bat sie erstickt, aber ich ließ ihre Hand los und strich ihr das blonde Haar zur Seite, um ihre Wunde davon zu befreien. Mein Blick fiel dabei entschlossen auf Serena. Ein junges Mädchen, welches gerade im Krankenflügel aushalf. >>Kümmere dich bitte um sie.<< bat ich, bevor ich entschlossen aufstand. Ich ignorierte Dinas Proteste und auch, dass einige weitere dazugestoßen waren.
>>Aelia!<< hörte ich meinen Bruder rufen, bevor sich starke Arme um meinen Körper schlangen. >>Lass uns das regeln.<< bat Nale mich, aber ich riss mich entschlossen los von ihm. Ich war es Leid. >>So wie ihr es die letzten male geregelt habt? Viktor ist ein Arsch und ein verdammter Säufer. Das hier geht aber zu weit. Hast du sie dir mal angesehen?<< warf ich ihm wütend vor, bevor mein Blick zu meinem Bruder huschte und der Menge, die sich hinter ihm sammelte. >>Und du? Oder besser gesagt ihr alle?<< warf ich ihnen wütend vor. >>Aelia.<< versuchte es dieses mal mein Bruder, aber ich ließ ihn nicht gewähren.
Abermals stieß ich Nale von mir und lief die Gänge ab, bis ich endlich in der Küche ankam. Viktor stand vor seinen Behältern in denen er sein Alkohol braute und bevor er wusste, wie ihm geschah, fegte ich sie von der Arbeitsfläche und verspürte Genugtuung, als sein schockierter Schrei das Brechen der Gläser übertönte. Ich wollte auf ihn los, ihn zur Rede stellen und ihm die gleichen Wunden zufügen, die er meiner besten Freundin zugefügt hatte. Und doch kam ich nicht weit. Abermals schlangen sich Arme um meine Hüfte und zogen mich zur Seite. Während Nale mich fest in seinem Griff hielt, tat es Blaise mit Viktor. Ich zerrte und riss an ihm, versuchte mich zu befreien, um meinen Gedanken und Worten Taten folgen zu lassen, doch Nale zog mich weiter weg zum Ausgang. >>Dieses mal kommst du nicht davon du Psycho!<< knurrte ich. >>Lass mich los Nale. Verdammt dieser Scheißkerl soll endlich bestraft werden!<< forderte ich. Aber egal wie sehr ich mich auch wehrte und wie sehr Viktor und ich uns beleidigten und drohten. Ich wurde unbarmherzig aus dem Zimmer gezerrt, vorbei an den Schaulustigen in irgendeine Kammer, wo mich Nale gegen die Wand presste und grob mein Gesicht umfasste. >>Es.Reicht.<< stieß er atemlos aus. >>Du benimmst dich wie eine Furie El.<<
>>Und? Das ist mir egal. Ich habe keine Lust mehr wegzusehen und zu hoffen, dass der Scheißkerl sie nicht doch irgendwann umbringt!<< konterte ich und stieß Nale grob von mir. >>Wie könnt ihr da so still sein? Wie könnt ihr sowas tolerieren?<< hörte ich meine eigene ungläubige Stimme, während das Adrenalin langsam meinen Körper verließ. >>Weil wir das nicht zu entscheiden haben El. Esther ist hierfür zuständig, also solltest du dich an sie wenden, statt den Henker zu spielen.<< Er holte genervt Luft, bevor er durch seine Haare strich. Seine grünen Augen fixierten mich, bevor seine Züge etwas weicher wurden. >>Er wird dieses mal nicht davon kommen. Habe Vertrauen in Esther.<< bat er mich sanft und sorgte mit seiner wohligen Stimme dafür, dass ich mich etwas beruhigte. Müde rieb ich mir über die Augen und stöhnte in mich hinein. >>Gott ist das abgefuckt.<< fluchte ich und lehnte mich schließlich genervt gegen die Wand, nur um im nächsten Moment von Nale eingekesselt zu werden. >>Vielleicht solltest du jetzt erstmal für Dina da sein und Viktor uns überlassen.<<
Ich verharrte noch einige weitere Sekunden gegen die Wand gelehnt und meine Handballen an meine Augen gepresst, bevor ich frustriert aufstöhnte und mich von der Wand abstieß.
>>Ich hoffe du hast recht.<< stieß ich aus und ließ ihn stehen.

Mein Weg führte mich direkt zum Krankenflügel, wo Dina auf eines der Betten saß und ein weißes Tuch gegen ihre Stirn hielt. Dabei huschte mein Blick kurz zu meinem Vater, der tief und fest schlief und zum Glück nichts von all dem mitbekam. >>Zeig mal her.<< bat ich Dina sanft und besah mir die Wunde. >>Keine Lügen Dina. Was ist passiert?<< Es war vermutlich sehr unsensibel von mir, aber ich war es Leid ihre Ausreden zu hören und genau das schien auch ihr nun bewusst zu werden. Sie sah mich schuldbewusst und beschämt an, weil sie Viktor all die Jahre verteidigt hatte. Selbst sein neugewonnenes Interesse am brauen, was ihn nun endgültig zerstört hatte. >>Er hat zu viel getrunken und...<< sie brach ab und holte zitternd Luft. >>Vielleicht hätte ich einfach nicht nein sagen sollen.<< flüsterte sie. Mein Körper wurde heiß und der Druck in meinem Kopf fast unerträglich. >>Nein zu was?<< hörte ich mich wie aus weiter ferne fragen. Dina schluckte schwer und verbarg ihre hellen Augen hinter ihren gesenkten Lidern. >>Er wollte mit mir schlafen, aber ich hatte Kopfschmerzen. Vielleicht hätte ich..<<
>>Wag es nicht.<< unterbrach ich sie, bevor ich ihren Kopf zwischen meine Hände nahm. >>Er hatte kein Recht dazu. Nicht einmal dann, wenn du ihn aus dieser Höhle geworfen hättest. Hast du mich verstanden?<< Sie nickte schwer mit tränenverschleierten Augen, bevor sie diese schloss. Ich zog sie an mich und umarmte sie, obwohl mein Körper vor Wut geladen war. Er würde dafür büßen. Dieses mal würde ich persönlich verhindern, dass er davon kam.

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