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Deine Hand in meiner

Heyyy, ich lebe noch! Klausurenphase ist endlich vorbei, Ferien ich kommeeee! Ich hoffe, ihr seid noch interessiert am Lesen, ich warte schon auf meinen nächsten Flow xD
Ansonsten schon mal frohe Weihnachten! ;)
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"Tygran? Woah, hey, hast du überhaupt geschlafen?" Dani stützte sich mit seinem Ellbogen auf das Kissen, das er sich mit Tygran teilte. Besorgt fuhr er mit einer Hand durch die Haare seines Freundes. Tygran blinzelte ihn müde an, er hatte dunkle Ringe unter den Augen und sah überhaupt nicht gut aus.

"Wie spät...?", murmelte er mit rauer Stimme.

"Kurz vor neun, scheiße, wenn wir morgen in die Schule gehen, müssen wir viel früher aufstehen...", stöhnte Dani.

"Und du siehst aus, als hättest du maximal zwei Stunden geschlafen. Ist alles klar bei dir?"

"Ja...", murmelte Tygran leise und wich Danis Blick aus. Letzterer runzelte die Stirn.

"Hey, Mann, du weißt doch, dass du mit mir reden kannst." Er fing an sanft Tygrans Kopfhaut zu kraulen und für einen Moment entspannten sich seine Gesichtszüge. Er war ein wenig blass, eindeutig Folgen von Schlafmangel.

"Es tut mir leid, Dani... Dass du bei mir bist, macht alles so viel besser. Und trotzdem kann ich nicht vergessen." Tygran schloss die Augen und schmiegte sich vorsichtig an ihn.

"Tygran, ich will einfach nur, dass es dir gut geht", murmelte Dani und legte einen Arm um ihn. Sofort wurde er von Tygrans Körperwärme umhüllt, von seinem Geruch und dem Klopfen seines Herzens.

"Danke..."
Dani lächelte nur und küsste seine Stirn.

"Frühstück oder noch liegen bleiben?", fragte er dann. Tygran gab als Antwort ein tiefes Brummen von sich und rieb seinen Kopf an Danis Schulter.

"Schon verstanden", lachte er und vergrub seine Hand erneut in Tygrans Haar. Jetzt wo Dani wach war, schien es, als würde sein Freund sich endlich entspannen. Es dauerte keine Minute und sein Atem wurde deutlich langsamer und tiefer, er bewegte sich kein bisschen.

Gedankenverloren strich Dani ihm weiter über den Kopf. Dass Tygran schlecht schlief, war ihm nicht neu. Doch es wirkte so, als hätte er Angst, einfach einzuschlafen, schutzlos und angreifbar zu sein. Dani lächelte leicht. Tygran vertraute ihm. Er vertraute darauf, dass er auf ihn aufpasste, während er schlief.

"Du machst dir noch deinen Biorhythmus kaputt...", murmelte er mehr zu sich selbst, als er nach seinem Handy griff und sich für eine Weile berieseln ließ, während er Tygran im Arm hielt. Auf einmal nieste sein Freund im Schlaf, schien davon aber nicht aufzuwachen. Dani lachte leise und schaltete seine Innenkamera ein. Er betrachtete Tygran und sich einen Moment, bevor er auf den Auslöser drückte. Dani musste automatisch grinsen, als er auf Tygran zoomte. Wie ein Koala hatte er sich an ihn geklammert, es war selten, dass er so verletzlich aussah.

Vor seinem eigenen Gesichtsausdruck schreckte Dani beinahe zurück. Über das Leuchten in seinen Augen hätte man eine ganze Romanze schreiben können... Dennoch war es eins der besten Fotos, die er von sich hatte. Schade, dass er es nicht auf Instagram posten konnte.
Aber... warum eigentlich nicht?

Natürlich würde er Tygran vorher fragen, aber wäre es wirklich schlimm, so ein Coming Out zu haben? Auch wenn Dani keine Lust auf erniedrigende Kommentare hatte, Tygran und er hatten oft genug bewiesen, dass sie sich gegen Homophobie wehren konnten. Zumindest mit ihren Fäusten...
Vielleicht gab es ja auch Leute, die nichts dagegen hatten? Wie Sam. Obwohl, die fand das Ganze eh nur toll wegen ihren Yaoi-Fantasien. Wie oft hatte er mit ihr diesen und jenen Anime gucken müssen, um dann zu hören, was ein süßes Paar der Protagonist und Antagonist doch wären... Sie hatte ihm Death Note eindeutig versaut...

Aber es wäre wahrscheinlich besser zu warten. Bevor sie noch Schlagzeilen machten, sollte Dani irgendwie versuchen, seinen Eltern nahe zu bringen, dass Tygran etwas mehr war als nur ein Kumpel. Er musste sich zurückhalten, laut aufzustöhnen. Zu blöd, dass seine Mutter die Kondome gefunden hatte. Wenn er seinen Eltern jetzt sagte, dass er auf Tygran stand, würde der Kopf seiner Mutter wahrscheinlich explodieren und sein Vater würde ohnmächtig vom Stuhl kippen...

Er blickte zu Tygran. So langsam bekam er Rückenschmerzen vom langen Liegen, aber er würde seinen Freund auf gar keinen Fall aufwecken. Diese Augenringe mussten schließlich auch mal verschwinden. Dani machte sich innerlich eine Notiz Tygran zu einem Therapeuten zu schicken. Auch wenn seine Mutter mehr als gut in ihrem Job war, könnte das Tygran unangenehm sein. Und so gerne Dani ihm auch zuhörte und versuchte, seinen Schmerz zu verstehen, professionell war er nunmal leider nicht. Tygran brauchte eine vernünftige Behandlung mit Aussicht auf Besserung.

Sanft streichelte er Tygrans breiten Rücken. Die gigantische Narbe konnte er sogar durch sein Shirt spüren. Sie würde niemals heilen. Genauso wenig wie Tygran selbst. Dani konnte sich nicht ansatzweise vorstellen, was er durchgemacht hatte. Aber er wusste, dass Tygrans Worte wahr waren. Er würde niemals vergessen.

Als sein Freund schließlich von dem Knurren seines eigenen Magens aufwachte, machten sich die beiden mehr oder weniger verschlafen Frühstück. Tygrans Kopf lag auf seiner Schulter, seine Augen fielen ihm ständig zu und er hatte kaum gegessen. Dani nahm seine Hand, sie zitterte leicht.

"Hey", murmelte er sanft und strich über seinen Handrücken.

"Du musst nicht zu deinem Onkel gehen. Bleib hier."

"Nein..." Tygran schüttelte den Kopf und richtete sich auf.

"Ich werde ihm klar machen, dass er nichts gegen mich in der Hand hat. Ich bin kein Feigling, Dani." In seinem Blick lag auf einmal etwas Dunkles, ein alter Schmerz, den er nicht deuten konnte. Doch Dani erkannte diese Augen, sie hatten genau diesen Ausdruck, nachdem Tygran einen besonders heftigen Albtraum gehabt hatte.

"Es ist wahrscheinlich wirklich nicht schlau das Ganze herauszuzögern. Aber ich komme mit, okay? Wenigstens bis zum Gelände."

"Ja, ist gut", nuschelte Tygran.

"Danke, Dani..." Er lächelte verlegen und drückte Danis Hand. Dani war beinahe fasziniert, wie schnell Tygran sich innerhalb von Sekunden ändern konnte. Er wusste, es war die Psychose. Dank ihrer Beziehung sah Dani nur noch selten andere Seiten von seinem Freund, dem liebenswürdigen, etwas verklemmten Riesen.

Aber manchmal schien Tygran so in seine alte Welt zurückgeworfen, dass er Schwierigkeiten mit der Realität hatte. Es wäre zu viel von Schizophrenie zu sprechen, doch Dani erinnerte sich wie seine Mutter ihm gesagt hatte, dass das Risiko bei einer Psychose auf jeden Fall bestand. Aber das würde Dani nicht zulassen.

"Sollte der Penner irgendwie handgreiflich werden, verpass ihn einen saftigen Arschtritt von mir...", knurrte Dani in Gedanken an den Mann mit der versteinerten Miene und den eiskalten Augen.

"Saftig...?"
Natürlich hatte Tygran das nicht verstanden.

"Sagt man so", sagte er schnell.

"Aber... sind saftig nicht Sachen, die gut schmecken...?"

"Tygran, wir haben morgen Deutsch, frag einfach die Lehrerin!", ärgerte Dani ihn. Der Morgen konnte also doch noch gerettet werden.

"Nein! Dann lachen mich nur alle wieder aus!", schmollte sein Freund mit verschränkten Armen.

"Naja gut, dass Augäpfel keine Apfelsorte sind konnte ja auch niemand ahnen..."

"Hey, ich hab ne bessere Note als du!"

"Jaja, bei dir werden auch beide Augen zugedrückt!" Dani boxte ihm leicht in die Schulter.

"Gar nicht wahr! Und es gibt bestimmt eine Apfelsorte die Augapfel heißt!!"

"Na, ich weiß ja nicht...", grinste Dani.

"Warum nimmst du eigentlich bei jedem Wort an, das du nicht kennst, dass es gleich was Essbares ist?"

"W-Was?"
Dani merkte, wie Tygran das Ganze langsam peinlich wurde, seine Wangen waren leicht gerötet. Irgendwie niedlich. Dani rollte mit den Augen und legte seine Hände auf Tygrans Schultern, bevor er sich vorbeugte und ihn küsste. Das schien seinen Freund immerhin abzulenken, auch wenn er kurz erstarrte. Doch Dani ließ sich nicht beirren und nach wenigen Augenblicken küsste Tygran ihn zurück.

Dani schloss die Augen und drückte sich an ihn, sein Frühstück längst vergessen. Tygrans Lippen waren warm und weich, alles andere war im Moment nicht so wichtig.

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