
-Kapitel 7-
Ich hoffe für ihn dass er nicht lügt. Er ist ganz nett und stellt keine neugierigen fragen. "Wie lange musst du noch studieren und warum wollten 'deine Freunde' dich davon abhalten?" Fragte ich Tim. Er seufzte. "Den letzten Teil musst du nicht beantwortet wenn du nicht willst." Fügte ich noch hinzu. "Nein schon gut. Bis ich zu Ende studiert habe dauert das noch. Sie wollen mich abhalten weil sie denken ich gehöre ihnen und mach alles für sie. Ganz so unrecht haben sie nicht, sie erpressen mich mit meiner Schwester. Meine Schwester kennt sie. Leider. Eines Abends ist sie raus gegangen, ich wollte sie abhalten aber sie war so stur und ging trotzdem. Seitdem ist sie bei ihnen und nutzen meine Angst aus. Ein wunder dass ich überhaupt studieren kann. Es macht mich wütend unter ihrer Kontrolle zu stehen wie eine Marionette. Ich wünschte sie wären Tot!"
"Ein sehr interessanter Wunsch. Eventuell könnte ich ihn dir sogar erfüllen. Aber nur wenn du wirklich willst das sie Sterben." Ich lächelte und dieses mal war es nicht gefakt. Er sah mich erst komisch an doch dann überlegte er. "Was muss ich machen damit du mir diesen Wunsch erfüllst? Ich denke nicht dass du es umsonst machst." Sagte er sehr überzeugt. "Naja das wäre das erste mal das ich im Auftrag Töte, aber da du mir ja schon hilfst denke ich es geht auch ohne Bezahlung oder ähnliches. Eine Hand wäscht die andere würde ich sagen." Ich grinste ihn an. Er säubert meine Wunde -was höllisch weh tat- und machte einen Verband drum. "Hast du vielleicht was zu essen was wir ihm später geben können? Es ist schon etwas länger her dass wir was gegessen haben." Fragte ich und mein Magen stimmte mir zu. Ich wurde rot und Tim lachte. "Ja klar warte ein moment." Er gab mir ein Stück Kuchen und ich freute mich riesig. Man hatte ich lange keinen Kuchen mehr! "Scheint zu schmecken. Ich pack schon mal ein paar sachen ein. Wie schlimm geht es ihm den?" Fragte Tim. Ich hörte auf zu essen. "Naja... er hat viel Blut verloren und ist kurz nach dem Schuss ohnmächtig geworden. Ihn alleine gelassen zu haben passt mir eigentlich nicht, aber ich hab keine Ahnung von Medizin deswegen musste ich los und jemanden finden. Zum Glück hilfst du ihm und ich kann mich ja dafür revanchieren." Lächelte ich. "Dann iss schnell den letzten Rest und zeig mir wo er ist. Mit Blutverlust ist nicht zu spaßen! Wie lange brauchen wir ungefähr bis zu ihm?" Ich überlegte kurz. "20 min zu Fuß wenn wir uns beeilen. Mit einen Motorrad ungefähr 8 min."
"Gut, einer der Nachbarn hat eins. Geh schon mal und mach es Start klar ich komme sofort nach, ich muss ja noch essen und trinken einpacken." Sagte er lächelnd. Ich machte mich auf den weg und fand es schnell. Ich kannte mich etwas mit Technik aus und konnte es kurzschließen. Das Motorrad sprang an und Tim kam auch gerade. "Kannst du fahren?" Fragte er mich. "Ja mein Vater hatte es mir beigebracht bevor er anfing mich zu schlagen." Sagte ich beiläufig und stieg auf das Motorrad. Er sagte nichts mehr und setzte sich hinter mich. Wir fuhren los und waren wie geschätzt innerhalb 8 min bei Fabian. Ich rannte natürlich so schnell wie möglich zu ihm um zu gucken wie es ihm ging. Tim folgte mir und ich hoffte es sei alles ok. Leider falsch gedacht. Fabian ging es überhaupt nicht gut. "Ich muss ihm sofort helfen es geht ihm schlimmer wie gedacht. Es fällt mir schwer dir das jetzt zu sagen aber, du musst jetzt gehen!" Befahl Tim mir und ich ging wie er es mir sagte. Nicht raus sondern in den Keller wo die Polizisten sind und auf mich warten. Ich war wütend. Sehr wütend und sie durften meine Wut spüren.
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