105.
WRITER
Sam, Elena und Dean sassen schweigend auf einer Bank beim Town Motel, in dem Emrose sie gestern hinbestellt hatte. Das was Ashley ihnen gerade erzählt hatte – mit Ausnahme von dem Gespräch zwischen Zerakiel und Castiel – mussten sie erst ein Mal verdauen. Es war Dean, der als erster sprach: „Und was ist danach passiert? Ich mein, was musstet ihr für die Arschlöcher da oben machen, mh?" fragte er und er klang wirklich angepisst. Castiel stand hinter Ash und sah den Winchester mitfühlend an: „Dean, ich weiss das es Dir nicht passt und glaub mir, wenn wir eine andere Wahl gehabt hätten, dann..." begann der Engel, doch weiter kam er nicht, denn Dean stand wütend auf und lief vor ihnen auf und ab: „Nein, CAS." wurde er jetzt laut und griff sich verzweifelt in die Haare: „Ich mein, wir sind immer und immer wieder durch die Hölle gegangen, wir bekämpfen unser ganzes Leben lang Monster und nicht ein Mal haben wir von denen da oben Hilfe erhalten. Wir mussten alles Alleine machen. Wir haben so viele gute Menschen verloren... Denk doch mal an Ellen, Jo, Bobby, Kevin und Charlie... Verdammt noch mal, ich habe es satt für irgendjemanden die Marionette zu sein." steigerte sich Dean rein und schnaubte dann wütend. „Also. Was musstet ihr für sie tun?" fragte er nun etwas ruhiger und stand dabei mitten im Raum. Unschlüssig ob er sich wieder setzen sollte. Cas blickte zu Ashley, die ihre Hände im Schoss knetete und auf ihrer Unterlippe kaute. Der Engel seufzte kurz: „Wir sollten alle Engel aufsuchen, die auf der Erde waren um heraus zu finden ob noch mehr manipuliert wurden." Sagte er ruhig und Dean verschränkte die Arme vor seinem Körper. „Nachdem das mit Derakiel passiert war, befürchtete der Rat, das noch weitere Engel vielleicht in die Hände von Dämonen gelang waren und manipuliert wurden. Also machten sich Ashley und ich auf um dem nach zu gehen. Wir waren 2 Monate lang auf der Strasse, klapperten einen Engel nach dem anderen ab. Als ihr auf dem Weg nach Forks wart, kamen wir kurz vorbei um nach Euch zu sehen. Wir durften uns aber nicht zeigen, denn wir hatten strikte Anweisungen. Wenn wir uns zu erkennen geben, würde der Rat uns vermutlich seine Hilfe verweigern. Als wir den letzten Engel aufsuchten erstatteten wir danach sofort Bericht im Himmel und man sagte uns wir könnten wieder zu euch." erzählte Castiel und Dean verkrampfte sich kurz.
„Dann warst Du das in der Hütte?" fragte er und sah Ashley an. Sie nickte: „Ja." Sagte sie nur und sah ihn aus ihren grünblauen Augen traurig an. Dean seufzte: „Und ich dachte schon es wäre ein Geist gewesen." murmelte er und fuhr sich wieder durch die Haare. „Und woher habt ihr gewusst wo wir genau waren?" fragte er dann und verschränkte wieder abwehrend die Arme vor sich. Ash seufzte kurz: „Dean, ich weiss das Dir das Ganze nicht gefällt. Mir passte es auch nicht und es war nicht gerade einfach für mich gewesen nicht zu Dir zu gehen und Dich in meine Arme zu schliessen, glaub mir." begann Ash und sah ihn liebevoll an. Dean öffnete den Mund um etwas zu sagen, doch etwas an der Art wie Ashley ihn ansah liess ihn innehalten und den Mund wieder schliessen ohne etwas zu sagen. Auch bröckelte so langsam seine Abwehrende Haltung Castiel und Ashley gegenüber und seine Wut verrauchte so langsam als sie weiter erzählte: „Wir waren gerade auf dem Weg zum Portal, als Zerakiel zu uns kam und uns mitteilte, das ihr in Schwierigkeiten wart. Er war es, der uns zu euch schickte." erklärte die junge Frau und ein kleines Lächeln umspielte ihre Lippen. „Ohne ihn wären wir nicht rechtzeitig bei euch gewesen um euch zu helfen." endete sie und kämpfte sichtlich damit ob sie nun aufstehen und Dean umarmen sollte oder nicht. Sie hatte ihn so sehr vermisst und man sah ihr an wie sehr es ihr miesfallen hatte, nichts sagen zu dürfen, als sie auf der Mission mit Castiel war. Dean massierte sich mit dem Zeigefinger und Daumen die Nasenwurzel und seufzte dann: „Na wenigstens haben wir diesen Gordon jetzt erledigt." Murmelte er und sah sie mit einem kleinen Lächeln an.
In diesem Moment stand Ashley auf und ging auf ihn zu. Vor Dean blieb sie jedoch stehen und war etwas unsicher. Doch der Jäger schloss sie sofort in seine Arme. „Ich hab geglaubt ich hätte Dich für immer verloren." flüsterte er ihr ins Ohr und sie schmiegte sich noch enger an ihn: „Ich weiss. Es tut mir leid." erwiderte sie und schniefte. Dann kamen plötzlich Sam und Elena und es endete in einer Gruppenumarmung. Selbst Cas kam dazu und umarmte das Knäul, das aus den Winchester Brüdern, Elena und Ashley bestand. „Okay. Das reicht jetzt." Kam es von Dean und die Umarmung hörte auf. „Ich weiss nicht wie es euch geht, aber ich könnte jetzt etwas zu Essen vertragen." sagte er und Sam, Ashley und Elena lachten. „Alter, wir haben doch vor kaum drei Stunden etwas gegessen." meinte Sam amüsiert und schüttelte den Kopf. „Pff, das war nur die Vorspeise." winkte Dean ab und schnappte sich seine Jacke. „Also, lasst uns aus diesem Kaff verschwinden und irgendwo einen richtig leckeren Burger essen gehen." meinte er und sah alle an: „Was ist, kommt ihr nun oder wollt ihr hier Wurzeln schlagen? Unsere Sachen sind gepackt und die Vampire sind Geschichte. Lasst uns von hier verschwinden." sagte er und alle sahen sich an. „Okay, okay. Dann los." Sagte Sam zustimmend und schlang seinen Arm um Elena, die zustimmend nickte und sich dann an ihn schmiegte. „Abmarsch." Meinte Dean und deutete zum Parkplatz wo seine schwarze Schönheit stand. Als Ash neben ihn kam grinste er und schlang ebenfalls seinen Arm um sie und wackelte kurz mit den Brauen als er zu seinem Bruder zurück blickte. Der amüsiert auflachte und den Kopf schüttelte.
Gemeinsam gingen sie zu dem Impala und stiegen ein. Cas blieb ein wenig ratlos stehen im ersten Moment, dann starte er ins Leere, was Dean mitbekam: „Hey, alles okay?" fragte Dean und sah fragend seinen Freund an. Cas runzelte die Stirn: „Fahrt ruhig los. Ich komme nach. Der Rat hat sich gemeldet. Ich muss los. Wir treffen uns in Ontario. Wo ihr das erste Mal Halt gemacht hattet." Damit war er dann auch schon weg und Dean seufzte: „Also dann, ihr habt es gehört. Unser Wingman stösst in Ontario zu uns. Na dann hoff ich mal es ist noch was frei wenn wir da ankommen." meinte er und startete den Wagen. Das vertraute schnurren des Motors hatte Ashley gefehlt. Sie streckte ihre Hand aus und legte sie auf Dean's Knie, dieser umfasste ihre Hand, drückte sie kurz und fuhr dann los. Aus dem Radio erklangen AC/DC oder Led Zeppelin - Natürlich. „Was meint ihr wie sich der Rat entschieden hat?" fragte Dean irgendwann und die Insassen fragten sich das ebenfalls. „Ich kann nur hoffen, dass sie uns helfen. Wir haben in den zwei Monaten keinerlei Aktivitäten auf unserem Radar gehabt und Crowley... ist nun mal Crowley. Auf seine Hilfe können wir wohl nicht zählen..."begann Sam und Dean nickte zustimmend. „Ich hoffe, dass nicht alles umsonst war, was Cas und ich für den Rat getan haben..." meinte Ash und Dean umfasste ihre Hand, zog sie an seinen Mund und hauchte ihr einen Kuss auf den Handrücken: „Ansonsten werde ich diesen eingebildeten Engeln höchstpersönlich in ihre gefiederten Ärsche treten." sagte Dean und grinste dabei. Ash lachte und auch Elena und Sam lachten. Und so fuhren sie aus Forks raus Richtung Ontario.
Bạn đang đọc truyện trên: Truyen247.Pro