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Aussprache

Ich wachte am späten Nachmittag wieder auf und ging nach unten, wo schon die anderen warteten. "Was macht ihr?", wollte ich wissen. "Wir kochen", antwortete Grace knapp. Es roch wirklich gut. Kat und Eathen schnitten Gemüse, Abigail rührte irgendwelche Zutaten zusammen und Grace kochte etwas auf, ich vermutete Suppe oder so. Ollie und Ben deckten einstweilen den Tisch, alle waren da und halfen mit, alle außer Christian. Ich wollte jedoch nicht nachfragen, um nicht den Eindruck zu erwecken, ich würde mich für ihn interessieren. "Wir brauchen noch ein paar Kräuter zum Würzen", stellte Grace fest, als sie ihr Resultat kostete. Sie ließ ihren Blick durch die Küche schweifen, konnte aber nirgends passende Gewürze entdecken. "Tara, kannst du mit Christian schnell in die Stadt gehen und welche kaufen?", fragte sie hoffnungsvoll. Nein! Das konnte ich nicht, und vor allem nicht mit Christian! Sollte er doch mit Abigail gehen! "Bitte Tara. Ihr braucht ja nicht zu knutschen, ihr sollt nur Kräuter kaufen", meinte nun Kat. "Na gut. Aber wo ist er überhaupt?", gab ich mich geschlagen. "Oben", antwortete Eathen schnell. Mit langsamen Schritten stieg ich die Stufen wieder hinauf und klopfte wenig motiviert an Christians Zimmertür. Er meldete sich jedoch nicht. Was war nur mit diesem Typen los? Ungehindert riss ich die Tür auf, wenig später stellte ich jedoch fest, dass Christian noch schlief. Also schrie ich laut durchs Zimmer:"Aufstehen!" Er rührte sich nicht, ich versuchte es nochmal, endlich hob er seinen Kopf und murmelte irgendetwas. "Komm! Die anderen haben uns dazu verdonnert einkaufen zu gehen, also steh endlich auf!" Langsam wurde ich wirklich böse. Konnte er sich nicht einmal beeilen? Christian warf die Decke, mit der er zur Hälfte zugedeckt war, zur Seite und raffte sich auf. Er trug ausschließlich Boxer-Shorts, was mir den vollen Ausblick auf seinen durchtrainierten Körper gab. Warum musste er nur so gut aussehen? "Willst du mich jetzt auch noch beim Anziehen überwachen?", fragte er mit seiner typischen 'ich will die perfekte Tara ärgern'-Stimme. Ich drehte mich um und rollte mit den Augen, obwohl ich extrem genervt von ihm war, musste ich lächeln.
Endlich kam er aus seinem Zimmer und wir konnten los.

Einige Zeit liefen wir wortlos den Strand entlang. Plötzlich spürte ich etwas an meiner Hüfte, jemand hatte mich gestoßen, ich schaute Christian böse an. Doch dieser grinste nur. "Hör auf!", rief ich böse. "Was ist los mit dir, Sport-BH?" "Alles", schrie ich aufgebracht. "Tara, hast du irgendein Problem mit mir?" "Nein!" "Komm schon. Ich kenne dich doch." "Jetzt tu nicht so, als würdest du mich kennen! Zuerst verschwindet du wortlos einfach ins Nirgendwo und machts keine Anstände, dich bei mir zu melden. Du ignorierst meine Anrufe und Nachrichten. Du bist zum Teil an meiner Verletzung und an der Tatsache, dass mein Traum geplatzt ist schuld und weißt es nicht einmal, weil ich dir egal bin. Und dann kommst du hierher und tust so, als wäre nichts gewesen! Und gleich am ersten Tag knutscht du mit Abigail herum! Ich habe dich so statt Christian!" Trotzig lief ich weg, doch zu meinem Unglück folgte er mir. "Tara, erstens, es tut mir leid. Mein Handy ist kaputt gegangen, es gab keine Chance mehr, meine alten Daten zu bekommen. Ich habe all eure Nummern verloren, noch dazu ist der Empfang dort wo ich wohne und unterrichte extrem schlecht, ich kann fast keine Anrufe entgegennehmen. Mir war nicht bewusst, dass ich dich damit verletzte. Tara, es tut mir wirklich leid. Und das mit Abigail, ich war stockbesoffen, mir war nicht bewusst was ich tue." Traurig schaute er auf den Boden. Er war immer noch der verständnisvolle, nette Christian. "Was meinst du damit, dass ich verantwortlich für deine Verletzung bin?" "Ach nichts." "Tara! Sag es mir!" "Abigail und ich haben dich gesucht und uns dann verfahren. Die Nacht auf dem Autositz hat meine Wirbel so geschädigt, dass sie durch die vielen weiteren Proben..." Christian rollte ein Träne über die Wange. Hatte ich ihn verletzt? Ich wischte sie ihm sanft weg. "Was bin ich für ein schrecklicher Mensch? Zuerst mache ich mich für den Tod meines besten Freundes verantwortlich und dann verstöre ich den Traum eines wunderbaren Mädchens, das das Tanzen mehr als alles andere auf der Welt liebt. Ich hasse mich so sehr dafür, jede Sekunde denke ich daran!" Laut und aufgebracht schrie er und gestikulierte wild mit den Händen. Es machte mich traurig, dass er sich immernoch für Sammys Tod verantwortlich machte und noch trauriger, dass er sich jetzt auch noch die Schuld an meinem Schicksal gab. Ich war wütend gewesen, was ich gesagt hatte war nicht gemeint gewesen. "Christian. Hör mir zu. Was ich gerade gesagt habe, habe ich nicht so gemeint. Du trägtst keine Schuld an meiner Verletzung. Ich war diejenige, die dich gesucht hat, ich war diejenige, die trotz Schmerzen weitertrainiert hat", ich sprach mit ruhiger und eindringlicher Stimme. "Aber..." "Nein Christian. Nein." Daraufhin schloss ich ihn fest in meine Arme und eine wohlige Wärme überkam mich.

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