Chào các bạn! Vì nhiều lý do từ nay Truyen2U chính thức đổi tên là Truyen247.Pro. Mong các bạn tiếp tục ủng hộ truy cập tên miền mới này nhé! Mãi yêu... ♥

Einzug in die Schlacht

Heute ist wohl der Tag.

Jules, du musst stark sein, du lernst heute Seth Rogan kennen.

Und der ist nicht besonders nett.

Und niemand weiß wie er reagieren wird.

"Vielleicht ignoriert er es ja einfach, vielleicht fallt es ihm gar nicht auf.", hat Betty am Telefon gemeint. Ich wäre auch gerne so optimistisch. Ich male mir eher Szenen aus in denen Seth meiner Mutter Fotos zeigt und sie fragt, was ich da genau anhabe.

Und wie meine Mutter mich nur verwirrt anschaut und dann jeden Tag in der Früh mit mir mein Outfit aussucht.

Oder wie er mich vor Chad bloßstellt.

"Egal was passiert, du bleibst doch Jules."

Betty weiß irgendwie immer, was man sagen muss, um mich zu beruhigen.

Also stehe ich auf, ziehe meinen Lieblings-hoodie an, schwarze Schien-Jeans dazu und weiße Turnschuhe. Meine Haare trage ich einfach offen und nur meine Wimpern werden geschminkt.

Als ich ins Wohnzimmer komme steht auf dem Tisch eine kleine Box und daneben liegt ein Zettel.

"Für dein Vorstellungsgespräch", steht darauf. Und in der Box ist ein nudle-farbenes Kostüm.

Wow, ich hätte das ja fast vergessen! Ich habe ja ein Vorstellungsgespräch für meinen Nebenjob heute! Meine Mutter hat mir das organisiert und irgendetwas gefaselt vonwegen 'das machen alle, dann hat man es später leichter' gefaselt.

Das hab ich wohl total verdrängt, na toll.

Ich packe das Kostüm ins Auto neben meine Notfall-Schminksachen von Julia und fahre los.

Wenigstens kann ich mit Julias Auto fahren.

Nachdem ich 15 Minuten lauthals mit Shawn Mendes und die Wette gesungen habe, parke ich mein Auto wie immer ein paar Querstraßen von der Schule entfernt.

Jules, bereit?

Ein kleiner Teil von mir denkt, ich könnte Seth ja noch immer aus dem Weg gehen. Hat bis jetzt doch auch geklappt.

Der einzige Unterschied? Er weiß jetzt, dass Julia hier zur Schule geht. Er wird sich wahrscheinlich umschauen.

Doch auch nach der letzten Stunde habe ich ihn nicht getroffen, obwohl ich sogar Joe und Chad gesehen habe. Keine Spur von Seth.

Auch in der Mittagspause war er nicht bei seinen Freunden, vielleicht ist er ja krank?

Oder er schwänzt? Es ist Seth Rogan.

"Du kannst ihm nicht ewig aus dem weg gehen." meint meine beste Freundin, als ich mich nervös umschaue. "Irgendwann wird er dich sehen."

"Vielleicht ist er so selbstzentriert, dass er andere Menschen gar nicht anschaut?"

Sie schaut mich nur genervt an und beißt in ihren Apfel. Plötzlich macht sie große Augen.

Sofort drehe ich mich um und schon sehe ich was der Grund ist.

Seth und Chad zusammen, gerade am Weg in unsere Richtung.

Achtung! Alle auf ihre Positionen! Die Schlacht beginnt!

"So, ich muss wohl gehen.", sage ich schnell.

Die Schlacht beginnt wohl mit einer Flucht, ist doch die beste Strategie, oder?

"Hi, Jules!"

Zu spät, wir wurden vom Gegner gesichtet.

"Hi, Chad!", sage ich so nett wie möglich. Wenn ich Seth nicht anschaue, existiert er nicht. Oder?

"Wie gehts dir?"

Wow, so nett. Was ist los mit ihm, hat er die Nacht schon vergessen.

"Super, dir?"

Ok, ist Seth erstarrt? Ich kann nicht anders, ich schaue ihn nur für eine Millisekunde an.

Und was tut er? Er starrt einfach nur. Keine Emotion in seinem Blick. Weder amüsiert, noch böse, noch schockiert.

"Gut, ja."

Wow, dieses Gespräch. Ich muss innerlich lachen.

"Und dir, Betty."

Während Chad das mega interessante Gespräch mit Betty führt, wage ich es, Seth noch einmal anzuschauen. Doch noch immer nichts. Er steht einfach nur da. Was soll ich tun? Soll ich etwas sagen?

Man, diese Schlacht ist verwirrend. Und irgendwie langweilig.

Flucht klingt doch wieder sympathisch.

"Ich muss gehen. Ciao!", verabschiede ich mich und gehe Richtung Auto.

Als Jules, die gerade Seth kennengelernt hat.

Kann man das kennengelernt nennen?

Ich hole das Outfit fürs Aufnahmegespräch aus meinem Auto und überlege, wie ich es am besten anziehen sollte.

"Deine Tarnung?"

Zu früh gefreut, Jules. Das muss wohl doch heute passieren.

"Was meinst du?", sage ich genervt und versuche so schnell wie möglich die Box wieder zu verstauen.

Er sagt nichts und stellt sich dicht vor mich.

"Julia, oder soll ich Jules sagen?"

Ok, er macht mir ein bisschen Angst. Er ist eindeutig besser in dieser Schlacht als ich.

Naja ich bin ja nur am flüchten.

"Ehm, ist mir egal."

"Julia..."

"Ja?", sage ich jetzt genervt. Was will er eigentlich.

"Ich muss zu einem Vorstellungsgespräch und du hältst mich irgendwie auf!"

"Sie kann also doch reden."

Ich verdrehe nur meine Augen.

"Bist du mir aus einem Grund gefolgt oder stalkst du einfach nur?"

"Naja, ich habe das erste mal gesehen, wie du normal gehst."

"Mhm."

"Außerdem wollte ich wissen, wie es deinem Kopf geht."

"Supergut."

Er tut eigentlich noch weh.

"Dein Auto?"

"Ja."

Also langsam könnte er wirklich wieder verschwinden.

Plötzlich wird mir warm. Eigentlich heiß. Mein Herz beginnt in der Schlacht mitzumachen und fängt an wie wild zu schlagen.

Seth lehnt sich nämlich nach vor, seine Hand auf meinem Autodach, seine Brust dicht vor mir.

"Ehm, Seth?"

Er rührt sich nicht, schaut mein Auto an, dann mich.

"Sind irgendwie alle deine Sachen in der Wäsche?", sagt er, während er mein Outfit anschaut.

"Nein, kannst du jetzt bitte ein paar Schritte weg von mir gehen? Ich bekomme Platzangst."

Endlich bewegt er sich und mein Körper kann sich wieder beruhigen. Wieso man solche ungewollten Reaktionen auf solche Jungs haben muss, verstehe ich noch immer nicht.

Da kann das Gehirn machen was es will, das Herz wird einem bis zum Hals schlagen und den Verstand übertrumpfen. Ist das wegen der Evolution? Waren vorher die Frauen auch immer alle in den verliebt, der die meisten Tiere jagen konnte und deswegen Häuptling geworden ist?

Ja, ich vergleiche Tiere gerade mit anderen Frauen und einen Häuptling mit einen Fuckboy.

Ich gebe einfach der Evolution die Schuld, atme einmal durch und versuche wieder meinen Fluchtplan zu starte.

"Ok. Du lügst mich wegen der Schule an, fährst heimlich Rad, lügst wegen dem Bikini und gehst mitten in der Nacht baden, hast zwei Namen und anscheinend auch zwei extremste verschiedene Kleidungsstile."

Wow, das nachdenken muss ihm gerade wohl wirklich zu schaffen machen.

"Deine Detektivarbeiten scheinen wohl auf Hochtouren zu laufen. Aber ich muss jetzt leider wirklich gehen, also..."

"Wenigstens weiß ich jetzt wieso du mir nie aufgefallen bist."

Der ignoriert mich gerade, oder?

"Ahso, also muss ich in High-heels im Regen stehen, damit ich dir auffalle?"

Dann mach ich halt mit.

"Nein, ein Minirock machts auch."

"Und das von dem großen Tussi-Hasser."

Heute noch gebe ich Katharina seine Nummer. Das hat er davon.

"Ich hasse nur Tussis, die sich bei meinem Vater einschleimen und nichts im Gehirn haben."

"Weil du so gut in der Schule bist?"

Wütend öffne ich die Autotür und steige ein, keine letzten Worte gar nichts. Ich verlasse die Schlacht, ohne zu wissen wer gewonnen hat und ob es Verletzte gibt.

Ich konzentriere mich jetzt einfach auf mein Vorstellungsgespräch.

Also lächle ich, so falsch wie möglich, und versuche über meine Stärken und meine Schwächen nachzudenken.

Bạn đang đọc truyện trên: Truyen247.Pro