
eleven
Marcel ächzte leicht, als Lupus ihn gegen die Wand drückte und mit ihren Krallen ausholte. Er versuchte mit jeder, Faser seines Körpers die Krallen von ihr fernzuhalten. Doch ganz so einfach war es nicht, für seine Kraft musste er sich erst mal richtig konzentrieren, vor allem wenn er seine ganz Kraft braucht. Aber da sie wie ein wildes Tier auch kämpfte, ließ sie ihm kaum Zeit, sich zu erholen.
Mit einem kurzen Schrei schaffte er es, Lupus von sich wegzubekommen. Kurz verwirrt taumelte sie zurück, bevor sie sich wieder fing.
Ein Knurren entfuhr ihr und sie fletschte ihre Zähne. Er schluckte schwer, bevor er versuchte, sich aufrecht hinzustellen. „Müssen wir das wirklich machen? Ich will ihr nicht wehtun", sagte Marcel und konnte sehen, wie ein Funke in Vipers Augen entstand.
„Ich glaube, wir müssen uns dann eher um dich Sorgen machen."
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„Warte, was?", fragte Peter, während Tony versuchte, bei seiner schnellen Fahrerei keinen Unfall zu bauen. „Mr. Stark, wo genau liegt Wakanda?", hakte Peter erneut nach und Tony warf ihm einen kurzen Blick zu. „Naja, in ehm- Afrika", murmelte Tony und Parker zog seine Augenbrauen zusammen, als er seinen Mund öffnete. „Afrika? Mr. Stark ich kann nicht nach Afrika"
Ein Seufzer entfuhr Tonys Lippen. „Wehe du sagst, dass du Hausaufgaben hast und deswegen nicht kannst, sonst fliegst du aus dem Auto." Peter öffnete kurz seinen Mund, bevor er sich in seinem Sitz nach hinten lehnte und seine Lippen fest aufeinander presste.
Seine Gedanken kreisten aber eher noch um die Informationen, die er über Veronica gesammelt hatte und kämpfte mit sich selbst, ob er Tony alles erzählen sollte.
Peter räusperte sich, bevor sein Blick kurz zu Tony schielte. „Ich, eh habe gestern Abend noch Informationen über Veronica gesucht", gab er schließlich zu. Plötzlich bremste das Auto mitten auf dem Weg, was gleich damit endete, dass hinter ihnen alle anfingen zu hupen. „Du hast was?", fragte Tony und sah den Jungen Parker genau an. Ein wenig überrascht zeigte Peter nach hinten, als seine Augen hin und her schwenkten. „Hören Sie-, die hupen Mr. Stark."
„Jaja", grummelte Tony und fing wieder das Fahren an.
„Wo hast du geguckt und was genau?", hakte Tony scharf nach und Peter leckte sich über seine trockenen Lippen. „Also, im Internet. Ich habe ihren Namen eingegeben und dann ist ein Artikel über den Unfall aufgetaucht", erklärte Peter und rieb sich nervös über seine Hände.
Tony schien nun ein wenig relaxt zu sein. „Okay, das nächste Mal sag mir vorher Bescheid. Wer weiß, nicht das sie ein System haben, das sie warnt, wenn jemand nach ihren Namen googelt", murmelte Stark und bog ab. Danach herrschte erst mal Stille zwischen den beiden. Tony konzentrierte sich auf die Fahrt und Peter versank wieder in seinen Gedanken. Er fragte sich, wie Veronica nun aussah. Würde er sie wieder erkennen? Parker schlug den Gedanken gleich wieder aus seinem Kopf. Die eigentliche Frage war eher, wie es ihr ging. Konnte sie sich an früher erinnern? Oder wurden ihr auch die Erinnerungen genommen wie bei dem Winter Soldier?
„Woher wissen Sie eigentlich, dass die anderen in Wakanda sind?", fragte Peter schließlich und drehte sein Gesicht wieder zu Tony, der gerade mit dem Auto im Flughafen ankam.
„So wie ich sonst auch immer darauf komme", fing er an und das Auto wurde langsamer. „Mit meinem Kopf", beendete er seinen Satz und tippte mit dem Zeigefinger darauf, so als müsste er Peter klar und deutlich seine Anspielung zeigen. Stark hielt an und löste seinen Gurt. „Beeil dich, wir haben einen engen Terminplan." Und bei diesem Satz stieg Tony aus seinem Auto. Ein Seufzer entfuhr Peter und er lehnte sich kurz in seinem Sitz zurück.
Er fragte sich wirklich, warum er in diesen ganzen Schlamassel war, aber einerseits drängte sich Veronica wieder ins Bild. Er war es ihr schuldig, sie versuchen zu retten und das, obwohl der Schaden mit Sicherheit schon begangen wurde.
Sofort machte sich, wieder Schuld in seiner Brust breit und er stieg ebenfalls aus dem Auto.
„Wir fliegen aber nicht mit dem öffentlichen oder Mr. Stark?" Bei seiner Frage musste Tony grinsen, als er seine Sonnenbrille runter nahm. „Natürlich nicht, Peter. Unser Flug steht genau dort hinten, im Hangar sieben", antwortete Tony auf die Frage von Peter und er schloss sein Auto ab, bevor er mit Parker im Schlepptau über die Landebahn lief. „Dürfen wir hier einfach rüber laufen?", hakte Peter erneut nach. „Buddy, erstens bin ich Tony Stark und zweitens, stellst du immer so viele Fragen?"
Ein wenig unbeholfen zuckte Parker mit seinen Schultern. „Nur wenn ich es für nötig halte, denke ich", meinte er und ohne einen weiteren Kommentar, liefen sie weiter.
Tony würde es zwar nie zugeben, aber er war ein wenig nervös und besorgt. Vor allem wie die anderen reagieren würden, wenn ich plötzlich im Palast von T'Challa standen. Dass er Steve und James versteckt hielt, da war sich Tony zu hundert Prozent sicher. Nun, das hoffte er zu mindestens. Als sie am Hangar ankamen, öffnete Tony die großen Türen und Peter sah mit großen Augen zu. „Oh wow, ist das Ihr-", „Quinjet? Nein", unterbrach Tony die Frage von ihm und Parker drehte sich wieder zu ihm. „Wir tun das aber jetzt nicht-"
„Klauen? Wie ich schon vorher gesagt habe, ich stehle nicht, ich leihe nur. Wie jetzt."
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„Ist das alles, was ihr könnt?" Die Frage von Viper klang harsch und Marcel versuchte, seinen Atem zu beruhigen. Seine blauen Augen fanden die von Lupus und er schluckte schwer. „Phoenix das, was du hier zeigst, ist nur schwach. Ich habe mehr erwartet und ich frage mich wirklich, warum Hydra dir einen Namen von so einem starken Tier gegeben hat", zischte Viper. Marcel presste seine Hände zu Fäusten zusammen und sein Blick wurde finster.
„Erbärmlich." Die Worte von ihm trafen Marcel mehr als gedacht, auch wenn er es nicht zugeben würde. „Ich bin nicht erbärmlich", presste er zwischen seinen zusammengepressten Zähnen hervor und das Licht im Gang fing an zu flackern.
Ein Knurren entfuhr Lupus. Ihre Augen beobachteten jede Bewegung von ihm, das Flackern wurde immer stärker und sie wusste, dass es wegen seiner Kraft war.
„Ich bin nicht erbärmlich", zischte er wieder und diesmal hob er seine Hände zu seinem Kopf. Seine Miene wurde finster und man konnte sehen, wie sehr er sich anstrengte. Die Lichter flackerten stärker über ihren Köpfen und die Türen, die offen standen, fingen das wackeln an. Automatisch nahm Lupus einen Schritt nach hinten, das blaue verließ langsam ihre Augen, auch wenn ihre Krallen noch ausgefahren waren. Der Instinkt in ihr machte Platz, und wie jedes Tier, was etwas nicht verstand, trat sie zurück. Viper stand an der Seite, sein Blick auf die beiden gerichtet.
Urplötzlich ließ Marcel einen starken Schrei los, seine Kraft packte Lupus und warf sie den Gang entlang. Ihr Körper prallte mit voller Wucht gegen die Wand und sofort keuchte sie wegen dem Schmerz auf.
Ihr Rücken und ihre Brust schmerzten, als sie sah, wie sich die Türen fast auflösten. Der Schrei von Marcel verlor an Kraft und langsam sank er ein wenig erschöpft zu Boden. Lupus schloss ihre Augen, aber als der Schmerz langsam verschwand und sie nur noch den schweren Atem von Marcel in ihren sensitiven Ohren hörte, änderte sich etwas in ihr. Wut packte sie und brodelte fast in ihren inneren. Sie öffnete ihre Augen und diesmal schien das blau in ihnen heller zu sein als zuvor. Lupus verlor alle Sinne und das Tier in ihr übernahm.
Mit einem lauten Brüllen stürzte sie sich auf Marcel. Sofort stand er auf und versuchte sie fernzuhalten, aber als sie mit ihren Krallen ausholte, erwischte sie ihn.
Einmal an der Backe.
Dann am Arm.
Aber das Schlimmste war, als Lupus seine Brust erwischte. Das Shirt riss auf und sofort kam Blut aus der Wunde an seiner Brust. Er schrie kurz vor Schmerzen auf und kippte nach hinten. Sie wollte wieder ausholen und es wurde nur noch schlimmer, als der Geruch von seinem Blut in ihre Nase stieg.
„Stopp!", der Schrei von Sabotage hallte im ganzen Gang und war so schrill und laut, dass Lupus zusammenzuckte und schützend ihre Hände vor ihren Ohren hielt. Sie rannte an Lupus vorbei und schubste sie weg, als sie sich neben ihren Bruder kniete. Sein Gesicht war vor Schmerz etwas verzogen und sein Atem ging etwas schwer. Lupus fing sich wieder und ein weiteres Knurren entkam ihrer Kehle. Diesmal wollte sie sich auf Sabotage stürzen, aber etwas hielt sie zurück.
„Sie hat Stopp gesagt", ertönte diesmal die Stimme von Insanis im Gang, als sie ihre Kraft benutze und der Fuß von Lupus am Boden festhing. Das Mädchen brüllte erneut auf und versuchte ihren Fuß frei zu kriegen, aber nichts half.
Wütend drehte Insanis sich zu Viper, dessen Blick immer noch an Lupus hing. „Bring sie unter Kontrolle." Die Worte von Insanis waren harsch und fest. Ihre braunen Augen blickten fest in die von Viper und er wandte seinen Blick ab. „Falls du es nicht vergessen hast, wir brauchen alle von ihnen. Sabotage genauso wie Phoenix. Nicht nur Lupus. Die anderen auch", fuhr sie fort, ihr Blick finster. „Also bring sie verdammt noch mal unter Kontrolle." Er schenkte ihr einen etwas genervten Blick, aber auch fast herausfordernd. „Oder was?", fragte er stattdessen und neigte seinen Kopf zur Seite.
„Oder ich bring sie unter Kontrolle und ich glaube, das würde dir nicht gefallen."
Please don't hate me. I'm so looking at you LongoGirl.
Aber Marcel wird es überleben, I mean, Phoenix, hallo? Alle werden noch richtig badass, also mehr als jetzt.
Hoffe euch hat das Kapitel gefallen! Im nächsten Kapitel heißt es:
WAKANDA BABY.
T'CHALLA BABY.
STEVE BABY.
BUCKY BABY.
AND OF COURSE SAM BABY.
Ebbyxoxo
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