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Kapitel 19 - Aufeinandertreffen

\❤-❤)/ Ich liebe diesen Goldeffekt! Er sieht einfach richtig cute aus, Danke ❤❤
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Meine wachsamen Blicke streiften um die nähere Umgebung, bis hin zum Horizont. Ich war gefasst, dass der Blutdrache von jedem Winkel kommen könnte, und wollte auf keinen Fall unvorbereitet sein. Sinan verweilte dicht bei mir, ließ seine Blicke ebenfalls neugierig umher schweifen und schwieg. Der Himmel färbte sich golden und mit fortschreitender Zeit nahm er einen rötlichen Ton an. Unsere Schatten wurden länger und die Luft kühlte sich ab. Als die Sonne dann nur noch in der Ferne knapp über dem Boden waberte, und das erste Blau des Nachthimmels hinter uns begann sich zu verbreiten, vernahm ich Schritte, welche sich langsam näherten. Alles war still, und nicht mehr der Wind flötete uns um die Ohren. Die Welt war wie stummgeschaltet, und nur diese Schritte welche gerade die Stufen zu dem Dach erklommen beherrschten meinen Gehörgang. Das Blut rauschte mir durch die Adern, und mein Körper stand unter Strom. Noch nie bin ich einem anderen Blutdrachen gegenübergestanden, mit Ausnahme von Zephyr. Bei dem Gedanken an den Typen, welcher mir nur mit einem Biss das Leben aus den Körper ziehen konnte, wurde mir schwummrig. Meine Instinkte rieten mir zu Flucht, doch meine Neugierde und Vernunft fesselten mich an dieses Dach. Die Dachluke zu meiner Rechten wurde aufgestoßen, und das Blech schepperte schrecklich auf dem rauen Sandstein des Daches. Das Flachdach des Palastes war nicht groß, doch ausreichend für zwei Drachen meiner Größe. Sollte es zu einem Kampf kommen, hatten wir Spielraum. Allerdings, war es auch ungeschützt. Von allen Seiten offen, und nur links und rechts zwei Türme mit riesigen Kuppeln.
Ich richtete meinen Blick auf die Luke, dessen letzte Töne sich gerade in der Luft verliefen. Ein weißer Schopf ließ mich meine Muskeln anspannen. Langsam, sich alle Zeit der Welt nehmend, stieg der Blutdrache aufs das Empor, sein Körper in Soldatenkleidung gehüllt. Ihn umgab keine mächtige Aura, keine Dominanz oder etwas, was ihn als Blutdrache verriet. Das einzige was ihn wie ein Monster erschienen ließ, waren diese blutig, roten Augen durch die er mich musterte. Weder Muskeln noch harte Gesichtszüge.. keine vielzahl an Waffen an seinem Körper und auch nicht das Gesicht eines Wahnsinnigen. Er sah durch und durch.. normal aus. Man würde ihn für einen Eisdrachen, oder einen Albino halten, aber gewiss nicht für ein Blutsaugenden Mörder. Ich begann zu zweifeln, während sich der schätzungsweise anfang 20 Jährige einen großen Bogen um mich ging, ob es wirklich der richtige war. "Das ist er.", kam es von Sinan leise als auch er ihn endlich sah. Mein Blick schoss nur für wenige Sekunden zu Sinan, ehe er sich zurück auf den Unbekannten legte. Dort stand er.. gute 10 Meter vor uns, locker und mit einem ruhigen Puls. Keine Anstalten auf einen Angriff, oder einen Hinterhalt ließen sich ausmachen, was mich zumindest etwas beruhigte. "Ihr seid also Fari.", eröffnete ich mit neutraler Tonlage das Gespräch. Trotz der Entfernung sah ich seine Gesichtszüge genau, erkannte das kleine Grinsen auf seinem Gesicht und das amüsierte Funkeln in seinen Augen. "Ganz richtig, Prinz Amar.. Zumindest hier.", antwortete er gelassen, seine Stimme ebenfalls nichts außergewöhnliches. Sie war wohlklingend, ohne Kratzen oder Rauheit. "Was meinst du damit? Unter welchen Namen bist du denn sonst noch bekannt?", fragte ich misstrauisch. "Ist das eine der beiden Fragen?", zwitscherte er gar schon lieblich und verschränkte unschuldig seine Hände hinter dem Rücken. Meine Miene verzog sich kurz ein wenig vor Wut. "Nein.", antwortete ich schließlich. Nach seinem Namen zu Fragen wäre äußerst unklug. Wir könnten zwar nach ihm suchen lassen, doch war ich mir nicht sicher ob wir auch fündig werden. "Na schön.. dennoch.. Fangen wir mit den Fragen an. Ich bin sicher, ihr vertraut mir nicht - natürlich nicht grundlos. Ich werde euch also erst die Fragen beantworten und mir dann Sinans Fähigkeit aneignen", entschied der Rotäugige, dessen weißes Haar im letzten Schein der Sonne leicht orange glänzte. Auch seine Haut wirkte durch das Licht gebräunter als sie eigentlich war. Er verkroch sich irgendwo, wo ihn das Tageslicht nicht erreichte. "Was gibt Euch den Grund mir zu vertrauen?", entgegnete ich ungerührt von seiner 'Zuvorkommenheit'. "Oh, ich vertraue Euch ebenso wenig, doch ich weiß, dass ich mir Sinan auch mit Gewalt leicht unter den Nagel reißen kann wenn ihr versucht mich zu bescheißen", lächelte er nur wieder sorglos und sein Kopf neigte sich spielerisch zur Seite. "Also.. Prinz Amar, stellt Eure Fragen.", seine Tonlage wurde wieder ein wenig ernster und er sah mir direkt in die Augen. "Was bezweckt ihr mit den Verwandlungen der Menschen in Drachen?", fragte ich die erste der beiden Fragen. Er grinste, während goldene Sprenkel das tiefe Rot in seinen Augen zerschnitten. "Sehr ausgezeichnete Frage.", freute er sich und lachte kurz auf. "Ich hatte schon angst, Ihr fragt mich was meine Motive sind.", schmunzelte er dann mit einem unangenehmen Unterton, welcher mich an die Gerissenheit eines Fuchses erinnerte. "Es ist meist immer dasselbe: Rache, Macht, Weltherrschaft..", leierte ich lustlos herunter und machte eine rollende Geste mit meiner rechten Hand. Ich wusste, er wollte mich dazu bringen ihm diese Frage zu stellen, da er keine ausführliche Antwort geben brauchte. Seine Motive waren auch zu einem gewissen Teil uninteressant. So lange er auf dem Weg der Erreichung gestoppt werden konnte, brauchte man sein Ziel nicht erfahren. "Also.. beantwortet die Frage.", forderte ich ihn ungeduldig auf. "Gaben sammeln und aufwerten", bekam ich nun auch die gewünschte Antwort auf meine Frage. Lange überlegen, was er damit meinte brauchte ich nicht. "Du züchtest dir deine Gaben?", ich hob eine Augenbraue. Sein Grinsen verriet mir die Antwort. Wie ein Bauer Saatgut streute, so machte auch er Menschen zu Drachen und wenn sie Gaben entwickelten, war es Zeit für die Ernte - wie auch bei Sinan. Allerdings, war mir dieses aufwerten ein Rätsel. "Was meinst du mit 'aufwerten'?", wendete ich mich nach dem kurzen Schweigen an ihn. "Die Zweite Frage?", lächelte er.
"Nein, eine Frage des Verständnis", berichtigte ich ihn.
"Würde ich mehr sagen als: 'Ich verbessere sie durch Verwandlungen', kann ich leider nicht ohne zu spoilern".
Spoilern? Er kam also auch aus der Zukunft. Hat er es nicht geschafft im ersten Durchlauf seines Lebens seine Ziele zu erreichen? Selbst in der Zukunft war kein Blutdrache aufgetaucht. Vielleicht hat er sich bisher zu gut versteckt? Hat er seine Motive aufgegeben? Dann wäre es aber unwahrscheinlich, dass er sie hier wieder erneut verfolgte. Kaum zu glauben, dass er eine zweite Chance bekam für was auch immer er vor hat. Doch jetzt ist er nicht mehr unbekannt, immerhin wusste ich nun von seiner Existenz. Was brachte mir aber dieses Wissen, wenn ich ihn nicht aufspüren konnte? Ich musste wissen wie er unbemerkt blieb.
"Kommen wir dann zur zweiten Frage.", bereitete ich ihn vor und sah ihn wieder direkt an, prüfend ob er mich anlog. "Welche Gabe ermöglicht es dir, deine Aura zu verbergen?".
"Wie kommt ihr auf eine Gabe?", zwitscherte er unschuldig lächelnd. "Vielleicht bin ich ja auch einfach nur schwach", zuckte er daraufhin mit seinen Schultern und zwinkerte mir frech zu. "Lässt sich bezweifeln, sonst würdest du nicht so locker vor dem mächtigsten Lichtdrachen stehen und deine Spielchen spielen", bestritt ich sachlich und verschränkte locker meine Arme vor der Brust. Wieder lachte er kurz auf. "Lasst es mich so formulieren: Wenn du dich als Bauer tarnen möchtest, dann sollten deine Taschen nicht voll mit Gold sein.", grinste er heimtückisch und seine Augen glänzten vor Freude. "Um es verständlicher zu machen: Was macht die Macht eines Drachen aus? Sein Aussehen? - Ganz gewiss nicht.. Sein Einfluss? - Auch unwahrscheinlich, denn der kommt erst mit Macht. Seine Herkunft? - Vielleicht, doch noch immer nicht die richtige Antwort", führte er einen kurzen Monolog und tippte sich gespielt nachdenklich gegen das Kinn während er seitlich nach oben blickte. "Seine Gaben.", antwortete ich trocken. Sein Gesicht erhellte sich und er sah wieder zu mir. "Genau! Die Macht eines Drachen kommt von seiner Gabe - so umfangreicher, und vielseitig einsetzbarer - desto mächtiger. Mit der manipulation der Lichtwellen um euch herum, könnt ihr so einiges habe ich recht? Ihr könnt euch unsichtbar machen, einen Raum erhellen oder verdunkeln.. Sie erlaubt es euch sehr wahrscheinlich sogar eure Gegner blind zu machen.", erläuterte er munter. "Du hast also keine Gaben?", hob ich ein wenig skeptisch eine Augenbraue und konnte beobachten wie dieser heimtückische Ausdruck auf sein Gesicht zurückkehrte. "Nein. Denn um dich als Bauer zu tarnen, musst du keiner werden. Es reicht wenn du dein Geld an einen Ort bringst, wo es sicher ist, und wo nur du dran kommst - zu einer Bank", grinste er breit. Eine Bank? Für Gaben? "Ich weiß, noch macht das keinen Sinn - bis ich euch sage, dass ich Gaben transferieren kann.".
Tatsächlich verstand ich nun endlich was er meinte. "Du gibst deine Gaben ab um schwach zu erscheinen und holst sie dir zurück wenn du sie brauchst.", schlussfolgerte ich und erntete einen kurzen Applaus seinerseits. "Kommen wir jetzt zu Eurem Teil, des Deals", auffordernd streckte er eine Hand nach Sinan aus. Der Blonde blickte fragend zu mir hoch und mit einem Nicken gewährte ich sein Abtreten. "Eine letzte Frage habe ich aber noch", wendete ich mich an Fari, welcher seine Blicke auf Sinan ruhen hatte. "Ihr könnt sie stellen, doch ob ich sie beantworte, ist meine Sache", zuckte er bloß mit den Schultern und reichte Sinan seine Hand als dieser in der Nähe war. Vorsichtig legte der Blonde seine in die des Blutdrachen, ließ sich herum wirbeln und wurde mit seinen Rücken gegen die Brust des weißhaarigen gedrückt. Eine Hand hob sein Kinn beiseite, machte seinen Hals frei. "Was wollt ihr mit Sinans Eisgabe?". Stille und die roten Augen von Fari funkelten. Das selbe Funkeln, welches auch schon zuvor auftrat und mir deutlich machte, dass sich mächtige Informationen dahinter verbargen. Sein Mund klappte auf, offenbarte schwarze Zähne, eine schwarze lange Zunge und schwarzes Zahnfleisch. Allein beim Anblick des 'Maul des Todes' - wie wir es bezeichneten, lief es mir kalt den Rücken runter. "Oh..Mit dieser gar nichts.", schnurrte Faris innere Stimme, welche kein vergleich war zu seiner menschlichen. Dunkel, grollend und gefährlich. Doch auch sie lenkte mich nicht ab, von dem Gedanken, der mir durch den Kopf schoß.

Ich riss meine Augen auf, während meine Pupille sich ein wenig zusammen zog. Ein Schlag fehlte in meinem rhythmischen Herzschlags und mir lief es kalt den Rücken runter. Ein verheißungsvoller Gedanke schoss mir durch den Kopf. "Stopp!", rief ich aus dem Affekt, doch konnte nur noch sehen, wie die Augen von Fari golden wurden und seine Zähne sich in dem Fleisch des Jungen vergruben. 






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