98.
WRITER
Bevor wir nun mit den Winchester Brüdern, Elena und Emrose Vampire abschlachten, drängt sich eine Frage wohl bei allen auf: Warum zum Teufel hatte Ashley sich den Winchester's nicht gezeigt? Warum machte sie das? Doch noch viel Wichtiger war die Frage, wieso Castiel ebenfalls nichts gesagt hatte? Was steckte dahinter? Mal wieder bleiben wir mit riesigen Fragezeichen über unseren Köpfen zurück und auch fragt sich was mit Leraje und Derakil ist ist? Was macht Crowley? Werden die Engel des hohen Rates helfen? Was zum Teufel ist da eigentlich los? Wieso ist es so still um Leraje geworden? Oder ist das nur die Ruhe vor dem grossen Sturm? Machen etwa alle gerade Urlaub auf Hawaii? Stellt ihr euch Crowley gerade in einem Hawaiihemd vor? Okay. Ich nämlich auch...
Aber richten wir unser Augenmerk wieder zurück nach Forks. Oh, und wer noch nicht die Anspielungen auf Twilight mitbekommen hat: Bitteschön, jetzt wisst ihr was geht. Und Bella braucht sich keine Sorge zu machen, wir haben Ihr, Edward und seiner Familie eine Reise auf die Seychellen spendiert, damit auch keine Glitzervampire bei dieser Fanfiction zu Schaden kommen. Habe ich gerade die 3. Und 4. Wand gesprengt? Ich denke schon. Also machen wir lieber weiter, bevor das hier noch ausartet. Ach und wer die Anspielung auf die Serie Green Arrow auch noch nicht kapiert hat: Leraje – Grüner Bogenschütze – GREEN ARROW?!?! Okay. Jetzt ist aber genug damit. Schliesslich geht es jetzt um Gordon, einem mächtigen Vampir, der einst Elena's Familie getötet hat. Also wieder ernstes Gesicht machen. Etwas Gruselstimmung... Ja, da ist er, der Nebel... genau so wollen wir das haben. Nebel in Forks. Perfekt. Alle auf ihren Plätzen? Gut. Ton, Licht, Kamera und Action bitte...
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P.O.V. Elena
Der Nebel schien wie ein Vorbote des Grauens über dem Wald zu hängen. Mir war nicht wohl bei der ganzen Sache. Aber so Nah war ich Gordon noch nie gewesen. Ich musste es jetzt schaffen. Ich musste ihn jetzt erledigen. Er durfte nicht schon wieder entwischen. Ich musste dieses Kapitel in meinem Leben abschliessen und das würde ich auch. Ein für allemal. Er durfte nicht länger mein Leben beherrschen. Das hatte er schon viel zu lange. Er war stetig präsent in meinen Träumen und Jeder vorbeihuschende schatten hatte sein Gesicht. Das musste Enden. Das würde Enden. Und zwar Heute. Hier und Jetzt. Ich war so angespannt, das sich meine Knöchel weiss färbten, so stark umfasste ich den Knauf meiner Waffe. Neben mir ging Sam und hielt immer wieder nach allen Seiten Ausschau, auch wenn dies nicht sonderlich viel brachte, denn nach etwa 5 Metern war nur Nebel zu sehen unddieser schien sich hartnäckig zu halten. Während am Morgen noch die Sonne hell gestrahlt hatte, schien hier in Forks die Sonne wirklich Urlaub zu machen und liess sich nicht blicken. Es herrschte ein unangenehmes Zwielicht in den verschiedensten Grautönen. Und für einen Wald, war es hier viel zu still und leise. Nicht ein Mal ein Vogel zwitscherte. Keine grille zirpte. Nichts. Es war totenstille im Olympic National Park. Wenigstens wussten wir wo wir hin mussten. Ohne diesen Emrose – dem ich nicht ganz traute – hätten wir die Vampire vermutlich Monatelang suchen können und wären ihnen niemals nahe gekommen. Das Waldgebiet erstreckte sich auf 3.734 km2 und nahm einen Grossteil der Halbinsel ein. Es war bestimmt ein malerischer Ort, wenn eben nicht gerade Vampire sich hier eingenistet hätten. Doch vermutlich trieben sich hier auch noch andere wesen rum... Vorstellbar war es immerhin. Der Park war wirklich riesig.
„Hey, alles okay?" hörte ich Sam fragen und drehte mich zu ihm. Ein eher schwaches Lächeln auf den Lippen nickte ich: „Ja, nur etwas angespannt. Dieser Nebel macht mich noch ganz wahnsinnig. Ich hab die ganze Zeit über das Gefühl, das wir beobachtet werden und dann diese Stille..." ich fröstelte leicht und Sam nickte mitfühlend: „Ja, ich weiss was Du meinst. Mir geht es ähnlich. Es ist wirklich unheimlich. Aber das sagt uns auch, dass wir hier an der Richtigen Stelle sind." meinte er und ich runzelte fragend die Stirn: „Wie meinst du das?" hakte ich nach und er lächelte kurz: „Ich jage schon mein ganzes Leben und da bekommt man einiges mit. Wenn Monster in der Nähe sind, dann nehmen die Tiere meist Reissaus und ziehen sich an andere Orte zurück. Tiere meiden allgemein viele Wesen. Sie scheinen das Böse instinktiv zu spüren." erklärte er mir und ich musste zugeben, dass diese Aussage Logisch für mich klang: „Ich würde auch nicht in einem Waldstück bleiben, wenn ich wüsste, dass meine Nachbarn Herr und Frau Werwolf sind." murmelte ich scherzend und Sam lachte kurz auf. Ich grinste und spürte wie ich schon etwas weniger verkrampft an die Sache ran ging. Doch ich blieb auch weiterhin auf der Hut. Mein Gefühl sagte mir, dass wir noch einige Überraschungen zu erwarten hatten.
Hätte ich da gewusst welche Überraschungen, wäre ich vermutlich im Bett geblieben oder hätte einen besseren Plan mit den Brüdern ausgetüftelt. Wir hatten nicht mal dafür Sorge getragen einen Funk mit zu nehmen um in Kontakt zu bleiben. Nein, wir hatten uns einfach aufgeteilt – Etwas das man wirklich nicht machen sollte in Horrorfilmen, schliesslich kannten wir alle die Regel: Auf keinen Fall trennen oder aufteilen, geschweige denn alleine los gehen und niemals sagen, das man gleich wieder kommt oder mal eben kurz nachschauen geht. Denn dann war man so gut wie tot. Und mal ehrlich, das Leben der Winchester's und meines glichen einem Horrormovie. Doch wir waren ja auch keine Unwissenden Menschen. Wir waren Jäger. Wir wussten gegen was wir kämpften und wir waren momentan in dem Sinne im Vorteil, dass die Vampire nicht wussten, dass wir kamen. Aber dennoch sollten wir vorsichtig sein. Man wusste nie auf was man gerade vor allem in solchen Wäldern, stossen könnte und was einen versuchte zu töten. Also blieben wir wachsam und gingen schweigend weiter. Auch wenn wir nicht viel sahen, denn der Nebel umhüllte die Umgebung und gab kaum etwas Preis. Es war, als würden wir in einer Blase im Nebel sein, die den Nebel davon drängte, sobald wir weiter gingen. Sobald wir weiter gingen, lichtete sich der Nebel, nur um sich hinter uns wieder zu verdichten. Und diese unheimliche Stille war wirklich gruselig. Ich hörte nur unsere Schritte und unseren Atem. Irgendwo vor uns knackte es. Sofort schossen wir mit unseren Waffen hoch und zielten etwas planlos in den Nebel.
Mein Herz schlug so schnell, das ich glaubte man müsse es noch Meilen weit hören können. Ich schluckte und riskierte einen Seitenblick zu Sam, der ebenso angespannt war wie ich. Doch dann winkte er mit seiner Hand und signalisierte Stumm, dass er nun vorrausgehen würde und ich ihm folgen sollte. Wir gingen also weiter und dann tauchte die Hütte so abrupt vor uns auf, wie ein Geisterschiff auf hoher See. Sofort duckten wir uns und gingen in Deckung. Zwei Männer standen lustlos bei der Hütte und unterhielten sich. Wir konnten das Stimmengemurmel hören, aber nicht verstehen was sie genau sagten. Nun schlug mein Herz so laut, das ich befürchtete, sie könnten es wirklich hören. Aber sie machten keine Anstalten zu uns rüber zu sehen. Ich sah zu Sam und er nickte nur. Dann machte er einige Handzeichen und ich zog fragend eine Augenbraue hoch. Was zum Geier wollte er mir damit sagen? Langsam wiederholte er die Zeichen und langsam verstand ich was er mir versuchte zu signalisieren. Ich sollte von rechts kommen, während er von links kam und dann würden wir uns jeweils um einen der Vampire kümmern. Ich nickte also, nachdem ich endlich verstanden hatte, was er meinte und konzentrierte mich auf meinen zugewiesenen Vampir. Die Waffe hielt ich fest umklammert und dann schlich ich los. Nur wenige Meter trennten mich von meinem Ziel. Mit grimmiger Entschlossenheit wagte ich mich vor und erledigte den ersten Gegner. Bis zu Gordon, würden es nur noch 8 weitere Vampire geben. Ich korrigiere: 7. Denn soeben hatte Sam seinen Vampir erledigt...
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A/N: Nächste Woche geht es weiter
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