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Dumbledore

Severus und Lucius betraten das Kaminzimmer des Manors. Narzissa und Andrew standen Arm in Arm neben der Tür. Albus Dumbledore lehnte am großen Fenster. Als die beiden Männer eintraten, ging Narzissa auf den Tränkemeister zu.

»Wir bleiben bei den Jungs. Bleib ruhig!«, flüsterte sie ihm ins Ohr und verließ dann den Raum mit ihrem Mann.

»Ich war einigermaßen überrascht, als ich heute nach Spinner's End kam und weder dich noch Harry dort antraf«, brach der Weißhaarige das Schweigen.

»Nun Direktor, dafür gab es triftige Gründe«, sagte Snape so emotionslos wie möglich.

»Ich höre«, sagte Albus und trat näher auf die Männer zu. Lucius, der spürte, wie sehr sich Severus verspannte, griff nach dessen Hand, um ihn zu beruhigen.

»Der Junge war sehr krank. Andrew und Lucius sind Heiler, wie Sie wissen, und daher brachte ich ihn her.«

»In Ordnung, aber hast du ihm die ganze Wahrheit gesagt? Und wie geht es ihm jetzt?«, in der Stimme des Direktors lag Sorge und genau das machte den Tränkemeister wütend.

»Warum interessiert er Sie jetzt? Haben Sie in den letzten 12 Jahren, mal nach ihm gesehen? Nein, das haben Sie nicht! Dann hätten Sie gesehen, dass er von diesen Muggeln auf schlimmste Art und Weise misshandelt und vernachlässigt wurde«, donnerte Severus, fuhr sich durch die Haare, ging zum Kamin und starrte in die Flammen.

»Was soll das heißen?«, fragend sah Dumbledore nun zu Lucius.

»Als Severus den Jungen herbrachte, schwebte er in Lebensgefahr. Er hatte eine schwere Lungenentzündung, gebrochene Rippen und sein Immunsystem drohte zusammenzubrechen. Er ist massiv unterernährt, sein Körper war und ist, übersät mit Narben und Blutergüssen. Sein Magielevel ist niedrig. Ohne seine Magie wäre er sicher nicht mehr am Leben. Alles in allem ist weder mir, noch Andrew in all unseren Jahren als Heiler, ein solch eklatanter Fall von Kindesmisshandlung untergekommen«, schloss der Blonde, trat zu seinem Mann und legte ihm eine Hand auf die Schulter.

»Warum haben sie nie nachgesehen?«, wollte Severus matt wissen.

»I-Ich, ich wusste das nicht ... Severus, das musst du mir glauben. Ich wollte immer nur, das beste für Harry. Sicher Petunia, hatte ihre Probleme mit Lily, aber ich dachte nie, dass sie das an einem hilflosen Kind auslassen würde. Ich habe Lily versprochen auf Harry zu achten. Ich war der festen Überzeugung, dass er am besten dort aufgehoben sei. Ich wollte deinen Sohn nie in Gefahr bringen!«, sagte Albus.

Der Tränkemeister wurde blass und sah auf.

»S-Sie wussten es?«, stotterte er und trat einen Meter auf den Mann zu. Zum ersten Mal, seit er Dumbledore kannte, konnte ihm dieser nicht in die Augen sehen.

»SIE WUSSTEN ES?«, schrie Severus nun. Lucius hielt seinen Mann am Arm zurück, aber auch er funkelte den Direktor wütend an.

»Bitte lass mich erklären«, sagte Albus und hob beschwichtigend die Arme.

»Erklären? Was wollen Sie mir erklären? Den Grund warum Sie mir seit 12 Jahren verheimlichen, dass Harry mein Sohn ist?«, schweratmend ließ sich Severus auf einen der Sessel sinken.

»Bitte hör mir zu...«, sagte Dumbledore und setzte sich auf den Sessel, Severus gegenüber.

Der Tränkemeister sagte nichts, sah den Weißhaarigen nur an.

»Lily kam zu mir. Es war kurz vor Ende der Sommerferien 1981...«,

Flashback

Hogwarts – August 1981

Albus Dumbledore saß hinter seinem Schreibtisch und studierte einige Pergamente. Tiefe Sorgenfalten hatten sich in die Stirn des Direktors gegraben. Die letzten Wochen waren schlimm. Voldemort wurde immer stärker und überzog das Land mit Angst. Der Krieg kam in alle Familien, egal ob Rein- oder Halbblüter. Albus sehnte das Ende der Ferien herbei, hier in Hogwarts waren die Kinder sicherer als irgendwo anders.

Es klopfte an der Tür. Der Weißhaarige sah auf.

»Herein!«, sagte er und legte die Feder zur Seite.

Die junge Frau, die eintrat, erkannte er sofort. Die roten Haare und strahlend grünen Augen waren ihm nur allzu bekannt.

»Lily, was verschafft mir die Ehre? Ach und das muss Harry sein«, Albus ging um den Schreibtisch und trat auf die Frau zu, die den kleinen Jungen auf dem Arm trug.

»Guten Abend Professor, ich hoffe, ich störe Sie nicht?!«, sagte Lily unsicher.

»Natürlich nicht. Kommen Sie setzen Sie sich. Tee? Wasser?«, der Weißhaarige wies auf den Stuhl, der vor dem Schreibtisch stand.

»N-Nein danke, ich will auch nicht lange stören. Harry muss bald ins Bett«, sagte Lily, nahm Platz und setzte sich Harry auf den Schoß. Der Einjährige betrachtete den Mann vor sich ganz genau.

»Er ist groß geworden«, sagte er lächelnd, hob den Zauberstab und sofort flogen leuchtende Schmetterlinge durch den Raum. Harry quietschte vor Vergnügen.

»Ja, er ist ein toller Junge. Ich...wir lieben ihn sehr«, sagte Lily lächelnd und strich dem Jungen durch das schwarze Haar.

»Nun deswegen sind Sie sicher nicht hier. Was belastet Sie?«, wollte Albus forschend wissen.

»Es...es geht um die Prophezeiung. Sie wissen doch davon?«, sagte Lily zögernd. Dumbledore nickte.

»Ich habe Angst. Angst um Harry...«, schluchzte sie und drückte den Jungen fester an sich.

»Na, na nicht weinen. Ich verstehe schon«, sagte Albus und reichte der Rothaarigen ein Taschentuch.

»Was kann ich tun?«, wollte er wissen.

»Professor, Sie sind der Einzige, dem ich zutraue, Harry zu beschützen. Wenn mir oder James was passiert, dann müssen sie sich um ihn kümmern...bitte. Bringen Sie ihn zu meiner Schwester. Ich weiß Petunia hasst mich und wohl auch James, aber sie wird Harry sicher zu sich nehmen. Severus...Severus e-er hat den Brief sicher nie gelesen und wenn, dann wird er...«, sie brach ab und schluchzte wieder. Harry in ihren Armen war eingeschlafen. Sanft strich sie ihm über den Kopf. Albus war nun aufgestanden und setzte sich auf den Stuhl direkt neben Lily.

»Ganz ruhig. Was hat Severus mit der ganzen Sache zu tun?«, mit roten Augen sah Lily auf.

»E-Rr ist Harrys Vater. Es war nur eine Nacht und sie hatte nichts zu bedeuten. Er tat es, um mich zu trösten. Ich wollte nie, dass es soweit kommt. Ich wollte seine Ehe nicht gefährden. Ich wollte ihm alles sagen, aber es kam anders. Also schrieb ich ihm schon vor Monaten. Aber es kam nie eine Reaktion. James hat Harry, als seinen Sohn angenommen. Er liebt ihn und würde alles für ihn tun, aber ich fürchte, wir sind zu schwach, um ihn zu beschützen«, Stille senkte sich über den Raum. Albus sah auf das schlafende Kind. Die Ähnlichkeit zu dem Tränkemeister war tatsächlich kaum zu leugnen.

»Soll ich mit Severus reden?«, wollte er wissen. Energisch schüttelte Lily den Kopf, stand auf und drückte Harry an sich.

»Nein...bitte versprechen Sie mir, dass ihm nichts sagen. Nicht das ich hier war und nichts von Harry. Wenn er es weiß, dann will er nichts mit Harry zu tun haben und wenn er den Brief nicht gelesen hat, dann will er mit allem abschließen und ich bin ihm nicht böse. Ich will nicht, dass er sich irgendwie verpflichtet fühlt. Aber bitte versprechen Sie mir, dass Sie sich um meinen Sohn kümmern werden, falls James und ich es nicht mehr können!«, Albus seufzte tief.

»Na schön. Ich verspreche es. Ihm wird nichts geschehen. Aber Lily, Sie sollten sich nicht zu viele Sorgen machen«, die junge Frau nickte.

»Danke Professor, ich sollte dann wieder gehen. Bitte sagen Sie Severus nichts«, sagte sie und wand sich der Tür zu.

»Auch wenn ich das für einen Fehler halte. Ich werde ihm nichts sagen. Passen Sie auf sich auf Lily!«

»Danke Professor. Gute Nacht«, mit diesen Worten verschwand die Rothaarige aus dem Büro. Seufzend setzte sich Albus Dumbledore wieder hinter seinen Schreibtisch und sah zu seinem Phönix, der ihn beobachtete.

»Ach Fawkes was mache ich nur?«

Flashback Ende

Das Knistern des Feuers war alles, was man hörte. Severus sah den Direktor traurig an.

»Sie hätten es mir sagen müssen, nachdem Lily und James tot waren«, sagte er matt und rieb sich die Augen.

»Severus mein Junge. Ich habe ein Versprechen gegeben. Glaub mir, wenn ich gewusst hätte wie schlecht Petunia und ihr Mann Harry behandeln, ich hätte ihn zu dir gebracht. Aber es war Lilys Wunsch, dass er bei ihnen aufwächst, wenn ihr etwas passiert. Ich wollte es dir oft sagen ... a-aber dein Hass auf James, hat dich blind werden lassen für alles, was den Jungen ausmacht. Er ist dir so ähnlich und du hast es nie gemerkt. Irgendwie dachte ich, die Situation vor ein paar Tagen, wäre ideal, damit du ihn etwas näher kennenlernst. Du musst mir glauben, so wollte ich das alles nicht«, wieder blieb es lange still zwischen den Männern. Irgendwann stand der Tränkemeister auf und trat an das Fenster. Er sah hinaus auf den Park und dachte über das nach, was Dumbledore gesagt hatte. Ja der Mann hatte recht, er war blind, blind für alles, was Harry von ihm hatte. Er hatte anfangs nie auch nur versucht, etwas anderes außer James Potter in dem Kind zu sehen. Letztendlich musste er sich eingestehen, dass er es tat, um nicht wieder verletzt zu werden. Langsam drehte er sich um.

»Auch wenn es mir nicht leicht fällt, es zuzugeben Direktor, aber ja Sie haben recht, es war zum Teil meine Schuld. Aber auch Sie müssen sich vorwerfen, dass Sie nie nach Harry gesehen haben, nie hinterfragt haben, warum er so klein und dünn ist«, zu seiner Überraschung nickte der Weißhaarige.

»Ja, das gebe ich zu. Ich war vielleicht zu naiv. Ich hoffe, Harry kann einem alten, gutgläubigen Mann vergeben. Aber wie geht es nun weiter?«, fragend sah Dumbledore erst zu Severus und dann zu Lucius. Dieser lachte bitter.

»Was glauben Sie? Natürlich bleibt Harry hier bei uns. Sev ist sein Vater und Draco sein Halbbruder. Sie werden doch wohl nicht annehmen, dass er je wieder zu diesen Muggeln zurückkehrt«, der Tränkemeister war nun zu Lucius getreten und fasste ihn an der Schulter. Er ahnte, dass sein Mann sich nur zurückhielt. In dem Blonden brodelte es. Dem Malfoy waren Kinder immer sehr wichtig gewesen. Für Draco würde er durchs Feuer gehen und er konnte es kaum ertragen, zu sehen, wie schlimm Harry misshandelt worden war. Nun saß der Mann, der das alles hätte verhindern können vor ihnen und bat um Vergebung.

»Mister Malfoy, natürlich wird Harry nicht zu seinen Verwandten zurückkehren, aber angesichts Ihrer Tätigkeit, glauben Sie da nicht, dass es für ihn hier gefährlich sein könnte?«, ernst sah Albus über die Halbmondgläser seiner Brille zu dem Blonden. Dieser verengte die Augen zu Schlitzen.

»Was wollen Sie damit sagen? Das ich meine Familie nicht schützen kann?«, Lucius machte einen Schritt auf Dumbledore zu, dieser blieb aber ruhig.

»Luc, bitte!«, sagte Severus und zog seinen Mann hinter sich.

»Zum einen Direktor kann ich ihnen versichern, dass Harry hier gut geschützt ist, genau wie Draco. Zum anderen was wäre Ihrer Ansicht nach die Alternative?«

»Nun die Weasleys würden sich sicher freuen, Harry bei sich aufzunehmen.«

»Sagten Sie mir nicht noch wenigen Tagen, dass er dort nicht gut geschützt sei?«, erwiderte Severus gefährlich leise.

»Die Situation ist nun eine andere. Ich bin mir nicht sicher, dass Harry ... nun das er hier sicher genug ist. Immerhin ist dein Mann ein ehemaliger Todesser und gehörte zum engsten Kreis Voldemorts.«

»Hören Sie...!!«, kam es von dem Blonden, der sofort nach vorne schoss. Aber wieder war es Severus, der ihn zurückhielt.

»Schatz, das hat keinen Sinn. Sie wissen ganz genau, dass Lucius als Spion für das Ministerium tätig war! Er tat es vor allem, um unseren Sohn zu beschützen. Weder er, noch Narzissa teilen oder teilten die Ansichten ihrer Familien. Harry ist mein Sohn, den Blutschutz, den Lily erschaffen hat, indem sie sich für ihn opferte, wird auch durch mich gewährleistet. Also wird mein Sohn auch bei mir bleiben!«, Severus konnte nicht verhindern, dass seine Stimme leicht zitterte.

»Na schön. Belassen wir es für heute dabei. Aber du solltest dir bewusst machen, dass noch viel vor euch liegt. Wie soll es in der Schule weitergehen? Du wirst dein vormaliges Verhalten ihm gegenüber, sicher nicht aufrechterhalten können«, Albus Dumbledore erhob sich und sah seinen Tränkemeister ernst an.

»Darüber..«, sagte dieser. »...werde ich mir zu gegebener Zeit Gedanken machen. Im Moment ist mein größtes Anliegen, dass mein Sohn...«, er sah schnell zu Lucius, der noch immer mit schmalen Lippen hinter ihm stand. »...das unser Sohn, wieder einigermaßen gesund wird«, Albus nickte.

»Gut, ich werde dann gehen. Solltest du es dir doch noch anders überlegen, dann schick mir eine Eule. Auf Wiedersehen. Mister Malfoy, Severus ... sag Harry alles Gute von mir«, ohne eine Antwort abzuwarten, verließ der Direktor das Zimmer.

Lucius sah, wie sehr seinen Mann das alles mitgenommen hatte. Er trat auf ihn zu und sah ihm in die dunklen Augen.

»Geht's?«, wollte der Malfoy wissen. Der Tränkemeister schüttelte den Kopf und senkte seine Stirn gegen die des Blonden. Dieser legte seine Arme um ihn und drückte seinen Mann an sich.

»E-Er hätte nie so leiden müssen...wenn...wenn...«, schluchzte dieser.

»Alles wird gut. Dumbledore hat viele Fehler gemacht, aber wir müssen jetzt nach vorne schauen. Lass uns zu unseren Söhnen gehen. Harry wird große Angst haben, dass er hier wegmuss. Vergiss nicht, er hat nie wirklich gelernt, Erwachsenen zu vertrauen«, sagte Lucius sanft. Severus sah auf und atmete tief durch.

»Danke!«, sagte er und lächelte.

»Wofür?«

»Dafür, dass du uns nie aufgegeben hast. Dafür, dass du mich liebst und dafür, dass du Harry schon jetzt als deinen Sohn betrachtest«, sagte Severus.

»Immer!«, sagte Lucius und senkte seine Lippen auf die des anderen. Severus war klar, dass die nächsten Wochen und Monate nicht leicht werden würden, aber die Gewissheit Lucius an seiner Seite zu wissen, machte alles etwas weniger erschreckend.

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