
F**k, Ob Ich Das Schaffe?✅
Sicht Elena
Ein wenig verunsichert und mit leicht zitternden Händen, öffne ich die Tür. Dahinter befindet sich ein etwas größerer Raum.
Die Wände sind hoch und von einem matten weiß. Große Fensterflächen zieren die Rückseite des Raumes und lassen viel natürliches Licht hinein. Außerdem kann man von hier aus gut in den Garten, hinter dem Hotel, blicken und man sieht auch den Fluss, welche an den Garten des Hotels grenzt.
Der Boden besteht aus weißen Hochglanz Fliesen, sie verschmelzen fast fugenlos ineinander.
Ein großer runder Tisch befindet sich in der Mitte des Raumes. An ihm befinden sich 11 Stühle.
Ja, ich habe nachgezählt.
Es verschlägt mir jedoch die Sprache, wer auf neuen dieser Stühle sitzt. 9 junge Männer sitzen an dem Tisch, wie Kasper bereits zuvor angedeutet hat. Neun junge Männer, im Alter von 24 bis 27 Jahren... Meine ich zumindest.
"Komm, ich denke, ich muss dir nicht jeden einzeln vorstellen."
Kasper hat sein Hand auf meinen Rücken gelegt. Ich habe gar nicht bemerkt, dass ich stehen geblieben bin. Auch, dass ich einfach die Luft angehalten habe, habe ich nicht bemerkt.
Mit ein wenig Druck, welchen er auf meinen Rücken ausübt, schiebt er mich in Richtung des Tisches. Nur zwei Stühle sind frei.
Die jungen Männer Blicken uns entgegen. Es sind allesamt Asiaten, ein Chinese und acht Koreaner. Zusammen mit Kasper sind es nun neun Koreaner, ein Chinese und eine Deutsche.
Der junge Mann comma links von einem der freien Stühle, schiebt ihn ein wenig zurück und Kasper drückt mich auf diesem Stuhl nieder.
Leise bedanke ich mich, bei meinem Nebenmann.
Er hat sehr dunkelbraune Haare, fast schon schwarz. Sein breites Lächeln strahlt mir entgegen und ich laufe knallrot an. Dies merke ich daran, dass meine Wangen heiß werden. Meine Finger verschenke ich nervös. Sie reden fast schon einen Knoten und sie zittern auch leicht.
Ich kann es einfach nicht glauben.
Ich kann einfach nicht glauben, dass ich hier gerade wirklich mit Exo an einem Tisch sitze.
Mit Ihnen zusammen frühstücken soll.
Zwei Wochen lang mit ihnen trainieren werde.
Ihnen meine Choreographie vorstellen werde und sie diese eventuell sogar lernen...
Zu meiner Rechten sitzt ein zweiter junger Mann, seine Haare sind braun, haben einen leichten warmen Unterton. In seinen Augen blitzt der Schalk und seine großen Ohren fallen auf.
Natürlich, keiner braucht sich mir hier am Tisch vorstellen, dennoch, aus reiner Höflichkeit tun sie es.
Kasper stellt mich ihnen auch vor.
Ich bin sehr froh, dass ich vorerst noch nicht so viel reden muss. Ich glaube, ich würde mich nur verhaspeln und peinlich herum stottern.
Chanyeol, der Mann zu meiner Rechten, fordert mich auf, ihm zu folgen. Kasper nichts und in kleinen Grüppchen gehen wir zum Buffet, welches im Nebenraum aufgestellt ist. Dies ist auch für die anderen Besucher des Hotels zu erreichen, unser separater Raum jedoch nicht. Dies ist auch gut so. Ich Meine, Exo sind Stars... da sind ein stressiges Leben und viele aufgescheuchte Menschen an der Tagesordnung und das ist mit Sicherheit nicht sehr angenehm.
Suho schließt sich Chanyeol und mir an. Am Buffet nehme ich mir ein helles Brötchen, Gouda, ein paar Scheiben Gurke und einen großen Kaffee.
Als ich mich wieder an den Tisch setze, betrachtet Kasper mein Essen kurz, nicht dann und geht dann ebenfalls los.
Er weiß sehr genau, dass ich unheimlich aufpassen muss, was ich esse und so weiter. Durch eine Krankheit reagiert mein Körper schnell auf so ziemlich alles.
Wirklich nervig.
Kurz krame ich in meiner Tasche herum. Meine Tabletten für das Frühstück habe ich mir extra zusammengepackt. Ich muss nicht lange kramen und nehme die kleine Dose heraus.
In meinen Kaffee habe ich zuvor Zucker und Milch hinein gemischt, so ist er nicht mehr allzu heiß und ich kann die Tabletten mit dem warmen Getränk einnehmen.
Lay wirft mir einen verwunderten, interessierten und leicht irritierten Blick zu, doch Kasper, welcher wieder an den Tisch herantritt, beantwortet seinen Blick mit einem warnenden seinerseits.
Ich bin sehr froh, als alle anfangen sich locker zu unterhalten. Dies sorgt auch dafür, dass ich nicht mehr so nervös bin. Meist höre ich den Gesprächen nur zu, nicke oder schüttel meinen Kopf und esse in Ruhe mein Brötchen mit Belag.
Als Sehun mich direkt anspricht, zucke ich kurz zusammen, dann blicke ich ihn an.
"Magst du unsere Musik? Du scheinst so, als hättest Du uns schon gekannt."
Verlegen reibe ich mir mit dem Zeigefinger über den Nasenrücken. "Ja, ich Folge euch schon seit anderthalb Jahren. Ich denke, das klärt auch deine Frage, ich mag eure Musik nämlich wirklich gerne."
Die anderen Gespräche am Tisch sind verstummt. Alle blicken mich interessiert an.
"Hast du eine Bias?" Ein schiefes Grinsen ziert sein Gesicht. Die anderen blicken mich höchst interessiert und gespannt an. Die Hitze kriegt wieder in meine Wangen und am liebsten würde ich mich unter dem Tisch verstecken oder gleich im Boden verschwinden.
"Ja, ich habe eine Bias und auch einen Wrecker."
"Wer sind es, wenn ich Fragen darf?" Kyungsoo hat sich zu Wort gemeldet, in den vorigen sprechen war er relativ still. Doch auch nun wird er sehr interessiert.
"Kai war meine erste Bias bei Exo." Meine Worte sind möglichst leise gesprochen, denn eben dieser sitzt zu meiner Linken.
Seine Lippen werden von einem breiten Grinsen geziert. "Das ist schön, also bin ich der Liebling unserer Choreographin."
"Nein," wirft nun Baekhyun ein. "Du warst ihr erster Liebling. Aber sie hat gesagt, sie hat auch einen Wrecker, also jemand, der dich von deiner Position abgelöst hat." Kai verzieht unwillig sein Gesicht, kann dem älteren jedoch nicht widersprechen. Denn alle am Tisch wissen, dieser hatte recht.
"Also, wer hat mich abgelöst?"
Kai zieht ein wenig unwillig seine Augenbrauen zusammen und in die Höhe. Die Röte brennt noch mehr in meinem Gesicht und wortlos zeige ich auf den Mann zu meiner Rechten.
Chanyeol sieht seinen jüngeren Freund an, grinst breit und streckt ihm, im Spaß, die Zunge entgegen.
Kasper lacht laut.
"Dabei habe ich noch nicht einmal gewusst, welchen Status die beiden für dich haben."
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So, ich hoffe wie immer sehr, dass es euch gefallen hat. Dies ist nun das zweite Kapitel meiner Neuauflage. Jeder der den ersten Versuch dieser Geschichte kennt, wird merken, dass einiges geändert wurde. Vor allem, die Leute werden mit ihrem richtigen Namen angesprochen, ich verwende keine Synonyme mehr und ich hoffe, es wird so um einiges einfacher für euch, für Leute die die Gruppe nicht kennen und vor allem auch für mich.
Liebe Grüße,
Ellen^-^
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