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Kapitel 18

Als ich am Nachmittag aus der Schule trat, bemerkte ich Grants Auto schon von Weitem. Er winkte mich zu sich, das Fenster herunter gelassen. Corine trate neben mir aus dem Schultor. "Bis nachher", sagte sie, ihre braunen Haare wurden dabei förmlich vom Winde verweht. Ich nickte. Vorhin hatte ich ihr erklärt, wie die Kneipe hieß, in der wir uns treffen wollten, und wo in etwa ich sie vermutete. Mit schnellen Schritten lief ich auf das Auto zu. Ich wollte schon: "Ich laufe, danke", sagen, als Grant mir das Wort abschnitt. "Kim und du werdet auf dem Polizeipräsidium erwartet. Anscheinend haben sie noch Fragen an euch Superhelden." Ich blieb vor dem geöffneten Fenster stehen und starrte sein Hemd an. Es war schwarz-weiß kariert und die oberen drei Knöpfe hatte er absichtlich geöffnet. Man mochte uns noch mal befragen? Wieso? "Wir holen jetzt Kim und fahren dann hin." Ich war alles andere als einverstanden damit, aber meine Widersprüche nützten nichts. Der Polzei durfte ich mich nicht verweigern - und Grant auch nicht.

Kim wartete bereits vor dem Gebäude, das seine Schule darstellen sollte. Er sah mich an und schien zu merken, dass ich vor Anspannung zitterte, denn im nächsten Moment saß er hinter mir im Wagen und knetete eingehend meine Nackenmuskulatur. "Wird schon schief gehen", meinte er. Obwohl das vermutlich hatte aufmuntern sollen, bewirkte es das Gegenteil. Ich malte mir aus, wie sie uns knebelten, an Stühlen festbanden und mit Gifttinktur unsere Haut verätzten. Womöglich hatte Niall doch recht gehabt. Ich las zu viel. Die Paranoia war irrelevant. Sie dachten bestimmt nicht, dass Kimberley und ich etwas mit dem Tod des Mannes zu tun hatten. Oder? "Du bist total verspannt." Kim drückte auf einen bestimmten Punkt und ich fluchte leise. "Autsch!" "Sorry." Grant fuhr schweigend durch die Straßen, hielt an zig Ampeln und schüttelte mehrere Male den Kopf. "Hoffentlich dauert es nicht allzu lange", sagte ich. Ich wollte GGG erzählen, dass ich eine Verabredung hatte. Aber er wirkte desinteressiert, also beließ ich es dabei. Außerdem hielt ich ihm weiterhin vor, dass er mir Dinge über meine Mutter, der ich angeblich so sehr ähnelte, verschwieg. Das Zittern in mir ließ allmählich nach und ich begann, mich zu entspannen. Kims Massagekünste verblüfften mich. "Woher kannst du das?", wollte ich wissen. "Sechs Wochen Sommercamp", verkündete er, so stolz wie eine Mutter, deren Kind anfing zu laufen. "Ich war der beste!" Grant lachte spöttisch. "Und der älteste." Ich stimmte mit ein. Doch dann erinnerte ich mich abermals an das Gespräch zwischen ihm und Niall diese Nacht, das ich belauschen konnte und das Lachen verging mir.

"Also schön, hier wären wir." Keine fünf Minuten später erreichten wir das Polizeipräsidium. Es schien komplett am anderen Ende der Stadt zu liegen. Sofort sprang ich förmlich aus dem Auto. Ich wollte meinen lügenden Pflegevater so schnell es ging los werden. Hauptsache, weg, ganz egal ob das bedeutete, dieses furchtbar klobig aussehende Gebäude zu betreten und zu großer Wahrscheinlichkeit hinter Gitter zu landen. "Du brauchst mich nicht abholen, ich habe eine Verabredung", sagte ich zu Grant, ehe er davon fahren konnte. "Wenn wir es lebend überstehen", lachte Kim. Ich wusste noch nicht, wie ich die Kneipe finden würde, aber womöglich wollte Kimberley mich ja begleiten. Ohne mir eine Antwort oder einen Abschiedsgruß zu geben, fuhr GGG davon. War er auf der Flucht? Kopfschüttelnd wand ich mich meinem besten Internetfreund zu. Erst da stellte ich fest, dass Kim eine Leine in der Hand hielt. Zu seinen Füßen stand Wodka. Oh nein. "Wo kommt der denn her?", fragte ich, versuchte meinen Argwohn gegenüber dem Hund dabei so gut wie möglich zu verbergen. Kim grinste, wie ich aus dem Augenwinkel bemerkte. "War hinten in der Karre", meinte er. Seufzend folgte ich den beiden in das riesige Gebäude.

Von außen glich es Kimberleys Schule wie ein Ei dem anderen. Wodka knurrte leise. Wir liefen einen Flur entlang zu einem Thresen, an dem eine Frau saß, die das Kinn in die Hände gestützt hatte und aussah als könne sie jeden Moment wegdösen. Stähnige blonde Haare fielen ihr ins Gesicht und verdeckten die Fingernägel, die ziemlich kläglich dreinschauten. Sie wirkte mitgenommen, krank und beinahe tot. "Mein Name ist Kimberley und das ist Ruby, man erwartet uns", erklärte Kim ihr, während er Wodkas Leine mehrmals um sein Handgelenk band. Die Frau nickte träge. Ich wusste nicht, ob sie nickte, weil ihr Kims Aussage durchaus bekannt vorkam oder, weil sie damit zeigen wollte, dass sie verstanden hatte. Im nächsten Augenblick ging zu unserer Linken eine Tür auf und die Polzistin von Samstag trat heraus. Sie ging auf uns zu. Damit tat ich meine Hoffnung ab, uns würde jemand befragen, den wir nicht kannten. Die Frau war mir suspekt, und das nicht nur auf Grundlage ihres Seelenraumes. "Hallo", grüßte sie freundlich, aber subtil. Sie streckte zuerst Kimberley und dann mir ihre eiskalte Hand hin. Ich fröstelte. Dann las ich ihr Namensschild. Lucinda Beckett zeigte auf die Tür hinter sich. "Wenn ihr mir folgen könntet." Das taten wir auch, was blieb uns schließlich für eine Wahl? "Den Hund könnten sie bitte draußen anbinden." Sie rümpfte bei Wodkas Anblick die Nase. Kim grummelte etwas von einer Frechheit, aber er gehorchte und führte den Hund nach draußen. Einige Minuten später kehrte er zurück und wir begaben uns in die Höhle des Löwen. Woher diese Abneigung gegenüber der Polizei kam? Seit ich damals mehrmals ein paar Dinge von meiner Mitbewohnerin hatte mitgehen lassen, pflegte ich keinen geordneten Umgang mehr mit Polizisten.

Auf dem Weg durch einen engen dunklen Gang, fing Lucinda Beckett ein Gespräch an. "Damit Sie Bescheid wissen, wir verdächigten Sie nicht. Wir wollen lediglich eine Routinebefragung durchführen. Sie haben die Leiche gefunden, weswegen Ihre Sicht der Dinge von uns von großer Bedeutung ist. Das verstehen Sie sicher. Lassen Sie sich nicht von meinem Partner einschüchtern. Wir spielen gerne guter Cop, böser Cop." Interessant. Aber wer von ihnen stellte nun den guten und wer den bösen Cop da? Am Ende des Ganges wartete eine verdunkelte Tür auf uns, die Lucinda Beckett öffnete. Sie schubste uns hinein. "Ruby und Kimberley?" Ihr Partner war ein hochgebauter bärtiger Typ mit karamellfarbener Haut. Er saß auf einem Stuhl gegenüber von einem Tisch und zwei weiteren Stühlen. Zu seinen Händen befanden sich Notizblock und Kugelschreiber, wie ich es mir hätte vorstellen können. Ich blieb wie angewurzelt stehen. Das war mir zu wahnsinnig. So verhörten sie die Hauptverdächtigen in Grants Krimifilmen, die er sich die letzten Abende ab und zu reingezogen hatte. Kim, der hinter mir ging, schob mich weiter zu den beiden Stühlen. "Die sind wir", sagte er zu Mrs. Becketts Partner. Ich fragte mich, wie er so ruhig bleiben konnte. In mir brodelte Nervösität, die drohte überzuschwappen. Aber irgendwie beherrschte er es total, seine Gedanken für sich zu behalten. In seinem Auftreten spiegelte sich keine Aufregung wider. Er verbrachte eindeutig viel Zeit mit Niall.

"Mein Name ist Peter Detal. Ich und meine Partnerin kümmern uns um den Mordfall bezüglich des toten Mannes, den sie beide gefunden haben." Ich runzelte die Stirn. "Sie wissen immer noch nicht, wer er war?" Kim stieß mich unter dem Tisch mit dem Bein an. Schon gut, wir waren nicht diejenigen, die die Fragen stellten. Diese Gelegenheit hatten wir Samstag verpasst. Trotzdem machte mich diese Tatsache stutzig. Peter Detal überging meine Frage und begann mit dem Verhör, das laut seiner Partnerin keines war. Die beiden waren sich absolut einig.

Ist ein bisschen länger geworden haha, egal mich störts nicht. Früher waren meine Wattpadkapitel viiiiiiiel länger. 4k und so kann ich nur sagen. Jemand nh Idee, wie lang sie heute sind? xxx



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