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Kapitel 18

>>Irgendwann löste sich Asher von mir, schnappte sich den Vampir vom Boden und riss ihm mit einem gekonnten Griff, den Kopf von den Schultern.
>>Er schnappte sich mit seiner freien Hand meine Hand und zog mich mit sich. >>Nein.<< versuchte ich ihn zurück zu halten, aber er zog mich einfach energisch hinter sich her. >>Wenn wir das jetzt nicht tun Aelia, dann bekommst du deine Gerechtigkeit nicht. Vertrau mir.<<

Es war mir unangenehm so zugestellt an den anderen Vampiren vorbei zulaufen. Aber irgendwie vertraute ich Asher tatsächlich. Also schob ich mein Unbehagen zur Seite und versuchte nicht in die Augen der Umstehenden zu sehen, als wir durch die tanzende Schar liefen, geradewegs in den Korridor. Es dauerte nicht lang, da stand ich auch schon mitten in dem Raum, wo Emmeres Blick sich plötzlich verdüsterte, als er meinen traf.

>>Geschmacklos. Findest du nicht?<< knurrte Asher ihr entgegen, bevor er den Kopf quer durch den Raum, geradewegs vor ihre Füße schleuderte.
>>Ash...<< versuchte sie es sanft und ließ es dann doch sein, als Viktor eine Flasche Wein zu ihr brachte. Sein Blick fiel auf mich, bevor seine Mundwinkel in die Höhe schossen. Dann geschah alles ganz schnell. Asher schoss nach vorne und dann erstarb die Musik und alle sahen nur noch auf Viktor.
Da war die Weinflasche, die in seinem Hals steckte und das viele Blut, dass an seinem Hals herab rann. Seine Hände, die verwirrt und verzweifelt nach der Ursache griffen und seine Augen, die mich geweitet fixierten, bevor er auf seine Knie sank.

Emmeres grollen hallte durch den Raum, ehe sie Anstalten machte auf mich zuzusprinten. Asher aber hielt sie zurück und knallte sie grob gegen den Tresen. >>Das sind die Regeln und du kennst sie besser als jeder andere. Also mach nichts falsches.<< warnte er sie. Mit wütender Fratze sah sie auf die umstehenden Vampire, die zu meiner Verwunderung ebenfalls schockiert wirkten.

>>Sie ist nur eine Sklavin. Ein wertloser Mensch.<< stieß sie ungläubig aus. Asher umfasste ihr Kinn und beugte sich so weit vor, dass ich die nächsten Worte fast nicht gehört hätte. Und doch hallten sie in dem stillen Raum. Hörbar für alle Anwesenden. >>Und doch hast du deine Würde verloren. Für einen Menschen. Eine Sklavin. Nur weil du dich so sehr nach meinem Schwanz in dir sehnst.<<

Augenblicklich zog er sich von ihr zurück. >>Du wärst ein Nichts ohne mich Asher Narváez.<<
Er lachte auf, bevor er zu mir kam und meinen Arm umfasste. >>Verdreh die Wahrheit nicht. Wir wissen beide warum du heute hier stehst.<< erwiderte er nur. Asher wartete nicht mehr ab, sondern zog mich mit sich, bis wir wieder in dem Korridor standen. Ohne ein Wort zu sagen, biss er sich in sein Handgelenk und hielt es mir hin. Es war merkwürdig sein Blut in meinem Mund zu schmecken. An seinem Handgelenk zu saugen, während er sanft meinen Kopf umfasste und dennoch war es gleichzeitig etwas tröstend.

Als wir fertig waren, zog er mich wieder mit sich, geradewegs in seine Wohnung. Ich dachte damit wäre die Sache erledigt, aber Ashers Maske schien plötzlich endgültig zu bröckeln. Hektisch lief er in sein Zimmer, in welches ich folgte und zog mehrere Schubladen auf. >>Zieh das an.<< verlangte er und warf mir warme Wollsachen zu, die ich verwirrt musterte.
>>Warum?<<
Kurz hielt er inne. Es sah aus, als würde er einen inneren Kampf mit sich führen.
>>Weil wir hier schleunigst verschwinden müssen.<< Ich zögerte.

>>Wir reden später Aelia. Jetzt mach endlich.<< verlangte er barsch, woraufhin ich mich endlich in Bewegung setzte. Ich griff nach den Sachen und lief ins Bad. Doch dort angekommen, wusch ich mir erst mal das ganze Blut von meinen Wunden, die noch nicht ganz verheilt waren. Meine Haut an den Stellen war blau und obwohl die Bisswunden nun geschlossen waren, sah man sie dennoch noch deutlich. Angewidert riss ich mich von dem Anblick los und zog mir die warme Kleidung an.
Asher klopfte gegen die Tür und kam nach meiner Aufforderung schließlich mit einem Rucksack rein. In seiner anderen Hand hielt er einen Bogen. >>Hier.<< reichte er ihn mir. >>Warum hast du das ganze Zeug? Es ist fast so, als hättest du es geahnt.<< wisperte ich, ehe ich nach dem Bogen griff.

>>Du hattest nie vor hier zu bleiben oder? Nie vor mich hier in diesen Mauern einzusperren.<<
Mit undurchdringlichem Blick sah er mich an, bevor er mich zur Seite schob und hinter das Waschbecken griff. >>Die Tasche mit den Vorräten habe ich drei Tage nach deiner Ankunft vorbereitet. Nachdem ich gemerkt habe, dass ich dich hier nicht festhalten kann, ohne dein Leben aufs Spiel zu setzen.<<
>>Warum? Ich dachte ich wäre nur ein Mensch? Warum riskierst du das alles? Das ist doch absurd.<< erwiderte ich verwirrt und sah ihm dabei zu, wie er weiter an dem Waschbecken nestelte. Stöhnend stand er auf und umfasste meine Schultern. >>Du bist mehr als das Aelia.<<

Und doch glaubte ich ihm nicht. Mein Blick fiel auf den Spiegel, sodass ich automatisch den Kopf schüttelte, als ich die Wunden sah. Es schien so, als würde mich das Ereignis jetzt erst einholen. Und deshalb konnte ich mich seinen Worten nicht hingeben. Nicht, wenn da noch immer so viel Misstrauen zwischen uns lag. Nicht, wenn die Möglichkeit bestand, dass ich an seiner Wärme verbrannte, bis seine Lügen mich in den Untergrund rissen. >>Nein.<< flüsterte ich also.
>>Aelia.<< versuchte er es, aber ich stieß ihn von mir. Seine Züge wurden warm und der Blick, den er mir nun schenkte, brachte mich endgültig zum wanken. Er kam einen Schritt auf mich zu, sodass ich instinktiv einen Schritt nach hinten setzte. Unfähig ihm in die Augen zu sehen.

>>Ich bin ein Mensch. Nicht mehr als das Blut in meinen Adern. Also hör auf mich anzusehen, als wäre es nicht so.<< stieß ich aus. Und doch kam er einen weiteren Schritt auf mich zu und strich sanft über meine Schläfe.
>>Du bist Versuchung Aelia. Du bist Schmerz und Heilung zugleich.<< hauchte er. >>Meine kleine Nemesis. Du bist mein Untergang.<<

Diese kleine Berührung und diese Worte, vor denen ich mehr Angst hatte, als vor dem Tod, lullten mich ein. Ich wollte ihm nicht glauben. Ich wollte mich nicht dem hingeben und ihm vertrauen. Und doch schlug mein Herz einen enormen Schlag, als sein Daumen sanft über meine Unterlippe fuhr.

>>Ich kann dir nicht vertrauen.<< beichtete ich, woraufhin sein Mundwinkel leicht nach oben zuckte.
>>Ob du mir vertraust oder nicht. Es wird keine Rolle darin spielen, dass ich dich hier raus bringe und dir nicht von der Seite weiche.<<
Er ließ seine Hand langsam sinken, bevor er den Rücksack zurecht rückte.
>>Jetzt gib mir die Möglichkeit dich hier rauszubringen, bevor sie hier auftauchen. Bitte.<<

Ich nickte und sah zu seiner Hand, die abermals zum Waschbecken schnellte. Im nächsten Moment zog er daran und enthüllte einen kleinen Geheimgang. Meine Kinnlade fiel herunter, als ich auf die Treppe sah, die in die Dunkelheit führte.

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