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4. Boys

Es war ein schönes Gefühl, morgens in seinem neuen Bett in einem neuen Haus zu erwachen und zu wissen, gleich sieht man jemand besonderen. Ich streckte mich ausgiebig und beobachtete mit zusammengenkiffenden Augen, wie die Sonnenstrahlen um meine Vorhänge tanzten. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass ich noch zwei Stunden Zeit hatte, bis Paul mich abholen wird. Also blieb ich noch eine Weile im Bett liegen und ließ den neuen Raum auf mich wirken. Viel gab es nicht zu sehen. Meine ganzen Poster und alten Spielzeuge von damals habe ich verschenkt oder weggeschmissen, um ganz neu anzufangen als Teenager. Deswegen wirkte der Raum ziemlich kahl. Aber hoffentlich änderte sich das bald. Wenn wir heute an einem Zeitungsladen vorbeikommen, dann nehme ich mir ein Magazin mit und nehme die Poster raus für meine Wände. Bei dem Gedanken, wie Paul gucken würde, zeichnete sich ein Lächeln auf meinen Lippen ab. Was er wohl gerade macht?

Mit einem Seufzen stand ich schließlich auf und zog mich um, machte mich für das Treffen fertig. Den Teller nahm ich mit in die Küche und schmiss die Brote in den Mülleimer. " Guten Morgen, Mäuschen. Hast du gut geschlafen?", fragte meine Mutter und war dabei, sich einen Kaffee zu machen. " Joa, ganz gut ". Mein Vater schien noch tief und fest zu schlafen. Genervt schüttelte ich den Kopf. Es war doch immer dasselbe. Hoffentlich bekommt er nichts mit, wenn Paul mich abholt. " Wann trefft ihr euch denn?". Mum setzte sich zu mir an den Küchentisch und trank in Ruhe ihren Kaffee. Den brauchte sie jeden Morgen, da sie sonst nicht putzmunter wird. " Paul holt mich um zehn Uhr ab ", antwortete ich mit einem Blick auf die Uhr, die gleich neun zeigte. Schließlich stand ich auf und ging wieder rauf in mein Zimmer. Mein schwerer Koffer, den Paul gestern hochgetragen hatte, stand immernoch im Raum. Ich hatte es gar nicht mehr geschafft, diesen auszupacken. Also machte ich mich dadran, meine ganzen Bücher und Platten auszupacken und im leeren Regal zu verstauen. Dabei schaute ich flüchtig aus meinem Fenster und entdeckte Paul, der mich grinsend beobachtet und mir zuwinkte. Dann zeigte er auf sein Handgelenk, womit er wohl die Uhrzeit meinte. Reflexartig drehte ich mich zur Uhr, die auf meinem Nachttisch stand und las 9:30 Uhr. Wollte er jetzt schon rüberkommen?  Eigentlich hatte ich nichts dagegen, wenn wir uns jetzt schon treffen. Somit konnte ich mehr Zeit mit Paul verbringen. Warum machte ich mir dadrüber eigentlich soviele Gedanken?

Also nickte ich ihm zu und verschwand vom Fenster. Ich betrachtete mich nochmal eingehend im Spiegel, strich meine Haare hervor und eilte dann die Treppe runter. Bevor Paul klopfen konnte, öffnete ich schon die Tür und erblickte sein überraschtes Gesicht. " Mein Vater schläft noch ", erklärte ich kichernd und sagte meiner Mum schnell Bescheid, dass ich jetzt schon gehen werde. Dann nahm ich den Haustürschlüssel mit und ging mit Paul zur Straße hin. " Wir haben uns noch gar nicht richtig begrüßt ", meinte er dann spielerisch beleidigt und umarmte mich zaghaft. Genauso wie gestern Abend. Wieder fühlte sich sein Körper mollig warm an, ich wollte ihn gar nicht erst loslassen. " Also, was willst du mir denn zeigen?", fragte ich gespannt und folgte ihm einfach die Straße hinunter. " Zuerst einmal werde ich dir zeigen, wo mein guter Kumpel John Lennon wohnt ".  Meine Gesichtszüge entgleisten rasendschnell. Das war doch jetzt nicht sein Ernst! Und ich hatte erst gedacht, wir würden den Tag alleine verbringen, ohne diesen komischen Möchtegern. Paul lachte auf, als er meine Reaktion beobachtete. " Hey, keine Sorge. Wir werden uns nicht bei ihm aufhalten. Ich zeige dir nur sein Haus von aussen. Und dann können wir mit dem Bus ins Innere Liverpools fahren ". Dieser Plan gefiel mir schon besser. Auf dem Weg zu dieser Flirtmaschine fragten Paul und ich uns gegenseitig aus. Das Alter, unsere Interessen, Hobbys, Lieblingsfächer, das Übliche halt. Er erzählte mir dann von seiner Mum, die vor einem Jahr gestorben ist. Ab dem Zeitpunkt tat er mir total leid und ich sprach mein Beileid aus, aber Paul winkte ab und meinte, dass es schon okay wäre. Durch sie habe er die Leidenschaft für Musik entdeckt. Er erzählte mir auch, dass er in Johns Band vor nicht allzu langer Zeit eingetreten ist. John and the Quarrymen. Natürlich musste der Leader sich im Bandnamen verewigen. Wer hätte es gedacht. Bei dem Namen rollte ich schon die Augen, als Paul gerade mal das Wort John über die Lippen brachte. Trotzdem meinte er, dass John auch eine herzensgute Seite an sich hatte. Nur zeigte er diese sehr selten, gerade nicht vor seinen Kumpels und Klassenkamderaden. Vielleicht komme ich mit ihm noch auf einen grünen Zweig. Alles steht noch offen.

Wir gingen gerade an seiner weißen Haushälfte vorbei, als er, zu meinem Leidwesen, den Kopf aus dem Fenster streckte. " Ey Paul. Warte mal kurz!", rief er nach unten und verschwand dann vom Fenster. " Och nö ", murrte ich, aber Paul kicherte nur schadenfroh. John kam wenig später aus der Tür und lief auf uns zu. " Ach, sieh mal einer an ", meinte er dann schelmisch grinsend und musterte mich eingehend. " Wenn das nicht mal mein Bird ist, was mich gestern in Wind geschossen hat ". Genervt schaute ich in seine kleinen, dunklen Augen, drehte dann meinen Kopf demonstrativ weg. " Und jetzt hängst du mit meinem besten Kumpel rum. Was hat er, was ich nicht hab?". War das jetzt gerade sein Ernst! Wie kann man so selbstverliebt sein. " Er hat mehr Anstand als du und begrabscht nicht irgendwelche Frauen, die er null kennt!", konterte ich und hatte ihn wohl mit der Antwort so ziemlich aus der Fassung gebracht, denn er sagte vorerst nichts mehr. " Tja John. Du hast aber die Chance, sie besser kennenzulernen. Dani ist nämlich meine neue Nachbarin ". Wieder musterte mich der Leader eingehend. Sein Blick blieb dann an meiner Oberweite hängen. " Also besser kennenlernen kann nicht schaden ", sagte er grinsend und schaute mir dann in die Augen. Am Liebsten wäre ich einfach umgedreht und nachhause gegangen, aber ich wollte Paul nicht alleine lassen mit diesem John, der seine Aufmerksamkeit wieder seinem Kumpel widmet. " Ich wollte dir eigentlich nur Bescheid sagen, dass wir uns beide bei mir morgen treffen wegen dem Song. Du kannst deine Begleitung ruhig mitbringen ". Ich beobachtete John aus dem Augenwinkel, wie er mir zuwinkert. Zuerst wollte ich nein sagen, aber dann pflichtete Paul ihm auch noch bei. " Ja, Dani komm doch mit. Dann kannst du sehen, wie McLennon zusammenarbeitet ". Mit einem Seufzen gab ich mich geschlagen und willigte ein. Gott sei Dank verabschiedete sich John dann auch wieder von uns. Sein Blick auf meinen Hintern blieb mir dabei nicht verborgen. Ich streckte ihm demonstrativ die Zunge entgegen und ging mit Paul den Weg runter zur Bushaltestelle. " Bitte lass uns beim Heimweg einen anderen Weg nehmen ", sagte ich mürrisch und drehte mich nochmal zu Johns Haus um, der inzwischen wieder reingegangen ist. " Magst du ihn immernoch nicht?", fragte Paul lachend und legte einen Arm um meine Schulter. Bei der plötzlichen Berührung verkrampfte ich mich kurz, entspannte mich aber gleich danach wieder. " Ich weiß nicht. Er ist so komisch, so...weiß ich nicht ". Paul sah mir lächelnd in die Augen. " Johnmäßig halt ". Er erwiderte sein Lächeln. Vielleicht war John doch anders als auf dem ersten Blick und wir mussten erstmal einander gewöhnen, bevor man einen Funken Freundschaft erkennen konnte. Paul schien sich eher über Johns Verhalten lustig zu machen, als sich drüber aufzuregen sowie ich. " Hoffentlich sind deine anderen Freunde nicht auch so ", murmelte ich und kickte einen Stein zur Seite. " Ach, mach dir keinen Kopf. Ich verspreche dir, du wirst dich gut mit ihnen amüsieren können ". Ja, kommt drauf an, in welchem Sinne er amüsieren meint.

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