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18.

WRITER

Als Cas in seinem Unterschlupf ankam stand Zerakiel an dem einzigen Fenster, den der Raum hatte und blickte hinaus auf den spärlich bepflanzten Vorplatz: „Ah, da bist Du ja wieder." Sagte Zerakiel und drehte sich zu seinem Bruder um. Cas spannte sich sofort an und ballte die Hände zu Fäusten. Er schluckte kurz und wartete auf das Urteil, das sein Bruder von dem hohen Rat sicherlich erhalten hatte. „Nun, der Rat ist sichtlich erstaunt, dass unsere kleine Miss Morgan sich wieder erinnern kann. Sie werden noch beratschlagen ob Dean und Sam sich ebenfalls erinnern werden, aber soweit ist es in ihrem Sinne und sie haben nichts dagegen." Sagte der blonde Mann und ein Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus: „Das sind doch hervorragende Nachrichten, oder etwa nicht Bruder?" fragte er, als von Castiel keinerlei Reaktion kam. Dieser blickte nur fragend und mit schmalen Augen seinen Bruder an: „Ich... hätte nicht erwartet, dass der Rat so entscheidet. Das ist... eine überraschende Wendung." Antwortete ihm Castiel und entspannte sich etwas. Er atmete erleichtert auf und nickte dann als er die gute Nachricht erst ein Mal verarbeitet hatte. „Und, hast Du schon mit Ashley geredet? Fragte Zerakiel und tat so als würde ihn ein Stück Papier besonders interessieren. Castiel schüttelte den Kopf: „Nein, wir waren eher damit beschäftigt herauszufinden mit welchem Dämon wir es zu tun haben und wo wir ihn finden." Antwortete Cas und ein knappes Lächeln zuckte über seine Lippen. „Es ist Leraje und ich wollte erst hier her kommen um zu sehen ob du da bist und danach in den Himmel um mit dem Rat zu reden und um Hilfe zu bitten." Cas zuckte leicht mit den Schultern: „Nun Ersteres hat sich ja erledigt." Sagte er und deutete dabei auf Zerakiel.

Dieser verneigte sich leicht: „Nun was das Zweite angeht, so habe ich hier eine Nachricht für Dich." Sagte der Engel und reichte Castiel eine Schriftrolle. Fragend nahm er sie entgegen und öffnete sie. Mit gerunzelter Stirn überflog er die henochischen filigran geschriebenen Wörter und sah immer wieder zu Zerakiel: „Also werden sie sich nicht einmischen." Sagte er nur knapp und rollte das Papier wieder zusammen. Zerakiel nickte und breitete entschuldigend seine Arme aus: „Du weisst so gut wie ich, das wir dies nicht entscheiden können. Es liegt nicht in unserer Natur so etwas zu entscheiden." Er zuckte leicht mit den Schultern: „Wir sind lediglich Werkzeuge. Vater hat solche Entscheidungen getroffen und wir haben seine Befehle dann ausgeführt. So und nicht anders. Also sag mir Castiel, wärst Du in der Lage eine solche Entscheidung treffen zu können und deine Brüder und Schwestern dazu aufzufordern mit den Menschen zusammen einen Dämon zu jagen und zu vernichten? Könntest Du das?" fragte Zerakiel und sah dabei Castiel direkt in die Augen. Dieser überlegte kurz und schliesslich senkte er den Blick und schüttelte den Kopf: „Nein." Murmelte er und seufzte ergeben: „Nein, ich könnte es mir niemals anmassen eine solche Entscheidung zu treffen. Du hast Recht." Sagte er und blickte seinen Bruder wieder an: „Wirst Du uns helfen?" fragte er und Zerakiel verzog kurz das Gesicht: „Ich werde im Hintergrund bleiben. Es ist schon schwer genug für mich die Erinnerungen der Winchester Brüder an mich zu verdrängen, aber seit Miss Morgan sich erinnern kann ist es noch schwieriger ihre Erinnerungen an mich zu verdrängen." Erklärte der blonde Engel kurz und seufzte: „Aber solltest Du meine Hilfe benötigen, bin ich innerhalb eines Augenblicks da." Versprach er und warf Cas ein schiefes Lächeln zu.

Castiel sah seinen Bruder mit grübelndem Blick an. Wieso tat er das? – wollte er fragen, jedoch blieb diese Frage unausgesprochen. Cas nickte und klopfte seinem Bruder auf die Schulter: „Ich danke Dir." Sagte er nur und nickte ihm zu. Dann war Castiel auch schon wieder verschwunden. Zerakiel blieb allein in dem Unterschlupf zurück und blickte nach Draussen. Der Himmel war bewölkt und die Luft schien elektrisiert. Ein Sturm kam auf, das spürte er. Seufzend setzte er sich auf das unbenutzte schmale Bett und griff sich ein Buch, das er durchblätterte. Es war ein sehr altes Buch, das von einem Jäger geschrieben wurde und handelte von Wendigos. Zerakiel betrachtete die Zeichnung und legte es dann seufzend zur Seite. Ihn beschäftigte viel mehr wie Leraje es geschafft hatte aus ihrem Kerker in der Hölle zu entfliehen. Er griff sich in die Manteltasche und zog eines dieser Handys heraus, das Cas ihm gegeben hatte. Kurzerhand tippte er eine Nummer ein und wartete bis die Verbindung aufgebaut war.

Am anderen Ende meldete sich eine vertraute Stimme und Zerakiel holte Luft: „Ich bin es. Wie kann es angehen, das Leraje aus ihrem Gefängnis entkommen ist und warum wurden wir nicht unterrichtet?" fragte er die Stimme auf der anderen Seite. Einen Augenblick war es ruhig auf der anderen Seite. „Interessant." Kam es aus dem kleinen Schlitz und Zerakiel hörte wie sich der Träger der Stimme erhob: „Woher weisst Du das?" fragte der Mann und schien einen Gang entlang zu gehen. Zerakiel atmete tief ein und wieder aus: „Die Winchester Brüder und mein Bruder haben gerade vor wenigen Tagen Ashley Morgan aus den Fängen des Dämons befreit." Erklärte er kurz und wischte sich über die untere Gesichtshälfte. „Du hattest den Auftrag Dich um die Verliese sorgfältig zu kümmern und dafür zu sorgen, das drinnen bleibt, was drinnen ist!" zischte Zerakiel und wurde leicht wütend als er von dem Mann keine Antwort erhielt: „Verdammt noch mal Crowley! Du bist der Herrscher der Hölle und wir dulden es. Aber was wir nicht dulden werden, ist wenn du deine Pflichten nicht erfüllst!" rief Zerakiel aus und umfasste das Handy etwas fester: „Sorge dafür, dass wenigstens die anderen Dinge eingesperrt bleiben und nicht auch noch ausbrechen!" in seiner Stimme hatte sich ein scharfer Unterton beigemischt. „Natürlich." Erklang die Stimme und legte dann auf.

Zerakiel liess das Handy wieder in der Manteltasche verschwinden und atmete schnaubend aus. Er betrachtete das kleine Zimmer und wartete. Er musste abrufbereit bleiben, falls Castiel seine Hilfe benötigte. Noch ein Mal zog er den Vergessens Zauber um sich herum und verstärkte diesen mit etwas von seiner Gnade. Er konnte nicht riskieren das sich Ashley oder die Winchester Brüder wieder an ihn erinnerten. Er musste so lange wie möglich unbemerkt bleiben. Das hatte der Rat so entschieden und er musste sich daran halten.

Währenddessen in der Hölle, ging Crowley zu einer Versammlung, bei der dieses Mal alle Anwesend waren- nun, bis auf den armen Stolas, dessen Kopf an der Wand über dem Sitz von Crowley angebracht worden war. Zufrieden blickte der Herrscher der Hölle in die Runde: „Willkommen." Sagte der Dämon und breitete seine Arme aus. Ein zufriedenes Lächeln auf den Lippen sah er alle an: „Bitte setzt Euch." Wies er an und die Versammelten setzten sich. „Unser heutiges Thema ist: Wie zum Teufel konnte jemand aus den Zellen entfliehen und wieso habe ICH davon nichts erfahren?" brüllte er und schlug mit der Faust auf den Tisch. Einige zuckten zusammen und blickten betroffen drein. Crowley sah jeden von ihnen an. „Ver- ... Verzeiht Herr." Meldete sich einer seiner Lakaien im Hintergrund zu Wort: „Wir... wir werden sofort alle Zellen Kontrollieren und ... und gegebenenfalls die Bannzauber verstärken." Zufrieden grinste Crowley: „Seht ihr? War das so schwer?" fragte er und lehnte sich zurück: „Und nun, meine Untertanen gehen wir zum nächsten Punkt über." Sagte er und legte die Fingerspitzen aneinander: „Wie bekommen wir unsere liebe Leraje dazu wieder in ihre Zelle zurück zu kehren?" fragte er und sah diabolisch grinsend in die Runde.

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