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LXXXI.

Es gibt Dinge, über die redet man nicht. Einfach weil sie zu tiefe Narben hinterlassen haben. Doch auch, wenn man diese Narben nicht mehr sieht, man sieht die Auswirkungen. Man spürt sie.

Daran, wie sich ein Mensch verhält.
Daran, wie er in bestimmten Situationen reagiert.
Daran, wie er sich anderen gegenüber benimmt.
Daran, ob er Aufmerksamkeit sucht. Oder sich eben abschottet.
Daran, ob er über das redet, was ihn bedrückt. Oder ob er schweigt und innerlich leidet.

Wir alle haben diese Erlebnisse, die uns geprägt haben und zu dem gemacht haben was wir sind.
Wir alle haben diese Menschen, die uns verletzt oder auch gestärkt haben.
Wir alle haben diese Fehler, aus denen wir gelernt haben und die wir trotzdem immer und immer wieder begehen.
Wir alle haben diese Taten, auf die wir nicht stolz sind und die wir vergessen wollen, die sich aber nicht vergessen lassen.

Es liegt an uns, mit dem was wir sind zurecht zu kommen. Uns zu akzeptieren, wie wir sind. Zu akzeptieren, was wir sind.

Ob wir es schaffen, liegt alleine an uns.
Schaffen wir es, über unsere dunklen Seiten hinwegzusehen? Das 'Gute' in uns zu sehen? Gibt es das überhaupt?
Schaffen wir es, dass wir den anderen gegenüber fair sind? Das wir immer fair selbstlos handeln?
Schaffen wir es, der Mensch zu sein, der wir sein wollen?

Oder werden wir genau zu den Menschen, die wir nicht sein wollen?
Die, die wir verachten und hassen?
Die, die das tun, was wir verhindern wollen.
Die, über die wir früher gelästert haben, weil wir ihre Taten nicht verstehen konnten.
Die, die wir früher nicht akzeptiert haben, weil sie Dinge getan haben, die für uns inakzeptabel waren.

Was ist, wenn wir genau zu den  Menschen werden?
Was ist dann?
Wer kann das verhindern? Es geht nicht. Niemand kann einen Menschen ändern. Nur man selbst kann das. Und man selbst sieht es oft gar nicht.

Man ist blind, weil man nur auf das schaut, was die anderen falsch machen. Man korrigiert ständig die Fehler anderer, ohne auf seine eigenen zu achten.

Tun wir das nicht alle?
Leugnen wir in gewisser weise alle das, was wir sind?
Oder stehen wir zu demjenigen, der wir sind?

Auf diese Frage gibt es keine passende Antwort. Denn meistens wissen wir selber nicht, was wir tun.

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