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Die Erste Schlacht von Beruna

Vor ihnen erstreckte sich eine riesige Grasfläche. Hinter Peter, Oreius und Belle, die auf einem niedrigen Hügel standen, waren die Soldaten, welche noch an ein freies Narnia glaubten. Auf dem Berg, der sich hinter den Fußsoldaten erhob, stand Edmund mit den Bogenschützen. Gebannt blickte er auf die Ebene. Von hier oben konnte er alles sehen, sogar die riesigen Berge auf der anderen Seite.
Peter saß auf seinem Einhorn und Belle auf ihrem Schimmel rechts von ihm - beide ohne Sattel. Links von Peter stand Oreius in seiner Rüstung. Die Königin war weniger geschützt. Sie trug das weinrote Kleid und die Haare offen. Auf ihrem Rücken befand sich ein Köcher und ihr Bogen. Außerdem war kurz darunter eine Halterung mit zwei Krummsäbeln geschnallt. Sowie Peter trug sie einen Ledergürtel, an welchem ihr Schwert befestigt war.
Plötzlich landete ein Greif - er war eine Mischung aus Löwe und Adler - neben Belle.
»Sie sind uns in der Zahl weit überlegen, Sir«, sagte er an Peter gewandt. »Sie werden bald hier sein.« Der Junge nickte und mit einem Schrei erhob sich Greif in die Luft.
Auf einmal bewegte sich etwas auf der anderen Seite der Ebene. Edmund sah sehr deutlich einen Minotaurus, der auf dem Hügel einige Meilen von ihnen entfernt erschien. Dieser hob seine Streitaxt in die Luft und ließ ein kräftiges Brüllen von sich erklingen. Dem braunhaarigen Jungen lief ein Schauer den Rücken hinunter. Entschlossen umklammerte er noch fester sein Schwert. Edmund trug dieselbe Rüstung wie Peter. Auch Belle hatte ihm solch eine gegeben, sowie eine dieser Steintruhen.
Hinter dem Minotaurus tauchten die Soldaten der Weißen Hexe auf. Sie selbst stand in einem goldenen Wagen, der von zwei Eisbären gezogen wurde. In ihrer rechten Hand hielt sie ihren Zauberstab, mit der linken die Zügel. Jadis trug ein goldenes Kleid und ihre Eiskrone auf ihrem blonden Haupt. Zielsicher blieb sie neben ihrem Befehlsführer, den Minotaurus, stehen.
»Ergebt Euch und verschwindet von hier, dann wird Euch kein Leid geschehen!«, brüllte Belle.
Obwohl die Hexe viele Meilen entfernt war, konnte sie die junge Königin verstehen.
»Darauf kannst du lange warten.«
Sie lachte boshaft. »Ich habe dem Löwen direkt in die Augen gesehen, als er starb. Er verspürte eine gewisse Furcht. Auch dir möchte ich in die Augen schauen, wenn ich dich töte, Prinzessin.«
Unruhig tänzelte Belles Schimmel auf der Stelle umher. Sie griff an den Knauf ihres Schwertes und wollte es ziehen, doch Peter hielt sie davon ab. »Nicht jetzt. Du wirst noch die Gelegenheit haben, sie zu töten.« Er berührte sie sanft am Arm. »Vertrau mir.« Der Junge wendete sein Pferd, so dass er genau in jedes einzelne Gesichter seiner Soldaten schauen konnte.
»Diese Hexe hat vor hundert Jahren dieses Land betreten und es eingenommen. Alle, die ihr freiwillig gefolgt sind, haben sich gegen Aslan gestellt, und andere, die sich mutig gegen sie gestellt hatten, mussten mit dem Leben bezahlen. Aber wir glauben an ein freies Narnia und dafür lohnt es sich zu kämpfen. Für Aslan!«, brüllte Peter, drehte sein Pferd um und zog sein Schwert. Das war das Signal, worauf Edmund gewartet hatte. Auch er hob sein Schwert in die Luft und hunderte Greife und Adler flogen mit riesigen Steinen los. Die Gegner waren mittlerweile brüllend losgerannt - Minotauren, Zwerge, Riesen und andere schreckliche Kreaturen. Die gefiederten Tieren ließen die Steine auf sie fallen. Viele starben, aber sie waren dennoch in der Überzahl. Verzweifelt versuchten Jadis' Soldaten die Adler und Greife mit Pfeilen hinunterzuschießen, aber waren diese zu schnell.
»Reitest du mit mir?«, fragte Peter Oreius.
»Bis in den Tod«, antwortete der Zentaur.
»Und du?« Peter wandte sich an Belle. Demütig setzte sie zu einer Verbeugung an.
Der blonde Junge lächelte, dann riss er sein Schwert in die Luft und brüllte: »Für Narnia!« Mit voller Kraft trat er seinem Pferd in die Sporen und dieses tat einen Satz nach vorne und sprintete los. Alle Fußsoldaten und auch die Zentauren folgten ihm.
Die Leoparden waren schneller als die anderen und stießen als erstes mit den weißen Tigern der Hexe zusammen. Die anderen waren nur noch wenige Meter von den Feinden entfernt. Peter schob mit der rechten Hand sein Visier hinunter. Sein Herz klopfte wild. Jetzt waren es nur noch sechs Meter. Fünf, vier, drei, zwei … Mit voller Wucht schlugen die Soldaten Aslans mit denen der Hexe zusammen.

Edmund sah von oben Peter gebannt zu. Er hatte Angst. Natürlich. Was erwartete man auch. Normalerweise war er ein kleiner gewöhnlicher Junge gewesen, und nun? Innerhalb von ein paar Tagen beinahe König. Es hatte sich so vieles verändert. Was würde passieren, wenn sie hier in Narnia sterben würden? Er wollte lieber nicht darüber nachdenken.
Edmund sah noch einmal hinunter zu Peter, der nun dicht umzingelt war. Außerdem kam er der Weißen Hexe immer näher.
»Feuer!«, brüllte der kleine Junge und eine Zentaurin schoss einen brennenden Pfeil. Dieser entfachte einen Phoenix, der eine Feuerwand zwischen Peters Soldaten und denen der weißen Hexe tat, doch diese nutzte überhaupt nichts.

Angewidert musste Jadis ihren nutzlosen Soldaten zusehen. Sie wurden von der handvoll Narnianen niedergemetzelt wie Lämmer von Wölfen. Und als dann noch der Phoenix kam, raubte das völlig ihre Geduld. Nun nahm sie es selbst in die Hand. Sie setzte ihren Wagen in Bewegung, der auf die Feuerbarrikade zufuhr. Mit ihrem Zauberstab brachte sie sie zum erlöschen.
Die Narnianen hörten auf zu jubeln und Jadis lächelte zufrieden. Sie drehte ihren Kopf zu Peter, der wieder sein Visier hochgeschoben hatte. Kleiner unbedeutender König, dachte sie. Du wirst untergehen. Genau wie deine Freundin. Ihr war nicht entgangen, dass der Junge Gefühle für das Mädchen entwickelt hatte - und das bereitete ihr noch mehr Freude.

»Rückzug!«, rief Peter. »Rückzug!« Es half nichts. Die Hexe war zu stark. Vielleicht würden sie etwas in der Bergenge tun können. Der Junge ritt hinter seinen fliehenden Soldaten hinterher, vor ihm Oreius. Wo Belle war, wusste er nicht, doch hoffte er, dass es ihr gut ging.

Edmund sah, dass Peter sich zurückzog. Er dachte an den zweiten Plan und führte die Bogenschützen auf die andere Seite des Berges. Zu seinem Fuße war eine Enge, welche Peter auch schon durchritt. Er befahl die Schützen auf die dahinterkommenden Feinde zu schießen.
Erleichtert sah er wie sein Bruder entkommen konnte, doch hatte er sich zu früh gefreut …

Peter ritt den schmalen Weg hinauf. Er hoffte, sein Bruder würde rechtzeitig dort sein, denn sie hatten verloren. Es bestand keine Chance mehr zu gewinnen - so sehr er es sich erhoffte, aber sie hatten versagt.
Im Jagdgalopp ritt er hinter Oreius her. Er erreichte den steinigen Weg, Edmunds Pfeile flogen über ihnen hinweg. Plötzlich stolperte sein Einhorn über einen Stein und unsanft stürzte Peter zu Boden. Erschrocken drehte Oreius sich um, sah den Jungen am Boden liegen und die Feinde hinter ihm. Mit Gebrüll und von einem Nashorn gefolgt ritt er alleine gegen die Überzahl.
»Nein!«, schrie Peter, doch es war schon zu spät. Die weiße Königin jagte mit ihrem Wagen die Enge hinauf. Dieser stürzte ebenfalls, doch geschickt rollte sie sich ab und stieß auf den zu ihr laufenden Zentauren mit ihrem Zauberstab zu. Augenblicklich verwandelte er sich zu Stein.
Böse lächelte die Hexe und schritt auf den immer noch am Boden liegenden Peter zu.
»Nun hat dein letztes Stündlein geschlagen«, sagte sie und hob schon ihren Stab und ihr Schwert.
Mit lautem Gebrüll stürzte sich plötzlich Edmund von einem Felsen auf die Königin. Oder besser gesagt: Er wollte es. Doch Jadis hatte ihn von der Seite gesehen und stieß blitzschnell mit ihrem Schwert zu. Sie traf den kleinen Jungen in den Bauch, so dass dieser stöhnend zusammensackte.
»Nein«, flüsterte Peter fassungslos. Er wollte gerade aufstehen, als plötzlich Belle sich von der Seite vor ihn stellte. Sie attackierte die Hexe mit einem Feuerball, welchen sie herbeigezaubert hatte. Das Geschoss verfehlte Jadis nur knapp.
»Wage es ja nicht ihn anzufassen«, knurrte das Mädchen.
»Glaubst du, du kannst mich aufhalten?« Jadis hob ihr Schwert hoch und kam langsam auf Belle zugelaufen. Mit einem Schrei stürzte sie sich auf das braunhaarige Mädchen. Dieses wich ihr geschickt aus, schlüpfte unter den Hieb hinweg, so dass es hinter der Hexe stand und schlug zu. Doch die Frau war schneller. Elegant vollführte sie eine Drehung, schwang ihren Stab über ihren Kopf und entwaffnete Belle, indem sie ihr Schwert wegstieß.
Plötzlich war Peter da. Er wollte die Hexe von hinten töten, doch auch das bemerkte sie. Mit dem Ellenbogen schlug sie Peter ins Gesicht, der nach hinten taumelte und rücklings hinfiel.
Diese Chance nutzte Belle. Sie hielt sich an den Schultern der weißen Frau fest und stützte sich so ab, dass sie an den Felsen entlanglaufen konnte. Dann drehte sie sich in der Luft, so dass sie auf Jadis Schultern saß. Das passierte alles mit einer solch unglaublichen Geschwindigkeit, dass die Hexe es gar nicht so schnell realisieren konnte.
Belle zog gerade ihre Krummsäbel hinaus und wollte zustechen, als die weiße Frau sich nach hinten warf. Unsanft fiel das Mädchen mit den Rücken zu Boden. Jadis stand vor ihr. Sie hob ihr Schwert hoch und wollte zustechen, doch Belle machte im rechten Moment eine Rolle zu Seite. Das Schwert blieb mit voller Wucht im Gras stecken. Als Jadis es hinausgezogen hatte, war Belle bereits wieder auf den Beinen.
Aus den Augenwinkeln sah sie Peter, der ihr beistehen wollte. Mit einer Druckwelle riss sie ihn von den Füßen. Sie wollte nicht, dass er ihr half.
Die junge Königin hielt die Säbel über ihrem Kopf und stieß auf Jadis ein. Diese duckte sich unter dem Hieb hinweg und stieß zu - mitten in Belles Bauch, genau wie bei Edmund.
»Ich habe dir doch gesagt, ich möchte in deine Augen sehen, wenn du stirbst«, sagte Jadis böse lächelnd.

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