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Liebesromane und ihre Tücken

Durch einen FB Post einer Leserin bin ich auf folgenden Satz von ihr gestoßen:

Ich versteh Liebesromane einfach nicht. So viele Seiten um zu erfahren was man von Anfang an wusste. [Originalwortlaut]

Das lässt mich ein bisschen grübel.

Ich hatte zu Beginn meiner Testlesergruppe auch eine Leserin, die nicht verstehen wollte, warum Rena&Timo nicht sofort zusammenkommen. Wozu dieses ganze Drumherum?

Ich denke immer, dass es zu einfach wäre, wenn man das Liebespaar schon nach dreißig Seiten und 5 Kapiteln zusammenkommen lässt. Dann bräuchte man erst gar nicht ein Buch dazu schreiben. 

Liebesromane bestehen aus Liebe, Romantik, Problemen und Hürden. Sie strahlen eben nicht immer dieses Friede, Freude, Eierkuchen Klischee aus. Wenn dem so wäre, dann würde das Buch vor allem eins sein: Langweilig! Und genau das wollen wir Autoren vermeiden. Das wollen wir unseren Lesern nicht antun.

Jeder ist unterschiedlich und hat andere Vorstellungen von Liebesromanen. Dem Einen geht es zu schnell in der Geschichte. Dem Anderen zu langsam. Ein genaues Mittelmaß zu finden, bei dem jeder Leser zu 100% zufrieden ist gibt es nun einmal nicht.

Ich werde in meinen Liebesromanen immer Drama mit einfließen lassen. Ich werde meinen Protagonisten immer Hürden in den Weg stellen, die es dann galt zu überwinden. Ich werde immer versuchen so realistisch wie möglich zu schreiben. Die Gefühle meiner Protagonisten mit einfließen zu lassen. Natürlich ist es so, dass jeder Mensch anders denkt, fühlt und handelt bei den unterschiedlichsten Situationen, Szenen. Da geht man als Autor beim Schreiben dann ganz alleine von sich selbst aus.

 Als Autor macht man sich im Vorfeld unendlich viele Gedanken um die Charaktere, das Setting, die Handlung. Manche, so wie ich, plotten sehr detailliert. Eben, um zu wissen, wie was passiert.

Ich denke gerade an die Someone New Reihe von Laura Kneidl. Hätte man von Anfang an gewusst, welches Geheimnis Julian verbirgt, wäre das Buch keine 455 Seiten lang, sondern sicherlich nur 150. 

Ich denke gerade auch so an den 3.Teil meiner Soulmates Trilogie. Der Teil wird 47 Kapitel ikl. Epilog haben. Warum so viele Kapitel (und so viele Seiten, über die wir hier besser jetzt noch nicht sprechen werden^^)? Weil der 3.Teil sehr komplex ist. Weil so viel passieren wird. Eben, weil ich ein Tabu-Thema mit einfließen lassen werde, das man eben nicht in 10 Kapiteln besprechen kann. Ich plotte im Vorfeld sehr genau. Ich mach mir (teilweise) über Monate hinweg Gedanken darum, was in einem Buch passieren wird. 

Und wie im realen Leben gibt es auch in meinen Liebesromanen Hürden, Probleme die meine Protagonisten bewältigen müssen. Ohne das alles wäre ein Liebesroman einfach nur eins: Langweilig. Öde. Und fad. Es würde keinen Leser begeistern. 

Es mag sein, dass ein Leser schon nach kurzer Zeit erahnt, dass die Protagonisten am Ende des Buchs ihr happy End finden werden. Doch was ist mit dem Teil dazwischen? Interessiert es den Leser wirklich nicht, wie sich alles zwischen den Protagonisten entwickelt? Warum sie so oder so handeln? Warum sie so denken? Was ihre Beweggründe sind?

In jedem Liebesroman gibt es Wendungen. Manchmal sogar welche, die der Leser wirklich nicht hat kommen sehen bzw. erahnen konnte.

Ich frage mich gerade: Weiß man als Leser wirklich IMMER schon VORHER, was einem in einem Liebesroman erwartet? Gehen wir wirklich immer mit dem Gedanken schon ans Leser: Die Protagonisten bekommen am Ende sowieso ihr happy End?

Ich, für meinen Teil, kann sagen, dass ich nie vorher weiß, wie ein Liebesroman enden wird. Ich freue mich jedes Mal aufs Neue darauf in eine andere Welt abzutauchen. Mit den Protagonisten zu lachen, zu weinen, zu leiden. Jede Wendung ist überraschend. Klar, manchmal denkt man sich: Jetzt geht's sicherlich in die oder die Richtung. Und dann ist es auch so. Aber das ist normal. 

Ich denke, dass wir das Rad bei einem Liebesroman niemals völlig neu erfinden werden können. Am Ende geht es entweder auf ein happy End zu oder auf ein sad End. Oder ein offenes Ende, bei dem der Leser sich dann selbst überlegen kann, wie das Buch weitergehen könnte.


Wie steht ihr zu dem Thema? 

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