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Mitläufer

Sicht Micha

Das Maurice so lange mit Kim geredet hat, nervte mich immer noch. Leicht genervt musterte ich ihn. Was sollte das? Musste er ausgerechnet sie fragen? Manu unterbrach die Stille auf der Mauer, die mittlerweile unser Stammplatz war. “Wir gehen gleich wieder zu dir, oder Maurice?“, wollte er wissen. Abwartend sah ich ihn an. Wollte er wieder nach Hause oder verzog er sich lieber wieder bei Manu? “Ja“, antwortete er schlicht. “Dann können wir direkt das dämliche Projekt bearbeiten“, schlug Manu vor. “Naja, so schwer ist das ja eh nicht. Lange dürften wir dafür eigentlich nicht brauchen“, meinte ich. Der Schultag zog sich mal wieder ziemlich in die Länge, wenigstens schien Aylin keine Probleme zu haben. Es hatte sich wohl rumgesprochen, dass sie unter unserem Schutz stand. “Micha!“, wurde ich plötzlich zurückgerufen, gerade als ich mit Manu und Maurice das Schulgelände verlassen wollte. Ich blickte über die Schulter, um zu sehen, wer was von mir wollte und das, was ich sah, ließ mich auf der Stelle genervt seufzen. “Nico, was willst du denn jetzt?“, fragte ich ihn auch sofort. Ich sah nicht ein, extra für ihn zurückzulaufen. Sollte der froh sein, dass ich überhaupt stehen blieb. Maurice und Manu taten es mir gleich, allerdings standen sie etwas hinter mir. “Nochmal mit dir reden. Warum lässt du uns für die da hängen?“, fragte er und zeigte auf Maurice und Manu. “Warum nicht?“, fragte ich zurück. “Weil du Maurice verdammt noch mal hasst! Deswegen!“, schrie er. Mittlerweile waren auch einige andere Schüler um uns rum stehen geblieben. Komisch. Es war ein bisschen wie früher mit Maurice, nur das nun dort Nico stand. Nein, noch etwas war anders. Es fühlte sich irgendwie anders an, aber wirklich beschreiben konnte ich es nicht. Den Schülern um uns rum schien es recht egal zu sein, ob Maurice vor mir steht oder Nico, Hauptsache, es wäre spannend. Ein total widerliches Verhalten, obwohl ich ja zum Teil Mitschuld hatte. Plötzlich merkte ich, dass Manu und noch wichtiger, Maurice, abwartend hinter mir standen. “Die einzige Person, die ich hier hasse, bist du Nico“, antwortete ich gelassen. “Du kannst nicht einfach von den einen auf den anderen Tag deine Meinung ändern! Am einen Tag hasse ich den und am nächsten Tag klebe ich an seinem Arsch! Das geht so nicht!“, schrie er weiter. “Ach? Und DU willst mir das verbieten?“, fragte ich belustigt. Kurz stockte er, schien wohl sprachlos, der Idiot. “Die beiden da sind die größten Spasten an dieser Schule!“, schrie er plötzlich. Das hätte er nicht sagen sollen. Verärgerte Beleidigungen kamen aus dem Kreis der Umstehenden, Maurice war schließlich quasi der King der Schule. Naja, neben mir natürlich. Kein Wunder also, dass sich so mancher Schüler dazu verpflichtet fühlte, ihn zu verteidigen. Durch Maurice und Manu ging ein Ruck, beide standen plötzlich nicht mehr hinter, sondern vor mir. “Pass mal auf du Unfall: Erstens, Spast ist keine Beleidigung...“  “zweitens, solltest du lieber vorher überlegen, mit wem du dich anlegst“, beendete Maurice Manus Satz. “Und drittens ist das eine schlechte Idee, meine Freunde schlecht zu machen, wenn ich dabei stehe“, beendete ich den Satz und stellte mich neben die beiden. Leises Getuschel aus der Menge. “Als ob ihr drei jetzt so gut befreundet wärt! Spätestens nächste Woche geht ihr euch eh wieder an die Kehle!“, spuckte Nico aus. “Der einzige, dem ich hier gleich an den Hals springe, bist du“, sagte Manu ruhig. “Ruhe auf den billigen Plätzen! Du bist doch nur der Mitläufer der beiden da!“, schrie Nico Manu an. Das einzige, was der Idiot heute machte, war rumschreien. Aber das war im Nachhinein gesehen wohl schlechter für ihn, als für uns. Die Masse wuchs nämlich immer mehr und natürlich bekamen wir Zuspruch, während er nur Beleidigung kassierte. “Der Mitläufer hier haut dir gleich auf's Maul!“, drohte Manu. “Und wir helfen ihm sehr gerne dabei“, knurrte Maurice. “Bevor du jetzt weiter hier rumschreist, was anders kannst du ja nicht, solltest du dich mal umgucken. Drei gegen einen, und die ganze Masse hier wird dir wohl ebenfalls nicht helfen wollen“, lachte ich auf. Erst jetzt schien er wohl zu realisieren, wie viele überhaupt um uns rumstanden, denn er blickte sich leicht ängstlich um. “Was ist denn hier los?“, schrie plötzlich eine allzu bekannte Stimme. Herr Meißner, war ja klar. “Fuck!“, stöhnte ich. Maurice drehte sich zu mir und erwartete wohl, dass ich eine Idee hätte, wie wir aus der Nummer wieder raus kommen würden. Leider war ich da selbst überfragt. “Micha“, flüsterte  jemand leise hinter mir, worauf hin ich mich sofort umdrehte und eine Lücke in der Masse fand. “Jungs, kommt!“, zischte ich und packte Manu und Maurice am Arm, um sie unauffällig durch die Lücke zu schieben, bevor Herr Meißner uns entdeckte. “Danke!“, meinte ich noch zu Daniel, der wohl für die Lücke gesorgt hatte und verschwand dann in der Masse. Ich warf einen Blick über die Schulter und sah, dass sich die Lücke hinter uns wieder schloss. Eins muss man den Leuten ja lassen, loyal waren die wirklich. Gerade so rechtzeitig kamen wir aus der Masse raus, denn es schien, als hätte Herr Meißner es geschafft, sich in die Mitte des Kreises zu drängen. Schnell verließen wir das Schulgelände und rannten lachend zu Maurice nach Hause. “Uff, das hat irgendwie Spaß gemacht!“, keuchte Manu, als wir mit normalen Tempo weiter liefen. “Ja, da muss ich unserem Mitläufer zustimmen“, antwortete ich betont ernst. “Ey Mann!“, meckerte Manu. “War nur Spaß. Du teilst dir Platz zwei mit Maurice“, beruhigte ich ihn. “Bitte!? Platz Zwei? Ich?“, mischte Maurice sich ein. “Wenn hier einer auf dem zweiten Platz vergammelt, dann du!“, meinte er und zeigte auf mich. Lachend ging Manu dazwischen. “Ist ja gut, gebt doch einfach zu, dass ihr beide den ersten Platz habt!“ “Naw süß, er bleibt freiwillig auf dem zweiten, damit er nicht in diese Diskussion reinrutscht“, meinte Maurice lachend. “Ja ja, sehr witzig. Ihr beide seid sowas von anstrengend!“, meckerte Manu. “Jungs, wir sind da“, unterbrach Maurice dieses absolut sinnlose Gespräch und schloss die Tür auf. “Maurice! Da bist du ja! Und deine Freunde hast du auch dabei!“, schallte es uns schon entgegen.


Hallo^^ Es regnet draußen. Ich liebe Regen^^ Mal wieder eine total unnötige Informationen für euch, aber egal xD Naja, man liest sich. BYE^^

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