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20.Kapitel

»If there ever comes a day when we can't be together, keep me in your heart, I'll stay there forever.« ~ Winnie the Pooh

Simón

Mein Großvater sagte mir früher immer, dass manche Dinge unabänderlich sind und dass sie für immer so bleiben, egal was man versucht. Doch vielleicht haben wir die Wahl, vielleicht hängt es von uns ab, vielleicht können wir alles schaffen.

Langsam nahm ich Ámbars Hand. Ich strich mit meinem Daumen über ihren Handrücken.

"Ámbar?", murmelte ich, als sie für eine längere Zeit schwieg. Sie sah mich mit ihren blauen Augen durchdringlich an.
Um uns herum zog der Wind auf und die Stille schien mein Herz noch lauter schlagen zu lassen. Sie war mein Herzenswunsch, das war sie schon immer. Seit dem Tag, an dem sie mir nach all den Jahren die Tür geöffnet hatte, war es mir bewusst geworden.

"Erklär' mir das mal!" Mein Gegenüber klang fordernd und weckte mich aus meinen Gedanken.
"Was soll ich dir erklären?", erwiderte ich, woraufhin sie sich etwas aufbaute.

"Du sollst mir erklären, warum du so tust, als hätten wir uns nie geküsst! Warum du so tust, als hättest du den Kuss vergessen!" Ich schluckte schwer. Gestern hatten wir uns an dem Brunnen geküsst.
Es war der schönste Moment seit langem in meinem Leben gewesen. Und dennoch wusste ich in diesem Moment, dass es nicht von Dauer sein konnte, dass ich es zerstören würde - früher oder später.

"Ich habe diesen Kuss nicht vergessen, verdammt nochmal. Aber ich bin der größte Idiot auf Erden, Ámbar! Glaub mir, ich will, dass du alles bekommst, was du willst", erwiderte ich und stand von der Liege auf. Meine Füße gruben sich in den warmen Sand unter mir. Es waren kaum noch Menschen zu sehen.

"Du weißt doch gar nicht, was ich will", antwortete sie zischend und damit hatte sie recht. Ich wusste nicht, was sie wollte. Ich wusste ja nicht mal, was ich selber wollte.
Man kann einem anderen Menschen nicht helfen, wenn man selbst verloren ist; oder? Und ich war verloren, zumindest ein Teil von mir.

"Dann sag es mir doch einfach", murmelte ich. Ámbar stand auf und stellte sich vor mich hin.
"Du hast Recht, du bist ein Idiot", flüsterte sie, "Du bist ein Feigling, ein so unfassbar großer."

"Aber ich will, dass du weißt, dass ich vor deiner Ankunft gebrochen war und dass es mir nun besser geht. Du bist derjenige, der mein Herz zusammen gesetzt hat. Du bist derjenige, den ich...", rief sie mir ins Gesicht. Ich legte meine Hände an ihre Wange und sah sie lächelnd an.

"Wieso klingen diese Worte so schön, aber deine Stimme so wütend?", fragte ich schmunzelnd, strich über ihre Wange. Sie verstummte, während ihre Lippen einen Bogen spannten.
"Idiot", schimpfte sie erneut und ich lachte. Die Liste hielt sie in ihrer Hand.

"Vergib mir, dass ich so ein Idiot bin", erwiderte ich.
Langsam näherte ich mich ihrem Gesicht. Mein Atem traf auf ihre Lippen, derweil ich in ihre schönen Augen sah. Ich wusste genau, dass mich mein Herz nie loslassen würde, dass sich mein Leben ändern würde, dass sie es verändert hat.

Aber vielleicht war Ámbar alles, was ich brauchte.

Meine Lippen legten sich auf ihre und ein Stück Ewigkeit begann uns zu umgeben. Glück und Hoffnung durchströmten jede noch so kleine Faser meines Körpers.
Ich hielt sie in meinen Armen, drückte sie an mich, so als würde ich sie verlieren. Wahrscheinlich, weil die Wahrheit sie mir nehmen würde.

Ich seufzte und löste mich langsam von ihr.
Kurz danach saßen wir auf der Liege, eng umschlungen, während Ámbar mir ins Ohr flüsterte.

"Du hast gesagt, dass ich dein Herzenswunsch bin. Vorhin wusste ich nicht, was ich sagen sollte. Jetzt weiß ich, was ich dir hätte sagen sollen... Simón ich... ich fühle mich geehrt dein Herzenswunsch zu sein", flüsterte sie und um mein Herz legte sich eine Wärme wie ich sie noch nie zuvor gespürt hatte.

"Aber ich nehme es dir immer noch übel, dass du erst so spät bei mir aufgetaucht bist." Ámbar lachte, sie lachte aus tiefster Seele.
"Immerhin bin ich aufgetaucht", erwiderte ich schmunzelnd.

"Also Señorita, wie ich das sehe, müssen wir noch einen Punkt auf der Liste durchstreichen, da du das Parasailing erfolgreich überlebt hast", ergänzte ich dem amüsiert und sie nickte.

̶5̶)̶ ̶̶F̶̶l̶̶i̶̶e̶̶g̶̶e̶̶n̶̶ ̶̶l̶̶e̶̶r̶̶n̶̶e̶̶n̶

"Und da du mir bereits einen Wunsch erfüllt hast, liegt es an dir, den nächsten Punkt auszuwählen", murmelte ich und sofort begann sie zu grübeln.
"Ich kann mich gar nicht gut entscheiden", seufzte sie und strich über die Liste. Oh, das wusste ich. Schon früher hat sie sich bei allem Möglichen tausendmal um entschieden, sodass mir schwindlig wurde.

"Ich schließe einfach wieder die Augen", beschloss sie und begann mit ihrem Zeigefinger von oben nach unten über die Punkte zu streichen. Nun hielt ihr Finger bei einem der Punkte.

Mein Grinsen wurde breiter. Nächster Halt Japan.

***

Heeey. Ich hoffe euch hat das Kapitel gefallen und ihr lest die Story noch gern😊💕

Was verheimlicht Simón ihr wohl? 😬🤔

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