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Empty Apartment

Oh mein Gott! Oh mein Gott!

Ich renne so schnell ich kann die Treppe herunter. Meine Absätze klackern den ganzen Weg die Stufen herunter. Ich kann immer noch nicht glauben, was ich getan habe ! Ich habe einen fremden Kerl geküsst! Nein! ICH habe mit einem fremden Kerl rumgemacht. Meine Hand wandert langsam zu meinen Lippen, wo ich ihn immer noch spüre. Mein ganzer Körper vibriert immer noch und ich spüre, wie meine Beine unter mir nachgeben.

Ich rutsche langsam die Stufen herunter, bis ich auf der letzten Stufe sitzen bleibe. Ich spüre, wie mir die Tränen kommen.

Reiß dich zusammen Zoe! Das Arschloch ist es nicht wert! Und Brad muss davon niemals erfahren...

Ich merke, wie mir noch mehr Tränen kommen, als ich über Brad nachdenke.

Wie konnte ich nur?! Ich habe Brad betrogen! Mit einem wildfremden, dahergelaufenem ...

Oh Gott. Oh Gott. Oh Gott. Was hab ich getan?

Ich spüre, wie der Kloß in meinem Hals immer größer wird.

Ich muss hier raus.

Meine Beine zittern immer noch, als ich mich langsam am Treppengeländer hochziehe.

Schritt für Schritt Zoe.

Die Musik dröhnt in meinen Ohren und ich höre lautes Gelächter aus der Küche. Wäre ich doch nur in der Küche geblieben...

Meine Beine zittern immer noch, als ich mich durch die tanzende Menge zur Tür quetsche. Ich kann mir nur vorstellen, wie ich im Moment aussehe. Meine Mascara vermutlich halb verschmiert vom ganzen Heulen und mein Haar ein Vogelnest in dem ER rumgewühlt hat.

Er hat in meinem Haar rumgewühlt!

Ich kann mich an keinen Kuss erinnern, in den drei Jahren in denen ich mit Brad zusammen bin, bei dem er mir in meinem Haar rumgewühlt hat. Früher einmal hätte ich das vielleicht gut gefunden, aber heute nicht mehr. Die neue Zoe ist anständig. Sie geht einmal im Monat zum Friseur, alle zwei Wochen zur Maniküre, und trifft sich einmal die Woche mit den Anwaltsgattinnen zum Brunchen. Das ist mein neues Ich. Das Ich, dass ich immer sein wollte. Und das Ich, das mich vor jederlei Schmerz bewahrt.

Ich merke, wie sich ein paar Köpfe, und vor allem die Köpfe von den anderen Mädchen, nach mir umdrehen. Ich höre förmlich ihre Gedanken.

Was hat die denn hier zu suchen ? Hat sie sich verlaufen? Oh mein Gott was hat die denn an?.

Ich ducke meinen Kopf und husche die letzten Meter zur Tür.

Die kalte Nachtluft macht mir allerdings das was ich getan habe wieder bewusst. Ich habe Brad betrogen! Mit einem Fremden!

Oh Gott was wäre wohl passiert, wenn ich nicht an Brad gedacht hätte? Hätten wir dann etwa...? Hätten wir dann etwa wilden Badezimmersex gehabt? Und was, wenn er irgendwelche Geschlechtskrankheiten...

Ich versuche den Gedanken nicht zu Ende zu denken, sondern suche stattdessen nach meinen Autoschlüsseln, die irgendwo in meiner Tasche gelandet sind. Auf der Suche danach schreibe ich eine kurze SMS an Amber:

Hab Kopfschmerzen. Bin deshalb nach Hause gefahren. Mach dir keine Sorgen. xoxo, Z.

Danach steige ich in mein Auto, doch bevor ich losfahren kann sehe ich wie sich die Haustür vom Verbindungshaus öffnet und da steht ER.

Im Schein des Lichtes sieht er mit seinen Tattoos sogar noch gefährlicher aus.

Ich weiß nicht genau, ob er mich hier in meinem Auto sehen kann, aber ich habe das unwirkliche Gefühl, dass seine Augen genau auf mich gerichtet sind. Es ist, als ob ein Elektroschock mich trifft. Mein ganzer Körper vibriert wie unter Strom und ich spüre ein Ziehen zwischen den Beinen.

Ich rutsche ein bisschen tiefer in meinen Sitz und lasse den Motor an. Das Letzte was ich von ihm im Rückspiegel sehe als ich losfahre, ist wie sich seine Lippen zu einem schiefen Grinsen formen.

Mein Apartment befindet sich in einem niedlichen Apartmentkomplex im Süden von Kansas und ist das Einzige was Brad mir nicht nehmen konnte. So oft er wollte, dass ich zu ihm ziehe, ich habe mich immer wieder raus geredet.

Ein wirkliches Paar wohnt erst nach der Hochzeit zusammen, davor gibt es Unglück. Obwohl ich dieses Sprichwort nicht wirklich beherzige, ist es die einzige Ausrede, die Brad mir glaubt.

Es ist nicht so, dass ich mit Brad nicht zusammen leben will, aber mein Apartment ist mein einziger Rückzugsort. Der einzige Ort an dem ich so sein kann wie ich will. An dem ich morgens The Fray hören kann ohne, dass mir jemand erzählt, dass es bei der Musik nicht um Songtexte gehen würde, sondern um die Vielzahl von Instrumenten, die zusammenwirken. An dem ich lauthals Iris von den Goo Goo Dolls mitgrölen kann, oder an dem ich hingebungsvoll meine Liebe zu Brad Paisley oder generell zu Country Musik ausleben kann. Der Ort an dem ich einfach ich bin. Zoe Summers. 22 jähriges Mädchen aus Texas mit einer schweren Liebe zu Brad Paisley und Carrie Underwood.

Als ich die Tür zum Treppenhaus öffne, kommt mir unser rot weiß geringelter Apartmentkater Angus entgegen, den ich seit ich hier wohne in mein Herz geschlossen habe.

„Na mein Kleiner? Was machst du hier denn schon wieder so ganz alleine? Hat dir die alte Hexe Miss Blumsfield wieder nichts zu Fressen gegeben?"

Ich greife dem Kater unter die Beine, hebe ihn hoch, drücke ihn an mich und laufe mit ihm die Treppen zu meinem Apartment hoch.

„Wie gut, dass Zoe immer ein bisschen Katzenfutter zu Hause hat."

Ich kraule ihm hinter seine Ohren, während ich mit dem Hausschlüssel in meinem Türschloss herum fummele. Die Bewegung lenkt mich für einen Moment von meinen Gedanken ab.

Mein Blick wandert zu meiner Nachbarstür.

Taylor.

Das Wort auf der Klingel springt mir quasi entgegen.

„Sieht wohl so aus, als ob ich einen neuen Nachbarn hätte," murmele ich, während ich die Tür aufdrücke und fast über Ambers Schuhe stolpere, die sie einfach so in den Eingang geworfen hat.

Ich ziehe mir meine Schuhe von den Füßen, während ich Angus absetze. Aus den Augenwinkeln sehe ich wie mein Anrufbeantworter blinkt. Ich schaue auf die Uhr. Viertel vor zwölf.

Wer um Alles in der Welt ruft mich um diese Uhrzeit noch an?

Ich drücke auf die Abhörentaste, wenige Sekunden später erfüllt eine vertraute Stimme den Raum.

„Liebling es tut mir Leid, dass ich dich so spät noch anrufe, aber mein Boss hat mich gerade angerufen und mir mitgeteilt, dass ich kurzfristig nach Boston muss. Ich weiß, dass wir die Woche unbedingt zu dieser Künstler Vernissage gehen wollten, aber der internationale Kanzleikongress ist das Event des Jahres in meiner Branche und du weißt sicherlich wie wichtig das für meine Karriere ist. Ich hoffe du verstehst das Liebling und vermisst mich auch schon genauso wie ich dich vermisse."

Das Klicken des Anrufbeantworters beendet das Gespräch.

Ich habe gar nicht gemerkt, dass ich während der ganzen Tonbandaufnahme meine Luft angehalten habe, bis die ganze Luft, die ich angehalten habe plötzlich aus mir heraus weicht, als der Anrufbeantworter endet.

Mein Körper gleitet langsam die Wand herunter, bis ich auf dem Parkettboden sitze. Ein klitzekleiner Teil in mir hatte befürchtet, als Brads Stimme erklungen war, dass er herausgefunden hätte, dass ich mit einem Fremden geknutscht habe.

Meine Hände zittern immer noch, als ich mir damit durchs Gesicht fahre.

Was wird passieren, wenn er es irgendwann herausfinden wird? Seine Eltern was werden sie wohl von mir halten, wenn er es Ihnen erzählt?

Meine endlose Schleife von Gedanken wird durch das Miauen von Angus unterbrochen. Er steht vor meinem Küchenschrank und wartet erwartungsvoll auf sein Fressen. Ich hieve mich langsam hoch und trotte langsam in die Küche.

„Es tut mir Leid Angus. Du bekommst dein Fressen ja schon."

Als ich sein Fressen in eine seiner Schüsseln getan habe, husche ich schnell ins Badezimmer, um mich abzuschminken.

Als ich in den Spiegel gucke, werden meine schlimmsten Befürchtungen wahr. Meine Mascara ist halb verschmiert und meine Haare sehen aus wie ein Vogelnest.

Denk nicht daran Zoe. Denk nicht daran.

Ohne mein Spiegelbild eines weiteren Blickes zu würdigen schminke ich mich ab und gehe ins Bett.

Das Geräusch einer sich öffnenden Tür weckt mich.

Ich blinzele ein paar Mal bis ich erkennen kann woher das Geräusch kommt. Über mir steht Amber mit dem gleichen Outfit von gestern Abend.

„Hast du etwa die ganze Nacht dort verbracht?" ,meine Stimme klingt noch leicht angeschlagen vom Schlaf.

Sie zieht eine Augenbraue hoch und ein spitzbübisches Grinsen breitet sich auf ihrem Gesicht aus.

„Nicht dort, sondern bei Chris."

Die Art wie sie Chris betont lässt mich nichts Gutes erahnen.

„ Du hast doch nicht etwa mit Chris geschlafen A ,oder ?"

Ich sehe wie Amber rot anläuft.

„ A, du kennst diesen Kerl erst seit weniger als 24 Stunden und steigst schon mit ihm ins Bett!"

„ Z, wenn du wissen würdest wie er küsst! Wie verrückt mich ein Kuss von ihm macht. Es ist wie eine Droge!"

Ich schüttele den Kopf und ziehe mir die Decke übers Gesicht. Amber packt sie und zieht sie wieder herunter.

„ Z, ich weiß, dass ich dich oft wegen Brad aufziehe, aber willst du nicht auch, dass ich glücklich werde wie du?"

Glücklich? Wie ich ?

Außerdem kannte sie diesen Kerl gerade erstmal ein paar Stunden.

Ich weiß nicht warum, aber auf einmal sehe ich das Bild von mir und dem Fremden im Badezimmer vor mir.

„Natürlich, aber Brad und ich... wir haben erst nach zwei Jahren Beziehung miteinander geschlafen."

Ich sehe förmlich, wie es Amber die Sprache verschlägt, als ich ihr von unserem Sexleben, wenn man es überhaupt so nennen könnte, erzähle.

„Waas? Du willst mir erzählen ihr habt erst...erst nach zwei Jahren miteinander geschlafen? Wie habt ihr das so lange ausgehalten? Ich vermisse Chris schon jetzt und ich war vor einer halben Stunden noch bei ihm."

„ A, Sex ist nicht alles in einer Beziehung"

Ich sehe wie Ambers Augen groß werden.

„Du hast echt nicht gelogen, als du meintest du hättest nur einmal mit Brad geschlafen. Oh mein Gott. Wenn ich mir vorstelle, dass Chris und ich in einer Nacht schön fün.."

„Halt, Halt, Halt. Das will ich gar nicht alles wissen"

Mein Gesicht verzieht sich schon bei der bloßen Vorstellung daran. Mein Blick wandert zu meinem Wecker.

„Waaas? Es ist schon zehn Uhr?"

Ich hüpfe aus meinem Bett und renne zu meinem Kleiderschrank.

„Ich wollte mich heute meinem neuen Nachbarn noch vorstellen. Wer weiß, was er heute Nachmittag noch vorhat."

„ Z, ich kenne keinen Mensch und wirklich keinen der an einem Sonntagmorgen freiwillig um zehn Uhr aufsteht."

Tja sie kennt wohl auch keinen Menschen, der ihr morgens so schnell ein Kissen ins Gesicht wirft.

20 Minuten später stehe ich vor der Haustür meines neuen Nachbars oder meiner neuen Nachbarin. Da absolut keine Schuhe vor der Tür stehen, konnte ich das Geschlecht bis jetzt noch nicht identifizieren.

Ich wackele von einem Fuß auf den anderen, während ich zum wiederholten Male klingele. Laut Amber ist jeder unter 50 an einem Sonntagmorgen um halb elf zu Hause, aber so langsam bin ich mir da nicht mehr so sicher.

Ich will mich gerade umdrehen, da mein Nachbar offenbar doch schon um die 60 sein muss und ich den armen alten Herren oder die arme alte Dame nicht erschrecken will, da öffnet sich die Tür.

Ich keuche erschrocken auf, denn vor mir steht 80 Kilogramm reine Muskelmasse. Seine braunen Haaren sind verwuschelt vom Schlaf und seine Tattoos sind noch heißer im Tageslicht. Doch das was mich am Meisten nervös macht ist sein halbnackter Oberkörper und seine dunkelblauen Augen, die sich nun in meine bohren.

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So das sind erstmal die ersten zwei Kapitel von dem Buch:) Ich wollte euch erstmal nicht so vollballern mit Kapitel werde aber trotzdem in den nächsten Tagen immer wieder mehrere Kapitel hochladen, weil das Buch wie gesagt schon fertig ist und ebenfalls (falls das jemanden interessiert die Geschichte von Ellas aus meinem anderen Buch "Oceans Apart" ist . Also falls ihr etwas von Ellas coolem und mega tollem Daddy wissen wollt, dann könnt ihr das hier gerne lese :) 

Habt ein schönes Wochende <3 


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