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21.Kapitel

»And still, after all this time, the sun never says to the earth, "You owe me." Look what happens with a love like that, it lights the whole sky.« ~ Hafiz

Ámbar

Mit seiner Umarmung hatte er nicht nur mich berührt, sondern ebenfalls meine Seele. Sein wundervoller Kuss galt nicht nur meinen Lippen, sondern auch meinem Herz.
Und mir wurde klar, dass dieses Herz wohl schon lange ihm gehörte.

Da wir uns entschieden hatten, dass wir als nächstes den achten Punkt der Liste erfüllen wollten, besorgte Simón uns zwei Tickets für einen Flug nach Japan.
Wenn wir wieder zurück in Buenos Aires waren, musste ich meinem Großvater dringend für diese Reise danken und ihm sagen, dass er vollkommen verrückt war, weil er sie uns geschenkt hatte.

Ich musste zugeben, dass unsere Kindheitswünsche ziemlich außergewöhnlich waren. Normalerweise wäre ich so wohl nie auch nur auf die Idee gekommen, nur allein wegen den Kirschbäumen nach Japan zu fliegen und unter einem zu tanzen.
Jetzt - zwei Tage nach unserem Aufenthalt in Rom - saß ich allerdings auf einer Bank in einem Park in Japan und wartete darauf, dass Simón zurückkehrte.

"Hier dein Schokoladeneis", lächelte er, als er endlich kam, gab mir mein Eis und setzte sich zu mir.

"Der Verkäufer hat mich einfach nicht verstanden", erzählte Simón, "Zuerst habe ich es in unserer Sprache versucht, danach in Englisch und schließlich habe ich versucht ihm mit Hilfe meines Handys zu erklären, was für eine Sorte ich haben möchte, aber er hat es einfach nicht verstanden. Er dachte sicher, ich will ihn fotografieren." Lachend aß ich mein Eis und schüttelte meinen Kopf.

"Der arme Mann", schmunzelte ich und erntete ein gespielt empörtes Gesicht von ihm.

"Das nächste Mal darfst du das übernehmen, du Klugscheißer", erwiderte der Mexikaner, während er mich musterte.
Langsam streckte er seine Hand aus und strich mit seinem Finger über mein Kinn. Offensichtlich hatte ich mich mit meinem Eis beschmiert und dennoch fühlte sich allein diese kleine Geste wunderbar an. Nachdenklich sah ich auf den Boden, fuhr mir durch meine Haare und aß mein Eis weiter.

"Ámbar, hast du irgendetwas? Du wirkst schon den ganzen Tag so ruhig." Simón hatte recht, schon den ganzen Tag hatte ich wenig geredet.

"Letzte Nacht da habe ich von meinem Vater und meiner Tante geträumt. Mein Vater, er sah so enttäuscht aus. Versteh mich nicht falsch, ich weiß, dass mein Vater nie liebevoll zu mir war. Früher, als meine Mutter noch gelebt hat, ist mir das nie so sehr aufgefallen, aber seit ihrem Tod da versuche ich es ihm recht zu machen, aber es funktioniert nie", seufzte ich und sofort wurde Simóns Miene ernster, sofort sah er sich nervös in der Gegend um. 
Jedes Mal, wenn ich meine Familie erwähnte, begann er sich komisch zu verhalten. Den Gedanken verwarf ich allerdings schnell.

"Wieso macht man bei dem Versuch, es jemanden stets recht machen zu wollen, immer alles falsch?", sprach ich aus, was ich gerade dachte und nahm seine Hand, um mich sicher zu fühlen. Simón seufzte und sah mir in die Augen.

"Weil man es diesen Personen nie recht machen kann. Ich glaube, du musst damit aufhören, Dinge nur für andere tun zu wollen. Nur so kannst du dir selbst gerecht werden", antwortete er und lächelte mich sanft an.

"Deshalb bin ich so gerne bei dir. Bei dir kann ich sein, wer ich bin ohne dir etwas beweisen zu müssen", murmelte ich und beugte mich vor.
"Hm, geht mir genau so", schmunzelte Simón.
Unsere Lippen berührten sich und ein Gedanke tauchte sofort vor meinem inneren Auge auf. So soll es immer sein.

Kurz darauf standen wir von der Bank auf. Die Abenddämmerung färbte den Himmel in ein tiefes Rot. Der Park wurde immer leerer und Simón führte mich über einen kleinen Pfad.

"Schließe deine Augen", grinste er und ich schüttelte meinen Kopf. Das letzte Mal als er das gesagt hatte, stand ich plötzlich vor einem Parasailing-Stand.

"Komm schon. Dieses Mal wirst du sofort begeistert sein." Ob ich seinem Versprechen Glauben schenken sollte, wusste ich noch nicht.
Allerdings tat ich, was er sagte und nachdem er mich ein paar Minuten in irgendeine Richtung gezogen hatte, hörte ich leise Gitarrentöne und bildete mir ein, Kirschen zu riechen.

Als ich meine Augen öffnete befand ich mich in Mitten einer Kirschbaumallee. Neben einem der Bäume spielte ein Straßenmusiker auf seiner Gitarre.

"Darf ich die Señorita um diesen Tanz bitten?", fragte mich Simón und ich nickte. Sofort nahm er meine Hand, der Wind wehte und ließ ein paar Kirschblütenblätter um uns herum fliegen.

Mein Herz machte einen Hüpfer und ich begann zu lachen. Ich lachte, weil er bei mir war, weil er mich glücklich machte und weil ich mit ihm wie auf Sternen tanzte.

"Dieses Lachen ist so schön, es weckt mich auf und dafür liebe ich dich", flüsterte er mir in mein Ohr.
Komplett aus der Bahn geworfen sah ich ihn an. Mir stockte der Atem. Noch nie hatte er...

"Simón? Ich meine kannst du...", fragte ich, um sicher zu gehen, dass ich mich nicht verhört hatte. Er lächelte.

"Ich liebe dich." Simón hielt mich fest in seinen Armen als ich zitternd erwiderte: "Ich liebe dich auch."

***

Ich hoffe, ihr mochtet das Kapitel 😬
Außerdem wollte ich einfach mal jedem danken, der die Story liest ❤

Joar ansonsten noch schöne Pfingsten 😊

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