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3. Backstage

»Wow. Das war echt krass.«

Ich nickte, musste Luna zustimmen. Das Konzert war gut gewesen und die Stimmung wirklich genial.

Nebeneinander verließen wir gerade die Konzerthalle, ein letzter Blick zurück auf den mit bunten Papier bedeckten Boden - es war nicht bei dieser einen Konfettikanone vom Anfang des Konzerts geblieben - und kamen erneut auf den Vorhof, auf dem vor wenigen Stunden noch die Schlange auf den Einlass gewartet hatte.

»Willst du mir deine Nummer einspeichern?«

Luna hielt mir ihr Handy hin und ohne zu zögern, tippte ich meine Handynummer ein.

»Vielleicht wollen wir uns ja irgendwann noch einmal treffen.«

Normalerweise wäre ich nervös gewesen, ob das Mädchen das nicht als Date meinte, doch Luna hatte ja bereits herausgefunden, dass ich schwul war, und ich mochte sie und ihre Art wirklich, also nickte ich.

»Klar, gerne. Lässt du es kurz anklingeln bei mir, dann hab ich deine Nummer auch.«

Luna nickte und wir warteten kurz, bis mein Handy in meiner Hand zu vibrieren begann.

»Sehr gut.«

Luna drückte auf die rote Taste auf ihrem Bildschirm.

»Ich werde mich dann mal auf den Weg machen.«

Besorgt warf ich einen Blick in Richtung des Tores, das zur Straße hin führte.

»Kommst du gut heim? Oder soll ich dich begleiten?«

Luna lachte auf.

»Oho, ein Gentlemen.«

Ich zuckte mit den Schultern.

»Ein Mädchen lässt man nachts nicht alleine durch die Straßen laufen.«

Luna grinste.

»Danke. Aber meine Mutter holt mich ab. Sie steht schon vorne auf dem Parkplatz.«

Ich nickte.

»Okay.

»Gut.«

Luna ging vor mir auf die Zehenspitzen und umarmte mich kurz zum Abschied. Es war faszinierend, dass es sich anfühlte, als würde ich sie schon eine ganze Weile kennen.

»Dann sag ich Tschüss. Wir hören voneinander.«

»Werden wir. Komm gut heim.«

»Du auch!«

Noch im Weggehen drehte Luna sich noch einmal um und ging ein paar Schritte rückwärts, während sie mir kurz zuwinkte. Ich winkte zurück und ging dann ein paar Meter weiter in den Innenhof hinein, in Richtung der Halle, aus der wir eben gekommen waren.

Schließlich war ich wegen Mik hier her gekommen. Und ich hatte beschlossen, wenigstens zu versuchen, ihm kurz ›Hallo‹ zu sagen.

Etwas seitlich neben der Halle standen drei Security-Leute vor einem brusthohen Baugitter, der Platz dahinter war als VIP-Bereich ausgeschildert. Ein paar der Fans lungerten in der Nähe des Zauns herum in der Hoffnung, zufällig einen Blick auf Mik erhaschen zu können, falls dieser sich nach draußen wagen sollte und ich war immer noch geflasht von diesem Hype um meinen besten Schulfreund. Umso unsicherer aber war ich mir nun doch damit, Mik wirklich treffen zu wollen, die Angst, dass er denken könnte, dass ich nur etwas von seinem Fame abstauben wolle, war durch all das hier nur noch mehr gestiegen.

Und trotzdem, ich hatte es mir vorgenommen, also würde ich es jetzt auch durchziehen. Oder zumindest versuchen. Wahrscheinlich würde ich eh gar nicht erst in seine Nähe kommen.

»Entschuldigung?«

Die Security sah fragend zu mir und ich räusperte mich ein wenig.

»Wäre es möglich, Mik etwas ausrichten zu lassen? Nur meinen Namen, damit er weiß, dass ich hier bin.« Vielleicht will er mich auch gar nicht sehen.

Der Mann nickte nur und bedeutete mir, zu warten, während er in sein Headset sprach.

»Hier ist jemand, der darkviktory sehen will. Checkst du das eben mal ab?«

Mir war unwohl.

»Wie heißt du?«

»Kostas. Dennis. Also ... Kostas Dennis. Kostas Dennis Weiß.«

Verdammt, ich war nervös.

»Wenn nicht ... ist das auch okay.«

Meine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern, doch der Security-Mann hob bloß die Hand und bedeutete mir, ruhig zu sein, während er in sein Headset horchte.

»Okay, ich bring ihn rein.«

Mein Herz setzte für einen Schlag aus. Er brachte mich rein. Mik wollte mich anscheinend sehen.

Der Security-Mann schob den Bauzaun hinter sich ein Stück zur Seite und trat hindurch. Während er mir winkte, ihm zu folgen, schlossen seiner zwei Kollegen sofort die Lücke, die er hinterließ.

»Komm mit.«

Ich spürte die neidischen Blicke der noch übrigen Fans in meinem Rücken, während ich mich über den abgesperrten Teil des Platzes und schließlich in den Backstage-Bereich des Gebäudes führen ließ. Ich folgte der Security durch einen Gang, bis er schließlich vor einer offenen Tür stehen blieb und mir bedeutete, neben ihn zu kommen, sodass ich ebenfalls in den Raum hinein sehen konnte.

Das Zimmer war nicht besonders groß, aber gemütlich eingerichtet, an den Wänden standen Sofas, auf denen mehrere Leute saßen und zwischen diesen Wasserspender und Kühlschränke mit gekühlten Getränken. Und dort - an der rechten Wand - war Mik, der gerade von einem der Sofas aufstand und nun, da ich quasi direkt vor ihm stand, musste ich feststellen, dass er doch noch genau wie früher aussah. Natürlich, er wirkte älter, auch irgendwie anders in dieser so fremden Umgebung, aber sein Lächeln war noch genau das selbe wie zu der Zeit, als er mein bester Freund gewesen war. Und wahrscheinlich war es diese Erkenntnis, die auf einmal alles ganz selbstverständlich passieren ließ. Im nächsten Moment war ich einen Schritt weiter ins Zimmer hinein getreten und spürte Miks Brust an meiner, während seine Arme mich sanft an sich drückten.

Es fühlte sich genau an wie früher.

»Dennis.«

Miks Stimme war leise, direkt neben meinem Ohr, aber er klang glücklich.

»Hey.«

Ich musste lächeln.

»Hey.«

Nach einer Weile ließ Mik mich wieder los und ich entfernte mich wieder ein Stück von ihm, hielt seinem Blick jedoch immer noch stand. Es war Zeit für Entschuldigungen.

»Tut mir leid. Tut mir leid, dass ich mich nicht mehr gemeldet habe.«

»Hey.«

Mik betrachtete mich liebevoll, so wie früher, als wir noch Freunde gewesen waren.

»Du brauchst dich nicht entschuldigen. Mir ging es doch genauso. Ich hätte dich doch genauso einfach mal anrufen können.«

Ich nickte, konnte nun nicht anders, als zu grinsen, war einfach unglaublich froh, dass Mik mir nicht böse zu sein schien.

»Ich ... Ja, ich wollte eigentlich auch bloß ›Hallo‹ sagen. Das hab' ich ja jetzt. Ich bin auch gleich wieder weg.«

»Quatsch!«

Mik schüttelte den Kopf.

»Du bleibst natürlich noch bei uns!«

»Ich will wirklich nicht- «

»Du störst nicht. Komm.«

Mik hatte nach meiner Hand gegriffen und vielleicht war dieses kleine Kribbeln in den Fingern der Grund, warum ich mich doch von ihm zu den Sofas ziehen ließ.

»Jungs, Mädels, das hier ist Dennis. Mein bester Freund während meiner Schulzeit. Dennis, meine Crew. Das sind Paperblossom oder einfach Bibi, und Michael, unsere beiden Sänger neben mir.«, er deutete auf das Sofa, das an der Wand neben der Tür, durch die ich eben hineingekommen war, stand, »Melina und Janik, sie ist unser Kostüm und unsere Maske, er unser Licht- und Technik-Genie«, ich lächelte in Richtung des Sofas an der linken Wand, »Wailam, unser Praktikant und Mädchen für alles, Nico, der mit mir die Songs schreibt und mit mir an ihnen arbeitet und Ali, dem die Special Effects und den Ton allgemein auf der Bühne zu verdanken sind. Er ist unser Master of the Konfettikanonen.«, das Sofa uns gegenüber, »Und Myriam, bei der eigentlich so keiner richtig weiß, was sie eigentlich tut«, die Anderen lachten, »Sobald sie aber mal weg ist, läuft hier gar nichts mehr, also anscheinend macht sie, was auch immer sie macht, richtig. Und Dan, unser Manager.«

Ich versuchte noch einmal ein allgemeines Lächeln, fühlte mich jedoch mehr in die Ecke gedrängt als erfreut.

»Keine Sorge, sie haben alle schon gegessen. Keiner von ihnen wird dich beißen.«, Mik zwinkerte mir zu, »Und jetzt komm.«

Mit einer Hand zog der Dunkelhaarige zu dem Sofa auf der rechten Seite, wo Dan gerade aufstand, um sich neben die beiden, deren Namen ich schon längst wieder vergessen hatte, auf dem Sofa neben der Tür zu setzen und das dunkelhäutige Mädchen rutschte auf dem Sofa zur Seite, sodass ich mich neben Mik setzen konnte.


* * * * *

»Dass du uns noch einmal die Ehre erweist. Wo hast du denn deine zweite Hälfte gelassen?«

Dennis grinste abwesend von seinem Handy nach oben. Tatsächlich hatte er schon länger die Pausen nicht mehr mit seinen Schulfreunden verbracht.

»Mik ist krank.«

»Und da bist du nicht bei ihm, Händchen halten?«

Dennis zuckte nur, von seinem Handydisplay und dem Chat mit Mik darauf abgelenkt, mit den Schultern, konnte nicht so wirklich darüber lachen. Das schienen auch seine Freunde zu merken.

»Ist es irgendetwas ernstes? Oder bloß Erkältung oder so?«

»Er war grad beim Arzt. Mandelentzündung.«

Leo verzog schmerzhaft das Gesicht. Das erklärte auch Dennis' geistige Abwesenheit in den letzten Stunden.

»Das ist unangenehm.«

Dennis reagierte nicht einmal mehr, tippte bloß seine Nachricht auf dem Handy zu Ende und steckte es dann in seine Tasche. Er wirkte entschlossen.

»Ich fahr zu ihm. Wenn die Lehrer fragen, sag ihnen, ich hätte mich befreien lassen.«


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Hayho, Leute!

Frisch vom Surfen im Urlaub zurück gekommen gibt es gleich ein neues Kapitel für euch ;)

Ich habe jetzt beschlossen, erst einmal immer dann ein Kapitel hoch zu laden, wenn ich beim Vorschreiben ein Kapitel fertig habe. Und so lange ich fleißig bin ... gibt es hier auch regelmäßig was.

Um euch kurz einen Überblick zu geben: Mik ist in dieser Story in Etwa so berühmt, wie Dat Adam es sind. Also kein Welt-Star, aber auch nicht unbekannt. Und Luna ist NICHT Luna Darko, sondern einfach ein OC, zu der kein anderer Name so gut gepasst hat wie dieser :)

Wenn es Fragen oder Wünsche gibt, immer in die Kommentare damit und ansonsten auch gerne jede Art von Feedback gewünscht. Momentan macht mir das mit den vielen Kommentaren hier total viel Spaß zu schreiben :)

Liebe Grüße, minnicat3

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