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Der blaue Strom

Ich hatte alles was ich brauchte und Jarvis hat mir die Schokolade zur Verfügung gestellt. Ich setzte die Brille auf und schon begann die Flamme des Schweißgerätes zu leuchten. Zuerst musste ich irgendwie das Metallrohr am Ende mit den Drähten verbinden. Das war noch der leichte Part. Jetzt begann die Fieselarbeit. Ich habe den Tisch jetzt von der vielen Schokolade freigemacht und die Pläne an die Wand geklebt. Ich rechnete alles nochmal im Kopf durch und war sehr überzeugt, dass es klappt, aber ich hatte Zeitdruck. Wenn Dad davon erfährt, dann würde er mir alles verbieten und dann würde ich meinen Abschluss in Ingenieurswissenschaft nicht bekommen. Wenn ich dieses Teil hinkriege, dann kann ich die Prüfung in Physik auch schon machen. Das wäre Hammer. Die Lötgeräte wurden ausgepackt und angeschlossen. Mein großes Fernglas und viel Geduld waren sein Begleiter. Bevor ich das Element zusammenfügen kann, brauche ich ein Gehäuse und daran arbeite ich gerade. Die Drähte müssen sorgfältig verarbeitet sein, sonst könnte ich das Problem haben, dass es nicht funktioniert. Noch alles mit eine Isolierung auskleiden und Fertig! Sieht wirklich gut aus.
So gehen wir mal an die Maschine für das neue Element Starkin. Die restlichen Metallrohre werden zusammengeschweißt. Im letzten Rohr wird ein Kristall eingesetzt. Durch Erhitzung auf 1000 C wird der Kristall geschmolzen und die Ionen werden frei. Die Schokolade esse ich auf und lege das Papier dazu, dann habe ich meine gewünschten Protonen und für das Palladium habe ich so kleine blaue Splitter. Das ist reines Palladium. Dad wird zwar darüber nicht erfreut sein, aber das ist mir jetzt egal. Zuerst aber brauche ich noch einen Ring an dem sich alles festklammern kann und da habe ich an Magnesium gedacht. Ich bastle vorher eine Form und heize den Ofen richtig ein. Dann schmelze ich das ganze und gieße es langsam in die Holzeinkerbung. Bis das ganze fest wird, bessere ich noch ein paar Kleinigkeiten am Gehäuse aus. Ein paar kleine Stellen sind noch nicht richtig verlötet und fast hätte ich einen Kupferling übersehen, wenn ich denn vergessen hätte, wäre alles nach hinten losgegangen. Ich holte den kleinen silberschimmernden Ring aus der Gussform und betrachtete ihn im Licht der Lampe. So schweifte mein Blick auf die alte Uhr und sie entfing mich mit 12 Uhr. Ich war beim überlegen, ob ich ins Bett gehen sollte, aber ich blieb auf, denn ich hatte dann nur noch morgen und das konnte ich einfach nicht schaffen. Der Magnesiumring war nun fertig und nun konnte die eigentliche Herausforderung beginnen. Wie gesagt der Kristall, das Papier und Palladium spielten in der Röhre die Hauptrollen. Um einen Überblick zu haben, habe ich auch noch ein Panzerglas eingebaut. Dort konnte ich den Ring sehen. Die Bedienung habe ich durch ein Kabel etwas entfernt angebracht. Nun stand ich da. Eine Schutzbrille auf, den alten weißen Kittel von Dad und die Bedienung in der Hand. Langsam begann ich den Regler hochzuschieben und ein leises Surmen erklang. Es wurde immer heißer in der Schmelzmaschine. Bei 900 C begann meine rechte Hand zu zittern. Die Nadel der Anzeige begann auch zu zittern, denn sie stand bei der 1000er Grenze an. Durch das Glas konnte ich, wegen des hellen Lichtes, nichts mehr erkennen. Die Maschine wurde immer lauter.

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