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~2.6~

Ein schnipsen vor meinem Gesicht brachte mich zurück in die Realität. Ich zuckte kurz zusammen und sah Damien dann direkt in die Augen. Waren das die Augen einen Psychopathen oder die eines normalen Jungen? „Geht es dir nicht gut, Laila?", fragte mich Damien und legte mir eine Hand auf die Stirn. „Hmm, also Fieber hast du nicht", bestimmte er. „Nein nein, mir geht es gut. Ich war nur in Gedanken. Worüber willst du denn mit mir reden Damien?", beteuerte ich. „Nur über Notizbuch von Xander, mehr nicht." Er zuckte lässig mit den Schultern und setze sich dann auf den Stuhl auf dem ich die letzte Zeit saß. „Also gut. Ich komme um Mitternacht zu euch", entschied ich und verschränkte meine Arme unter meiner Brust. „Aber pass auf, Madame Kathrine macht heute Nacht die Aufsicht." Ich erstarrte. Das machte die ganze Situation viel komplizierter. Naja, einen Versuch war es wert. Und selbst wenn ich versagen sollte, wäre die einzige Strafe nur noch Zimmerarrest. Auch wenn niemand von uns dies als Strafe anerkannte, nicht einmal die Heimleitung. Aber die interessierte sich nicht für uns. Sie hatte schließlich nie etwas mit uns Kindern zu tun. „Du solltest dich ausruhen gehen. Wir sehen uns um Mitternacht", verabschiedete sich Damien und schob mich zur aus dem Zimmer. Hinter mir fiel die Tür ins Schloss. Nun stand ich wie bestellt und nicht abgeholt auf dem Flur. Etwas irritiert ging ich rüber in mein Zimmer und beschloss mich etwas frisch zu machen. Ich ging in mein Bad und zog meine Klamotten aus. Achtlos ließ ich sie erst einmal auf dem Boden liegen, dafür hatte ich schließlich nachher noch Zeit. Bevor ich unter die Dusche stieg, stellte ich mir noch einen Wecker für 23:00 Uhr, es war immerhin schon 21:14 Uhr und ich duschte manchmal ziemlich lange. Ich machte mir warmes Wasser an und duschte mich ausgiebig. Tief in meinen Gedanken versunken vergaß ich alles um mich herum, weshalb ich mich auch erschreckte, als mein Wecker mit voller Lautstärke durch mein Bad dröhnte. Ich hatte noch eine Stunde Zeit, bis ich rüber zu Damien musste. "Ich hoffe das dass keine dumme Idee war zuzustimmen." Doch eine leise Stimme in mir sprach mir Mut zu. Ich durfte nicht unter meiner Angst nachgeben. Sie würde mir alles kaputt machen, was ich mir all die Jahre mühsam aufgebaut hatte. Schließlich machte ich mein Wasser aus und wickelte meinen Körper in ein Handtuch ein. Meine Haare versuchte ich einigermaßen Trocken zu rubbeln. Zu föhnen war zu dieser Uhrzeit überhaupt keine Option. Als meine Haare trocken genug war, schnappte ich mir mein Handy und ging zurück in mein Zimmer. Die dreckige Wäsche lag immer noch im Bad achtlos auf dem Boden. Ich ging zu meinem Kleiderschrank gegenüber meines Bettes und holte mir eine neue weiße Jogginghose und einen grauen Pulli aus dem Schrank, zog mir Unterwäsche und die Klamotten an und tapste Barfuß zur Tür. Ich machte das Licht aus und öffnete leise die Tür. Normalerweise war Madame Kathrine schon mit dem Rundgang fertig, doch als ich nach rechts in den Gang sah, erkannte ich sie zwei Türen weiter. Ich wäre im Normalfall zurück in mein Zimmer gegangen, doch das wäre zu auffällig. Ganz leise, bedacht darauf kein Geräusch zu verursachen schloss ich die Tür hinter mir und huschte zum anderen Zimmer. Gegenüber der Tür war der andere Gang, hinter dessen Ecke ich mich verstecken konnte, nachdem ich leise geklopft hatte. "Bitte habt es gehört. Wenn sie mich jetzt erwischt ist alles vorbei.", hoffte ich und atmete erleichtert aus, als ich Damien in der Tür stehen sah. Er winkte mich zu sich rüber und ich huschte in sein Zimmer. Ich atmete erleichtert aus, als ich mich auf meinen alten Platz, auf dem Stuhl, niederließ. „Also Laila. Hast du eine Idee wo das Notizbuch ist?" Ich hatte hatte keine Zeit eine Antwort zu geben als mich alle mit ihrem Blick durchbohrten. „Was sollte ich mit dem Notizbuch?! Sagt mal spinnt ihr eigentlich? Sehe ich aus wie eine Diebin oder was? Habt ihr nichts besseres zu tun als mich zu beschuldigen?!", zischte ich. Schlagartig wurde mir warm in dem Zimmer und es machte den Anschein als würde es den Jungs genauso ergehen.

Ihre Gesichtszüge veränderten sich rasant. „Nein Laila. Das war so gar nicht gemeint. Damien wollte nur wissen ob du vielleicht jemanden gesehen hast, der an meiner Tasche war. Wir beschuldigen dich nicht. Du weißt bestimmt nicht einmal, was das Notizbuch für einen Wert hat", versuchte Xander sich zu retten. Jason sagte zu der ganzen Geschichte nichts. Er sah mich weiterhin stumm an. Ich brodelte innerlich dennoch. „Nein Xander. Ich habe niemanden gesehen." Damien wollte sich gerade zu Wort melden, als er jedoch von einem Klopfen an der Tür unterbrochen wurde. Er ging zur Tür öffnete sie einen Spalt, hob etwas auf und schloss die Tür danach wieder. „Ich schätze, wir haben es gefunden." Er drehte sich zu uns um und zeigte uns, was er in der Hand hielt. Es war ein zerfleddertes, kleines Büchlein, in dem ein seltsames Symbol eingeritzt wurde. Alle in dem Zimmer waren still. Nur unsere Atmung war zu hören. „Scheiße", hauchte Xander. „Damien, Jason, das müssen wir melden", bestimmt er und stand von seinem Stuhl auf. Er verließ mit schnellen Schritten den Raum, gefolgt von den anderen beiden. Nur mich ließen sie zurück. Das schlimmste jedoch war, das Damien die Tür hinter sich zuschlug, was durch den gesamten Flur zu hören war. Ich versuchte so schnell wie möglich zurück in mein Zimmer zu kommen, doch bevor ich auf nur meine Tür erreichen konnte, stand Madame Kathrine schon vor mir. „Wo waren wir denn, junge Dame", tadelte sie. „Ich muss wohl geschlafwandelt sein, Madame Kathrine", redete ich mich heraus. Doch wie vermutet brachte dies nichts. „Du weißt was das bedeutet, zur Nachtruhe nicht im Bett zu liegen Laila. Du hast die nächsten zwei Wochen Zimmerarrest." Mit diesen Worten ließ sie mich auf dem Flur alleine stehen. "Ich hatte eh nichts anderes vor." Ich öffnete meine Tür , betrat mein Zimmer und schloss meine Tür wieder hinter mir. Langsam sank ich an der Tür hinab. "Was hatte das ganze zu Bedeuten. Wer hatte das Notizbuch zu zerstört und warum? Was meinte Xander damit, das dass gemeldet werden muss und bei wem? Und wo sind die drei hin? Ich verstehe gar nichts mehr. Anstatt meine Fragen beantwortet zu bekommen, werden mir noch mehr Fragen vor die Füße gelegt. Ich will alles nötige wissen und davor werden sich Xander und Damien nicht drücken können. Na wartet Jungs, ich bekomme immer meine Antworten auf die ganzen Fragen. Denn euch kenne ich nicht, will euch kennenlernen und alles über euch wissen." Ich winkelte meine Beine an und platzierte meinen Kopf auf meine Knie. Von dem ganzen denken und den vielen Ereignissen an dem Tag wurde ich ziemlich Müde. Mit dem Kopf auf den Knien schlief ich vor der Tür ein.

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