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18. Fieser Plan

Er gab keine Antwort, aber auf die Antwort wüsste ich auch keinen Konter.

Es war mir immer noch peinlich das ich nicht auf ihren Plan gekommen war. „Ich weiß diese Frage überhaupt zu stellen ist lächerlich, aber.. Machst du sowas öfters? So mit Jungs?" „Es stimmt, diese Antwort solltest du kennen und ja, jeden Tag oder jeden zweiten. Nicht immer wie heute, aber 'zufällige' Berührungen oder ein zwinkern, ist schon drin." „Das ist alles flirten?" Platzte es ungewollt aus mir heraus. Okay ich geb es ja zu, wenn es ums flirten und Jungs geht, bin ich absolut fehl am Platz. Ich kann solche Dinge nur nicht nicht zeigen, sondern auch nicht erkennen. Jetzt fällt mir plötzlich auf wie oft ich schon angeflirtet wurde und ich einfach nur dachte, sie würden sich komisch benehmen. „Du schaust so überrascht aus. Du kannst ein ganz schönes Naivchen sein", sagte sie und fügte leise hinzu, „wenn es darum geht." „Und wieso um Gottes Willen weißt du so viel darüber?" Sofort hob sie ihre Hand und zeigte mir zwei Finger. „Eine ältere Schwester und einen älteren Bruder. Ich hab wahrscheinlich mehr Mädchen und Jungen, mit unterschiedlichen Interessen gesehen, als Dr. Sommer." Ich konnte nur den Kopf schütteln, auch wenn ich wusste das sie Recht hatte. Dazu muss ich noch sagen das ich deswegen sehr neidisch auf sie bin, so gern hätte ich ältere Geschwister. Ich hatte ein halbes Dutzend jüngere Brüder und die würde ich gerne gegen diese Geschwister tauschen. Einfach nur um sowas zu lernen.

Ich bin gefühlt schon in jedes Fettnäpfchen getreten das es gibt und wenn ich eins doch mal verpasst haben sollte, dann bin ich zurückgerudert und nachträglich rein getreten. Und damit ich verdammt alles, von unangebrachte Witze an den falschen Stellen bis über tote Verwandte lustig gemacht, ausversehen. Für sowas sollte es ein Buch geben. 1000 Dinge die sie vor einem Jungen ihrer Wahl lieber nicht sagen sollten.

„Du denkst schon wieder nach, oder?", riss sie mich aus meinen Gedanken. Ich streckte ihr einfach die Zunge raus und meinte: „Hmm, lass mich doch." Sie musste lachen, doch sie verstummte als kurz darauf ihr Handy klingelte. „Ohh mist. Ich muss wieder los, meine Eltern erwarten mich. Ich wünsch dir noch viel Spaß mit deinem Bad Boy", dabei schielte sie zu Finn, der bloß verächtlich schnaubte. Schnell stand sie auf und wir umarmten uns noch. Schnellen Schrittes ging sie auf die Tür zu, doch blieb noch kurz im Türrahmen stehen und ihr entwichen die Worte: „Tschüss du Bad Boy." Sie machte einen Handkuss und dann verschwand sie und bis die Tür sich schloss, hörte man sie lachen.

„Sind eigentlich alle deine Freunde so?" „Willst du damit sagen das Aria nicht normal sei." Er schaute noch überraschter. „Aria also und ja bei ihr läuft doch ganz eindeutig was falsch." „Das ist immer noch meine Freundin, von der du hier redest. Ich find dieses Mädchen toll und du auch." „Halt die Fresse." Er hatte wohl erfolgreich verdrängt was gerade passiert ist. Ich konnte nur lachen, was wohl Verachtung genug ist. Fürs erste hatten sich meine Rachegedanken zwar in Luft aufgelöst, doch ein mehr als fieser Plan wuchs in meinem Kopf heran. Eigentlich hatte ich nie vor so fies zu sein, aber ich weiß nicht sollte ich es wagen. Ich weiß das er dafür nicht gefeuert wird, aber zumindest eine Warnung. Doch bevor ich richtig darüber nachdenken konnte, setzte ich meinen plan schon in die Tat um. „Hey Sklave.", sofort reagierte er darauf, „ holst du mir mal ein Bier aus der Küche." Ohne auch nur einen Ton zu sagen, stand er auf und machte was ich von ihm verlangte. Wie als hätte ich es lange geplant, zerzauste ich mir meine Haare und spritze etwas Wasser auf meine Kleidung. Ich hockte mich auf die Stelle, auf der Finn gerade gearbeitet hat. Jetzt konnte ich meine Tat nicht mehr rückgängig machen, denn in dem Moment kam mein Vater zur Tür rein. „Emelia? Wo ist denn Herr Schmitz?" Und wie das von mir hergeleitete Schicksal es wollte, stand er zum perfekten Moment in der Tür. Mein nicht unbedingt weit gedachter Plan ging auf. Dummerweise. Mein Vater hatte sich zu ihm umgedreht und ich hatte das Gefühl als wenn ich eingreifen müsste. „Herr Schmitz, was soll das werden?" Seine Stimme hob sich um ein paar Oktaven. Wenn ich nicht bald eingreifen würde, würde ich wahrscheinlich kollabieren. Die Spannung konnte man aus der Luft greifen. Ich fing langsam an zu zittern. Ich musste eingreifen. „Dad, Dad, Dad. Warte bevor du etwas tust. Finn hat mir die ganze Zeit geholfen ehrlich." „Emelia, warum verteidigst du ihn." „Weil es nicht so ist wie es aussieht." „Du brauchst es nicht zu leugnen, Schätzchen.", er dreht sich zu Finn, „Und sie kommen sofort in mein Büro." Er verschwand direkt aus dem Zimmer ohne mich noch weiter anzuhören. Finn schaute mich irritiert an und ich bildete ein „Sorry" mit den Lippen. Doch er drehte sich nur stumm und reumütig um und ging. Ich kam mir so schlecht vor, als hätte ich meinen eigene Mutter verraten, an ihrem Grab. Ich glaubte aber immer noch nicht das er gefeuert werden würde. Ich tröstete mich mit dem Gedanken das ich versucht hatte es noch zu verhindern, auch wenn ich trotzdem ein schlechtes Gewissen hab. Ich stellte mich in die Tür des Eventraumes und schaute auf die Tür, die zu dem Büro meines Vaters führte. Er brüllte nicht, also gehe ich nicht von dem schlimmsten aus. Ich weiß wie es war als wir das letzte mal einen Neuling hatten und er die Spülmaschine Kurzgeschlossen hat. Es war grausam.

Ich konnte nichts hören, was wahrscheinlich ein gutes Zeichen war. Ich war tierisch nervös. Es war falsch was ich getan hab, doch jetzt konnte ich es nicht mehr rückgängig machen. Das nenne ich mal einen plötzlichen und sehr kurzen Wutausbruch.

Ich konnte nicht einfach hier stehen und darauf warten wie er mich in Grund und Boden starrte. Mit einem Blick den ich nicht ertragen würde. Ich ging also wieder rein und nahm das auf dem Tisch stehende Bier und ging es ausschütten. Er hatte es sogar aufgemacht, er verachtete mich schon damit. Nachdem ich die leere Flasche auch entsorgt hatte, stellte ich mich an den gleichen Platz wie vorhin. Es zernagte mir die Nervenenden und ich begann mir auf den Fingernägeln zu kauen.

Nach weiteren bestialischen 5 Minuten, kam erst mein Vater und dann Finn heraus. Finn schaute zerknirscht nach unten und mein Vater ließ ihn nicht aus den Augen. Als erstes kam er zu mir. „Wenn so etwas nochmal passiert dann rufst du mich sofort an. Hast du mich verstanden Emelia. Okay?" „Ja." Versuchte ich glaubhaft zu klingen.

Ich atmete erleichtert auf, denn er wurde nicht gefeuert. Ich habe eh nicht damit gerechnet, aber es jetzt genau zu wissen, beruhigt mich. Am Ende Tat er mir doch leid. Mein Vater gab mir noch einen Kuss auf die Wange und verschwindet dann auch schon wieder.

Als mein Vater nicht mehr in Sichtweite war, wurde Finn wieder normal und kam mit schnellen Schritten auf mich zu. „Duuu.." Er wedelte vor mir mit seinen Fingern herum. Ich schritt notorisch ein paar Schritte zurück. Doch ich vergaß das hinter mir eine Wand war. Da ist Finn gerade mal einen Tag und schon vergesse ich wie unser Haus gebaut ist. Ich stand also mit dem Rücken zur Wand. Ich schaute mich sofort in alle Richtungen um und doch es gab keinen Ausweg. Schon stand er direkt vor mir. Er stemmte beide Hände, seitlich meines Kopfes, gegen die Wand. Er schaute mir direkt in die Augen, fast spürte ich seinen Atem auf meiner Haut. Ich traute mich nichts zu sagen. Ich war in eine Schockstarre gefallen. Mein Herz raste, meine Hände schwitzten und ich wich seinen Blicken aus. Er war mir deutlich zu Nahe. „Wieso so rot, Fräulein Brandt." „Ich bin nicht rot und jetzt lass mich in Ruhe", versuchte ich wenigstens halbwegs nicht zu klingen wie ein eingeschüchtertes Mädchen. „Hmmm", er lächelte und ging weg. War er jetzt etwa stolz auf sich und warum ist er nicht sauer.


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