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Extrakapitel número ocho

Kleines Weihnachtsspecial... 

„Sirius, jetzt beeil dich mal, er kommt gleich heim!"
Mit einer ungeduldigen Handbewegung winkte ich Sirius, dessen Gesicht hinter zwei großen Kisten voller Weihnachtsdeko, die er vor sich her trug, verborgen war, zu mir heran.
„Bei Merlin, stress mich nicht so, sonst fallen mir die albernen Porzellannikoläuse runter und dann kannst du sehen was aus deiner Dekorationsmission wird", maulte dieser.
„Dann verwende ich einfach einen kurzen Reparo", erwiderte ich. „Und es ist nicht meine Schuld, dass du unbedingt mit deinen Armmuskeln protzen wolltest, statt einfach einen Zauberspruch anzuwenden."
Sirius grummelte beleidigt etwas vor sich hin, während ich ihm eine der Kisten abnahm und vorsichtig auf dem Boden platzierte.

„Meinst du nicht, dass James einen Herzinfarkt bekommen wird, wenn er das alles sieht?", fragte Sirius, und machte eine das gesamte Haus umfassende Armbewegung.
„Ich bin sicher, er wird sich freuen", meinte ich, und verfolgte Sirius' Geste zufrieden mit den Augen.
Ich hatte James' und mein (und Sirius') Haus in etwas verwandelt, das gut und gerne das Zuhause des Weihnachtsmannes hätte sein können: Draußen hingen überall Lichterketten, die jetzt in der Dämmerung erst richtig zur Geltung kamen; die Decke des Erdgeschosses war verzaubert wie die der Großen Halle, sodass es nun so aussah, als würde Schnee in unser Wohnzimmer rieseln; vor jedem Türrahmen hing ein Mistelzweig (ich freute mich auf jeden weiteren Gang durch dieses Haus) und überhaupt war jede freie Zentimeter irgendwie weihnachtlich geschmückt.
Meiner Meinung nach war das auch allerhöchste Zeit gewesen, immerhin war Heiligabend in weniger als vier Tagen.

Die äußeren Umstände hatten allerdings dafür gesorgt, dass wir drei nicht sonderlich in Weihnachtsstimmung gekommen waren, im Gegenteil, eine düstere Atmosphäre hing in der Luft, seit James' Eltern kurz nach unserer Hochzeit verstorben waren.
Die beiden hatten sowohl James als auch Sirius die Welt bedeutet, und auch ich, die die beiden nur kurz gekannt hatte, war die letzten Wochen wie in Trance gewesen, so hart hatte der Verlust mich getroffen.
James stürzte sich seitdem in seine Aufgaben als Mitglied des Orden des Phönix, und all sein Kummer und seine Wut floss in seine Gefechte mit ein, sodass er für die Todesser zu einer gefürchteten Killermaschine wurde.

Ich machte mir große Sorgen um ihn, wusste aber gleichzeitig nicht, wie ich ihm helfen sollte, da er sich völlig in sich verkrochen hatte und ich ihn durch unsere Missionen viel zu selten und viel zu kurz zu Gesicht bekam, als dass ich seine Mauern hätte durchbrechen können.
Doch heute wollte ich ein wenig Freude aus ihm herauskitzeln, und hatte dafür Sirius, der mal wieder bei uns übernachtet hatte, eingespannt um mir beim Beschaffen eines Weihnachtsbaums und allerhand kleiner Dekoartikel zu helfen.
Inzwischen stand eine riesige Tanne in unserem Wohnbereich, die den Bäumen, die Hagrid uns immer in Hogwarts herangeschafft hatte, definitiv Konkurrenz machte.
Allerdings musste dieser Baumriese nun noch geschmückt werden, und das war eine Herausforderung, besonders in Anbetracht der Tatsache, dass James jeden Moment von seiner Mission zurückkommen könnte und wir eigentlich schon längst hatten fertig sein wollen.

Doch ich ließ mich davon nicht beirren.
Mal etwas anderes als kämpfen und morden zu tun zu haben gab mir Kraft und Motivation, und diese kleine Weihnachtsüberraschung brachte meine innere Schulsprecherin wieder zum Vorschein: ich hatte alles bis ins letzte Detail organisiert und setzte jetzt auf eine perfekte Umsetzung meiner Pläne.
Voller Tatendrang klatschte ich in die Hände und öffnete beide Kisten.
Große goldene und weinrote Kugeln kamen zum Vorschein, dazu massenhaft Kerzen und eine Christbaumspitze.

Ich stieß ein kleines freudiges Quietschen aus und hielt Sirius ein paar Kugeln hin. „Aufhängen! Du oben, ich unten."
„Wieso ich oben?", meckerte er.
„Weil du größer bist, ist doch klar."
Sirius verdrehte die Augen. „Ich bin vielleicht größer als du, aber ich bin doch nicht tannenbaumgroß! Ich komme genauso wenig an die Spitze wie du."
„Dann sorg dafür, dass du rankommst", erklärte ich, und wandte mich demonstrativ ab, um provokant summend mit dem Schmücken der untersten Äste zu beginnen.
Sirius stieß ein frustriertes Knurren aus. „Wieso bei Merlin habe ich diesem Mist zugestimmt?", murmelte er vor sich hin, verschwand aber gehorsam nach draußen, um sich eine Leiter zu besorgen.

Wir hatten gerade mal ein Viertel der Äste verziert, als James zur Tür hereinplatzte und äußerst verwirrt fragte: „Wieso sieht unser Haus wie eine eingefrorene Lichtexplosion aus?"
Er blieb mit seinen strubbeligen Haaren an dem von mir befestigten Mistelzweig hängen und wedelte schon fast verzweifelt mit den Händen über seinem Kopf herum.
„Aaah! Was soll das alles?"
Lachend hüpfte ich auf ihn zu und schloss ihn in die Arme.
„Das ist nur ein Mistelzweig, James." Ich drückte ihm einen Kuss aufs Kinn. „Siehst du?"
Immer noch argwöhnisch ließ James seine Hände sinken und sah sich um.
„Okay ... Und was ist hier sonst noch los?"

Ich trat einen Schritt zurück und betrachtete äußerst selbstzufrieden Sirius' und mein Werk.
„Sieht man das nicht? Wir haben für Weihnachten geschmückt! Gefällt es dir etwa nicht?"
Aus großen, enttäuschten Augen schaute ich zu James empor, der sofort weich wurde und mir einen Arm um die Schulter legte.
„Doch, natürlich. Es kam nur etwas, äh, überraschend. Ich dachte schon, ich wäre falsch appariert und am Nordpol in Santashausen gelandet."
Ich lachte. „Das war ja Sinn der Sache. Wir wollten dich ein bisschen auf andere Gedanken bringen. Weil die letzten Wochen so hart waren."
James schluckte merklich und ich drückte sanft seine Hand, die auf meiner Schulter lag.

Im gleichen Moment ertönte ein lautes Krachen aus Richtung Weihnachtsbaum. Erschrocken zuckte ich zusammen und sah Sirius unter den Zweigen der Tanne hervorgucken – offensichtlich war seine Leiter umgefallen.
„Helft ihr mir jetzt weiter oder wollt ihr noch intensiveren Gebrauch von der Mistel machen?", schnaubte er ärgerlich, während er sich mit hochrotem Kopf aufrappelte und die Leiter wieder aufstellte.
Das entlockte James doch tatsächlich ein heiseres Lachen- eines der ersten, das ich seit langem von ihm gehört hatte.
„Okay Kumpel, wir kommen", versprach er, drückte mir einen Kuss aufs Haar und stürzte sich mit in unseren Dekowahn.

Mit James an unserer Seite ging es deutlich schneller voran, vor allem, weil er Sirius und mich daran hinderte, uns ständig Beleidigungen an den Kopf zu werfen und in ewig langen Diskussionen zu verlieren, wer schuld an kleinen Missgeschicken war.
James hatte eine zweite Leiter besorgt und befestigte in schwindelerregender Höhe Weihnachtsbaumkugeln und Kerzen, die er mit der sicheren Hand eines ehemaligen Quidditchspielers direkt anzündete.
Schließlich blieb nur noch die Christbaumspitze übrig.

James winkte mich heran und zeigte auf seine Leiter. „Lils, willst du hochsteigen und sie befestigen? Immerhin war das alles hier deine Idee."
Ich lächelte ihn an. „Lieber nicht, mir ist sowieso schon schlecht von der ganzen Weihnachtsschokolade. Wenn ich da hochsteige, übergebe ich mich direkt."
James zog die Augenbrauen hoch. „Die ‚Mir- ist- schlecht- Ausrede' bringst du ziemlich oft in letzter Zeit."
„Ich esse ja auch ziemlich viel Schokolade in letzter Zeit."
„Das sieht man", warf Sirius ein. Ich rammte ihm den Ellbogen in die Rippen.
„Hey!", beschwerte Sirius sich.

James verdrehte die Augen. „Okay, wenn du nicht willst, kann Sirius das ja übernehmen."
Sirius jubelte, schubste James quasi von der Leiter und kletterte mit einem plötzlichen Motivationsschub die Sprossen herauf, um behutsam die Spitze auf der Tanne zu befestigen.
„Fertig!", verkündete er, sprang mit einem Satz zu uns herunter und schob uns ein paar Schritte zurück, damit wir aus einiger Entfernung unser Werk betrachten konnten.
„Wow", murmelte ich. „Das sieht wirklich toll aus."
„Ja, total romantisch. Apropos ... wisst ihr, wo wir hier stehen?"

Verwirrt drehte ich mich zu ihm um und sah gerade noch, wie Sirius mich frech angrinste, auf den Mistelzweig über uns deutete und dann James einen saftigen Schmatzer direkt auf den Mund drückte.
„Ihhhh, Sirius!", protestierte James angeekelt.
„AAAAAH! KLAU MIR NICHT AUCH NOCH MEINEN FREUND, DU HUND!", kreischte ich und nahm die Verfolgung des kichernden Sirius auf.

Euch allen eine schöne Weihnachtszeit :) 

Ich wollte am Ende dieses Kapitels noch Werbung für eine echt coole Sache machen... Und zwar starten Lakritzzzze und only1spidey gerade ein größeres Filmprojekt mit Aussicht auf ein wirklich tolles Endergebnis, für das die beiden allerdings noch ein paar kreative Köpfe gebrauchen könnten... Wenn ihr selbst gerne schreibt, musikalisch talentiert seid oder Lust hättet vor der Kamera zu stehen, meldet euch doch mal bei den beiden oder lest euch weitere Infos dazu auf Lakritzzzze 's Kanal durch... Dazu findet ihr dort ein Buch namens "Anlaufstelle für Filmbegeisterte". :)
Viel Spaß euch und genießt den Rest des Jahres!
Danke euch allen fürs weitere Lesen dieser Story, die Kommentare und Follows 🥺 auch wenn ich hier nicht mehr so aktiv bin wie früher, freut mich das jedes Mal aufs neue!
Liebe Grüße,
Karla 🌎❤️
PS: Meine neue Geschichte ist schon auf meinem Kanal hochgeladen... Ein paar Kapitel sind schon da, also wer Interesse hat... :)

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