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EPILOG



„Mein Herz gehört dir,

doch deins nicht mehr mir"

-Majoe

Christophers POV

-7 Jahre später-


Müde blickten mir meine braunen Augen entgegen. Meine Augen brannten wieder einmal. Denn wieder einmal hatte ich nicht geschlafen. Und das hatte nichts mit meinem Tourleben zu tun. Im Augenblick wusste ich nicht einmal mehr in welcher Stadt ich mich befand. Hamburg? Düsseldorf? München? Nürnberg? Keine Ahnung. Es spielte auch schon keine Rolle mehr. Ich hasste mich. Seit sieben Jahren. Seit 2555 Tagen hasste ich mich. Weil ich so dumm gewesen war und mich von Ella getrennt hatte. Weil ich dachte das Erfolg und Weiber mir mehr gaben als sie. Warum hatte ich das je geglaubt? Ganz einfach. Ich wollte zu viel. Habgier würde noch der Untergang unserer Menschheit werden. Und ich war so dumm. Ich war zufrieden mit dem was ich hatte, aber dennoch glaubte ich, mich würde etwas besseres erwarten. Etwas besseres als ihr wunderschönes Gelächter. Ihre schrulligen Versuche mit mir zu rappen. Etwas besseres als ihr Schlabberlook. Ihren speziellen Humor. Ich seufzte und fuhr mir durchs Haar. Wie dumm war ich nur...Kopfschüttelnd zog ich mich aus, um mir Sportklamotten anzuziehen. Dann starrte ich durch den Spiegel auf meine Narbe. Das vernarbte Gewebe erinnerte mich ebenfalls an Ella. Sie hatte mich dazu gebracht zu ihr zu stehen. Mich zu nehmen wie ich bin. Ich hatte mich der Öffentlichkeit geöffnet. Natürlich wollte ich das damals nicht und hatte mit ihr einen riesen Streit. Aber dann wurde alles gut...wie immer. Ella schaffte es immer das am Ende alles gut wurde. Und ich hatte sie durch meine dummen Worte gehen lassen. Wie sie aufgestanden war und leb wohl gesagt hatte...Und dann war sie fort. Hatte nicht zurückgeblickt. Nie wieder hatte ich etwas von ihr gehört. Sie musste umgezogen sein, denn auch auf ihrer Arbeit war sie nicht mehr. Mehrmals belästigte ich ihre Kollegen. Aber sie sagten nichts. Sie mochten mich noch nie. Nur Ella. Auch Tessa hatte mich ignoriert. Aber hatte ich es anders verdient? Nein.

Kaum hatte ich meine Laufklamotten an, rannte ich durch das Foyer des vornehmen Hotels. Ich rannte los. Spürte die eisige Morgenluft. Wenn ich rannte, dachte ich nicht nach. An meine Fehler oder Probleme. Es gab noch das brennende Gefühl in meiner Lunge. Das Gefühl was mir sagte, weniger zu rauchen, aber dennoch konnte ich auch damit nicht aufhören. Denn das Nikotin war eine weitere Betäubung vor meiner Gedankenwelt. Früher dachte ich zu touren, Alben zu schreiben und Bitches seien ein erfülltes Leben. Aber das war es nicht. Das konnte ich mir so oft einreden wie ich wollte. Ich vermisste eben sie. Ein Leben mit ihr. Um nicht noch länger in meinen Gedankengängen zu ertrinken, trieb ich mich immer weiter. Schneller und schneller. Die Leute beachteten mich gar nicht. In diesem kleinen Park war kaum jemand unterwegs. Noch immer hatte ich keine Ahnung in welcher Stadt ich heute war. Ich lebte nur noch von Tag zu Tag. Alles anderer erforderte Kraft. Immer weiter trieben mich meine Beine durch die verschiedenen Wege, um den See. Meine Lungen brannten immer mehr, protestierten immer stärker aber ich ignorierte es –mal wieder- und dann blieb ich abrupt stehen. Keuchend starrte ich auf den Fleck von mir. Auf die Brünette Frau mit dem großen Bauch, die gedankenverloren den Kiesweg entlang lief. Ella. Das konnte nicht sein. Aber die Brünette Frau sah exakt aus wie Ella. Sie hatte sich kein bisschen verändert. Bis auf den dicken Bauch. Mein rasendes Herz hörte für eine Sekunde auf zu schlagen. Ella war schwanger. Und das war nicht mein Kind. Ein Stich durchfuhr meinen Körper. Aber natürlich konnte es nicht von mir sein, wir hatten uns seit sieben Jahren nicht mehr gesehen. Das Ella von einem anderen schwanger war, erweckte eine gewisse Eifersucht in mir. Nur ich sollte der Vater ihres Babys sein. Aber ich hatte meine Chance vertan. Nun kam auch mein Mädchen auf mich zu und runzelte ihre Stirn. Dann dämmerte es ihr. Erschrocken blieb sie stehen und riss ihre Augen auf. Sofort schlang sie ihre Arme um ihre Kugel als würde ich ihr etwas tun. Ich schluckte, ich würde ich nie etwas tun. In der Vergangenheit hatte ich ihr nicht körperlich weh getan, aber ich hatte sie seelisch immer und immer wieder verletzt. Und sie hatte mir immer und immer wieder verziehen. Nur nicht beim letzten Mal. Beim letzten Mal war ich zu weit gegangen ich Idiot.

„Hey", fing ich schließlich an zu sprechen. Ich wollte diesen Moment nicht verstreichen lassen. Ich wollte Ella wieder in meinem Leben haben. Kurzhuschte ein Schatten über ihr Gesicht, dann lächelte sie – es war eines ihrer aufrichtigen- „Hey."

Ich lugte kurz noch einmal auf ihren Bauch. „Du bist umgezogen", dämlich! Anders konnte man so etwas nicht nennen. So fing man doch kein Gespräch an. Sie schluckte. „Ja, ich hatte keinen Sinn mehr nach...nach uns gesehen in Berlin zu bleiben. Ich hatte ein anderes Jobangebot bekommen, studiere jetzt sogar und habe Max kennengelernt" bei dem Namen von dem Kerl leuchteten ihre grauen Augen auf. Wieder durchfuhr mich ein Schmerz. So hatten ihre Augen auch einmal bei mir gestrahlt. Nun wurden ihre Augen höchstens trauriger. „Max?" hakte ich nach auch wenn ich sicherlich nicht die Antwort wissen wollte. „Mein Verlobter", das Strahlen wurde noch größer. Ich schluckte und lächelte gequält. „Wow, ich gönne es dir", natürlich, Ella hatte alles Gute nah mir verdient. Auch ihr Gesicht wurde kurz traurig. „Und was ist mit dir? Du scheinst ja wirklich immer noch ganz oben auf der Erfolgsliste zu stehen", ich konnte den indirekten Vorwurf direkt heraus hören. Aber konnte ich es ihr übel nehmen? Nein. „Ja, ich bin immer noch sehr erfolgreich, aber nicht mehr so wie früher. Ich würde gerne ein anderes Leben führen" eins mit dir. Mit dir und unserem Kind. Nicht das Kind von diesem Max. Ella schnaubte. „Lebst du? Lebst du wie du es immer wolltest?" flüsterte sie, ihr Blick durchbohrte mich und ihre Lippe zitterte leicht. „Nein, nicht mehr. Mein Leben soll eigentlich anders aussehen als jeden Tag an einem anderen Ort und dauerhaft in der Presse", das hatte mir Ella immer prophezeit und ich hatte ihr nie geglaubt. Früher war es ein perfektes Leben aber heute? Heute war es ein Scheiß Leben. „Und du? Was ist mit dir? Lebst du?" stellte ich die gleiche Frage. Ich hatte Angst vor der Antwort, weil sie mich zerstören könnte. Ella richtete sich zu ihrer vollen Größe auf. „Ja ich lebe. Ich habe endlich das Leben das ich verdient habe. Ich werde bald Assistenzärztin, habe einen Verlobten der mich liebt und mich unterstützt, nicht wie früher. Und bald werden wir ein Mädchen bekommen" von ihrer Erklärung wurde mir fast schlecht. Ein Verlobter der sie unterstützte – ich hatte sie fast nie unterstütz – sie immer nur mich. Und sie würde ein Mädchen bekommen...eine kleine Prinzessin. Es bildete sich ein Bild in meinem Kopf von einem Kind von mir und Ella. Die schönen grauen Augen von ihr und ein zuckersüßes Lächeln. Das würde es niemals geben. Das hatte ich vor vielen Jahren vergeigt.

„T-toll, das f-freut mich", stotterte ich verkrampft. Mein kompletter Magen drehte sich um und ich hatte das Gefühl dass sich mein Mageninhalt gleich vor unseren Füßen präsentierte. Schluckend betrachtete ich meine Fußspitzen. Das war eine der wenigen Momente in meinem Leben in denen ich sprachlos war. Es herrschte eine unangenehme Stille zwischen uns, doch niemand wollte wohl so recht diese Situation hier unterbrechen.

„Ella, ich bereue es mich von dir getrennt zu haben. Ich bereue es, dass ich dir nach dem mir klar geworden ist, was du für mich bist, dich nicht wieder zurückgeholt habe. Du...ich konnte dich all die Jahre nicht vergessen. Denn erst jetzt wird mir klar, dass du die Frau an meiner Seite bist, die ich mir immer gewünscht hatte", sprudelte es dann wie ein Wasserfall aus mir heraus. Ungläubig musterte mich hingegen die Brünette. Ihre Stirn war in Falten gelegt. „Das tut mir leid. Ich habe auch sehr lange gebraucht um über uns hinweg zu kommen, aber letztendlich war es das Beste für mich. Denn du hattest Recht, es kann nicht immer nur eine starke Person in der Beziehung geben. Für eine gute Beziehung gehören immer zwei. Du bist die Monate nach der Trennung nie zu mir gekommen. Du hast mich aus deinem Leben gelöscht gehabt. Ich war für dich nach all dem was wir durchgemacht haben immer nur eine einfache Altenpflegerin, die keine Meinung haben konnte. Das hat mich verletzt. In deinen Augen war ich damals für eine kurze Weile die richtige Frau, aber nur wenn sie gerade ihren Jahresurlaub für eine Tour mit dir opferte. Aber konnte ich dich einmal nicht unterstützen, wie du es dir gewünscht hast, dann gab es Stress. Du warst damals, wie ein kleiner Junge, das weiß ich heute. Und erst mit Max durfte ich erfahren was es heißt wirklich unterstützt zu werden, akzeptiert zu werden. Ich will die Zeit mit uns nicht vergessen, Chris. Aber...wenn wir ehrlich sind, war ich nie die richtige Frau für dich. Ich war einfach nur eine interessante Abwechslung"

Meine Worte die ich dagegen steuern wollte, blieben mir im Halse stecken. Verdammt, sie war noch selbstbewusster geworden. Und das machte sie noch attraktiver. Ich versank in ihren grauen Augen und wünschte ich könnte die Zeit zurückdrehen. „D-du hast recht. Ich war ein dummer Junge, ich...ich habe meine Chance wirklich vertan oder?" allein der Gedanke bereitete meinem aufgewühlten Magen noch mehr Probleme.

Reglos nickte sie und strich sich dabei über ihren Babybauch. Natürlich, sie erwartete das Kind eines anderen. Da hatte sie schon jetzt andere Probleme. „Tief im inneren habe ich mir immer genau das gewünscht..." ich legte meine Hand auf ihre Kugel und spürte einen kleinen Tritt. Ehrfürchtig hielt ich die Luft an. „...eine kleine Familie mit dir. Aber...ich habe immer nur den Ruhm gesehen und...so viele Abendteuer, dabei habe ich dich, mein persönliches Abendteuer, immer vergessen." Schwer atmete ich ein.
„Ich war geblendet von diesem schillernden Kameraleben, habe mich als König der Welt gesehen. Aber willst du wirklich die Wahrheit wissen, Ella?" Ihre Lippe bebte und sie stand wie gebannt von mir. „J-ja", flüsterte sie.

„Das Leben was ich führe ist kein Leben. Ich bin nur noch der Schatten meiner selbst. Selbst Momma hatte mich damals gehasst. Und heute hasse ich mich dafür. Also wenn man es so will, ist dies die Strafe. Jeden Abend liege ich alleine in meinem Bett und denke...denke an ein Leben mit dir zurück. Denn das war Leben. Du hast mir gezeigt wie man mit Liebe lebt. Das war schon immer dein Ziel und ich habe es einfach nicht verstehen wollen." Bitter lächelte sie und ich konnte einzelne Tränen in ihrem Augenwinkel erkennen. Wie automatisch nahm ich ihre Hand. Und für einen kurzen Augenblick blieb mir die Luft weg, es fühlte sich noch immer genauso an wie vor all den Jahren. Warm, weich und ihre Hand passte perfekt in meine. „Manchmal vermisse ich auch die alte Zeit, Chris. Aber ich bin mir sicher, du wirst bald ebenfalls eine Frau finden die dir auf deine Weise zeigt wie man mit Liebe lebt." Müde zwang ich mir ein Lächeln auf das Gesicht. Ich wollte sie nicht mit meinen Problemen belasten, denn das waren nicht mehr ihre Sorgen. „Vielleicht"; meinte ich deswegen nur schlicht. „Ella", rief plötzlich eine Stimme hinter mir und ich drehte mich um. Dort stand ein Mann mit schwarzen Haaren und einem strahlenden Lächeln. Er trug eine Cognac farbige Lederjacke und schwarze Jeans. Mit großen Schritten kam er auf uns zu und beobachtete mich dabei kritisch. Es war genau der Blick den ich damals Männern zugeworfen hatte, wenn sie Ella abscannten. Er kontrollierte ob ich eine Bedrohung war. Als er bei uns angekommen war, drückte er Ella an seine Seite und küsste sie stürmisch. Sie kicherte. Und mein Herz setzte bei diesem Anblick einen Schlag lang aus. „Wer ist das, Schatz?" meinte er reserviert und taxierte mich noch immer. „Das ist nur ein alter Bekannter", erneut spürte ich einen Stich im Herzen. Ein alter Bekannter. Der Typ, wahrscheinlich Max, entspannte sich etwas. „Nett dich kennenzulernen", meinte er dann, gab mir jedoch keine Hand. „Gleichfalls", brummte ich. Ich wollte nicht, das er zwischen uns kam. Es wurde einen Moment still. „Wir sollten uns langsam auf den Weg machen oder?" fragte Max dann. Überrascht blickte Ella auf ihre Uhr. „Oh, Mist! Klar! Ich habe mich total verquatscht", kicherte sie dann. Wie sehr wünschte ich, dass sie dies noch einmal nur für mich tat...
Mit einem ehrlichen Lächelnd wandte sie sich an mich. Ihre Augen wurden weicher.
„Also Chris, ich...ich hoffe du lebst bald mit einer Frau, die dir zeigt wie man mit Liebe lebt. Ich weiß, dass es schwierig ist, es dir zu beweisen, aber ich weiß auch, dass du kein hoffnungsloser Fall bist." Kurz presste sie ihre Lippen aufeinander, ehe sie meine Hand drückte und ihren Verlobten auf den Weg des Parks schob. Mit einem letzten kleinen Blick zu mir, wandte sie sich schließlich ab. Und ich sah dabei zu. Wie sie Hand in Hand mit diesem Kerl davon schritt. Glücklich. Und ich stand hier im Wind und fühlte mich Leer. „Dabei hast du es mir andauernd bewiesen, Ella. Ich konnte mit Liebe leben und zwar mit dir", meine Worte hallten im Wind, verschluckten sich.

Ende

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So Leute, dass war offiziell das letzte "Kapitel" von Ella und Chris. Auch wenn viele nicht mit dem Ende gerechnet haben oder sich ein anderes Ende gewünscht hatten, muss ich euch leider enttäuschen. Denn Liebe ist vor allem bei so unterschiedlichen und extrovertierten Charakteren nicht einfach. Das Auf und Ab, der eigene "Gesunde" Egoismus. Auch ich kenne solche Situationen ;) Es ist vielleicht nicht das klassische Happy End. Aber die beiden haben sicherlich alle beide ihr eigenes Happy End gefunden. Und das ist doch wichtig oder? 

Jetzt folgt noch die kleine Überraschung ;) 

LG pink-lilly

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