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Kapitel 99

Einige Tage vergingen, die ich wieder mein Bett hütete. Ich wollte es nicht verlassen. Alles wirkte so...hoffnungslos. Ich hatte keine Freunde, keine Familie. Selbst als ich ein weiteres Mal zur Mittagszeit in den Park ging, tauchte meine Mum nicht auf. Ich machte mir Sorgen, immerhin hieß es, sie sei jeden Tag dort. Jeden Tag um dieselbe Uhrzeit. Außer Grant hatte ich niemanden mehr und das sickerte mit jeder Sekunde tiefer in mein Bewusstsein. Wofür lohnte es sich zu leben, wenn ich mein Leben doch mit niemandem außer meinem Pflegevater teilen konnte? Tatsächlich kam vier Tage nach dem Gespräch in Hunahunas Seelenraum ein Paket bei uns an. Es beinhaltete mehrere Formulare, für die ich bisher keinen Kopf gehabt hatte. Mit Grant hatte ich nicht viel über das geredet, was geschehen war. Momentan verstand ich es selbst kaum. Innerhalb weniger Stunden hatte ich Mörder, Opfer und Außenstehender sein sollen. Unglaublich. Unglaublich schrecklich. Irgendwann reichte es GGG. Er betrat, ohne anzuklopfen, mein Zimmer und zog mir die Decke von den Beinen. "Aufstehen", forderte er.

Es war Samstag. Eine ganze Woche, nachdem ich mein Leben verloren hatte. "Nein", maulte ich. "Wo ist das Mädchen hin, das mit sarkastischen Kommentaren um sich geworfen hat?", wollte er wissen. Tja, dieses Mädchen lag in einem Grab. Ich war nicht mehr sarkastisch. Der Sarkasmus erinnerte mich an den Spaß, den ich gehabt hatte, als ich ihn an Niall anwandt. Der Spaß mit Niall. Ich drehte mich auf den Bauch und weil mir auch ohne Bettdecke noch ziemlich warm war, drohte ich, erneut einzuschlafen. "Aufstehen!", sagte GGG noch einmal. Diesmal klang es nicht wie eine Forderung, eher wie ein Befehl. "Nein", murmelte ich in das Kissen. In dieser Woche hatte Corines Seele mich einige Male besuchts, allerdings nie lange und unsere Unterhaltungen waren recht trostlos ausgefallen. Es war etwas völlig anderes, wenn sie nicht leibhaftig vor mir stand. "Du musst wieder du selbst werden." Die Matratze senkte sich ein Stück. Er setzte sich. Dann streichelte er mir über den Kopf. Das fühlte sich gut an, auch wenn ich das nie zugegeben hätte. "Ich bin ich selbst", protestierte ich. Er ging nicht auf meinen Kommentar ein. Stattdessen verwandelte sich sein vorwurfsvoller Tonfall in einen aufgeregten. "Deshalb habe ich mir etwas überlegt. Steh jetzt endlich auf!" Er spaßte nicht mehr, denn Minuten später schüttete er mir Wasser über den gesamten Körper. Natürlich hätte ich liegen bleiben können, aber auf eine erneute Erkältung verzichtete ich. Aus diesem Grund stellte ich mich nach einer halben Ewigkeit unter die Dusche und machte mich widerwillig fertig.

Grant schleppte mich zu einem Mediamarkt. Ernsthaft. Anfangs sagte er mir nicht, wohin wir fuhren - doch es würde mich sicherlich begeistern. Wirklich. Meine Begeisterung war gar nicht zu bremsen. Obwohl ich noch nie zuvor einen Mediamarkt von innen gesehen hatte, reizte es mich nicht. Dort gab es doch bloß Smartphones, Fernseher und so Zeugs. Ich besaß einen Computer und ein Handy. Mehr benötigte ich nicht. "Was wollen wir hier?", schnaubte ich, als Grant in eine Parklücke fuhr. "Ich brauche nichts", fuhr ich fort. Bevor ich weiter reden konnte, unterbrach er mich. "Du nicht. Aber ich." Er stieg aus und als ich ihm nicht folgte, ging er um den Wagen herum und öffnete meine Tür, damit ich ebenfalls ausstieg. Raffiniert. "Bitte, lass uns einfach nach Hause fahren. Ich mache auch, was du willst." Ich verstand einfach nicht, was er hier wollte. Dieser Ort sollte mich zu dem Mädchen machen, das ich mal gewesen war? Dazu musste sich eine ganze Menschenmenge an Niall-Klonen darin befinden. Etwas anderes veränderte meinen derzeitigen Gefühlsstand nicht. "Nein, Ruby. Heute gehen wir einen Staubsauger kaufen."

Wie von der Tarantel gestochen blieb ich stehen. Ein leichtes Lächeln schlüpfte mir über die Lippen. Es war so schnell gegangen wie gekommen. "Das meinst du nicht ernst", sagte ich. Er...Er wollte einen Staubsauger kaufen. Hier, mit mir. "Danach kannst du gerne machen, was ich will. Nämlich staubsaugen. Ich glaube, das letzte mal, dass gesaugt wurde war...An deinem ersten Tag in meiner Wohnung." Ich bekam eine Gänsehaut. Niall. Unsere allererste Begegnung. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich angenommen, dass er keine Seele besaß. Wie falsch ich gelegen hatte. "Nein." Ich schüttelte den Kopf. Auf garkeinen Fall würde ich staubsaugen. "Wie würdest du denn lernen, wie man staubsaugt, wenn du es nicht selbst machst?" "Da!" Grants Mundwinkel zuckten. "Sarkasmus. Wir machen Fortschritte." Er hatte recht. Ich hatte einen Kommentar abgeeben. Ich war mir nicht sicher, ob ich deswegen froh oder enttäuscht sein sollte. Schnell eilte ich hinter meinem Pflegevater in den Mediamarkt. Dort nahm er sich einen Einkaufswagen - ein guter Staubsauger sei ziemlich schwer - und wir durchforsteten die Gänge.

Letzten Endes fanden wir ein echtes Prachtexemplar. Pink mit Leoparden-muster. Der Staubsauger sollte leiser saugen als die meisten anderen Staubsauger in seiner Preisklasse und noch dazu fand selbst die Verkäuferin ihn totschick. Ich nickte sofort - einerseits um Grant auf den Arm zu nehmen, andererseits weil ich ihn wirklich schön fand. Er war...anders. Besonders. Und besonders hieß nicht gleichzeitg schlecht, nicht wahr?

Die Warteschlange an der Kasse reichte bis nach Panama und ich stöhnte genervt auf. "Geh doch schon mal nach draußen, Ruby", schlug Grant vor. Egoistisch, wie ich nunmal war, ließ ich mir dies nicht zweimal sagen. "Es dauert bestimmt nicht lange", meinte GGG im Vorbeigehen. Hoffentlich. Jetzt, wo wir im Besitz eines perfekten Staubsaugers waren, konnte ich zurück in mein Bett kriechen. Insbesondere das Leise-Saugen hatte mich überzeugt. Draußen bereute ich meine Entscheidung, vorzugehen direkt wieder, denn eine riesige Menge an Leuten hatte sich um zwei Streithähne gebildet, die sich prügelten. Als ich näher heran ging, erkannte ich Nik, Daizys Freund, als einen der beiden. Es wirkte, als habe er seinen Gegner beinahe völlig erledigt. Ich hasste diesen Typ. Wieso musste er sich prügeln? Wieso musste man sich überhaupt prügeln? Ich machte einen großen Bogen um die Menge herum, um zum Auto zu gelangen. Da blieb ich dann stehen, sah abwechselnd auf die Uhr und zu der Prügelei, aber Grant erschien nicht im Eingang des Mediamarkts. So lang konnte diese doofe Schlange doch gar nicht sein.

Ich trat nervös von einem Bein aufs andere. Plötzlich löste sich die Menschentraube auf. Nik und sein Gegner liefen in entgegen gesetzte Richtungen davon. Sein Gegner war im Vergleich winzig zu Nik gewesen. Idiot. Er prügelte sich mit Kleineren? Hatte er etwa Minderheitskomplexe? Ich verschränkte die Arme vor der Brust und starrte ihm wütend hinterher. Prompt hielt er inne, drehte sich um. Sein Blick fiel direkt auf mich. Und dann - dann zwinkerte er mir einfach zu.

Unfassbar. aaaaaahahahahhahaha ich kann nicht. omfg es ist vorbei. die letzten worte. kneif mich jemand. bitte. oha. ich habe ernsthaft in zwei monaten ein buch geschrieben. wenn ich das buch nennen darf. scheiße ey. ich sitze hier und komm net drauf klar. ich habe ein buch geschrieben. und selbstverständlich endet rubys geschichte noch nicht hier. dann wär ich vermutlich am boden zerstört. es ist noch nicht vorbei. aahahahahahah ich bin so.... dead af. fuck. ich sterbe *gefühlsexplosion* 22.11.2016; 20:16 xxx 

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