Chào các bạn! Vì nhiều lý do từ nay Truyen2U chính thức đổi tên là Truyen247.Pro. Mong các bạn tiếp tục ủng hộ truy cập tên miền mới này nhé! Mãi yêu... ♥

Kapitel 6

• N I C K •

Ich bin gerade dabei, meinen Schreibtisch aufzuräumen, als von unten Lärm ertönt. Es ist, als würde jemand unser Wohnzimmer umgestalten. Und es scheint nicht gut zu werden.

"Was soll das denn?", brumme ich genervt, als ich lautes Gekicher höre. Das ist definitiv Thea. Was treibt sie denn da unten? "Wofür hat das Weib ein eigenes Zimmer?", murmle ich und versuche mich weiter auf das Aufräumen zu konzentrieren.

Solange, bis ich meine Cousine belustigt schreien höre. Mickey bellt durch das Haus. Augenverdrehend mache ich mich daran, nach unten zu gehen. Als ich meine Tür öffne, kichert Thea wieder. Und jetzt höre ich auch jemand anderes lachen. Definitiv ein Typ.

"Das kann ja wohl nicht wahr sein!", knurre ich, während ich die Treppen nach unten laufe.

Wenn Bonnie mitkriegt, dass ihre Tochter Männerbesuch hat, wenn keiner im Haus ist, gibt es Stress. Vielleicht sollte ich es einfach seinen Lauf lassen. Will ich aber nicht. Es nervt nämlich.

Mein Hund humpelt auf mich zu, als ich vor ihm stehe. Lächelnd nehme ich den Mops nach oben und streichle über seinen Kopf, um ihn zu beruhigen. Im Wohnzimmer treffe ich auf meine Cousine und, natürlich, Sam.

Die Kissen, die eigentlich auf das Sofa gehören, liegen verteilt auf dem Boden. Meine Augen weiten sich, als ich unter anderem das eingerahmte Foto von meinen Eltern sehe. Oder besser gesagt, das was überlebt hat. Das Glas ist zerbrochen, der Rahmen scheint auch kaputt zu sein.

Wut steigt in mir auf, als ich die beiden lachend auf dem Sofa sehe. Sam ist gerade dabei, mit einem Kissen auf Thea einzuschlagen, die nach Luft ringend versucht sich zu wehren. Die beiden bemerken mich nicht, da er auf ihr sitzt.

Ich setze Mickey auf den Boden ab und gebe ihm zu verstehen, dort zu bleiben, wende mich dann wieder diesen Idioten zu. Ohne weiter darüber nachzudenken, gehe ich auf die beiden zu und schlage dem Dunkelhaarigen gegen seinen Hinterkopf. Schmerzvoll stöhnt er auf und fasst nach der Stelle, während er von meiner Cousine absteigt.

Diese sieht ihn besorgt an, bevor sie mich entdeckt. "Warum musst du ihn immer schlagen, Nick?" "Und warum könnt ihr nicht einmal eure Schnauze halten? Ist das so schwer? Ich kann euch gerne dabei helfen und euch in den Keller sperren!", fahre ich sie an. Ihre Augen weiten sich. In ihnen spiegeln sich Verwunderung, aber auch etwas Ängstliches wider.

"Was ist dein Problem?", fragt mich nun Sam. Mit hochgezogener Augenbraue mustere ich erst ihn, deute dann auf das verwüstete Wohnzimmer. "Wir hatten ein bisschen Spaß. Das könnte dir auch ganz gut tun." "Den hätte ich, wenn ihr leise wärt. Wann versteht ihr eigentlich, dass ihr nicht alleine auf dieser Welt seid?"

Als Mickey nochmals bellt, gewinnt er die Aufmerksamkeit von Sam. Wenn ich mich nicht täusche, leuchten seine Augen sogar auf, als er ihn sieht. "Wer bist du denn, Süßer?", fragt er und macht Anstalten, sich zu ihm herunter zu beugen. Ich halte ihn aber auf.

"Fass ihn nicht an!"

"Du verbietest mir ernsthaft, den Hund zu streicheln?"

"Woher soll ich denn wissen, wo du vorher mit deinen Händen warst", erwidere ich mit angeekeltem Unterton und nehme den Dreibeiner auf den Arm. "Was ist mit ihm passiert?", fragt er und deutet auf Mickey, der interessiert an seinem Finger schnüffelt. "Das hat dich nichts anzugehen. Macht euch lieber daran, das Chaos hier aufzuräumen, bevor Granny nach Hause kommt und einen Herzinfarkt bekommt." "Übertreibe doch nicht, Nick", erwidert dieses Mal Thea, die es sich auf dem Sofa bequem gemacht hat.

"Weiß deine Mutter eigentlich, dass du dich mit einem Jungen vergnügst?"

"Er gibt mir Nachhilfe, okay? Dagegen wird sie wohl nichts haben."

"Ich sehe schon, welche Art von Nachhilfe", spotte ich und mache Anstalten, das Wohnzimmer zu verlassen. Am Foto meiner Eltern bleibe ich stehen. Aus Vorsicht wegen Mickey knie ich mich langsam hin und hebe es auf. "Du besorgst mir einen neuen Bilderrahmen, Fräulein", rufe ich meiner Cousine über die Schulter zu, die ich nur genervt stöhnen höre.

"Übertreibe doch nicht, Nick. Ernsthaft. Wir räumen das hier schon auf. Aber du musst nicht immer so gemein gegenüber Thea sein, sie hat dir nichts getan", ergreift Sam für sie Partei. "Und es ist nur ein Bilderrahmen." "Wenn du von etwas keine Ahnung hast, rate ich dir, einfach den Mund zu halten, Field. Und am besten verschwindest du jetzt. Ich will dich nicht auch noch bei mir Zuhause sehen." "Nick-"

Er wird unterbrochen, als von draußen ein aufdringliches Hupen ertönt. Während ich Mickey wieder absetze, schaut Sam verwirrt zu Thea, die gar keine Anstalten macht, aufzustehen. Was mich wiederrum schon wieder halb zur Weißglut bringt. "Mache dir keine Mühe, Thea. Ich helfe Grandma schon."

Zu meiner Überraschung setzt sich Sam in diesen Moment in Bewegung und möchte an mir vorbeigehen. Ich halte ihn aber am Arm fest. "Was tust du?" "Eurer Großmutter helfen. Was sonst?" Er präsentiert eine Reihe perfekt weißer Zähne. "Stell dir vor, ich komme aus einem guten Elternhaus und weiß, dass man älteren Menschen zur Hand gehen sollte."

Wir hören, wie eine Autotür zugeschlagen wird, dann macht sich Sam auch schon auf den Weg nach draußen. Misstrauisch sehe ich ihm hinterher, wie er durch die Haustür geht und Granny entgegen kommt, um ihr die Einkäufe abzunehmen.

Da man von Thea nichts mehr erwarten kann, folge ich ihm vor die Tür und nehme ihr ebenfalls ein paar Tüten ab. "Grandma, was hast du denn alles eingekauft? Hast du den anderen überhaupt noch etwas übrig gelassen?", frage ich amüsiert, während wir zurück ins Haus gehen.

"Sagen wir mal so, ich hatte es gespürt, dass wir heute einen charmanten Gast zum Abendessen haben", erwidert sie und lächelt erfreut den Jungen neben ihr an. Wenn ich mich nicht täusche, errötet dieser sogar. "Das ist wirklich nett von Ihnen, Mrs. Prescott. Aber ich-" "Ich dulde kein 'Nein', mein Lieber. Siehe es als Dank dafür, dass du mir beim Tragen hilfst."

Augenverdrehend lasse ich Granny vor und sehe Sam angepisst an, als er sich vordrängelt und mich abartig breit angrinst.

Wie ich diesen Typen verabscheue.






Nick wird Sam nicht los, das kann er vergessen. Nicht, solange ich die Fäden in den Händen halte 😈

Hoffen wir nur, dass sich die Stimmung ein wenig hebt...

Bạn đang đọc truyện trên: Truyen247.Pro