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Kapitel 31

Ich konnte nicht schlafen.
Ich hatte James seit meiner stürmischen Lily- Evans- umarmt- den- größten- Hornochsen- der- Welt- Aktion nicht noch einmal gesehen.
Beim Abendessen hatte ich mich kaum auf die Gespräche meiner Freundinnen konzentrieren können, da mein Blick ständig zum Eingang gewandert war, in der Hoffnung, James dort auftauchen zu sehen.
Er war aber nicht gekommen und das machte mir Sorgen: Ein James Potter würde niemals eine Mahlzeit auslassen.
Auch seine Freunde waren einfach nicht aufgetaucht.
Was die Rumtreiber wohl wieder trieben? Andererseits wollte ich das vermutlich gar nicht wirklich wissen.
Ich wälzte mich noch ein wenig im Bett herum, kniff die Augen fest zusammen und zählte sogar Schäfchen, aber es half nichts. Ich war wach.
Genervt rollte ich mich wieder herum, schob einen Arm über die Bettkante und tastete auf dem Boden nach einem meiner Bücher herum. Meine Fingerspitzen stießen auf einen Einband und ich hob die Lektüre zu mir ins Bett hoch.
Unter dem Leuchten meiner Zauberstabspitze blätterte ich ein wenig herum, bis ich das Lesezeichen zwischen zwei Seiten fand. Ich runzelte ein wenig die Stirn.
Was für einen Zettel hatte ich denn da als Lesezeichen benutzt?
Was stand da bitte?
Ich schwöre feierlich, dass ich ein Tunichtgut bin.
Irgendwoher kannte ich das doch... Ich gähnte, während ich versuchte, mein langsames Gehirn wieder aus dem Schlafmodus zu bringen.
Natürlich! Dieser Zettel hatte auf einem leeren Pergamentblatt in James' Zimmer geklebt. Ich hatte völlig vergessen, dass ich beides eingepackt hatte.
Wo war nur das Stück Pergament hin?
Auf gut Glück schüttelte ich das Buch ein wenig, und tatsächlich: mein gestohlenes Blatt fiel heraus.
Plötzlich war ich hellwach. Diese beiden Fetzen Pergament gehörten James' Potter, irgendetwas musste also dahinterstecken. Und da ich gerade sowieso nichts Besseres zu tun hatte, würde ich das nun herausfinden.
Der Gedanke bereitete mir gute Laune, sodass ich voller Elan meine Beine über die Bettkante schwang und auf nackten Füßen zu meinem Schreibtisch tapste.
Es war überraschend hell im Zimmer, denn durch das bodentiefe Fenster fiel das matte Licht des runden Vollmonds und verlieh jedem Möbelstück eine ganz eigene, irgendwie geheimnisvolle Aura.
Die Umgebung gab mir nur noch mehr das Gefühl, etwas sehr Hinterlistiges zu tun, und mir entfuhr ein kleines gemeines Kichern, bis ich in meinen Zaubertrankkessel trat und polternd zu Boden plumpste.
Typisch. Hoffentlich hatte James das nicht gehört.
Nun ja, zum Glück waren die Wände des Schlosses ja dick.
Unter der erleuchteten Spitze meines Zauberstabs breitete ich das unbeschriebene Blatt vorsichtig auf meinem Schreibtisch aus.
Ich warf noch einen kurzen Blick auf den anderen Zettel, um mir die genauen Worte einzuprägen, bevor ich nach einer Feder und einem Tintenfass griff und den Satz auf das Pergament brachte.
Zuerst passierte nichts.
Dann verschwanden meine Buchstaben langsam, als hätte das Blatt sie eingesogen.
Gebannt verfolgte ich, wie anstelle meiner Worte neue traten, in einer Schrift, die nicht meine war, mir aber seltsam bekannt vorkam.
Mit klopfendem Herzen beugte ich mich noch mehr über das Blatt, um das Geschriebene entziffern zu können.
Kein schlechter Versuch, aber eines wahren Rumtreibers wohl nicht würdig. Grüße, Mr Wormtail.
Verwirrt rieb ich mir mit dem Handrücken über die Stirn. Wormtail? Was sollte das denn bitte heißen? War das nicht Peter Pettigrews seltsamer Spitzname? Gehörte dieses Pergament also nicht nur James, sondern womöglich allen Rumtreibern? Es stand ja schließlich dort, mein Versuch sei eines Rumtreibers nicht würdig.
Was sollte das eigentlich heißen?
Ehe ich weiter darüber nachdenken konnte, tauchten schon die nächsten Buchstaben auf, die ich sogleich gespannt verfolgte.
Mr Moony möchte gerne wissen, wer Sie sind und wie Sie in Besitz dieses Gegenstands gelangt sind.
Moony ... Remus? Sollte ich ... antworten?
Mit zitternden Fingern tauchte ich meine Feder ins Tintenfass, bevor ich dem seltsamen Gespräch beitrat.
Ich bin Lily Evans. Was kann dieser Gegenstand?
Ich beobachtete, wie die Tinte versickerte. Zuerst passierte gar nichts.
Dann:
Mr Prongs erweist Ihnen die Ehre und fragt Sie, wann das nächste Hogsmeade- Wochenende ansteht und ob Sie ihn nicht begleiten wollen?
Ich musste grinsen.
Das hieß wohl, dass die Jungs nicht gerade irgendwo saßen und mir wirklich antworteten, sie mussten irgendeinen Zauber angewandt haben, denn James in seinem jetzigen Zustand hätte mich niemals nach einem Date in Hogsmeade gefragt...
Beim Gedanken daran erlosch mein Grinsen. Ich setzte zu einer Antwort an, doch nun tauchte ein weiterer Kommentar auf.
Mr Padfoot bittet die Miss darum, kurz wegzuschauen, denn er muss seinen Kumpel leider schlagen, weil er so unendlich nervig und diesem einen Mädchen verfallen ist.
Ich legte eine Hand auf meinen Mund und versuchte, nicht zu kichern. Okay, also hatten die Rumtreiber irgendwie dieses sprechende Blatt entworfen.
Die Frage war nur ... wozu?
Ich gebe Mr Padfoot meine Erlaubnis, Mr Prongs zu schlagen, allerdings nur, wenn er mir verrät, warum zur Hölle ihr Rumtreiber ein sprechendes Blatt braucht, schrieb ich.
Wieder folgte eine kurze Stille, in der nur meine Tinte verschwand und kein neuer Satz auftauchte.
Dafür überschlugen die Antworten sich in der nächsten Sekunde:
Mr Moony möchte Sie darauf hinweisen, dass das Pergament keineswegs spricht.
Mr Prongs würde Ihnen gerne ein Kompliment für Ihre tollen roten Haare machen.
Mr Padfoot bekommt langsam Aggressionen und möchte außerdem betonen, wie schrecklich langweilig ein sprechendes Blatt wäre und definitiv unter der Würde eines Rumtreibers.
Mr Wormtail entschuldigt sich für seine bescheuerten Freunde.
Aufgeregt kritzelte ich wieder auf das Blatt.
Was wäre denn einem Rumtreiber würdig?
Pause.
Mr Moony möchte anmerken, dass dieser Schachzug durchaus schlau war, aber das Pergament niemals sein Geheimnis preisgeben wür-
Mr Padfoot kann mit Stolz behaupten, dass dies eine umwerfende Karte ist.
Mr Moony möchte Mr Padfoot gerne schlagen.
Mr Prongs würde Ihnen gerne Schokolade anbieten.
Eine Karte? Was für eine Karte?
Was für eine Karte?
Mr Padfoot sagt das nun nur, damit Mr Prongs aufhört rumzuflirten und MÖCHTE NICHT GESCHLAGEN WERDEN: Das könnten Sie herausfinden, aber nur, wenn Sie es auf magische Weise auch feierlich schwören.
Mr Moony bittet um eine Schaufel, damit er sich vergraben kann.
Mr Wormtail hält sich lieber raus ...
Mr Prongs will Ihnen nur noch sagen, dass Sie wunderschöne Augen haben.
Mr Padfoot *schlägt Mr Prongs
Ich wartete darauf, dass sie noch mehr schrieben, doch es kam nichts mehr.
„Feierlich schwören", murmelte ich, und tastete wieder nach dem kleinen Papier.
Mit dem Kopf in meine Hand gestützt starrte ich die Wörter an, den Zauberstab dabei hinters Ohr geklemmt.
„Ich schwöre feierlich, dass ich ein Tunichtgut bin", las ich vor, und wiederholte die Worte dann einige Male.
Was konnte ich denn noch tun, wenn es nicht auf dieses Pergament zu schreiben? Wenn ich es richtig machte, würde die Karte sich dann öffnen?
Was sie wohl zeigte?
Es wunderte mich stark, dass die Rumtreiber Karten überhaupt lesen konnten.

Ich war gerade wieder dabei, die mittlerweile auswendig gelernten Worte zu deklarieren („Ich schwöre feierlich, dass ich ein Tunichtgut bin, ich schwöre feierlich, dass ich ein Tunichtgut bin..."), als mein Zauberstab sich plötzlich löste und auf das leere Pergament vor mir fiel.
In diesem Moment schien der Bann gebrochen zu sein.
Ein diabolisches Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus, als nun folgender Bergriff erschien:
„Die Karte des Rumtreibers" 


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