56.
Ashley
Himmel, das wurde aber auch langsam mal Zeit. Im ersten Moment war ich ziemlich verwirrt, was Dean mir da eigentlich sagen wollte. Doch je länger er erzählte desto leichter wurde mir ums Herz. Er erinnerte sich also. Es war wie eine Befreiung für mich und ich spürte, wie mir eine unheimlich schwere Last von meinen Schultern genommen wurde. Nun musste ich mich nicht länger verstellen und konnte meinen Gefühlen freien Lauf lassen. Das war auch bitter nötig gewesen. Also gestand ich ihm, dass ich mich schon länger erinnerte und war einfach nur froh, dass zwischen uns endlich alles so offen lag. Es war endlich vorbei und wir konnten einen Neustart beginnen. Ich war so glücklich und konnte kaum in Worte fassen, wie Happy ich war. Also legte ich meine Hand an seine Wange und küsste ihn. Seine Lippen waren so warm und weich, wie ich sie in Erinnerung hatte. Es tat so unheimlich gut ihm so nah zu sein und seine Lippen an meinen zu spüren. Sofort entflammte ein leidenschaftlicher Kuss zwischen uns, der sich wie eine Erlösung anfühlte. Ich spürte wie er sein Gewicht verlagerte und kurze Zeit später hörte ich wie die Flasche auf dem Tisch abgestellt wurde. Er griff mit seiner Hand nach meiner Flasche und stellte sie ebenfalls a, ohne sich von unserem Kuss zu lösen. Die Hände jetzt Frei, begannen wir uns gegenseitig in die Arme zu nehmen und uns aneinander zu schmiegen.
Mein Herz klopfte so dermassen schnell und in mir brauste eine Welle nach der anderen über mich hinweg. Mein gesamter Körper stand unter Strom und ich spürte wie es überall kribbelte und sich in meinem Bauch buchstäblich die Schmetterlinge bewegten. Es war einfach nur unbeschreiblich. Ich lächelte in den Kuss hinein und Dean löste sich langsam von meinen Lippen. Scheu öffnete ich meine Augen und blickte in dieses Meer aus Grün. Er hatte so faszinierende Augen, ich könnte mich immer wieder aufs Neue in ihnen verlieren. „Ash..." seine Stimme war rau und verflucht sexy. Eine Gänsehaut breitete sich über meinem Körper aus. „Dean?" fragte ich zurück und spürte wie meine Wangen heiss wurden. Er lächelte und strich mir über die Wange: „weisst du eigentlich wie wunderschön Du bist, wenn Du errötest?" hauchte er gegen meine Lippen, als er sich vorbeugte, seine Hand an meinen Kopf legte und mich an sich ran zog. Ich lachte kurz auf ehe sich unsere Lippen berührten und genoss den Kuss. Erneut brannte die Leidenschaft und mein Körper schien in Flammen zu stehen. Wie sehr ich diesen Mann doch begehrte. Es war fast schon unheimlich. Ich strich über seine kurzen Haare, schmiegte mich an seinen Körper und wir lagen beinahe auf dem kleinen Sofa aufeinander. Es fehlte wahrlich nicht mehr viel. Ich spürte wie seine Hände über meinen Körper flogen, jedoch geflissentlich mich nicht an den Stellen berührten, die doch so sehr nach einer Berührung sich verzehrten. Ich sehnte mich danach, dass er mich endlich berührte. Ich sehnte mich so sehr nach seiner Berührung.
Langsam strich er mit seiner Zunge über meine Unterlippe und ich gewährte ihm Einlass. Unsere Zungen umschlangen sich augenblicklich und begannen einen feurigen Tanz. Sie rangen miteinander und kämpften um die Vorherrschaft. Ich genoss es unheimlich und ein leises stöhnen entwich mir. Dean verstärkte den Kuss augenblicklich und unser beider Atem ging schneller und schneller. Es war nicht zu leugnen, dass wir uns Beide nach dem anderen verzehrten. Ich strich über seinen Oberkörper und krallte mich in sein Flanellhemd. Langsam begann ich die ersten Knöpfe auf zu machen und strich über den Stoff seines Shirts. Warum musste er nur so viel anhaben? Seine Hände blieben jedoch nicht untätig und rollten den Stoff meines Shirts hoch. Ich fröstelte erregt, wo meine nackte Haut freigelegt wurde und seine warmen Finger sie berührten. Wohlige Schauer überkamen mich und ich arbeitete unermüdlich weiter daran auch etwas von seiner Haut zu ergattern, als...
'Plumps'
Lachend schlugen wir auf dem harten Boden der Realität auf und konnten von Glück sagen, das wir nicht auf eine Kante des Tisches gestossen waren. Wir waren vom Sofa gerutscht. Na, kein Wunder so wild wie wir hier gerade zur Sache kamen. Dean rieb sich leicht schmerzverzehrt, aber mit einem Lachen im Gesicht den Allerwertesten und sah mich mit einem zusammengekniffenen Auge an: „Das war eine ziemlich harte Landung." merkte er an und ich kicherte noch immer. „Also ich weiss nicht was Du hast." meinte ich und grinste: „Ich bin sehr weich gelandet." beutete dabei an, das ich auf ihm lag und er sah mich mit einem 'Echt jetzt?' Blick an. „Du hast gut reden." maulte er und stützte sich mit einem Arm ab. „Ahw." begann ich immer noch halb lachend: „Armer Dean." zog ich ihn auf und tat so als würde ich ihn bemitleiden. Was ein schwerer Fehler war. Dean sah mich aus halb zusammen gekniffenen Augen bitterböse an und ehe ich mich versah lag er auf mir. Mir entwich noch erschrocken die Luft aus meinen Lungen als ich den Boden unter meinem Rücken zu spüren bekam und das Gewicht von Dean mich an diesen buchstäblich nagelte. Ich konnte mich kaum mehr bewegen. Ich sah mit weit aufgerissenen Augen ihn erschrocken an. Mein Herz klopfte mir bis zum Hals und mein gesamter Körper reagierte auf die Begebenheit, dass er auf mir lag.
Er funkelte mich mit seinen grünen Augen an und sah das Begehren in ihnen aufblitzen. Ich atmete flach und spürte wie mein Herz einen Schlag aussetzte als er sich zu mir runter beugte und mich stürmisch und fordernd begann zu küssen. Ich schlang meine Arme um ihn und wir rissen uns beinahe schon die Klamotten vom Leib, aber eben nicht wirklich, denn noch blieben wir aus irgendeinem Grund verdammt anständig. Als Dean sich beinahe atemlos von mir löste keuchte auch ich als wäre ich einen Marathon gelaufen. „Gott, Ash Du machst mich wahnsinnig." Stiess er aus und ich wurde erneut rot. „Gleichfalls." stiess ich halblaut aus und benetzte mir die Lippen, ehe ich begann nervös an meiner Unterlippe zu kauen. Ein fast schon animalisches Knurren entwich Dean als er mich packte und ich mit einem Aufschrei mich an ihn klammerte. „Hör auf damit." befahl er mir knurrend und mein Innerstes zog sich kribbelnd zusammen. Himmel, war das Erotisch. Ich blickte in seine Augen und er trug mich rüber zum Bett. „Nur ich darf darauf rumknabbern." raunte er und ich atmete fast keuchend ein. Er wusste scheinbar genau was er in mir auslöste, denn er grinste mich wissend an und liess mich ganz langsam und vorsichtig auf das Bett nieder. „Was machst Du nur mit mir Ashley Morgan?" hauchte er und beugte sich über mich, sodass mir der Atem stockte. „Ich... Ich weiss es nicht." kam es leise von mir und hielt die gesamte Zeit seinem Blick stand. Als seine Lippen meine hauchzart zu küssen begannen entwisch mir ein kleines seufzen und ich drängte mich ihm unbewusst entgegen.
Sofort schloss er mich in eine Umarmung und ich schmiegte mich an seinen Körper. Ich ging in Flammen auf und wollte meine Arme um ihn schliessen, da packte er sanft meine Handgelenke und hielt sie über meinem Kopf fest: „Nichts da." raunte er an meine Lippen und löste dabei ein Stöhnen von mir aus, das er mit einem wissenden Lächeln quittierte. Wer hier wohl wen wahnsinnig machte?! Ich schloss die Augen als Dean begann sanft in meinen Hals zu beissen und begann an ihm runter zu knabbern und gelegentlich zu saugen. Er entlockte mir ein Stöhnen nach dem anderen, das ich versuchte so leise wie möglich auszustossen. „Gott, verdammt Dean..." hauchte ich und stiess einen lauten Seufzer aus als er fester an meinem Hals saugte. Das würde sowas von einen Knutschfleck geben, dessen war ich mir sicher. Aber war das nicht egal? Himmel in diesem Moment war mir ALLES egal. Ich spürte wie er seine freie Hand dazu nutzte unter mein Shirt zu fassen und quälend langsam einen Weg nach oben streichelte. Ich wand mich unter seiner Berührung und dem anhaltenden Saugen an meinem Hals und meine Lust wollte regelrecht in mir explodieren. Er verstärkte das Saugen erneut und ich riss laut stöhnend die Augen auf und drückte den Kopf tiefer in die Matratze, während mein Körper sich ihm entgegen streckte und nach seiner Nähe bettelte... Er genoss das regelrecht.
Und verdammt ich auch...
Bạn đang đọc truyện trên: Truyen247.Pro