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Mission 01: Vom Regen in die Traufe

Die beiden Achtzehnjährigen Zwillingsbrüder Dante und Vergil sahen, wie das riesige Ungetüm Namens Arkaham an seinem eigenen Machthunger unterging. Vergil hatte den Turm Temen-ni-gru, der die Menschenwelt von der Dämonenwelt trennte, wieder auferstehen lassen, um an das Schwert seines Vater ran zu kommen, das er benutzt hatte, um das Höllentor zu versiegeln. Doch der damals noch menschliche Arkaham hatte Vergil betrogen, um selbst an das Schwert ranzukommen. Dante war losgezogen um ihn aufzuhalten, unter anderem auch deshalb, weil ihm am dem Abend langweilig war und der gigantische Turm voller Dämonen fast genau vor seinem Laden erschienen war.
Dante hatte noch nie so viele Kämpfe bestritten wie in den vergangenen Stunden, doch nun gelangte er langsam an seine Grenze. Auch wenn er sich kurzweilig mit Vergil zusammengetan hatte, um Arkaham zu bezwingen, hoffte er, das auch sein Bruder nicht mehr lange stehen konnte, den dieser Waffenstillstand würde bestimmt nicht ewig halten.

Arkaham verschwand und übrig blieben nur das Schwert Spardas und die beiden Halsketten von Dante und Vergil, die zu Boden sanken, direkt in ein Loch, das offensichtlich in die Dämonenwelt führte. Dante zögerte kurz, ob er hinter herspringen sollte, doch als er sah, wie es sein Bruder tat, sprang er ihm hinterher.

Im Sturz fingen beide ihre Halskette auf, bevor sie auf dem Boden landeten. Sie blickten auf und sahen, dass das Schwert Sparda gleichweit von den beiden entfernt war. Beide sprinteten los, um nach dem Schwert zu greifen. Vergil ergriff die Hiebwaffe als erster und schlug damit nach Dante, welcher knapp der Attacke ausweichen könnte.
„Gib mir das", befahl Vergil, als er mit seinem Schwert auf die Hand zeigte, in der Dante seine Halskette hielt.
„Vergiss es", erwiderte er als er seine Kette in seine Tasche steckte, weil es zu unsicher war, wenn er sie jetzt um den Hals legen würde, wie frühere Ereignisse gezeigt haben. „Du hast deine eigene."
Der Halbdämon in dem blauen Mantel ging in Kampfposition, „Aber ich will deine auch."
Der rote Halbdämon ging um sein Zwillingsbruder locker umher. „Was willst du mit so viel Kraft anstellen, huh?" Er blieb stehen und gab einen für ihn ungewöhnlich ernsten Blick.
„Egal, wie sehr du es versuchen wirst, du wirst nie so wie Vater sein."
Das hat wohl ein Nerv in Vergil getroffen, denn er stürzte sich schreiend auf Dante. „Du verschwendest meine Zeit!"
Dante zog sein Breitschwert Rebellion von seinen Rücken und blockte damit in letzter Sekunde Vergils Schlag mit Force Edge ab.

Beide sprangen zurück, doch anstelle wieder aufeinander los zugehen analysierten sie erst mal ihre Umgebung. Es war ganz sicher nicht das, was sie von der Dämonenwelt erwartet hatten. Sie waren in einem dichten grünen Wald, es herrschte heiterer Sonnenschein und Vöglein zwitscherte fast schon wie im Märchen, nicht gerade der ideale Hintergrund für ihren blutigen Kampf.
War das wirklich die Dämonenwelt? Sie hatten sie sich wesentlich düsterer vorgestellt, jedoch war es auch nicht mehr die Welt in der sie grad eben noch waren, etwas an der Atmosphäre schien anders zu sein, aber Dante konnte noch nicht den Finger darauf zeigen, er war zu erschöpft und während des Kampfes hatte er keine Zeit, sich darüber den Kopf zu zerbrechen.

Vergil wechselte schnell zu seinem Katana Yamato und lies damit eine blaue Schockwelle auf Dante los, der er knapp ausweichen konnte.
Sie hatten sich genug die Umgebung angesehen, keiner der beiden Brüder wollte dem anderem mehr Zeit als nötig geben, um sich zu erholen.
Dantes Rebellion musste sich gleichzeitig mit Vergils Yamato und Force Edge messen, wobei es half das er die Kampfrüstung Beowulf an hatte, die Dantes Reflexe und Kraft anstiegen lies.
Dantes Mund fing an auszutrocknen, als er die Schläge seines Bruders parierte und dabei nach einer Lücke suchte, um zuzuschlagen, ohne sich selbst eine Blöße zu erlauben.
Dann sah er sie, wie Vergil für den Bruchteil einer Sekunde linke Schulter entblößte, genug Zeit, damit Dante mit seinem Schwert angreifen könnte.

Blut spritzte auf dem Boden.

Unglücklicherweise hatte Vergil es ihm gleich getan und Force Edge in seine gerammt, einige Momente lang standen sie still da, mit dem Schwert des jeweils anderem in der Schulter, bevor sie zurück sprangen um sich neu zu ordnen.

Dante fiel auf die Knie, doch schaffte er es, sich mit seinem Schwert abzustützen, um nicht hinzufallen, während Vergil aufrecht stehen blieb, zwar zitternd, aber immer noch mit der Oberhand habend.

'Verdammt', fluchte Dante innerlich. In jeder anderen Situation hätte er über so eine Wunde gelacht, aber selbst ein Dämon, und sei es nur ein Halber, hat seine Grenzen. Langsam rappelte sich Dante auf. Sein Körper konnte den Fähigkeiten von Beowulf nicht mehr standhalten und so ließ er die Rüstung verschwinden, da sie im Moment nichts weiter als unnötiger Ballast war.

Dante richtete sein Schwert auf Vergil. „Lass es uns beenden, Bruderherz!" Keuchte der rote Halbdämon, wobei Vergil bei seinem letzten Wort kurz das Bild eines jungen Dante in den Kopf schoss, der mit seinem Bruder mit Holzschwertern spielen wollte. Er musste schon zu viel Blut verloren haben.

Vergil strich sich durchs Haar, um seine Frisur wieder in Ordnung zu bringen und den roten Saft wegzuwischen. „Wie du willst, Dante. Das wird so oder so unser letzter Schlag", sagte Vergil monoton, doch Dante meinte etwas ähnliches wie ein Lächeln in seinem Gesicht gesehen zu haben. Man, Lady musste ihm ja unbedingt in den Kopf schießen, jetzt sah er schon Dinge, die es gar nicht gab.

Beide Halbdämonen machten sich bereit anzugreifen, doch wurden sie von einer jungen Frauenstimme davon abgehalten. „Stopp!" Beide sahen zum Ursprung der Stimme, eine Frau, etwa in ihrem Alter, kam aus dem Wald hinter Dante zum Vorschein.
Sie trug eine Rüstung die ihren Torso und die Schultern schützte, darunter hatte sie einen weißen Pullover an, außerdem trug sie noch einen schwarzen knielangen Rock und lange Stiefel. Des weiteren hielt sie ein schlichtes Schwert in der Hand. Doch was Dante am meisten ins Auge fiel, waren ihre langen scharlachroten Haare. Sie sahen nicht so aus, als seien sie gefärbt, aber so intensiv rote Haare hatte er noch nie zuvor gesehen. Aber mit seinem Schneeweißem Haar war er wohl nicht derjenige, der sich darüber Wundern durfte.
Sie sah irgendwie heiß aus, aber sie war nicht wirklich sein Typ, er hatte seine Erfahrungen mit bewaffneten Frauen gemacht, nicht zu empfehlen. Zuerst merkte er es nicht, aber diese Frau hatte Magische Kräfte, das seltsame allerdings war, dass sie anscheinend Hundertprozentig menschlich zu sein schien, keine Dämonen in der Familie.

Dantes Blick richtete sich wieder zu dem Ort an dem Vergil stehen müsste, doch zu seiner Verwunderung musste er feststellen dass sein Zwilling verschwunden war.
„Was zum-" Dantes Satz wurde unterbrochen als er anfing, Blut zu spucken.
Das war's, er hat sein Limit schon längst überschritten und ohne einen Gegner hat er kein Grund mehr, die Qualen seines Körpers zu ignorieren.
Wieder musste Dante sich mit seinem Schwert abstützen damit sein Gesicht keinen Kontakt mit dem Boden aufnahm. Ein leises Fluchen entkam seinen Lippen, als das Mädchen von vorhin sich ihm vorsichtig nährte.
„Keine Angst, ich beiße nicht", beruhigte er sie, „zumindest nicht in diesem Zustand."
Er bemühte sich um ein Lächeln, doch dabei kam ihm wieder Blut hoch.
„Kann ich sehen", entgegnete die rothaarige Teenagerin, als sie ihr Schwert senkte, „aber selbst der Biss eines verwundeten Hundes kann schmerzen."
Wie gern würde Dante jetzt antworten, doch musste er seine Kraft dafür verwenden, sich schnellst möglich zu erholen, innerhalb ein paar Minuten sollte er imstande sein, ihr die Ohren lang zu ziehen, im übertragenen Sinne und Wortwörtlich.

Der weißhaarige Teenager ließ sich an Rebellion entlang zu Boden sinken, um sich hinsetzen zu können, sein Schwert lehnte er dann an seine unverwundete Schulter.
„Der Name ist Dante und mit wem hab ich das Vergnügen?"
„Erza Scarlett von der Gilde Fairy Tail", stellte sich die Frau vor ihm fast schon Militärisch vor.
„Schön Erza, wieso hast du mein Kampf unterbrochen?" fragte Dante, doch als er die Gegend etwas genauer unter die Lupe nahm, konnte er sich seine Frage fast schon selbst beantworten.
„Ihr habt fast den ganzen Wald auseinander genommen!"
„Das wär aber der letzte Schlag gewesen", rechtfertigte sich Dante gähnend, „was hätte der noch groß Schaden angerichtet?"
Erza sah ihn etwas verwirrt an. „Hätte ich euch nicht abgehalten, hättet ihr euch gegenseitig umgebracht", sagte sie, wobei ein wenig Besorgnis in ihrer Stimme lag.
„Wär vielleicht besser so", murmelte Dante.
„Was meinst du damit?"
„Ach nichts", seufzte der Mann im Rotem Ledermantel, als er aufstand und sein Schwert wieder auf seinen Rücken platzierte. „Ich muss dann mal los." Dante machte sich in die erstbeste Richtung auf den Weg, während Erza ihm irritiert hinterher sah. „Wie kannst du dich so schnell erholen?"
„Die Angewohnheit hab ich von meinem Dad!" rief Dante ihr zu, als dieser schon fast außer Sichtweite war. Mit der Antwort unzufrieden lief sie ihm hinterher.
„Warte, wo willst du hin?"
Dante hob eine Augenbraue, das war eigentlich eine gute Frage. Wo wollte er jetzt überhaupt hin? Er war nicht mehr in seiner alten Welt und das Tor dahin war auch weg. Da wurde ihm klar, um überhaupt zu wissen, wo er hin wollte, musste er erstmal wissen, wo er hier eigentlich war.

Dante drehte sich zu Erza um und fragte: „Wohin geht's hier eigentlich zur nächsten Stadt?"
„Die nächste Stadt ist Magnolia. Ich kann dir den Weg zeigen, ich muss dort nämlich selber hin."
Erza verstand diesen Mann irgendwie nicht, er schien ganz nett zu sein, doch dieser Blutige Kampf mit dem Mann, den er Bruderherz genannt hatte. Wollte er ihn wirklich töten, auch für den Preis seines eigenen Lebens? Bei einem genauerem Blick auf seine Kleidung fiel ihr auf, dass sie grade so noch zusammenhielt. Sein roter Ledermantel hatte Schusspuren, ein Loch auf dem Rücken, das von einem Schwert zu sein schien, sein rechter Ärmel fehlte und das waren nur die Sachen, die sofort ins Auge fielen. Es musste ein langer Tag für ihn gewesen sein, auch wenn es erst fünfzehn Uhr ist. Er hatte ein Schwert auf seinen Rücken geschnallt, dessen Klinge so groß war wie er selbst Darüber hinaus hatte er noch zwei Pistolen, eine schwarze und eine weiße, sie kannte sich nicht besonders gut mit Schusswaffen aus, aber diese hier sahen ziemlich kostbar aus.
War er Magier oder Söldner? Er war für einen Magier ungewöhnlich muskulös, vielleicht sogar für einen Söldner, aber in ihm steckte eine unglaubliche Menge an Magischer Energie.
„Sag mal, was für einer Gilde gehörst du an?" fragte Erza vorsichtig, je nachdem ob es eine Söldner- oder Magier Gilde war hatte sie bereits ihre Antwort.
Dante schaute sie etwas verwirrt an, als er antwortete: „Das wollte ich dich schon vorher fragen, was ist eine Gilde?"
Erza konnte ihren Ohren nicht glauben, wie konnte man nicht wissen was Gilden waren? Fast jede größere Stadt hat mindestens eine.
„Das sind Orte an denen sich Magier versammeln und gemeinsam Missionen austragen. Man muss-" „Schon klar", unterbrach Dante sie, „ich kann's mir vorstellen."
', beantwortete Dante sich die Antwort selbst. „Woher kommst du eigentlich? Ich glaub nicht, dass ich dich hier schon mal gesehen habe."
Dante kratzte sich am Hinterkopf, als er seufzte. „Ist es weit bis Magnolia? Das kann nämlich eine Weile dauern."

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