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Part 9

Die Decke drehte sich.

Wahrscheinlich nicht wirklich, aber auf jeden Fall vor ihren Augen.Das war...

„Wow."

Eric stützte sich auf den Ellenbogen und tauchte in ihrem Blickfeld auf.

„Ich sag doch, das hätten wir schon früher machen sollen!"

Sie schnaubte nur.

Noch immer vibrierte ihr ganzer Körper vor Energie und zuckte. Eric sah so unglaublich zufrieden und selbstgerecht aus. Es war schwer zu ertragen. Doch sie hatte nicht die Kraft ihn von seinem hohen Ross zu stoßen - außerdem hatte er sich den arroganten Zug um seine Mundwinkel eindeutig verdient. Deswegen hob sie eines ihrer zittrigen Glieder, rollte sich auf seine Brust und strich ihm eine Haarsträhne, die ihm vor die Augen gefallen war, aus dem Gesicht.

„Ich hab auf jeden Fall nichts dagegen, es nochmal zu tun!", flüsterte sie fast ehrfürchtig, in dem Moment gefangen. Fest hatte sie, als Reaktion auf ihr kleines Eingeständnis, mit Erics arrogantem Grinsen gerechnet. Stattdessen war sie umso mehr ergriffen, sein weiches Lächeln zu sehen, das sich bei ihren Wörtern über seine Züge legte.

„Shhh, guck nicht so!", bat sie und legte ihre Hände über seinen Mund und seine Augen, den Kopf versteckte sie gesenkt an seiner Brust. Spielerisch biss Eric ihr in die Finger, dass sie diese wegzog und brummte tief zufrieden über ihre gerötete Gesichtsfarbe. Er packte sie an den Seiten, sodass sie ihm ganz auf Gesichtshöhe begegnen würde und begann gemütlich mit den Lippen ihre Haut entlang zu streichen, sie zu küssen, zu knabbern oder einfach nur mit den Lippen jeden Zentimeter den er so erreichen konnte, zu berühren - sie einzuatmen. Ihr gemütliches Nachglühen entfachte wieder zu einem
brennendem Verlangen.

Sie brauchte nicht nachzusehen, wie es um Eric stand. Er hatte sich so eng an sie geschmiegt, dass sie an ihrem Schenkel spüren konnte: Eric war mehr als bereit für Runde zwei.

„MiLadys Wunsch ist mir wie immer zu Befehl!", raunte er in ihr Ohr, als er ein weiteres Mal in sie glitt und mit seinem Mund ihrer beider stöhnen erstickte.

In dieser Nacht bekam sie keinen Schlaf mehr.














Keine wirklich erkennbaren Tageszeiten im tiefsten Winter Schwedens und einen Nachtaktiven-Sexgott-Wikinger-Vampir in ihrem Haus, brachte sie eindeutig an die Grenzen.

Sie war hinüber! Körperlich vollkommen und schmerzhaft hinüber.

Aber in ihrem ganzen Leben noch nie so zufrieden gewesen.

Oh ja, sie bekam eindeutig zu wenig Schlaf und ruinierte ihren Biorhythmus. Leider schien das ihr Hirn, welches für ihre sinnvollen Entscheidungen zuständig sein sollte, aber absolut nicht zu interessieren.

Ihre seit Jahren rasenden Gedanken, ihre Sorgen, ihre Unsicherheiten und Fragen... Sie fand weder die Zeit noch die Müße, sich dafür zu interessieren. Tote Familie? Egal! Mögliche irre Vampire, die sie noch immer suchen könnten und sie und ihr Blut für eigene Zwecke benutzen wollten? Wer interessierte sich für sowas! Ihre Vorgeschichte? Pah, sie fand nicht eine graue Zelle, die darüber nachdenken wollte.

Stattdessen summten ihre Blutbannen geradezu. Wurden so überflutet von den dämlichen, durch die Orgasmen ausgelösten Glückshormone, dass sie fast wie eine süchtige strahlend durch die Gegend tänzelte und schwebte. Vielleicht auch etwas humpelte... Eric war nicht gerade immer sanft und zimperlich - Doch sie würde es gewiss nicht anders haben wollen!

Ja, sie war geradezu widerlich glücklich. Würde sie sich selbst auf der Straße begegnen, würde sich wahrscheinlich solch ein heftiges Kinnhaken verpassen, dass sie hinten überfiel.

Immerhin bekam sie durch Eric nun endlich regelmäßige Work-Out Einheiten dazwischen geschoben, die sich in schmerzenden Muskeln am ganzen Körper widerspiegelten, die sie vor lauter Zufriedenheit kaum bemerkte.

Ashley erschauderte, als ihre Muskeln ein weiteres Mal schmerzten und glühten, als sie sich verbeugte um ihren Kaffee unter der Kaffeemaschine heraus gepflückt zu bekommen. Kurz überlegte sie, ihren Kopf direkt unter die Maschine zu halten, musste dann jedoch einsehen, dass sie sich wahrscheinlich nur verbrühen würde. Also kippte sie zwei doppelte Espresso in ihr bisschen Milch und versuchte sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren.

Es klappte einen Moment.

Dann bewegte sie sich und weitere Muskeln ihres Unterleibs protestierten und erinnerten sie sich lautstark an ihre nächtlichen Aktivitäten und ihr Körper begann zu singen und zu ächzen.„Oh nein!", murmelte sie. "Das kann doch nicht wahr sein!" Sie wollte sich nicht weiter ablenken. Schon wieder!

Tiefes Brummen erklang neben ihrem Ohr und verpasste ihr eine Gänsehaut.„Sie haben geläutet?"

„Nein!", sie haute ihm auf die Finger, die leicht und verführerisch begonnen hatten, über ihr Dekolleté zu streichen und den Ausschnitt ihres Shirts entlang zu fahren. Eric stand in ihrem Rücken, eine Wand aus Muskeln, die sie an ihre gesamte Rückseite schmiegten und von da aus von hinten umschlossen, während er ihr in den Nacken hauchte. „Verdammt Eric, ich muss irgendwann auch mal etwas fertig kriegen! Wenn wir die ganze Zeit so weiter machen, dann..."

„Du sagst nein, aber das Verlangen deines Körpers hat mich gerufen, hat mich sogar aus dem Schlaf gerissen, so laut und intensiv verströmst du es", er lachte kehlig. „Ich will nur Abhilfe schaffen!"

Ashley brummte, ignorierte ihn so gut es ging. Dann küsste er sie in den Nacken. Keuchend setzte sie hinterher: „Eric, ich meins ernst. Ich hab keine Zeit um...", bis seine Hände um ihre Mitte wanderten und sie an ihn zogen. Seine Hände glitten um sie herum nach vorne, über ihren Bauch zu ihrer Hose. Ashley's Augen flatterten. Unerwartet zog Eric ihr neues Handy zu sich und hielt es vor ihr Gesicht - es entsperrte sich.

Mist, scheiß Face-ID. Sie sollte sich einen Pin überlegen, solange Eric im Haus war. Gezielt tippt er sich durch das Bedienungsfeld. Dann legte er zufrieden grinsend eine Stoppuhr auf den Tisch, drehte sie in einer einzogen Bewegung zu sich herum und sah sie herausfordernd an.

„Fünf Minuten?"

Erics Grinsen wurde breiter, er dehnte seine Muskeln in seinem Hals, seinen Armen, seiner breiten Brust.

„Ich glaube ich versteh nicht ganz...", setzte sie an, doch ihr schneller, aufgeregter Puls und zweifellos ihr zunehmend dunklerer Geruch verrieten sie.

Was auch Eric mitbekam. Sein Blick verdunkelte sich.

„Seh es als Toilettenpause, wenn es dir hilft, das vor deinem Boss zu rechtfertigen. Fünf Minuten. Ich brauch nur fünf Minuten, dann sind wir beide ein bisschen was von der Anspannung los und der Tag kann direkt mit mehr Freude weitergehen..."

Bevor sie wirklich seufzen und hatte nicken können, legte er schon los.

Er schaffte es in 4.











„Wie klingen Sie denn so außer Atem Ashley?", fragte Hendrik, als Ashley den Hörer gerade noch rechtzeitig auf Stumm stellte, als ihr ein Stöhnen über die Lippen kam und sie tief nach Luft schnappen musste.

„Verdammt Eric, das ist ein Work-Call!", keuchte sie und versuchte ihn an seinen Haaren von sich weg zu ziehen. Ziemlich halbherzig, da er seinen Mund einfach zu gut einzusetzen wusste. Sie spürte nur sein raues, diabolisches Lachen an ihrem Schoß, als er allem Anschein nach noch eine Schippe drauf legte, während Hendrik am Hörer lauter nachhakte „Ashley?"

Sie würde noch ihren Job verlieren.

Wenn sie dem ganzen nicht bald einen Riegel vorschieben würde und Eric in seine Schranken zurück weisen würde, würde sie vollkommen zurecht gefeuert werden. Es war bestimmt das dritte Mal an diesem Nachmittag, das sie sich hatte ablenken lassen. Das dritte Mal, das Eric um sie herum scharwenzelt war, scheinbar gelangweilt seinen Urlaub in vollen Zügen auskostend. Dann sah er sie an und - zack.

Sie tat nicht einmal mehr so, als hätte sie kein Interesse an ihm. Das zögerte das ganze nur hinaus und sie verlor noch mehr Zeit. Das ihr Körper überhaupt noch wollte, sollte ihr mehr Angst machen.

Es waren fünf Tage vergangen, seit sie das erste Mal miteinander im Bett gelandet waren.

Und sie KONNTE. NICHT. AUFHÖREN.

Das Eric ein gefürchteter Wikinger Vampir von tausender Jahren war, war ihr bewusst gewesen. Aber niemand hatte ihr verraten, wie süchtig sie nach dem Sex mit ihm werden würde.

Sie wusste, dass es eine ungesunde Entwicklung war. Es beunruhigte sie, machte ihr unter den gegeben Umständen beinahe Angst – Doch für den Moment erschauderte sie aus einem anderen Grund, als Eric die Finger dazu nahm und durchbog.

„Oh Gott, du bist der Teufel!", japste sie und begann geradezu sein Gesicht zu reiten, so fest hielt er sie an sich gepresst und so sehr kam sie ihm entgegen. Der Anruf war vergessen. Die Konsequenzen ihr egal. Sie wollte nur ihn, brauchte nur ihn - diesen Moment, dieses High das er ihr so wunderbar zu geben wusste.

„Ashley? Ashley, Sie müssen in einem Funkloch stecken!", hörte sie in der Ferne. Sie kniff die Augen zusammen, warf den Kopf zurück wie im Wahn. Keuchte lauter und lauter, stöhnte und ...

Eric hörte kurz vor dem lebensbejahendem Halleluja auf. Sie sah ihn an und das diabolische Grinsen auf seinem Gesicht gefiel ihr ganz und gar nicht.

„An deiner Stelle würde ich leise sein, dein Boss ist am Telefon!", raunte er und hielt ihr das Handy, dass er irgendwie zu fassen bekommen hatte, gerade weit genug außer Reichweite hin, stellte auf Laut und machte weiter. Sie flog beinahe vom Stuhl und biss sich so hart auf die Lippe, das sie Blut schmeckte. Eric schien das zu riechen. Sein Körper versteifte sich, seine Bewegungen wurden noch drängender.

„Ah, da sind Sie ja wieder. Etwas scheint mit Ihrer Leitung nicht zu stimmen. Schaffen Sie es noch, den Klarna Auftrag heute fertig zu stellen?"

„JA!", quiekte sie und erschauderte bis in die Zehenspitzen. Eric nutzte sein gesamtes Repertoire und legte es jetzt wirklich drauf an, sie über die Grenze zu schubsen. Während sein Mund ihre Klitoris umschlossen hielt, reizte seine Zunge das Nervenbündel mit teuflischer Vampirgeschwindigkeit. Seine Finger pressten derweil in wiederholten und sehr gezielten Stößen gegen ihren G-Punkt. Wieder und wieder und wieder. Sie kämpfte mit allem dagegen an, dies hinaus zu zögern. Wenn dieser Damm brechen würde, könnte sie nicht leise sein, das merkte sie.

„Wunderbar! So viel Enthusiasmus! Dann sprechen wir uns morgen Ashley. Machen Sie sich noch einen schönen Abend!", verabschieden sich ihr Boss.

„Gleichfa"

Alles in ihr zog sich zusammen. Es gab kein oben und unten, kein Himmel und Hölle, falsch und richtig mehr. Sie kam. So machtvoll und gigantisch und vor allem lautstark, das möglicherweise selbst ihre weit entfernten Nachbarn etwas mitbekommen haben könnten.

Für einen Moment schwebte sie im wundervollen postkoitalen Bliss – Bis die Realität wieder einsetzte und ihr voller Entsetzen bewusst wurde, was passiert war.

Sie riss die Augen auf und setze sich aufrecht hin. „Was hab ich getan?!"
Ihr Gesicht wurde feuerrot und sie sprang auf, die Beine komplett aus Wackelpudding, den Bademantel notdürftig über ihre Hüfte zurück geschoben. Eric kam viel zu geschmeidig und elegant auf die Beine und sah sie belustigt an.

„Deine Fähigkeiten, dich zurück zu halten, sind geradezu erbärmlich. Du hast ja keine Ahnung, was du noch alles verpasst, was ich dir noch alles beibringen kann...", schnurrte Eric unbeeindruckt und küsste sie geradezu beiläufig auf die Schläfe, als hätte er sie nicht noch vor 30 Sekunden zu einem intensiven Höhepunkt geleckt, sie sich nicht eben auf ewig ihre Karriere versaut und bis auf die Knochen blamiert.

„Ich bring dich um.", flüsterte sie fassungslos. „Ich bring erst dich und dann mich und dann alle die davon etwas wissen um!"

Eric lachte trocken, lehnte sich an den Tresen und richtete seine Kleidung - oder das, was davon überhaupt noch übrig war. Sein Shirt war nach der letzten Runde gar nicht erst wieder angezogen worden. Socken trug er sowieso nie. Seine Jeans hing ihm zwar noch auf den Hüften, doch Knopf und Reißverschluss waren soweit geöffnet, dass sie ihm bei der nächsten Gelegenheit runter rutschen könnte, wenn sein eindeutig steifes Glied den Stoff nicht so auf Spannung halten würde. Trotz allem was gerade gewesen war, obwohl sie vor Wut eigentlich bebte, erschauderte sie lustvoll bei dem Anblick.

Das kann doch nicht wahr sein!

Eric, der ihren Blick bemerkt hatte, war in einem einzigen anmutigen Schritt bei ihr und zog sie an sich. „Feierabend?", fragte er hungrig und löste den Bademantel. Eric hatte sich unter ihrem Tisch zwischen ihre Beine geschoben. Einfach so, während sie am Arbeiten gewesen war. Als wäre er hungrig und er würde sich ganz selbstverständlich an seinem privaten Kühlschrank bedienen, der nur eigenes für ihn aufgestockt war.

Okay, die Metapher war nicht die beste. Aber ihr Hirn schien auch wirklich nicht mehr richtig zu funktionieren. Was tat er nur mit ihr? Sie hatte nicht einmal überlegt, ob es eine schlechte Idee sein könnte, ihn gewähren zu lassen. Er war einfach zu gut...

Doch nun, mit ihrer quasi "Post-Nut-Clarity", sah sie alles in einem etwas anderem Licht. Für immerhin 5 Minuten hoffte sie zumindest, bis die nächste Welle des Verlangens sie wieder in ein hirnloses, williges Monster verwandeln würde.

„Eric.", setzte sie an. Doch sie war bereits wieder atemlos, mit seinen Lippen, die ihren Hals liebkosten. „Eric, Eric wir..."

„Hmm?" Seine kalten Finger strichen über ihre nackte Haut unter den Mantel um ihre Schultern. In einer einzigen flüssigen Bewegung sammelte sich der Stoff zu ihren Füßen und sie war nackt.

„Ah."

Seine Zähne kratzten sie sanft. Sie erschauderte. Er lachte. Das machte er gerne. Ashley mit seinen spitzen Zähnen necken, dass sie nicht wusste, ob er sie beißen würde oder nicht. Die Erregung, die dabei in ihr ausgelöst wurde, war erschreckend. Sie grummelte tief. „Mistkerl!"

Ihr Protest wurde von seinen vereinnahmenden Lippen auf ihren erstickt, ihr Verstand durch seine Zunge abgelenkt. Er ... uff.

Sie hatte küssen immer als notwendiges Übel empfunden. Ein merkwürdiger Zeitvertreib, der eventuell zu Sex führen würde - den sie wiederum wirklich gemocht hatte. Aber küssen an sich? Das war zwar ganz okay gewesen, aber hatte ihr nie wirklich viel gegeben.

Dann war Eric erschienen. Seit Eric sie regelmäßig küsste? Da könnte sie die Tage mit nichts anderem mehr verbringen. Jedes Streifen seiner Lippen, jedes Necken seiner Zunge und Knabbern seiner Zähne. Er hatte das Küssen über die Jahrhunderte zu einer Kunstform perfektioniert, der sie sich nur hingeben konnte.

Deshalb protestierte sie nicht, als Eric sie an den Hüften nahm und die Arme um ihre Mitte schlang. Auch nicht, als er seinen Kuss vertiefte, ihren Kopf neigte um besseren Zugang zu bekommen und sie hungrig knurrend mit ihr um seine Hüfte geschlungen zum Sofa steuerte. „Gott Ash, von dir bekomme ich nicht genug!"

Er schob sie über die Kante der weichen Couch und glitt in einer einzige Bewegung in sie. Das er sich aus seiner Hose befreit hatte, hatte sie nicht mitbekommen. Erschrocken schnappte sie nach Luft, die Eric ihr in seinem nächsten Kuss von den Lippen stahl.

Noch immer war es für einen kleinen Moment fast zu viel, was er ihr zu geben hatte - der reine Umfang von ihm. Doch mittlerweile schien ihr Körper diesem kleinen Moment des Schmerzes geradezu entgegen zu fiebern.

Sie erschauderte lustvoll. Sie spürte Erics zufriedenes Grinsen an ihren Lippen mehr, als das sie es sah, als er sie in seinen Armen drehte, über die Rücklehne des Sofas beugte und wieder in sie stieß.

„Halt dich an der Kante fest!", knurrte Eric und legte ihre beiden Hände seitlich von ihr ab, verschränkte seine Finger mit ihren, ehe er mit einer Hand wieder ihr Becken festhielt. In ihr verweiltend, beugte er sich vor, seine Brust kalt an ihrem Rücken, ehe er in ihr Ohr raunte: „Halt dich fest Süße, ich werd dich so hart nehmen, dass du jeden Mann aus deiner Vergangenheit vergisst."

"Bist du sicher, das waren ein paar..." Ashley ärgerte ihn noch, für seine anmaßenden seine anmaßenden Worte, da stieß er auch schon zu. Ein erstickterer Laut kam ihr über die Lippen, als sie seinen Stoß abfederte. „Jesus!"

„Der wandelte seit Jahren nicht mehr auf der Erde. Versuchs mit Eric!"

Er griff mit der Hand nun um sie herum, massierte ihren Kitzler, aber zog ihr Becken wieder zu sich zurück, ehe er erneut zustieß. Ihr entwich zischend die Luft, Eric massierte sie weiter. „Zu viel?"

Sie keuchte, schüttelte den Kopf. Alles an ihr knisterte. Immer wenn sie für einen Moment nicht sicher war, ob es ihr wirklich gefiel was sie taten, berührte Eric sie wieder neu und die Zweifel wurden von einer Welle der Lust weggespült. Er steigerte das Tempo, gab ihr weiter die festen, harten Stöße, die ihr die Luft zum Atmen nahmen. Es war herrlich!

Als er sich ein weiteres Mal zurück zog kam sie ihm für den nächsten Stoß entgegen und stöhnte auf. Eric brummte tief und wertschätzend "Gutes Mädchen."

Ihr wurde merkwürdig warm ums Herz bei seinen Worten und ihren Körper rieselte eine Gänsehaut entlang. What the Fuck war das denn? Eric umfasste ihren Oberkörper mit seinen großen Pranken von hinten und zwang sie damit, sich aufzurichten, ihren Körper an ihn zu schmiegen. Sie keuchte und er schnurrte fast. "Meine gute, kleine Ash. Kommt mir entgegen und nimmt mich so tief, so hart. Aber du brauchst es so, hab ich recht?", er stieß weiter zu, während er von hinten ihre Brüste knetete, ihr Nippel zupfte und reizte. Wieder fuhren seine Zähne über ihre Pulsschlagader. Wieder ließ die alleinige Vorstellung, dass er sie jetzt in ihren Hals schlagen könnte vor Lust erschaudern und ihre Beckenmuskeln krampfen. "Hm, ich liebe es, wie du auf mich reagierst."

Eric saugte an ihrem Hals, ärgerte die empfindliche Stelle, wo ihre Haut so dünn, ihre Nerven so empfindlich waren. Sie griff über ihre Schulter in seine Haare und hielt ihn da fest: "Tu es!", flehte sie.

Unter einem brennenden Lustschmerz glitten seine Zähne durch ihre übersensible Haut und Ashley schrie auf, erschauderte und kam sich aufbäumend gegen Eric, der mit seinen Händen um ihren Körper nicht aufgehört hatte sie zuberühren, sie zu befriedigen. In langsamen, gleichmäßigen Stößen, passend zu seinem Trinkzug an ihrem Hals machte er weiter und dehnte Ashley Orgasmus ins scheinbar unendliche.

Als sie nach einer gefühlten Ewigkeit erschöpft, aber mehr als befriedigt in seinen Armen zusammensackte, spürte sie seine Zähne aus ihr gleiten. Auf eine vollkommen unverständliche Art war es für sie ähnlich dem Gefühl, wenn er nach dem Sex aus ihr Glitt. Ein wenig leer, ein wenig verlassen und gepaart mit dem Verlangen, ihn zurück haben zu wollen. Ihre Gefühle fuhren mit ihr Achterbahn. Sie blinzelte die plötzlich aufkommenden Tränen fort, überrannt von den Emotionen, all dem Glück und dem Verlust und der Tatsache, dass sie obwohl sie bereits zum zweiten Mal in kurzer Abfolge dank seines unschätzbaren Talents gekommen war, noch bei weitem nicht befriedigt war.

Eric, der ihren Gefühlssturm wohl über die Blutverbindung mitzubekommen zu haben schien, strich ihr besänftigend über den Arm, ihre Seiten und Hüften. Er war während ihres ganzen Auf-und Ab's in ihr verweilt – und noch immer hart. "Aufhören oder weiter machen?", fragte er und leckte die gereizte Stelle an ihrem Hals, dass sie sich wieder verschloss. Sie erschauderte, schmiegte sich wieder enger an ihn. "Ich brauch dich!"

„Dann halt dich fest!", forderte er erneut - und fing dann erst richtig an.

Bis zu diesem Zeitpunkt hätte Ashley gesagt, dass sie schon oft gevögelt hatte. Auch härter. Aber so, wie sie in den nächsten 10 Minuten von Eric durchgenommen wurde, würde sie ihre Definition von gefickt werden nochmal neu schreiben. Ohne Erbarmen, ohne Pause und vor allem ohne Unterlass und erkennbare Schwäche hämmerte Eric in sie, das sie ihren Namen vergaß.

Alles um sie herum war egal und verschwamm und ertrank in dem einzigen Gefühl der Lust, dass ihren Körper durchströmte und übernahm.

Sie schrie, sie stöhnte und wimmerte und keuchte und bettelte. Es war, als sei sie besessen.Eric, so schien es, hatte sich ähnlich in ihr verloren und jagte dem Gefühl für sie beide hinterher. Nachdem sie bereits zwei Mal gekommen war (ja, Sex mit Eric hatte sie zu einer Frau gemacht, die während des Sex tatsächlich multiple Orgasmen haben konnte - hätte sie es selbst nicht erlebt, hätte sie nicht geglaubt, dass es wahr wäre), baute sich der dritte bereits auf.

Ihr knickten die Knie weg, doch Eric nahm sie kurzerhand an den Beinen und zog ihre Beine einfach zu sich, dass er ihr Gewicht übernahm. Es war keine Frage, es war keine Absprache. Sie handelten als eins und ohne zu zögern hatte sie ihm die komplett Kontrolle über ihren Körper übergeben. Stattdessen gab sich voll und ganz den Empfindungen hin, die sie nun vereinnahmten.

Ashley dachte nicht, sie entschied nicht, sie handelte nicht. Alles was sie zu tun hatte, war fühlen und alles was Eric sie spüren ließ, war reine Lust und Glück und Wärme, die sie durch die Nacht trugen bis keiner von ihnen mehr sprechen, reden oder stehen konnte.








Schnell zogen die Wolken am Mond vorbei. Ashley kam sich vor wie in einem billig produzierten Hollywood Horrorfilm, während sie mit klopfenden Herzen durch die dunkle Landschaft stapfte und ihre Jacke enger um ihre Mitte zog.

Aus dem Haus zu kommen war schwierig gewesen.

Früher hätte sie das Treffen für eine Zeit zum hellen Tage anberaumt und hätte den toten Vampirwikinger auf ihrer Couch ein tödliches Nickerchen schlafen lassen.Seit ihres dämlichen Bluttausches, wo sie ihm ihr dämliches golden leuchtendes Blut gegeben hatte, schien ihr ungebetener Gast jedoch gar nicht mehr wie ein Untoter schlafen zu müssen, was hierzu geführt hatte: Sie, mitten in der Nacht unterwegs, während Eric unter der Dusche stand um bei strömendem Regen in den tiefen des angrenzenden Waldes zu verschwinden...

Dämlich!

Ein Ast knackte und ein Uhu schrie, dass sich ihre Nackenhaare aufstellten. Sie erschauderte.Okay, das musste reichen, weiter würde sie nicht ins Dickicht wandern. Sie nahm ihren Ring mit dem blauen Aquamarin ab, stach sich mit der kleinen Auskerbung in der Verzierung in den Finger und ließ einen Tropfen Blut auf den Edelstein fallen, welcher sich lila färbte.

„Ich bin da!", flüsterte sie ins Dunkel ihrer Umgebung, der Wind peitschte ihr um die Ohren. Nichts.

„Ich schwöre bei Gott, wenn du mich jetzt hier in dieser, der Serie Supernatural ähnlichen Umgebung warten lässt dann..."

Der Himmel erhellte sich unter dem lauten Donnerknall des Gewitters, als eine Figur sich aus dem Schatten erhob und lässig auf sie zuggeschlendert kam. Seine leuchtende Erscheinung verstärkte ihre Gänsehaut auf ein weiteres, während sie sich zwang ihr Kreuz durchzudrücken und Haltung zu bewahren. Ganz zum Amüsement ihres Gegenübers wie es schien. „Ach ja? Und bei welchem Gott genau schwörst du, wenn ich fragen darf, teuerste Ashley?"

„Dem stärksten und mächtigsten natürlich", antwortete sie zuckersüß und als Thor zu strahlen begann, konnte sie sich nicht zurückhalten und fügte hinzu: „Loki"

Thor's Augen begannen bedrohlich zu glühen. „Nicht mal im Spaß!", knurrte er. Er blieb vor Ashley stehen, dass sie ihren Kopf weit in den Nacken legen musste um ihm weiter ins Gesicht schauen zu können. Obwohl er sich für sie in eine menschlichere Erscheinung gezwängt hatte, war er noch immer über zwei Meter groß. Und verdammt hübsch anzusehen.

Ashley grinste ihn an und nachdem Thor seinen ersten Groll abgeschüttelt hatte, fing das Grinsen auch an seine Züge zu übernehmen und er hob sie kurzerhand hoch und wirbelte sie enthusiastisch durch die Luft.

„Ashley, du Problemkind!", tadelte er sie und drückte sie an sich, dass ihr fast die Luft wegblieb, ehe sie seine Umarmung schwerfällig erwiderte.

„Keine...Luft...", keuchte sie und Thor lachte laut grollend, während ein weiterer Blitz in näherer Umgebung einschlug, ehe er sie wieder vor sich absetzte.

„Entschuldige, mein Kind. Ich vergesse immer wieder, wie zerbrechlich ihr kleinen Menschen doch zu sein scheint..." Er tätschelte ihren Kopf mit seiner großen Pranke wie bei einem Hund.

Ja - seine Umgangsformen waren noch immer etwas ... gewöhnungsbedürftig. Doch bisher schien er es gut mit ihr zu meinen. Ashley ließ ihn gewähren.

„Danke das du gekommen bist!", seufzte sie schließlich.

Thor betrachtete sie durch seine golden glühenden Augen. „Unser Wächter hat gesehen, das du das Signal genutzt hast - also bin ich gekommen.", erklärte Thor etwas streif. Er verstand die menschlichen Umgangsformen nicht und ging in der Regel den direkten Weg.

Sie drehte an ihrem Ring, dem Ring mit dem er ihm ein Signal durch ihr Blut und eine Beschwörung hatte zukommen lassen und betrachtete den nun wieder blass leuchtenden blauen Stein in seiner Fassung.

„Richtig.", beeilte Ashley sich zu sagen, schüttelte über die absurde Welt in die sie gestolpert war den Kopf und war bemüht, ihn dementsprechend nicht lange mit Plattitüden zu langweilen. „Ich... hab nochmal ein paar Fragen, muss noch einmal wissen: Was genau sind meine Fähigkeiten?"

Er sah sie an als hätte sie ihn gebeten ihr zu erklären das sie weiblich und blond sei.

„Hast du es etwa schon vergessen, mein Kind?", fragte er verwirrt und schuf sich kurzerhand mit der Kraft seines Willens einen Thron aus Schnee auf den er sich ihr gegenüber setzte. Der Schnee schmolz unter seinen elektrischen Impulsen zu Wasser und ließ sich von ihm in gewünschte Bahnen lenken ehe es zischend zum Stillstand kam.

„Ich bin nicht dein Kind!", murmelte sie und sah ihre im Schnee versunkenen Schneespitzen an, um seiner missbilligenden Musterung nicht länger ausgesetzt zu sein.

Er machte eine wegwerfende Handbewegung. „Fast. Nah genug dran, schon vergessen?"

Natürlich hatte sie es NICHT vergessen. Ihre Ahnengeschichte war, gelinde gesagt, wie sie die letzten Jahre hatte herausfinden können, kompliziert. Trotz allem hatte ihre Mutter es geschafft, unter dem Radar zu bleiben, ihre Kräfte zu entfalten und ein ruhiges Leben zu führen – Bis sie als ihre Tochter zu ihrem vierten Geburtstag scheinbar durch Zufall von einem Vampir entdeckt worden war - Monroe.

Ashley erschauderte an der alleinigen Erinnerung an diesen widerwärtigen Vampir, als die Erkenntnisse, die sie die letzten Jahre hatte sammeln können, auf ein neues wieder hochkamen:

Monroe, so schien es, hatte Ashley als eines seiner Delikatessen „Das Blut unschuldiger Kinder" entführen und versklaven wollen, doch ihre schlummernden Gene hatten sich dadurch nur frühzeitig aktiviert, sie hatte ihm ohne es zu wissen einen Stromstoß verpasst und ihn wie jedes aufgeregtes Kleinkind es wahrscheinlich getan hätte, gebissen.

Und damit hatte die ganze Kacke angefangen.

Sein Blut, das Blut eines Vampirs hatte den gesprochenen Schutzzauber gebrochen und sie in seinem Versuch, ihr auf ihren Angriff hin das Leben auszusagen dazu gebracht, seinen statt ihren Willen zu geißeln und seine statt ihre Erinnerungen zu zerstreuen. Das hätte ihr niemals möglich sein dürfen – wenn sie normal menschlich gewesen wäre.

Doch ihr persönlicher Cocktail aus Genmaterial hatte sie zu einer Besonderheit mit außergewöhnlichen Fähigkeiten gemacht, die keiner genauestens zu verstehen schien. Sie ... konnte einfach Dinge.  Viele weitere Dinge, die sie nun anscheinend getan hatte – wahrscheinlich auch mit Eric.

Ashley erschauderte ein weiteres Mal, das Thor ihr aus seinem Thron die Hand ausstreckte und ihr bedeutete sich auf seinen Schoss zu setzen. Sie tat wie geheißen. Es war ein äußerst komisches Gefühl, ihm so nah zu sein.  Befremdlich und irgendwie auch ... richtig. Augenblicklich wurde ihr warm, seine Elektrizität kribbelte über ihren Armen und kroch in ihre Knochen, vertrieb sämtliche Kälte aus ihren Leib und der sie umgebenden Luft. Ihre andere Seite in ihr erkannte ihn. Nicht als Bedrohung, sondern als Familie.

Sie sah ihn an, ihren schrulligen Verwandten.

Mit übermäßiger Überraschung hatte sich Thor, anders als der gefürchtete Wikingergott aus den Geschichten die ihn umrankten, als äußerst fürsorgliche, wenn auch etwas übereifrige Person entpuppt, der seine Rolle als ihre lebende Verwandtschaft beinahe ein wenig zu ernst zu nehmen schien. Doch als Vollwaise hieß Ashley seine nicht-sexuellen Annäherungsversuche willkommen, auch wenn er nicht immer einfach war.

„Du steckst in Schwierigkeiten, stimmt's?", fragte er an ihrer Seite brummend und betrachtete sie aufmerksam. Ashley biss sich auf die Lippe.

„Hat es etwas mit dem Wikinger-Vampir zu tun, der in deinem Haus ist?"

Ashley's Nackenhaare stellten sich auf. „Du weißt von Eric?!"

Thor kniff die Augen zusammen. „Eric."

„Eric Northman?"

Jetzt schloss er die Augen ganz, eine Falte auf der Stirn. Als er die Augen wieder öffnete war das sanft glühende gold zu einem gleißenden weiß-gelb gesteigert. Oh oh, er war wütend.„ERIC NORTHMAN?"

„Oh, ihr kennt euch?"

„Ihr verdammten Johansson Mädchen habt einen wirklich furchtbaren Männergeschmack. Ist das genetisch?"

Sie zog den Kopf ein. „Bist du nicht selbst genau genommen mit einer von diesen verdammten Johannson-Frauen...", wollte sie sich verteidigen, wurde aber erneut unterbrochen.

„Willst du mich jetzt als gutes Beispiel aufführen Mädchen? Wirklich?"

Sie dachte an den Teil ihrer Entstehungsgeschichte, den er ihr einst widerwillig erzählt hatte... Ja, vielleicht sollte er wirklich nicht als positives Beispiel gelten.

„Und deine Großmutter und dieser Northman waren auch schon..."

Ashley hob die Hand. „Bitte. Bitte nicht. Ich hab deswegen schon genug Albträume und verdränge diese... Überschneidung mit größtmöglicher Präzision!"

Thor fuhr sich durch die vollen blonden Haare, welche in geflochtenen Zöpfen zu seinen Seiten hingen, und dann durchs Gesicht.

Einen Moment schwieg er und Ashley fummelte nervös am Saumen ihrer Jacke.

„Northman war ein guter Krieger zu seiner Zeit...", murmelte Thor, lenkte etwas ein. Seine  Hand kratzte seinen Bart. „Mutig. Willensstark. Erfolgreich."

Das klang doch eigentlich fast wie ein Kompliment...

Thor schnaubte. „Und dann hat er sich in dieses... Ding verwandeln lassen." Richtig. Thor war absolut kein Fan von Vampiren.

Dessen Blut genutzt worden war um einst sein Kind vor ihm zu verstecken. Dessen Blut den Fluch wieder hatte brechen können, was nur dazu geführt hatte, dass sämtliche Vampire die von ihren besonderen Fähigkeiten etwas mitbekamen nun konstant zu versuchen schien, sie auslöschen oder zum Sklaven machen zu wollen.





Selbst an diesem Umstand war sie, wenn auch unbewusst und noch ein Kind, wohl auch irgendwie ein bisschen noch schuld.

Sobald Monroe seine Sinne nach ihrem Aufeinandertreffen wieder einigermaßen beisammen hatte, sprach sich Monroe's Fund (sie) hatte in der Vampirgemeinschaft rum. Sie galt als Rarität, als Wundermittel und Mythos, das es zu besitzen galt.

Ein zerbrechliches, menschlich wirkendes Wesen, dass den Willen anderer Vampire beugen kann. Ein knisterndes, funkelndes neues Spielzeug in einer Welt, die sich über Jahrhunderte eintönig anzufühlen beginnt. Das allein war dem einen oder anderem Vampir schon eine Suche wert.

Dann hatte jemand in ihrer Ahnengeschichte gewühlt... und weit zurückreichende Verbindungen zu Wikinger-Gottheiten gefunden: Und die Jagd war offiziell eröffnet worden.

Das Ashley mit ihrer Verbindung zu einer weiteren Gottheit und ihrem frühen Eintreten und verzehren von Vampirblut ihrem Fähigkeiten den Extra-Kick verpasst hatte, wusste jedoch noch niemand. Dass sie es überhaupt geschafft hatte, so lange unter dem Radar zu bleiben, war dem chaotischen Dokumentieren bzw. eben fehlen dieses im Pflegesystem zu verdanken.

Wer hätte das gedacht?

Nun, ihre Großmutter wie es schien, die sie nach dem Tod ihrer einzigen Tochter und dessen Ehemann nicht bei sich Zuhause aufgenommen, sondern sie ins System hatte gleiten lassen. Um ihre Enkelin zu schützen. Um ihr den Tod zu ersparen, den ihre Tochter heimgesucht hatte, die nichtsahnend in die Fänge einer Gruppe Vampire geraten war.

Ashley erschauderte. Schuldgefühle schnürten ihr den Hals zu. „Eric ist anständig.", verteidigte sie ihn wobei sie nicht einmal selbst sicher war, ob sie mit ‚anständig' wirklich das richtige Worte getroffen hatte um ihn zu beschreiben.

Ihre eigene Mutter war von Vampiren ermordet worden und sie hatte nichts besseres zu tun, als sich die Tage mit einem von ihnen im Bett zu vergnügen. Röte kroch in ihre Wangen.


Thor sah sie nur an. „Ich kann dir nicht verbieten, dich mit dem Vampir in Wolllust zu vergehen", sagte er klar hinaus und ignorierte Ashley rot werdende Ohren. Vielleicht bemerkte er sie auch nicht. „Steckt auch nur ein Tropfen meines Blutes in dir - und ich weiß das tut es - wird es deinen Dickkopf und dein Verlangen, dich gegen die Regeln aufzulehnen nur noch weiter fördern."

Er seufzte, doch das sanfte Lächeln um seine Lippen ließen ihn beinahe ein wenig stolz wirken.

„Doch sei gewarnt mein Kind. Einem Vampir ist nicht zu trauen. Niemals. Nicht vollständig!  Dein wahres Wesen ist heilig. Lass ihn nicht in dein Herz. Schütze dein Herz.", riet er weise. Und so wahnsinnig kryptisch und nichtssagenden.

„Jaaa, was das angeht... Wie genau meinst du das? Also ist das mehr eine Floskel, meinst du damit mein tatsächlich psychisches Herz oder vielleicht das Blut, dass durch es hindurch pumpt oder...?"

Er sah sie sie sehr bedrohlich und zweifelnd an. Das du-warst-natürlich-niemals-so-dumm-ihm-dein-Blut-zu-geben, schon fast hörbar. Sie schluckte.

„Hat er dein Herz, hat er dich unter Kontrolle. Du kannst und darfst ihm nicht mehr geben, als er bereit ist, dir zurück zu geben."

„Klar. Eric. Grenzen.", murmelte sie. Mit Thor zu sprechen hatte etwas von einem Gespräch mit einem Glückskeks. Er beobachtete sie noch einen Moment, machte eine Pause um sie wirklich und tiefgründig anzusehen und deklarierte dann: „Und übertritt er irgendwelche Grenzen, lass deinen und meinen Zorn auf ihn hinab segeln und ihn von 100 Blitzen treffen, auf das er ein schmelzendes Etwas werde!" Damit wirkte er wesentlich zufriedener mit dem Gespräche und grinste. Ashley riss über die Aussage nur die Augen auf und sah ihn an. Er lächelte breit.

„Falls du dabei meine Hilfe brauchst ... ich bin nur einen intergalaktischen Anruf entfernt!"

Klar.

Ganz einfach.

Nur ein intergalaktischer Anruf.

Während sie das Gespräch noch für sich sortierte, hob er sie kurzerhand von seinem Knie und stellte sie zurück in den eisigen Schnee. Mit einem Schlag spürte sie das beißende Wetter sich wieder in ihre Klamotten fressend und zitterte. Thor strich über ihre Wange. „Denk an deine Fähigkeiten Kleine", beantwortete er ihre Frage von zuvor noch einmal zum Abschluss. „Du spürst die Elektrizität um dich herum. In der Erde, der Luft, deinem Blut und den Wesen. Alles ist miteinander verbunden und du bist der Schlüssel!", äußerte er. Sie fand seine Aussage wie jedes Mal kryptisch und undurchschaubar doch schien sie für ihn vollkommen deutlich und einleuchtend zu sein.

Sie hatte noch nicht einmal geschafft, ihn wirklich zu fragen, was ihr auf dem Herzen lag und was sie ursprünglich dazu gebracht hatte, mitten in der Nacht in den eiskalten Schnee zu stapfen und von Eric und seinem Körper wegzukommen: Ob es normal war, das sie ihm einfach nicht widerstehen konnte. Wirklich, so gar nicht. Ob das etwas übernatürliches war oder ob er sie einfach nur wirklich um den Verstand gevögelt hatte wie es schien...

Denn ihr Körper? Der gehorchte eindeutig mehr auf ihn als auf sie und in Anbetracht der Umstände machte ihr das Angst. Thor hatte sie gewarnt, ihm nicht ihr Herz zu geben. Doch so wie sie Eric bereitwillig alles von sich gab, was er für sich forderte, war sie nicht sicher, ob es dazu nicht bereits vielleicht schon zu später war.

Sie wusste nicht, wie sie ihre Frage formulieren sollte, ohne weiter erklären zu müssen, wie weit sie sich selbst schon in die Scheiße geritten hatte. Und bevor sie die Worte gefunden hatte, donnerte es und ihr Verwandter war verschwunden.

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