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Zehn

Hinten führt eine weitere Treppe in den Garten, wo, wie schon früher, ein Tisch mit tausend Geschenken steht. Daneben ein kleiner Platz mit leuchtendem roten Lagerfeuer und doch tatsächlich so eine tragbare Heizung, von der aus ein Kabel nach drinnen führt. Dann werden wir wenigstens nicht allzu stark frieren.

Daneben steht Ana, die augenscheinlich einen Leopard darstellt, samt enganliegendem gemusterten Bodysuit, der nichts der Fantasie überlässt und passenden Stöckelschuhen. Ihre Haare, die vor mehreren Wochen in einem roten Bob steckten, sind kurzgeschoren und fast schwarz. Sie sieht unglaublich aus. Meine Hand in Khans beginnt zu schwitzen, als ich auf sie zugehe und erkenne, mit wem sie redet.

„Ich weiß, hast du ihr Kostüm gesehen? Das war ja mal so ein billiges Mäuse-Kostüm." Melania. Die Anne meiner alten Schule und meines alten Freundeskreis. Schön zu sehen, dass sich zumindest eine nie verändert hat. Ich beiße mir in die Innenseite meiner Wange bis es blutet und drücke Khans Hand vermutlich einen Ticken zu fest, denn er drückt intensiv zurück.

Da entdecken die beiden mich. Uns. Melanias Augen wandern verwirrt zwischen mir und Khan hin und her, bleiben dann an ihm hängen. Ein Grinsen stiehlt sich auf ihre Lippen, das ich ihr am liebsten aus dem Gesicht wischen würde. Ich drücke Khans Hand fester, woraufhin der eine Hand auf meine Schulter legt. Melanias Grinsen verrutscht etwas.

„Stew!", sagt Ana. Überrascht? Vielleicht ein bisschen.

„Alles Gute zum Geburtstag, Ana", ich lasse Khans Hand los und schließe sie in eine Umarmung. Eine weniger seltsame Umarmung als sie es beim letzten Mal war.

„Danke!", begeistert nimmt sie den Karton entgegen und öffnet ihn. Dann stößt sie ein Quieken hervor und umarmt mich gleich nochmal.

„Du bist genial, danke!" Melanie schaut ihr über die Schulter und runzelt die Stirn, als sie die Tasche erblickt. Was auch immer sie erwartet hat, diese Tasche war es nicht.

„Ich bin froh, dass du hier bist", meint Ana.

„Erinnerst du dich an Mel?", will sie wissen. Automatisch ziehe ich die Schultern hoch, behalte mein falsches Lächeln aber bei.

„Wie könnte ich dich vergessen", füge ich an Melania gewandt hinzu, neutral. Man müsste genau hinhören, um den Unterton in meiner Stimme mitzubekommen.

„Schön, dich zu sehen Stew", sagt auch Melania, und man merkt ihr an, dass sie exakt das Gegenteil von dem meint, was aus ihrem Mund kommt.

„Und du hast Eyecandy mitgebracht?" Ana schaut an mir vorbei zu Khan hinauf und schenkt ihm ein freundliches Lächeln. Ich nicke. Stimmt.

„Das ist Khan", stelle ich ihn vor und werfe ihm ein Lächeln zu.

„Khan, das ist Ana." Sie schütteln sich die Hand und als er nicht hinguckt, zwinkert sie mir zu, woraufhin ich leicht grinse und die Augen verdrehe. In gewisser Weise erinnert sie mich gerade an Mariah.

„Was tust du hier, Stew? Wenn ich fragen darf." Melania sieht aus, als habe sie in eine saure Zitrone gebissen. Schätze, sobald fest stand, dass Khan zu mir gehört, ist ihr das letzte bisschen Sympathie für mich entglitten.

„Ana hat mich eingeladen." Ich darf hier sein.

„Wir haben uns letztens Mittwoch an der Tankstelle getroffen", ergänzt Ana. Melania nickt. Dann wirft sie sich ihre blonden Haare über die Schulter und geht. Einfach so. Ohne ein weiteres Wort. Erst da erkenne ich ihr Kostüm. Eine Maus. Wie unpassend. Der Haarreif mit den Mausohren wippt bei ihrem Abgang auf und ab.

„Ihr müsst sie entschuldigen. Mel macht im Moment eine etwas schwierige Zeit durch", sagt Ana, während sie den schwarzen Karton zu den anderen, beinahe identischen, auf den Tisch legt. Ich hebe beide Augenbrauen.

„Ihr Ex wurde mit Drogen erwischt", raunt sie, so laut, dass die meisten Menschen im Garten vermutlich jedes Wort verstehen konnten. Ich hebe meine Augenbrauen noch höher. Auch wenn ich Melania nicht ausstehen kann, dass Ana diese private Information einfach mir-nichts-dir-nichts lautstark in die Runde wirft, ohne Rücksicht und sichtlich wissend, dass es jeder im Umkreis gehört haben muss, finde ich etwas unverschämt. Deshalb erwidere ich darauf nichts.

„Das ist ne' coole Location", meint Khan, als offensichtlich wird, dass uns der Gesprächsstoff ausgeht.

„Ja, nicht wahr?" Ana blinzelt mehrmals und sieht sich um. Ihr Gesichtsausdruck erinnert mich an den eines kleinen Kindes am Weihnachtsmorgen.

„Ach!" Sie stößt ein Quieken aus.

„Das hätte ich fast vergessen. Erinnerst du dich an deinen drei-zehnten Geburtstag, Stew?"

„Ja...?", frage ich zögerlich, gehe in Gedanken meine Geburtstage durch. Das war dann wohl der eine, den ich hier gefeiert habe. Es war sogar warm für die Jahreszeit. Wir standen genauso hier draußen.

„Das war das letzte Jahr, bevor du gegangen bist und das letzte Jahr an der Middle-School. Wir haben dort hinten eine Leinwand aufgestellt gehabt und Fotos abgespielt. Erinnerst du dich?" Ihre Aufregung ist niedlich. Leider kann ich ihr nicht folgen. Ich sehe von ihr zu Khan, der die Stirn runzelt, und wieder zurück zu ihr.

„Dan hat mir zum Geburtstag genau so zwei Leinwände gebastelt. Wir haben dort hinten", sie deutet hinter sich zu einer Art Pavillon, der mir erst jetzt auffällt, „eine Diashow laufen. Und da sind sogar noch Fotos von dir dabei." Sie schüttelt den Kopf und blickt sich um, bis sie Dan entdeckt hat, den sie mit einem Finger zu sich winkt. Ich halte währenddessen die Luft an. Fotos von mir? Von der Middle School? Ach du liebe Güte. Mir wird plötzlich warm und das liegt nicht an dem Lagerfeuer in unserem Nacken. Dan schließt zu uns auf und Ana gibt ihm einen dicken Schmatzer auf die Backe.

„Erzähl Stew und ihrem Loverboy vom Pavillon, honey." Ana nimmt einen seiner Arme und presst sich eng an ihn. Er hebt beide Augenbrauen und blickt amüsiert auf sie hinab. Vielleicht habe ich mich in ihm getäuscht. Vielleicht ist er doch nicht einfach nur einer von den Jocks. Vielleicht tut er Ana wirklich gut und liebt sie sogar?

„Stew und... Loverboy?", er grunzt und nickt uns beiden kurz zu. Ich verdrehe an Khan gewandt die Augen. Traurig, wie man ihn auf das simple Wort Loverboy reduziert. Dabei ist er so viel mehr als das.

„Ich bin Khan", meint Khan nur. Die beiden schlagen ein. Mich bedenkt Dan nur mit einem neutralen Gesichtsausdruck und dem Wort: „Hi." Ich nicke zurück. So herrlich herzlich hier.

„Der Pavillon", drängelt Ana. Dan schüttelt erneut belustigt den Kopf.

„Wir haben einfach alle Bilder zusammen gesammelt, die es so seit... Anas sechstem Geburtstag vermutlich... von uns und unseren Freunden gibt. Natürlich mit Hilfe von Eltern und Großeltern." Seine Hand wandert an ihre Taille, woraufhin sie kichert.

„Da sind wahnsinnig viele Fotos von dir dabei Stew, eigentlich haben wir die Diashow von deinem Dreizehnten damals fast komplett übernommen, noch ein paar Bilder von Ana hinzugefügt und um neue Bilder erweitert. Es ist echt cool geworden."

In dem Moment, in dem Ana vorschlägt: „Ihr solltet euch die Bilder angucken gehen", denke ich, „Wir sollten diesem Pavillon den Rest des Abends sowas von aus dem Weg gehen." Laut aussprechen tue ich das natürlich nicht.

„Sind auch Cheerleading-Fotos dabei, Kumpel. Wenn du verstehst, was ich meine." Dans Worte richten sich an Khan, der daraufhin leicht grinst. Ich gebe ihm einen nicht wirklich liebevollen Stoß mit dem Ellbogen.

„Vielleicht später", erwidere ich, an Ana gewandt.

„Ansonsten amüsiert euch schön", meint diese achselzuckend, „drinnen ist der Alkohol. Ein paar Leute wirst du definitiv kennen. Dort vorne tanzen ein paar. Oben sind bestimmt auch Schlafzimmer frei." Dann lassen die beiden uns stehen. Ich öffne den Mund, um etwas zu erwidern, aber mir fehlen die Worte.

„Du hattest wohl recht", bemerkt Khan.

„Es geht wirklich nur um eines." Da breche ich in schallendes Gelächter aus. Ein paar vereinzelte Leute drehen sich zu uns um – auch Dan. Aber niemand kommt auf uns zu. Erleichtert lehne ich mich etwas an ihn.

„Also, was möchtest du tun?" Khan legt das Kinn auf meinen Kopf und seine Hände um meine Taille. Alles in mir kribbelt und krampft sich zusammen.

„Alkohol? Schlafzimmer? Pavillon?" Ich weiß ehrlich nicht, was ich davon am meisten vermeiden möchte heute Abend. Vermutlich den Pavillon.

„Tanzen?", frage ich zurück. Die Tanzfläche scheint mir das kleinste Übel. Khan nickt nur, sieht mich kurz mit diesem nachdenklichen Blick an und führt mich dann an der Hand am Pavillon vorbei zur Tanzfläche. Ich weiche absichtlich den Blicken der vielen Partygäste aus. Wollen ja nicht, dass sie mich erkennen. Oder schlimmer: ansprechen.

♧♧♧

Okay, meine Upload-routine ist offiziell kaputsch (...)
Kennt ihr Kafka? Also den Schriftsteller. holy hell i could never Renate that good to a (dead) Person EVER

und kennt ihr diese Momente, wenn ihr euch fragt, ob ihr idk schlecht seid? also schlechte menschen(yikes im getting my period vllt bin ich bisschen sensitive rn)

wir lesen im Moment die Verwandlung bzw fangen damit jetzt an in deutsch und haben dazu so komische Auszüge bekommen, anhand derer wir die Persönlichkeit des autors(also franz kafkas) analysieren sollten und lets just say:

ich konnte mich mega in das geschriebene(ich-perspektive) rein versetzen und hab halt absolut den Charakter verstanden und dachte mir nicht dabei und dann sollten wir eben passende Adjektive oder so zu Kafka nennen und meldet sich so ein Typ aus meinem kurs(tbh mein ex-freund, kleines Detail am Rande, weil es das umso weirder macht) und sagt Narzisstisch.

(...)

Und ich war einfach nur total weirded out weil das meiner Meinung nach null auf den Charakter gepasst hat und narzisstische Menschen sind ja schon extrem und meist total gemein etc und ich... idk warum ich das hier gerade hin schreibe, aber mir macht das so angst.

weil niemand will narzisstisch sein und niemand will sich mit einem narzisstischen Charakter identifizieren? or am i wrong?
ugh

anyways, dieser rant war gerade fast länger als das kapirelteilchen. mal gucken, wann dann das nächste kommt - muss demnächst wieder neu hochladen, weil ich bissi geschrieben hab hrhr

xxx

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