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Prolog eines älteren Projekts

Ich hatte das hier bereits im vorherigen Kapitel gepostet. Da ich mir jedoch nicht sicher bin, ob das auch jeder lesen würde, zeige ich Euch das Kapitel noch einmal hier.

Das Ganze ist von mir um 2014 herum angefangen worden zu schreiben. Leider habe ich das Buch niemals beendet. Obwohl ich die Idee dahinter schon sehr interessant finde.

Es ist für mich das zweite Mal, dass ich ein Buch in der Gegenwart schreibe bzw. geschrieben habe.

Bisher gibt es zu dem Buch den Klappentext, den Prolog sowie die Kapitel 1 bis 3. Wie viele Kapitel es geben sollte, kann ich nicht sagen.

Es war das erste Mal, dass ich versucht habe ein Buch ohne vorheriges Plotten zu schreiben. Vielleicht ist das auch der Grund, warum das Buch niemals von mir beendet wurde und vielleicht auch niemals wird. Ohne Plotten bin ich ein Niemand - wie man so schön sagt.

Den Titel und auch den Klappentext werde ich geheim halten und Euch nur den folgenden Prolog zeigen.

Die kursive Schrift zeigt Euch die Vergangenheit an, die ebenfalls in der Gegenwart geschrieben ist.

Eure Meinung ist herzlich gerne gesehen.

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P R O L O G

»Abigail, sehe zu, das du deinen werten Arsch vom Klo bewegst, ich muss mich auch noch fertig machen!«

Jayden steht genervt vor der Tür und klopft seit gefühlten zehn Minuten gegen sie. Seine zwei Jahre jüngere Stiefschwester macht ihn noch einmal wahnsinnig. Immer braucht sie so verdammt lange.

Endlich dreht sich der Schlüssel und die Tür geht auf. Heraus tritt seine Stiefschwester, mit nichts als einem Handtuch um den Körper geschlungen.

Jayden lässt kurz den Blick über ihren verhüllten Körper schweifen, ehe er sich an ihr vorbei ins Bad drängt.

»Den Blick habe ich ganz genau gesehen, Jay«, ruft sie ihm amüsiert hinterher, bevor sie in ihr Zimmer verschwindet.

Jayden knurrt nur kurz, bevor er die Tür abschließt und sich dann an das Waschbecken lehnt. Sein Blick fällt auf den Spiegel und er betrachtet sich.

Aus seinem Gesicht blickten ihn braune Augen an, unter denen sich dunkle Ringe tief eingegraben haben.

Seine braunen, etwas längeren Haare stehen in alle Richtungen ab und sein gesamter Körper fühlt sich schlapp an. So, als würde er kränklich sein.

»Du siehst zum Anbeißen aus, Jay«, murmelt er sich selbst sarkastisch zu. Er dreht den Wasserhahn auf und klatscht sich kaltes Wasser ins Gesicht.

Seit mehr als einer Woche schon plagen ihn Gefühle, die er so nicht kennt. Gefühle des Hasses, des Schmerzes, der unbändigen Wut, der Trauer, der Verzweiflung – einfach alles plagt ihn.

Das Gesicht noch nass vom Wasser, sieht er hoch und in den Spiegel und in genau diesem Moment verändert sich etwas.

Er weiß nicht, was es ist, doch etwas in ihm lässt mit einem Mal alles erkalten und füllt selbst seinen Blick mit eisiger Kälte.

Sein Körper spannt sich an, als er vom Waschbecken ablässt und sich umwendet.

In genau diesem Moment erwacht ein enormer Zorn in ihm, dass er seine Faust mit solch einer Wucht gegen die weiß geflieste Wand neben dem Spiegel schlägt, das eine eh schon lockere Fliese zu bröckeln beginnt, ehe sie in große und kleine Teile zerspringt.

Jayden beginnt laut zu fluchen. Dann bückt er sich und sammelt langsam die zerbrochenen Teile ein. Seine rechte Faust, mit der er gegen die Fließen geschlagen hatte, tägt nun einige Kratzer davon, die etwas bluten. Doch der Schmerz ist nicht all zu groß und die Kratzer nicht tief.

Gerade jetzt flammt ein Hass in ihm auf. Ein Hass auf sich, auf seine Umgebung, seine Mitmenschen, seine gesamte Umwelt.

Einen Augenblick ist er so verwirrt durch seine Hassgedanken und Gefühle, dass er den Schmerz, dem er seiner Hand zugeführt hat, vergisst.

Dieser Hass, der zum Selbsthass führt, ist groß und scheint seinen gesamten Geist in Besitz zu nehmen. Dieser Selbsthass in ihm gibt ihm genau das, was er will: Macht über andere und Macht über sich selbst.

Die drastische Veränderung kommt fast Schlag auf Schlag und sein Hass auf sich selbst, seine Umwelt und all die Menschen darin wuchs mehr und mehr. Von diesem Morgen an ist Jayden nicht mehr der, der er einmal gewesen ist.

Gegen seinen schwarzen Mustang gelehnt steht Jayden Lessing vor der Schule seiner Schwester. Normalerweise müsste er um diese Zeit an einer Vorlesung der Uni teilnehmen, doch Jayden tut ohnehin nie das, was andere von ihm erwarten. Er hat seinen eigenen Kopf, seine eignen Regeln, nach denen er spielt.

Kurz denkt er an seine Erinnerung von eben zurück. Damals war noch alles anders gewesen, so unbeschwert. Seine Gesichtszüge verhärten sich und seine braunen Augen werden dunkel. Die Lippen hat er fest zusammengekniffen.

»Jay.« Er sieht hoch und setzt Sekunden später ein strahlendes Lächeln auf.

»Schwesterchen.« Er breitet die Arme aus und empfängt sie mit einer herzlichen Umarmung.

Die Erinnerung an die vergangene Zeit rückt in weite Ferne.

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