Prolog
Hell glänzend lag der See da. Die Sonne strahlte und der Himmel war frei. Kein einiges Wölkchen war zu sehen, außer die Atemwölkchen, die den Mund eines braunhaarigen Mädchens verließen. Zielsicher drehte sie auf dem Eis ihre Kreise, drehte sich, sprang. Sie wirkte, als könnte sie nichts davon abhalten, mit dem Eis zu verschmelzen, eins zu werden, mit der glänzenden Pracht der Natur.
Sie tanzte, wie die Schneeflocken an einem schönen Wintertag. Sie sprang durch die Luft und drehte sich dabei. Dann landete sie wieder und fuhr mit einem gleichmäßigen Knirschen über das Eis so lange, bis sie Blasen an den Füßen bekam.
Ihre Mutter stand am Rand des Sees und presste sich eine Hand auf ihr Herz. Sie lächelte und ihre Augen glänzten feucht.
»Mein Kind, du wirst es Mal weit bringen«, hauchte sie ihrer Tochter entgegen und nahm sie in den Arm, als das Mädchen das Eis verließ.
Nun war der Zauber vorbei und der See lag wieder still und friedlich da.

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