
chapter 52
Bʀʏᴀɴ
Ich könnte stundenlang in ihre Augen schauen und ihr sagen, wie stark ich sie doch liebte.
Nichts war schöner für mich. Sie war alles was ich brauchte, was ich brauchte zum atmen und zum leben.
Ich wusste nicht, was ich tun sollte ohne sie.
Ihr Kopf lehnte sich auf meinen Schoß und ich strich mit langsamen Bewegungen über ihre Haare.
Selbst diese waren wunderschön.
»Was willst du anschauen?«, murmelte ich und sie sah zu mir hoch.
»Keine Ahnung, mach du was an.«
Ich lächelte leicht und gab ihr einen sanften Kuss auf die Stirn.
Die Fernbedienung in der Hand, scrollte ich durch Netflix, bis ich einen Film gefunden hatte, der mich interessierte.
Es war ein Schnulzenfilm. Romanze. Früher hatte ich diese Filme verspottet. Das Leben endete nicht so, wie die Filme es immer darstellten.
Aber nun liebte ich sie. Denn trotz der Lügen, trotz des einfachen Weges, den die Hauptcharaktere hatten, gab es ein glückliches Ende. Bei denen beide zusammen waren.
Und so wollte ich mein Leben auch beenden. Glücklich.
Daher gaben mir die Filme nun Hoffnung. Hoffnung, welche zuvor nicht da gewesen war. Welche ich zuvor belächelt hatte. Aber sie nun selber empfand.
Ich spürte wie sich Jess in meinen Armen immer mehr einkuschelte. Mein Lächeln wurde breiter und ich strich ihr weiterhin über ihr Haar.
Es war so ruhig, so angenehm.
Nur der Fernseher lief langsam und dudelte vor sich hin. Die Farben strahlten durch das Zimmer und tauchten es in wechselnde Lichter.
»Jess?«, fragte ich leise.
»Mhm?«, kam es schlafend zurück.
»Ich liebe dich«, meinte ich und küsste ihr erneut auf die Stirn. Ich zog sie näher an mich heran, sodass ihr Körper nah an meinem gepresst war.
»Ich dich auch«, flüsterte sie, nun im Halbschlaf.
Ich spürte, wie sie langsam immer müder wurde und schließlich auf meinem Arm einschlief.
Ich nahm mir eine Decke und legte sie über uns beide.
Nun war es fast komplett leise. Der Fernseher strahlte immer noch den Film aus, aber in meinen Armen wurde es ruhig.
Ich sah den Film weiter an. Doch nicht lange, nachdem Jess eingeschlafen war, wurde ich auch müde.
Und so schloss ich die Augen und legte meinen Kopf auf ihrem Kopf ab.
Nach wenigen Minuten war ich schon eingeschlafen.
Die Handlung des Films interessierte mich nicht mehr.
Ich wusste, dass es ein glückliches Ende gab. Und ich wusste, dass ich meines ebenso gefunden hatte.
Ende.
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