
XVIII.
Du weißt es. Du weißt, dass zwei deiner besten Freunde gehen. Die eine davon ist verantwortlich, die andere kann nicht anders.
Es zerreißt dir die Seele. Zu wissen, dass du sie kaum noch treffen kannst, wenn sie weg sind. Zu wissen, dass der Kontakt abbrechen wird. Dass du diese zwei Personen, mit denen du wirklich reden konntest verlieren wirst.
Du siehst sie. Weißt, dass du nur noch wenig Zeit hast. Ein und halb Monate um genau zu sein. Dann sind sie weg. Und du bleibst zurück. Dieses Wissen ist das Schlimmste.
Nachts kannst du nicht schlafen, weil du so traurig bist. Doch du willst mit niemandem darüber reden. Du kannst mit niemandem darüber reden! Bist alleine mit deiner Trauer.
Du willst so viel der Zeit ausnützen. Die Zeit, die noch bleibt, die ihr noch zusammen verbringen könnt. Doch andere Sachen kommen dazwischen.
Wenn ihr etwas unternehmt, dann immer mit dem Wissen, dass es vielleicht das letzte mal war. Das ihr vielleicht das letzte mal richtig Spaß habt. Und dann ist es auch kein Spaß mehr.
Du weißt, dass du sie schrecklich vermissen wirst, und trotzdem nicht mitkannst. Es nicht ändern kannst. Es akzeptieren musst. Auch wenn es schrecklich ist.
Dir wird gesagt: "Es kommen ja Neue."
Doch du willst keine Neuen. Du willst nur deine Freunde. Deine besten Freunde!
Doch die einzige Möglichkeit, damit fertig zu werden, ist damit zu leben.
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