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Als ihr Meister gegangen war, hat sich Summarize auf die Holocrone konzentriert. Sie hatte die Augen geschlossen. Ihre Ellbogen auf die Oberschenkel gestützt und ihren Mund auf die ineinander geschobenen Hände gelegt. Beide begannen zu schweben. Sie konnte es fühlen. Das Jedi-Holocron ließ sie fallen, da es ohne einen Kristall unmöglich zu öffnen war. Sie tastete langsam das Sith-Holocron ab. Mit ihrem Machttrieben. Versank in den Mechanismus und rüttelte daran. Sie spürte, dass sich etwas tat.
››Summarize.‹‹ Sie sog erschrocken die Luft ein und sah in das Gesicht ihres Meister. Das rote Holocron fiel klimpernd zu Boden, ließ ein kurzes Pfeifen von sich und dort blieb es auch. Es war still, bis sich einer der beiden etwas zu sagen traute. Oder besser gesagt, der Captain funkte dazwischen. Mit dem Helm unter dem Arm, trat er herein, nichts ahnend von der angespannten Lage: ››Commander, es.....‹‹, er stand hinter dem General und ging langsam wieder rückwärts, ››Tut mir leid. Ich wollte nicht...‹‹ ››Schon gut.‹‹, meldete das Mädchen und stand auf, ››Ich brauche sowieso eine zweite Stütze.‹‹ Sie lächelte ihn an und er trat an die andere Seite. Sie legte die Arme um deren Schultern. Normalerweise wäre sie gegangen, doch die beiden sahen sich an und nickte. Auf dieses Zeichen wurde Summarize hochgehoben. Ihr Füße baumelten zwanzig Zentimeter über dem Boden und sie gingen aus dem Kreuzer. Schnurstracks in den Tempel. Dort in ihr Quartier. Der Captain hatte sich gleich verabschiedet. Sunmarize hielt ihren Meister zurück. ››Meister, mein Lichtschwert müsste noch im Kreuzer sein.‹‹ ››Ich hole es. Schlaf du ein wenig. War ein anstrengender Tag heute.‹‹
Er ging wieder zurück in den Kreuzer. Die Panzer und Kanonenboote wurden zur Reparatur ausgeladen. Auch die Soldaten verließen langsam den Hangar des überdimensional, großen Raumfrachters und ließen sich in dem Hauptquartier nieder. Andere werden den Sieg gebührend feiern zu wissen. In der Klon-Bar oder auch 79'ste genannt. Kenobi selbst war dort noch nie. Rex hatte ihm einmal davon erzählt. Er betrat das Quartier und fand nur das Lichtschwert und den Droidenkracher. Wo waren die Holocrone? Obi-Wan ließ sich auf das Bett fallen. Das ist nicht gut, dachte er sich. Wenn diese zwei Glaschroniken in die falschen Hände gelanden würden, wäre das schlecht. Er versuchte sie mit der Macht zu suchen, doch er fand sie nicht. Sie waren nicht mehr im Kreuzer. Jemand musste sie mitgenommen haben. Es war kein Sith, sonst hätte er eine Erschütterung der Macht gespürt und das war nicht der Fall gewesen. Hier hielt ihn nichts mehr und er ging zurück. Zuerst schlich er in ihr Quartier, legte das Lichtschwert auf das Kästchen neben den schlafenden Kind und ging dann in den Meditationsraum. Er ließ sich im Schneidersitz nieder und begann in die Macht zu sinken. Nach der Macht der Holocrone zu suchen. Er fand nichts und gab es auf, da er zu unkonzentriert war. Es brachte sich nichts, etwas zu erquälen. Er legte sich dann auch ins Bett, um den Schlaf nachzuholen, den er in den letzten Tagen versäumt hatte.
Summarize hatte sich in der Nacht hin und her gewälzt. Sie konnte nicht schlafen. Deswegen stand sie auch auf. Irgendwann in der Mitte der Nacht. Wo fast alles schläft, nur Coruscant sich bewegt. Sie warf die Füße aus dem Bett und hatte da an etwas nicht gedacht. Wie sollte sie das anstellen? Sie konnte das Knie nicht belasten. Sie sah um sich und entdeckte ihr Lichtschwert, welches sie sich gleich umhing. Keine Holocrone. Ihr Meister musste sie an sich genommen haben. Besser so. Sie stand ohne Stütze auf und half sich mit der Macht weiter. Sie trat den direkten Weg in den Meditationsraum an und musste auch die ein oder andere Treppe bewältigen. Angekommen, setzte sie sich auf einen der grauen runden Hocker. Sie konnte die nachhallende Signatur ihres Meisters spüren. Er müsste vor kurzem hier gewesen sein. Sie schloss ihre Augen und dachte nach. Ihr wurde jetzt erst richtig bewusst, was sie angerichtet hatte. Als Jedi. Sie wollte ein Sith-Holocron öffnen. Hatte sie nicht geschworen der dunklen Seite zu wiederstehen? Hatte sie es nicht ihren Meister geschworen? Immer und immer wieder. Sie hat den Kodex gebrochen. Sie hat sich von ihren Gefühlen leiten lassen. Und ihren Meister hatte sie damit enttäuscht. Langsam begann sie zu weinen. Legte ihre Stirn auf die Hand, dessen Ellbogen am Oberschenkel aufgestellt war. Bis jemand kam. Sie drehte sich schnell mit dem Rücken zur Tür und knurrte. Sie hätte ihren Fuß nicht belasten sollen. ››Summarize? Alles ok?‹‹ Es war Meister Fisto, der hinter ihr stand und auf sie langsam zu ging. Sie nickte nur hastig. Er drehte sie zu sich und kniete vor ihr. ››Das stimmt doch gar nicht.‹‹ Er strich ihr die Tränen von den Wangen. ››Ich habe ihn enttäuscht.‹‹, hauchte sie. ››Wen?‹‹ ››Meinen Meister.‹‹ ››Wieso? Hat er es dir gesagt?‹‹ ››Nein, Ich weiß es einfach.‹‹ ››Wieso bist du dir da so sicher?‹‹ ››Ich wollte ein Sith-Holocron öffnen.‹‹ Ihr stiegen die Tränen hoch und sie begann zu schluchzen, doch Meister Fisto legte eine Hand auf ihren Hand mit dem Verband. Als sie sie gefunden haben, wussten sie nicht, wie das passiert war. Sie war voller elektrischen Impulse gewesen und auch ihr Körper hat verrückt gespielt. Und jetzt blieb noch die Frage, woher sie ein Sith-Holocron bekommen hat.
Summarize wartete immer noch auf seine Worte, da er lange nachdachte. ››Du hast ihn nicht enttäuscht. Man ist neugierig in diesem Alter und ist sich dieser Ausmaße noch nicht bewusst. Meister Kenobi ist besorgt um dich. Gefühle sind menschlich. Man kann dagegen ankämpfen und sie unterdrücken, doch man kann sie nicht löschen. Sei dir das bewusst. Es ist die dunkle Seite, die ihm Sorgen bereitet. Er möchte dich nicht an sie verlieren.‹‹, er lächelte sie an. Sie versuchte auch eines zu erzwingen. Nur ein leichtes. ››Soll ich dir zurückhelfen?‹‹ Sie nickte und sie gingen in ihr Quartier zurück. ››Schlaf gut, Summarize.‹‹ Er ging und blieb kurz in der Tür stehen, als sie noch sagte: ››Danke Meister Fisto.‹‹
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