
thirty one
„Mr. Stark?", ein wenig hektisch rappelte sich Peter auf, auch wenn er selbst noch ein wenig benebelt war von der ganzen Sache. Der Junge stolperte zu seinem Idol und fiel fast auf seine Knie. „Mr. Stark?", hakte er erneut sanft nach und berührte kurz seinen Oberarm. Aber Tony hielt seine Augen geschlossen und Parker schluckte kurz schwer.
Er rüttelte Stark und versuchte die aufsteigende Panik in seiner Brust zu verdrängen. „Tony?", fragte Peter erneut und rüttelte ihn ein wenig stärker. „Das System wird hochgefahren", hörte er plötzlich die Stimme von FIRDAY sagen und der junge drehte seinen Kopf, als er hörte, wie Schritte ertönten. Sein ganzer Körper spannte sich an, Angst das dieser Mann wieder kam. Aber erleichtert atmete Parker aus, als er Natasha und die beiden Soldaten erkannte. „Was ist passiert?", war das erste, was Romanoff fragte, während sie sich neben Tony hinkniete und ihre Finger an seinen Hals legte, um sich zu vergewissern, dass sie einen Puls spürte.
„I-Ich—Wir", fing Peter das Stottern an, seine Lippen bebten ein wenig als er versuchte zu erklären, was passiert war. Seine Augen huschten unsicher von Tony zu Natashas Hand und langsam sah er zu der Agentin.
„Ist er-", Parker stockte, aber Natasha schüttelte sofort ihren Kopf und ihre Haare bewegten sich bei der Bewegung mit.
„Nein, er ist nur in bewusstlos", erwiderte sie und entfernte ihre Hand von seinem Hals. Steves Blick wurde ernst und er merkte, wie sich seine Brust zusammenzog, aus sorge und schlechtem gewissen. „Was ist passiert Peter?", fragte diesmal der Soldat und der junge Held blickte sofort zu ihm. Der Junge blinzeltet und schluckte den Kloß in seinem Hals herunter.
„Da war ein Mann", fing er langsam an und wandte seine Augen wieder ab.
„Er hat das System lahmgelegt und Veronica mitgenommen", fügte Parker noch hinzu und Natasha neigte ihren Kopf ein wenig zur Seite. „Aus der Zelle?" Peter schüttelte zögerlich seinen Kopf, seinen Blick wandte er aber von Tony nicht ab, der immer noch mit geschlossenen Augen dalag. Sein Brustkorb hob und senkte sich im normalen Rhythmus.
„Nein, ich hab sie seit ein paar Tagen in der Nacht immer besucht, irgendwie i-in der Hoffnung sie würde sich erinnern. Und ich wollte ihr die Stadt zeigen, aber Tony hat uns erwischt", beichtete er und erst jetzt hob der junge Held seinen Kopf.
Jeder konnte sofort erkennen, dass Peter sich dafür verantwortlich machte, seine braunen Augen wirkten glasig in dem leichten Licht.
„Und wer war dieser Mann?" Alle sahen auf, als Bucky seine Frage stellte. Seine Arme hatte er vor seiner Brust verschränkt, sein einer arm funkelte im Dimmen Licht fast auf und seine blauen Augen blieben an Peter hängen. Der Junge schluckte erneut und leckte sich über seine trockenen Lippen.
„Er hat gesagt, er wäre Hydra."
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„Das hast du heute sehr toll gemacht Lupus", hörte sie Viper voller Stolz sagen und ihr Magen drehte sich bei seinen Worten. Sie biss sich auf ihre Lippe, bis sie Blut schmeckte. Ihre Augen waren nur noch ein wenig blau gefärbt, was zeigte, dass die Wirkung von Viper nachließ. Er hatte sie zurück in ihr Zimmer gebracht und sie blinzelte leicht, als sie wieder die Ketten sah, die nur darauf warteten, um ihre Handgelenke gelegt zu werden.
„Ich wusste, dass ich auf dich zählen kann", fügte er noch hinzu und Veronica wandte ihren Blick ab, als sie sich setzte und währenddessen ihre Handgelenke ein wenig nach oben hielt.
Sie sagte nichts.
Der Ausdruck von Peter brannte immer noch in ihren Gedanken und sie presste ihre Zähne fest aufeinander. Viper befestigte die Handschellen und stand langsam auf. „Du kannst dich erst mal ausruhen, während ich die Daten analysiere. Später bringt dir jemand auch was zu essen", war das Einzige, was er sagte, bevor er aus der Tür lief und diese ins Schloss fiel.
Veronica schloss ihre Augen und lehnte sich an die Wand. Sie versuchte das Bild von Peter aus ihren Kopf zu bekommen, aber ihr Herz stach einfach nur immer mehr. Veronica schluckte schwer und zog ihre Beine näher zu sich.
„Es tut mir leid Peter."
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„Wie hast du es geschafft sie zu holen?" Die aufgebrachte Stimme von Insanis brach die Stille im Raum, als ihre Augen auf den blonden Mann landeten. „Du unterschätzt mich", meinte er trocken, sah aber nicht von dem Bildschirm vor ihm weg. Die Brünette reckte ihr Kinn in die Höhe und ließ ihren Blick nie abschweifen.
„Du weißt verdammt gut, dass ich dich nie unterschätzt habe."
Bei ihrer Antwort hielt er kurz inne, er wusste, dass Insanis, nicht ohne Grund seine rechte Hand war, er vertraute ihr auf einer gewissen Ebene. Aber nicht bei allem musste er sie einweihen. Vor allem nicht, wenn er wusste, dass alles funktionieren würde. Langsam drehte er sich in seinen Stuhl zu ihr, seine Augenbrauen ein wenig zusammengezogen, als er sie betrachtete.
„Lupus ist nun wieder da, das ist alles, was zählt", meinte Viper nur und Insanis presste ihre Zähne aufeinander, während er sich wieder umdrehte.
„Ich dachte, wir sind ein Team", fing die Brünette an und Viper musste sich einen Seufzer verkneifen. „Das stimmt auch-", „Aber?" Insanis hatte ihn unterbrochen und sofort drehte er sich wieder zu ihr. Sein Blick wirkte diesmal ernster als er sie betrachtete. „Wenn ich niemanden einweihe, hat das einen Grund. Oder stellst du meine Führung infrage?" Nach seinen Worten stand Viper sofort auf und blieb kurz vor ihr stehen.
Unsicherheit Blitze in ihren Augen auf und die Brünette leckte sich kurz über ihre Lippen, während ihr Blick zu Boden schweifte. „Ich hoffe doch sehr das du kein Problem, mit mir hast", fing er an und jedes Wort schrie förmlich nach einer Drohung.
„Oder willst du mir etwas Beichten?"
Insanis schluckte schwer und ihr Blick glitt wieder zu ihm. Seine braunen Augen funkelten kurz grün auf, als Warnung für sie was sie als Nächstes sagte. „Natürlich nicht", presste sie hervor und zwang sich ein kurzes Lächeln auf die Lippen. „Es tut mir leid, wegen meiner Wortwahl, du bist einer der besten Führer, die ich von Hydra kenne", fügte sie noch hinzu und ein kurzes Grinsen schlich sich auf die Lippen von Viper.
„Gut. Dann kannst du jetzt gehen, ich habe noch viel zu tun."
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„Du solltest es lieber langsam angehen", entgegnete die Rothaarige und Tony rollte nur gespielt seine Augen. „Zum letzten Mal mir geht es gut", meinte er fast genervt und wich den strengen Blick von Romanoff aus. „Meinst du, aber du hast einen sehr starken Schlag abbekommen, deswegen sei einfach ein wenig vorsichtiger."
Er zog seine Schultern nach unten und fuhr sich kurz durch seine Haare. Natasha gab ihm einen kurzen Klopfer auf die Schulter, bevor sie ihm ein kurzes Lächeln schenkte.
„Der junge will mit dir sprechen, er wartet schon die ganze Zeit vor der Tür."
Bei ihren Worten sah Tony wieder auf und die Rothaarige strich sich ihr Haar ein wenig nach hinten. „Er war total fertig, wegen der Sache die passiert ist", fügte sie noch sanft hinzu und Stark wusste, was sie damit meinte. Tony nickte kurz, bevor er sich an die Bettkante setzte. Sein Kopf dröhnte, aber er versuchte es, zu verstecken. „Ich werde später mit ihm reden", murmelte er zu Romanoff und sie nickte ihm kurz zu, bevor sie aus der Tür lief.
Ihre Augen landeten sofort auf Parker, der nervös den Gang auf und ab lief, als er gehört hatte, wie die Tür geöffnet wurde, sah er sofort auf.
„Er muss sich noch kurz sammeln, aber er holt dich später", sagte Natasha sanft zu dem Jungen und nervös steckte er seine Hände in die Hosentasche. Er schluckte kurz und biss sich auf seine Unterlippe. „Ist er sauer?" Parker hatte seine Frage fast geflüstert und die rothaarige konnte nicht anders, als ihre Hand auf seine Schulter zu legen.
„Nein, er ist nur ein wenig benommen. Gib ihm noch kurz Zeit, okay?"
Der Junge nickte und Natasha ließ ihn los, als er den Gang entlang lief Richtung Wohnzimmer. Ein Seufzer kam über ihre Lippen und sie huschte schnell in ihr Zimmer. Sie kramte in ihrer Tasche herum, bevor sie die kleine Packung von Schmerzmitteln in der Hand hatte, und machte sich wieder zurück auf den zu Tony.
Romanoff klopfte kurz, wartete aber nicht auf eine Antwort, während sie einfach ins Zimmer lief. Stark sah auf, und als Natasha die Packung zeigte, entspannte Tony sich ein wenig.
„Die sollten gegen deine Schmerzen helfen", meinte sie und legte ihm die Packung hin, bevor sie ein Glas von seiner Kommode nahm und es mit Wasser füllte. „Danke", murmelte Tony und nahm eine in den Mund und spülte diese mit großen Schlucken Wasser hinunter. „Wie sieht der jetzige Plan aus?" Stark fuhr sich erneut durch seine Haare und zuckte mit seinen Schultern. „Ich weiß es noch nicht", gab er ehrlich zu und Romanoff setzte sich neben ihn hin. „Und mit Peter?", hakte sie vorsichtig nach und er wandte seinen Blick auf den Boden. Ihm war bewusst, das der junge seine Entscheidung, nicht akzeptieren würde, aber der berühmte Iron Man konnte nicht anders.
„Peter wird mit Hydra und Veronica nichts mehr zu tun haben. Ich werde ihn heimschicken."
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